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  • STADT

    KREIS

    LAND

    PLANUNGSSTAND

    PLANUNGSBRO:

    UELLEBEN Nr. 46

    ..-eil B TEXTLICHE FESTSETZUNGEN ZUR PLANZEICHNUNG

    BEBAUUNGSPLAN NR. 46

    WOHNGEBIET "BERM TEICHDAMM"

    GOTHA-UELLEBEN/99869

    GOTHA

    THRINGEN

    02.11. 94

    GOTHA-ENGINEERING GMBH, BAULEITPLANUNG

    99867 GOTHA, EKHOFPLATZ 24, TEL: (03621) 359 348

    1 8 (

  • stadt GOTHA - UELLEBEN Bebauungsplan Nr. 46

    Inhaltsverzeichnis

    1. o. Planungsrechtliche Festsetzungen

    1.1. Rechtsgrundlage

    1. 2. Art der baulichen Nutzung

    1. 3. Zahl der Vollgeschosse

    1. 4. Hhe der baulichen Anlagen

    1. 5. berbaubare Grundstcksflchen

    1. 6. stellpltze und Garag2n

    1. 7. Festsetzungen aus dem Grnordnungsplan

    1. 8. Verkehrsflchen

    1. 9. Lrmschutzmanahmen

    1.10. Geltungsbereich des Bebauungsplanes

    2.0. Bauordnungsrechtliche Festsetzungen

    2.1. Dcher

    2 . 2 . Fassaden

    2 3 Garagen

    2 . 4. wind- und sichtschutzanlagen

    2.5. Einfriedungen

    3 .0. sonstige Hinweise

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  • stadt GOTHA - UELLEBEN Bebauungsplan Nr. 46

    BEBAUUNGS PLAN NR. 46

    - WOHNGEBIET "BERM TEICHDAMM" -

    TEX T T EIL

    :3

    In Ergnzung zur Planzeichnung TEIL A werden folgende textliche Festsetzungen getroffen!

    1.0. PLANUNGSRECHTLICHE FESTSETZUNGEN

    1.1. RECHTSGRUNDLAGE

    Als Rechtsgrundlage gilt das Baugesetzbuch (BauGB), Bau-nutzungsverordnung (BauNVO) und die Planzeichenverordnung (PlanzV) in der z.Z. der Auslegung bzw. des Rechtswirksam-werdens des Bebauungsplanes gltigen Fassung. Die Bestimmungen der Landesbauordnung und evtl. Bau- und Ge-staltungssatzungen der Gemeinde sind zu beachten.

    1.2. ART DER BAULICHEN NUTZUNG ( 9 (1)1 BaUGB)

    Zulssig sind Baulichkeiten gem. 4 (2) der BauNVO - Allgemeines WOhngebiet -, auer Anlagen fr sportliChe Zwecke Die Ausnahmen gem 4 (3) sind nicht zulssig. Je Gebude sind maximal zwei WOhneinheiten zulssig.

    1.3. ZAHL DER VOLLGESCHOSSE ( 16 und 20 BauNVO)

    Als Vollgeschosse gelten Geschosse, die nach landesrecht-lichen Vorschriften Vollgeschosse sind oder auf ihre Zahl angerechnet werden.

    1.4. HHE DER BAULICHEN ANLAGEN ( 16 und 18 BauNVO)

    Die festgelegten Trauf- und Firsthhen beziehen sich auf die Oberkante Fuboden Erdgescho. Der Bezugspunkt fr die Traufhhe ist der Schnittpunkt der Dachoberflche mit der Auenwandsenkrechten. Die Oberkante Fuboden des Erdgeschosses darf nicht hher als 0,7 m ber der Bordsteinoberkante der Strae 1 Das Ma ist in der Mitte der straenseitigen Gebudeauen-wand zu ermitteln.

    1St:

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    stadt GOTHA - UELLEBEN Bebauungsplan Nr. 46

    Die Hhe des Dachgeschodrempels darf maximal 1,0 m Ausnahmsweise darf die Traufhhe auf einer Lnge von maximal 1/3 der Traufenlnge einer Gebudeseite um 1,5 m ten werden.

