12job - Ausgabe Ingolstadt

of 60 /60
AUSBILDUNG & STUDIUM 2012/13 News & Trends ab Seite 12 Berufsporträts ab Seite 20 Die schriftliche Bewerbung ab Seite 28 Ausbildungsangebote ab Seite 43 Mit freundlicher Unterstützung von:

Embed Size (px)

description

Aktuellste Ausgabe 12job - Ausgabe Ingolstadt

Transcript of 12job - Ausgabe Ingolstadt

  • AUSBILDUNG & STUDIUM 2012/13

    News & Trends ab Seite 12Berufsportrts ab Seite 20Die schriftliche Bewerbung ab Seite 28Ausbildungsangebote ab Seite 43

    Mit freundlicherUntersttzung von:

  • Quelle: Bayerisches Staatsministerium fr Unterricht und Kultus

  • www.12job.dewww.12job.de

    Inha

    ltGruworte

    AusbildungNews & Trends 12Informieren & Orientieren 14Vorstellung und Realitt 16Termine 18

    Berufsportrts:Feinwerkmechaniker / -in 20Fachinformatiker / -in 21Fachkraft im Gastgewerbe 22Handelsfachwirt / -in 19Berufe im Kaufmnnischen Bereich 24Berufe im Handwerk 26

    BewerbungDie schriftliche Bewerbung 28Musterseiten 30

    StudiumNews & Trends zum Studium 34Abiturienten Ausbildungen 36Technik & Naturwissenschaften 38Recht, Wirtschaft, Administration 39Sozial- & Gesellschaftswissenschaften 40Medizin & Gesundheitswesen 41Kunst, Kultur, Sprachen 42

    Ausbildungs- und StudiumsangeboteRegionale Betriebe mit Ausbildungs- und Studiumsangeboten 44

    Verlag: Verlag Bayerische Anzeigenbltter GmbHAdresse (auch aller Verantwortlichen):Stauffenbergstr. 2a, 85051 IngolstadtTel. 0841/9666-640, Fax 0841/9666-644E-Mail: [email protected]: www.12job.de

    Geschftsfhrung: Thomas GoglAnzeigenleitung: Christian BirkholzRedaktion: Julia Bellinghausen

    2012 fr von uns gestaltete Anzeigen beim VerlagNachdruck, Vervielfltigung und elektronische Speicherungnur mit schriftlicher Genehmigung.

    IngolstadtAusgabe Oktober 2012Auage: 20.000ISSN-Nr.: 1614-3981

    in Kooperation mit 12job.de Konzeption/ Herstellung & Layout:Mnchner Wochenanzeiger Publishers Group GmbHFrstenrieder Str. 5-11, 80687 MnchenGesamtleitung Marketing & Publishing:Eveline Brandhofer(verantwortlich fr den redaktionellen Inhalt)

    Print-Ausgaben erhltlich fr: Mnchen,Ingolstadt, Nrnberg, BerlinInternet-Ausgaben: Mnchen, Ingolstadt, Nrnberg,Berlin, Hannover, Bonn, Frankfurt, Kln, Halle 2012 fr Texte & Fotos bei 12job.de

  • 12job.de12job.de

    4

    12job.de12job.de

    Gruworte

    Gruworte

    Liebe Schlerinnen und Schler,

    eine qualizierte Ausbildung oder ein Studium ist nachdem Schulabschluss der erste wichtige Schritt auf demWeg in die beruiche Zukunft. Selbst wenn man diesenBeruf nicht sein ganzes Leben lang ausbt viele bildensich spterweiter fort, studieren oder schlieen eine zwei-te Lehre an ist eine abgeschlosseneAusbildung einwich-tiges Fundament, auf demman bauen kann.Nach Jahren, in denen es oft nicht leicht war, einen Aus-bildungsplatz zu nden, sind Sie momentan in einer kom-fortablen Situation: Das Angebot ist so growie selten zu-vor. Dennoch fllt es jungen Leuten hug schwer, sich freinen Beruf zu entscheiden. Dazu kommt, dass die Nach-frage fr bestimmte Modeberufe das Angebot bersteigt,in anderen Berufen dagegen Lehrlinge dringend gesuchtsind. Denn obwohl es in Deutschland mehr als 300 aner-kannte Ausbildungsberufe gibt, werden rund ein Viertelder Ausbildungsvertrge in nur sieben Berufen geschlos-sen. hnlich sieht es bei der Hochschulausbildung aus.

