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  • universaldenker.de

    Universaldenkernorm Standardisierung und Verbesserung der wissenschaftlichen Sprache

    Letzte Aktualisierung: 9-16-2018

  • 1

    Inhalt

    1. Vorwort ........................................................................................................................................... 2

    2. Warum Konventionen wichtig sind ............................................................................................. 3

    3. Prinzipien wissenschaftlicher Sprache ........................................................................................... 4

    4. Wissenschaftliches Alphabet .......................................................................................................... 6

    5. Mathematische Notation ............................................................................................................... 8

    6. Standardisierung der Begriffe ...................................................................................................... 13

    7. Standardformelzeichen und ihre Farben ..................................................................................... 19

    8. Spezifische Regeln......................................................................................................................... 21

  • 2

    1. Vorwort

    Damit die Kommunikation unter den Wissenschaftlern einheitlich ist und die Vermittlung, sowie

    Aufnahme des Fachwissens erleichtert wird, werden hier mathematische Symbole, Formelzeichen,

    Fachbegriffe und Abkrzungen von langen Fachbegriffen in der Universaldenker-Norm festgelegt.

    Die Universaldenker-Norm zeichnet sich durch ihre stndige Optimierung aus. Das heit, wenn der

    Aufwand bei der Modifikation nicht allzu gro ist, werden die Inhalte der Norm stets optimiert.

    Sobald also eine eindeutig bessere Notation oder Benennung eines Phnomens gefunden wird, dann

    passiert die nderung der Norm sofort. Es lohnt sich also hierher nochmal zu kommen, um nach der

    besseren Notation Ausschau zu halten. Es wrde aber auch unglaublich helfen, wenn Du bei den

    Festlegungen der Norm mithilfst.

    Ich bin fest davon berzeugt, dass durch die Standardisierung der wissenschaftlichen Sprache, die

    naturwissenschaftlichen Fcher in der Schule und im Studium besser verstanden und mehr gemocht

    werden. Unter dieser Annahme ist es mein Ziel also, eine standardisierte Notation in den

    Naturwissenschaften festzulegen, alles eindeutig zu benennen, um unntig viele Begriffe fr ein und

    dieselbe Sache zu vermeiden. Auerdem ist es sinnvoll bestimmte Regeln und Prinzipien festzulegen,

    die eine positive Auswirkung auf die Kommunikation in der Wissenschaft haben und dabei helfen, eine

    bessere Notation/Bezeichnung zu finden.

    Alexander FufaeV

    Danke an alle, die sich an diesem Projekt beteiligen, in dem sie Verbesserungsvorschlge,

    Fehlerhinweise und weitere Ideen zusenden. Mchtest Du auch mithelfen? Dann schicke Deine

    Vorschlge zu kontakt@universaldenker.de

    Auch wnschenswert ist die Verbreitung dieses Skripts unter den Lehrern der

    Naturwissenschaften, Professoren und anderen relevanten Personen.

    https://universaldenker.de/alexander-fufaev

  • 3

    2. Warum Konventionen wichtig sind

    Konventionen wecken in uns etwas Vertrauliches, etwas, was wir bereits kennen. Um ihre enorme

    Wichtigkeit zu verdeutlichen, betrachte ein Beispiel. Kennst Du den folgenden Zusammenhang?

    = 122

    Ohne, dass ich Dir verrate, wofr die Buchstaben stehen, wirst Du vielleicht darauf kommen, dass es

    sich um das Gravitationsgesetz oder Coulomb-Gesetz handelt, aber sicher wirst Du es nie wissen.

    Damit habe ich brigens das Gravitationsgesetz gemeint, mit als Abstand der Ladungen 1 und 2.

    eine Konstante und ist die Kraft. Ein schwierigeres Beispiel ist:

    =

    Was knnte ich damit gemeint haben? Das knnte alles Mgliche sein! Ohne eine Konvention wirst

    Du es ganz bestimmt nicht erraten knnen. An diesen Beispielen sieht man eine weitere groe

    Strke: Mit einer Konvention ist das Verstndnis meist auch ohne eine Erklrung der jeweiligen

    Formelzeichen gegeben. Was meine ich damit?

    =

    Worum geht es hier? Um den Zusammenhang zwischen Kraft und der Beschleunigung . Merkst

    Du den Unterschied? Eine Konvention stellt so eine Art Dialekt oder gar eine ganze Sprache dar.

    Benutzt Du eine andere Konvention, wird Dich der Leser nicht verstehen, wenn Du ihm die

    bersetzung nicht sagst! Mit einer standardisierten Konvention dagegen, wird Dich jeder verstehen

    knnen, wenn es die Konvention (die Sprache) einigermaen beherrscht. Viele zustzliche

    Erklrungen der Formelzeichen erbrigen sich, weil jeder wei, was damit gemeint ist.

  • 4

    3. Prinzipien wissenschaftlicher Sprache

    Folgende Prinzipien helfen bei der Festlegung der einheitlichen, sinnvollen Begriffe und Symbole in

    der Wissenschaft. Je mehr Prinzipien ein Begriff erfllt, desto besser.

    Prinzip der Internationalitt

    Wenn es mehrere Begriffe fr ein physikalisches Phnomen gibt und einer ist international

    verstndlicher, dann ist dieser Begriff vorzuziehen. Zum Beispiel ist "Refraktion" besser als

    "Brechung" in Hinsicht auf internationale Verstndlichkeit.