    1.5. BERBAUBARE GRUNDSTUCKSFLCHEN

    kann die rckwrtige bzw. gartenseitige Bau-grenze bis zu 3,00 m berschritten werden, jedoch hchstens

    2/5 der Gebudefrontlnge. Innerhalb der Baugrenzen darf von der straenseitigenBau-

    max, 1,5 m und bei Reihenhausbebauung max, 2,0 m werden.

    und Nebengebude sind nur innerhalb der berbau-baren Grundstcksflchen zulssig. Ist der Abstand der Baugrenze zur ffentlichen Flche grer als 5,0 m, kann die Garage die Baugrenze berschreiten. Bauliche mit allgemeiner Versorgungsfunktion (z.B. Trafostat ) drfen auerhalb der Baugrenzen und auch auf Grnflchen angeordnet werden.

    1.6. STELLPLTZE UND GARAGEN ( 9 (1)4 BauGB 12 BauNVO)

    Stellpltze fr den ruhenden Verkehr sind generell auf dem eigenen Grundstck zu schaffen. Zur Sicherung der PKW-StellplatZflChen wird der Abstand der Garage bis zur ichen Verkehrsflche, einschI. Rad- und Gehwegen, mit mindestens 5,0 m festgelegt. Eine E edung zur strae hin ist hier nicht zulssig.

    1.7. GRNORDNERISCHE FESTSETZUNGEN

    In Ergnzung der durch Zeichnung, Farbe, Schrift oder Text (Festsetzungen gem Bauge-setzbuch [BauGB vom 08.12.1986, 9), Bundes-naturschutzgesetz (VorlThlirNatG in der Fassung vom 28.0l.1993), Thringer Bauordnung (ThrBO vom 03.06.l994, 83)]:

    1.7.l. Anpflanzen von Bumen, struchern und sonstigen Bepflanzungen

    Pro 15 lfm mit einem Stammumfang Hhe) gem erhalten.

    Laubbaum-Hochstamm (gemessen in 1,0 m auf Dauer zu

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    stadt GOTHA - UELLEBEN 1 90 Bebauungsplan Nr. 46

    D Mindestgre fr Baumscheiben im ffentlichen Straen-raum betrgt 4 m2 Baumscheiben sind gegen das Befahren durch Kraftfahrzeuge zu sichern.

    Vorgrten sind als Grnflchen oder grtnerisch anzulegen und zu unterhalten. In jedem Vorgarten mind. ein Laub-baum als Hochstamm mit einem Stammumfmang von mind. 14/16 cm (gemessen in 1,0 m Hhe) gem Artenliste 2 zu pflanzen und auf Dauer zu erhalten.

    Mindestens 60 % der nicht berbauten Grundstcksfl~hen sind als Grnflchen anzulegen. Davon sind JO % mi"t Bumen und struchern (RiChtwert: 1 Baum entspricht 20 m', 1 Strauch entspricht 1 m' Grundstcksflche) zu bepflanzen. Mindestens 70 % der anzupflanzenden Bume und strucher sind der Artenliste 4 zu entnehmen. Nadelgehlze drfen nicht mehr als 10 % Ante an den Baum-und Strauchpflanzungen haben.

    Die ffentlichen Grnflchen und privaten Grten sind innerhalb von 1 , 5 Jahren nach Bezug der GebUde bzw. Fer-tigstellung der Straen lan.

    Fr die Dauer der Bauarbeiten im unmittelbaren Bereich des mit der Signatur "Erhalt" dargestellten Baumbestandes sowie des Bestandes an der Ernst-Thlmann-Strae sind Baumschutz-manahmen nach DIN 18920 durchzufhren.

    Es wird empfohlen I auf die Anwendung chemischer Pflanzen-behandlungsmittel zu verzichten.

    1.7.2. Flchen mit Bindungen fr Bepflanzungen und fr die Erhaltung von Bumen, struchern und Gewssern

    Die innerhalb des Plangebietes verlaufenden Entwsserungs-grben sind als offene Grben einschlielich des vorhand-enen Gehlzbestandes zu erhalten.