    Deshalb ist es so wichtig, sich ausfhrlich ber Ausbil-dungs- und Studienmglichkeiten zu informieren, denn sokann man auf einen Traumberuf aufmerksam werden, anden man zuvor vielleicht gar nicht gedacht hat. Das Aus-bildungsmagazin 12job.demchte Sie dabei untersttzenund Ihnen Anregungen fr die richtige Berufswahl geben.Dazu nden Sie natrlich auch Tipps rund um eine erfolg-reiche Bewerbung und das Vorstellungsgesprch.

    brigens bildet auch die Stadt Ingolstadt in vielen ver-schiedenen Berufen aus. Neben der klassischen Verwal-tungsttigkeit knnen Sie bei uns beispielsweise eineAusbildung zum Forstwirt, Grtner, Fachinformatiker oderSchneider absolvieren. Informieren Sie sich doch einfachunverbindlich auf www.ingolstadt.de/ausbildung!

    Ich wnsche Ihnen ein sicheres Gespr, sich fr den richti-gen Beruf zu entscheiden und natrlich viel Erfolg bei derAusbildungsplatzsuche.

    Dr. Alfred Lehmann

    Oberbrgermeister Stadt Ingolstadt

  • 12job.de12job.de

    5

    www.12job.dewww.12job.de

    Junge, gut ausgebildete Fachkrfte brauchen wir heutemehr denn je. Zwar ist der bayerische Arbeitsmarkt weiterin Bestform und weist die niedrigste Arbeitslosigkeit seit20 Jahren auf, doch es ist wichtig, nach vorn zu schauenunddiesen Standard auch in Zukunft zu halten. ImSommerging die Zahl der als arbeitslos registriertenMenschen er-neut zurck. In 50 der 96 Landkreise und kreisfreien Std-te im Freistaat herrscht mit einer Arbeitslosenquote vonunter 3,0 Prozent quasi Vollbeschftigung. Amniedrigstenist die Arbeitslosigkeit einmal mehr bei uns im LandkreisEichsttt, die Quote verbesserte sich weiter um 0,1 Pro-zentpunkte auf 1,1 Prozent. Der Arbeitsamtsbezirk Eich-sttt ist damit weiterhin Spitzenreiter in Deutschland.Aber nicht nur in Eichsttt, in der gesamten Region Ingol-stadt strotzt der regionale Arbeitsmarkt vor Kraft. Die rund3.000 offenen Stellen in der Region 10 belegen den Hun-ger derheimischenWirtschaft nachqualiziertenArbeits-krften. Und deswegen investiert der Landkreis Eichstttenorme Summen in die Bildung und gerade auch in dieberuiche Bildung. In unserer modernen, globalisiertenWelt knnen wir als wohlhabendes Land mit unseren ge-hobenen Ansprchen nur durch Qualitt undWissensvor-