    Eine mglichst international ausgerichtete - d.h. das Prinzip der Internationalitt erfllende -

    Wissenschaftssprache wird fr mehr Verstndnis zwischen den internationalen

    Wissenschaftsgemeinden sorgen, z.B. whrend eines Auslandssemesters, wo die Vorlesungen in

    einer Fremdsprache gehalten werden. Auerdem ist die Erfllung dieses Prinzips, ein wichtiger

    Schritt zur Entwicklung einer Weltsprache: Dadurch werden die nationalen Sprachen (metaphorisch:

    "Funktionenfolgen") gegen eine internationale Sprache (metaphorisch: "Limes") konvergieren. Stell

    Dir vor, wenn sich jeder auf der Welt versteht und das ohne Google-bersetzer!

    Prinzip der Kompaktheit

    Eine krzere Benennung ist grundstzlich leichter zu merken und schneller zu schreiben / tippen.

    Zum Beispiel ist "Wirkungsquantum" gegenber "Plancksches Wirkungsquantum" vorzuziehen.

    Insbesondere, weil "Plancksches" keine ntzliche physikalische Information beinhaltet.

    Um zwei verschiedene Notationen 1 und 2 auf die Schnelligkeit beim Schreiben / Tippen zu

    untersuchen, reicht es die Notation 1 zehn Mal, sowie Notation 2 zehn Mal auf Zeit zu schreiben /

    tippen. Diejenige Notation, welche innerhalb krzester Zeit zehn Mal notiert wurde, gewinnt. Damit

    hat sie bezglich des Aspekts Schnelligkeit eindeutig die Nase vorne.

    Im Gegensatz zu einer mathematischen Notation sind Begriffe leichter auf die Kompaktheit zu

    untersuchen. Es reicht die Anzahl der Buchstaben der konkurrierenden Begriffe zu zhlen. Der Begriff

    mit der kleineren Anzahl an Buchstaben erfllt besser das Prinzip der Kompaktheit.

    Manchmal kann die Kompaktheit (ohne Verzicht auf etwas lngeren, jedoch besseren Begriff)

    gewhrleistet werden, durch die Einfhrung einer Abkrzung (hier als Kompaktform bezeichnet).

    Zum Beispiel kann Photoelektrischer Effekt abgekrzt als Photoeffekt bezeichnet werden, ohne,

    dass dabei der Eindruck entsteht, dass es sich um zwei verschiedene Phnomene handelt. Natrlich

    sollte Photoelektrischer Effekt nicht mit XYZ-Effekt abgekrzt werden, weil die beiden Begriffe

    nur ein wenig aussagendes Wort Effekt verknpft. Dieses Problem ist beispielsweise bei Drei-

    Finger-Regel und FBI-Regel bzw. beim chem. Element Antimon und seiner Abkrzung Sb

    deutlich zu sehen.

    Prinzip der Sachbezogenheit

    Ein Begriff sollte mglichst gut das Objekt / Phnomen physikalisch beschreiben. Statt also eine

    quantitative Gre mit einem physikalischen Phnomen / mathematischen Objekt zu bezeichnen,

    sollte der Begriff die Bezeichnung der quantitativen Gre beinhalten (leider auf Kosten der

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    Kompaktheit). Dadurch wird aus der Bezeichnung beispielsweise sofort ersichtlich, worum es sich

    quantitativ handelt und beispielsweise welche physikalische Einheit die jeweilige Gre hat.

    Beispiel #1: Gravitationskraft nicht als Gravitation bezeichnen.

    Beispiel #2: Reibungskraft nicht als Reibung bezeichnen.

    Beispiel #3: Flcheninhalt nicht als Flche bezeichnen.

    Prinzip der Gebruchlichkeit

    Wenn es bereits etablierte gute Begriffe gibt, dann sollten sie bevorzugt werden; statt neue Begriffe

    zu entwickeln.

    Prinzip der Gebruchlichkeit ist ein zeitabhngiges Prinzip, d.h. bei Umnderung eines

    gebruchlichen Begriffs zu einem eher nicht gebruchlichen, wird der nicht gebruchliche nach einer

    bestimmten Zeit zu einem gebruchlichen Begriff.

    Prinzip der Allgemeinheit

    Eine Benennung sollte ein physikalisches Phnomen oder eine physikalische Gre allumfassend

    beschreiben. Zum Beispiel ist Strahlungsdruck gegenber dem Lichtdruck vorzuziehen, weil der

    Vorsatz "Licht-" nur den sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums suggeriert.

    Lichtdruck wre also angewendet auf Gamma-Strahlung eher unpassend.

    Prinzip der Eindeutigkeit

    Ein Begriff sollte mglichst nicht in anderen Fachbereichen mit einer anderen Bedeutung bereits

    versehen sein. Zum Beispiel wird "Induktion" sowohl fr "elektromagnetische Induktion"

    (physikalisches Phnomen) als auch fr "vollstndige Induktion" (mathematische Beweisfhrung)

    verwendet, die komplett unterschiedliche Dinge darstellen.

    Das Prinzip der Eindeutigkeit impliziert auch, dass die Begriffe der Alltagssprache, die in der