    Flche zwischen nrdlicher Grabenparzelle und wirtschafts-weg: die vorhandene lckenhafte Baumbepflanzung ist zu ergnzen. Zwischen vorhandener Baumre und Wirtschaftsweg ist eine zweite Baumreihe (Hochstmme mit einem stammumfang von mind. 16/18 und 12/14 (im Mengenverhltnis 1 : 2/ jeweils gemessen in 1 m Hhe) mit partieller Gehlzunterp-flanzung anzulegen. Die Gehlze sind der Artenliste 1 zu entnehmen. Grnzug mit Grabenparzel : 30 % der umgrenzten Flchen sind mit Bumen und Struchern der Artenliste 1 zu bepflan-zen (Richtwert: 1 Baum entspricht 10 ml , 1 Strauch ent-

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    stadt GOTHA - UELLEBEN Bebauungsplan Nr. 46

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    spricht 1 m'), darunter jeweils mind. 10 Hochstmme der Pflanzqualitten 16/18 und 12/14 (gemessen in 1 m Hhe).

    1.7.3. Flchen mit Regelungen und Manahmen

    sicherungsvorkehrungen und -manahmen

    S 1 Zur Erhaltung der Funktionsfhigkeit des Entwsse-rungsgrabens als Bestandteil des Biotopverbundes ist das berquerungsbauwerk der Planstrae Aals Kasten-profil auszufhren.

    Bewirtschaftungsregelungen:

    B 1 Zur Regulierung des Wasserhaushaltes sind in der innerhalb des Grnzuges gelegenen Grabenparzelle mittels Stauschwellen drei Tmpel anzulegen.

    B 2 Auf privaten Grundstcksflchen, die unmittelbar an Bs~hungscber)-::a~ten von EntT,'lsserungsgrben a!':g!:'enzen, ist auf einem 3 m breiten streifen - gemessen ab Ober-kante Bschung - eine Eingrnung nur in aufgelockerter Form durch gruppenweise Anordnung von Gehlzen (Richt-wert: 40 % Gehlzflchen, 60 % offene Grnflchen im Endzustand) gem Artenliste 1 zUlssig.

    Der neu anzulegende Entwsserungsgraben ist durch die angrenzenden Grundstckseigentmer zu erhalten und dauerhaft zu pflegen.

    1.7.4. Einfriedungen

    Grundstckseinfriedungen entlang der Grenze zu ffentlichen Flchen sind als naturbelassene Holzzune aus senkrechten .Stben (sog. Staketenzune) und/oder als dichtwachsende Hecke (Gehlzarten siehe Artenliste 5) zulssig.

    Entlang der an die Bschungsoberkanten von Entwsserungs-grben angrenzenden Grundstcksgrenzen sind Einfriedungen nur in einem Mindestabstand von 1,5 m zur Bschungsoberkan-te zulssig.

    Zum Erhalt des notwendigen Bewegungsradius' der bodengebun-denen Kleintierwelt ist die Durchlssigkeit von Einfriedun-gen zu gewhrleisten.

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  • Stadt GOTHA - UELLEBEN Bebauungsplan Nr. 46

    1.7.5. Gestaltung von straen, Gehwegen, stellpltzen und Zufahrten

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    Fr anzulegende Pflasterflchen ist ein Betonunterbau nicht zulssig. Fr private Grundstckszufahrten und Stellpltze sind wasserdurchlssige Materialien (Schotterrasen, Pflaster mit Rasenfuge, Rasengittersteine o..) zu verwenden. Bitumins gebundene Decken sowie Betonunterbau sind nicht zulssig.

    Fr die Gestaltung der Platzbereiche (Wendehw~er, Elatz-aufweitungen) ist ein flchenplan erforderlich:

    1.7.6. Schutz des MutterbodenS/Oberboden

    Der Mutterboden/Oberboden, der bei der Durchfhrung der Hoch- und Tiefbauarbeiten abgeschoben wird, ist durch geeignete Manahmen in nutzbarem Zustand zu erhalten.

    Die Durchlssigkeit des gewachsenen Bodens baubedingten Verdichtung wiederherzustellen.

    1.7.7. Dachentwsserung/Oberflchenwasser

    nach der

    Dachentwsserung ist so zu organisieren, da pro er-stellter WOhneinheit eine mind. 1000 Liter fassende Rck-haltemglichkeit fr Bewsserung und/oder Brauchwassernut-zung besteht und/oder eine der Dachflche angemessene Versickerungsflche oder -einrichtung angelegt wird. Sollte nach hydrologischem Gutachten eine Versickerung nur bedingt mglich sein, haben an offene Grben angrenzende Grund-stcke berschssiges Oberflchenwasser in Grben einzuleiten. berschssiges Oberflchenwasser der brigen Grundstcke kann in die Kanalisation abgefhrt werden. Wasser aus Drainagen darf nicht in die ffentliche K