    sprung bestehen. Deshalb ist eine gediegene Ausbildungmit entsprechendem KnowHow eine der Grundvorausset-zungen, umBayern und die Region 10 weiterhin nach vor-ne zu bringen und vor allem die Konkurrenzfhigkeit zuerhalten. Unsere Firmen suchen sich deshalb qualizier-te Mitarbeiter, die denmodernen Anforderungen gewach-sen sind. Sie alle haben imMoment auf dem Ausbildungs-markt gute Voraussetzungen, die es zu nutzen gilt.Um Ihnen die Berufswahl zu erleichtern, bieten Ihnen vieleInstitutionen Hilfe an: Bei der Berufsberatung der Arbeits-agentur, bei der JobFit der Industrie- undHandelskammeroder bei den Einrichtungen der Handwerkskammer erhal-ten Sie viele Hinweise und Tipps fr die knftige Berufs-wahl. Das Landratsamt untersttzt die Auszubildendendurch regelmige Lehrstellenbrsen und Beratungsan-gebote sowie Infoveranstaltungen. Nutzen Sie die vorhan-denen Mglichkeiten, um fr sich den richtigen Beruf, dierichtige Ausbildung oder auch denoptimalen Studienplatzzu nden.

    Ich wnsche Ihnen allen einen erfolgreichen Start ins Be-rufsleben!

    Anton Knapp

    Landrat Eichsttt

  • 12job.de12job.de

    6

    12job.de12job.de

    Gruworte

    Gruworte

    Liebe Schlerinnen, liebe Schler,

    der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm hat sich wirtschaftlichsehr gut entwickelt und rangiert im Focus-Money-Ranking2011 als wirtschaftsstrkstes Gebiet Deutschlands. Breitverteilt ber das Landkreisgebiet ndet man internatio-nal ttige Grounternehmen, die in ganz unterschiedli-chen Wirtschaftszweigen beheimatet sind. Hoch innova-tive mittelstndische Unternehmen sowie viele gesundeHandwerksbetriebe runden die ausgewogene Branchen-struktur im Landkreis ab. Eines haben dabei alle unsereUnternehmen ob gro oder klein gemeinsam: Sie wis-sen, dass gut ausgebildetes und leistungsbereites Per-sonal den Schlsselfaktor fr unternehmerischen Erfolgdarstellt. Derzeit ist es fr viele Firmen jedoch schwie-rig, entsprechende Fachkrfte am Arbeitsmarkt zu n-den. Eine hervorragend niedrige Arbeitslosenquote von1,8 % im Sommer 2012 beschreibt diese Arbeitsmarkt-lage deutlich. Jede und jeder Auszubildende wird von derWirtschaft sehnlichst erwartet. Der Landkreis Pfaffenhofenuntersttzt den Berufseinstieg gemeinsam mit der Agen-tur fr Arbeit seit Jahren durch unterschiedliche berufs-vorbereitende Manahmen.

    Der bergang von der Schule in die Arbeitswelt war schonimmer ein spannendes und einschneidendes Erlebnis frjunge Menschen. Was interessiert mich?Wo liegenmeineTalente? Mchte ich gerne im Bro arbeiten, einen Hand-werksberuf erlernen oder soll ich doch lieber gleichmit ei-

    nem Studium starten? Es gilt, sich rechtzeitig zu informie-ren und bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle trotzder gnstigen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt star-kes persnliches Engagement zu zeigen.Wenn esmit demWunschberuf aufAnhieb dennoch nicht klappen sollte, bit-te nicht den Kopf in den Sand stecken. Es lohnt sich, auchin andere Berufe hineinzuschnuppern und dabei mgli-cherweise sogar auf eine noch besser geeignete Ausbil-dungsstelle zu stoen.

    Das Ausbildungsmagazin 12job.de bietet eine kompak-te Orientierungsmglichkeit und hilft Ihnen beim Entde-cken Ihrer Zukunftsperspektiven. Es befasst sich sowohlmit demThemaAusbildung als auchmit vielen Fragen zumStudium. Schulabgnger nden darin zahlreiche Tipps,Trends, Termine, Berufsportrts und Ausbildungsangebo-te. Auch knftige Studenten knnen wertvolle Anregun-gen und Hilfen erfahren und sich ber Studienangeboteinformieren.

    Ich freue mich, dass dieses Magazin vom Ingolstdter An-zeiger herausgegebenwird. Allen Schlerinnen und Sch-lernwnsche ich, dass sie sichdie Informationenbestmg-lich zuNutzemachen knnen. Ich hoffe, dass Sie eine IhrenVorstellungen entsprechende Ausbildungsstelle oder dengewnschten Studienplatz nden und wnsche Ihnen vielErfolg sowie das ntige Quntchen Glck auf Ihrem weite-ren Lebensweg. Sie werden gebraucht.

    Martin Wolf

    Landrat Pfaffenhofen

  • 12job.de12job.de

    7

    www.12job.dewww.12job.de

    Liebe Schlerinnen und Schler,

    die Arbeitsmarktlage in unserer Region ist hervorragend.Zusammen mit der Stadt Ingolstadt und den LandkreisenEichsttt und Pfaffenhofen bildet der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen einen starken Wirtschaftsstandort. Be-sttigt wird das u. a. vom aktuellen Ranking der ZeitschriftFocus Money, in dem alle vier Gebietskrperschaften inden TOP 16 unter mehr als 400 Landkreisen und Stdtenlanden. Die Arbeitslosenzahlen sind so niedrig wie nie zu-vor. Dies ist ein Indiz, dass es der Region gut geht.

    So ist auf demArbeitsmarkt ein neuerWind zu spren: DerKampfumdie Kpfe und auch umdie Azubis. Ausbildungbedeutet Zukunft. Dieser Grundsatz gilt nicht nur fr dieAuszubildenden, sondern auch fr die Betriebe. Quali-ziertes und leistungsbereites Personal ist der Schlsselzum Erfolg eines Unternehmens. Die Unternehmen ms-sen um junge Auszubildende werben. Seit Jahren warendie Chancen auf einen Ausbildungsplatz fr Jugendlichedeshalb nicht mehr so gut wie heute.

    Der erfolgreiche Einstieg in das Berufsleben beginnt mitder Berufswahl. Wegen der immer komplexeren Berufs-welt ist die Berufswahl eine der wichtigsten, aber auchschwierigsten Entscheidungen fr die jungen Menschen.

    Umdie richtigeWahl zu treffen, bentigen Sie, liebe Sch-lerinnen und Schler, frhzeitig umfassende Informatio-nen ber die beruichen Mglichkeiten in verschiedenenTtigkeitsfeldern, ber Erwartungen und Anforderungenin den Berufen und nicht zuletzt Kenntnisse ber die per-snlichen Interessen und Strken.

    Schon zum sechsten Mal ndet dieses Jahr die AZUBI eine regionale Ausbildungsmesse am 13. Oktober in Neu-burg an der Donau statt. Sie bietet Orientierung und Hilfebei Ihrer Berufswahl und ist als Informations- undKontakt-plattform weit ber den Landkreis hinaus bekannt. Hierwerden ber 130 Ausbildungsberufe und auch viele Stu-dienangebote vorgestellt. ber 4.000 Schlerinnen undSchler nutzten im letzten Jahr die Mglichkeit, sich hierzu informieren.

    Eine praktische Hilfe ist aber auch das Magazin 12job.de. Es schafft Transparenz und zeigt die groe Vielfalt anAus- und Weiterbildungsangeboten in unserer Region.Nutzen Sie deshalb diese tollen Angebote: Machen Siesich schlau, welcher Beruf und welches Unternehmen ambesten zu Ihren Interessen passt, und starten Sie durch ineine erfolgreiche Zukunft!

    RolandWeigert

    Landrat Neuburg-Schrobenhausen

  • 12job.de12job.de

    8

    12job.de12job.de

    Gruworte

    Gruworte

    Was ist denn der Sinn meines Lebens?ber diese Frage denkt man meist erst im gereiften Al-ter nach. Zum Beispiel, wennman sich eingestehen muss,dass dieses Leben endlich ist. Sei es durch gesundheit-liche Probleme, sei es durch eine Lebenskrise oder einTodesfall in erlebter Nhe irgendwann kommt der Zeit-punkt, wo sich entsprechende Gedanken aufdrngen.

    Fr jungeMenschen und das ist sicher gut so ist das Le-ben und der Lebensgenuss auch ohne eine tiefe Reexionund ernstes Grbeln ein Sinn an sich und auch Sinn genug.In der Regel gehrt nicht viel dazu: Gesundheit ist nochselbstverstndlich, Freunde, Liebe, Musik, Zeitvertreib...

    Arbeit und Beruf als persnliche Projekte tauchen indiesem Zusammenhang dann auf, wenn sich das Problemstellt, wie der Lebensgenuss stabil nanziert werden soll,wenn Selbstndigkeit und eigene Haushaltsfhrung zumZiel werden, wenn sich der Blick fragend auf die eigenepersnliche Zukunft richtet.

    Auf die Frage, wer eine oder einer ist antwortet man inaller Regel mit einer Berufsbezeichnung. Daraus schlietdas Gegenber auch, was fr eine, was fr einer die oder

    der ist, wo er oder sie gesellschaftlich steht, wie mit ihm,mit ihr umzugehen ist.

    Mit den Fhigkeiten und dem Wissen, die von der Aus-bildung und im Beruf verlangt, entwickelt und gefrdertwerden, wird eine Linie fr persnliches Wachstum in dieZukunft gezogen. Und ohne Herausforderung gibt es keinpersnliches Wachsen.Unsere Arbeitsgesellschaft verspricht dafr auch denLohn: nicht nurmaterielle und soziale Sicherheit, sondernauch Anerkennung, Stolz und Selbstbewusstsein fr denFachmann und die Fachfrau, die unser Arbeitsmarkt drin-gend bentigt.

    Die Arbeit soll nicht zum Lebenszweck gemacht werden.Aber ohne als sinnvoll erlebte Arbeit ist es schwer, ein gu-tes Leben zu gestalten.Darber rechtzeitig nachzudenken, das ist fr jeden jun-gen Menschen wohlgetan. Das Nachdenkenmuss sich aufgute Information sttzen und das Ausbildungsmagazinbietet solche Information an.Die Berufsberatung der Arbeitsagentur steht dazu auchim persnlichen Gesprch mit Rat und Tat zur Verf-gung.

    Anton Zllner

    Leiter der Agentur fr Arbeit Ingolstadt

  • 12job.de12job.de

    9

    www.12job.dewww.12job.de

    So ndern sich die Zeiten! Frher konkurrierte eine Fl-le von Bewerbern um knappe Lehrstellen. Die Nachfragenach Ausbildungspltzen berstieg vielerorts deutlichdas Angebot. Heute sinkt demograebedingt die Zahl derBewerber. Gleichzeitig investieren die Unternehmen krf-tig in die Ausbildung, um ihren eigenen Fachkrftenach-wuchs heranzuziehen. Damit erhhen sich die Chancender Jugendlichen beim Berufseinstieg. Sie knnen sichdie Unternehmen fr ihre Karriere aussuchen.Knapp 1.100 IHK-zugehrige Unternehmen bilden inder Region Ingolstadt aus. Mit dem Start des neuen Aus-bildungsjahres 2012/2013 beginnen 1.909 junge Men-schen eine Lehre in Unternehmen aus Industrie, Handelund Dienstleistungen, das ist ein Plus von 1,4 Prozentgegenber dem Vorjahr. Dies geht aus der Zwischenbi-lanz der IHKfrMnchen undOberbayernmit Stand EndeAugust hervor. Fr die Region Ingolstadt zeichnet sichdamit auch fr das Gesamtjahr 2012 wieder ein leichtesPlus gegenber dem Vorjahr ab.Die rckluge Zahl der Schulabgnger, verbunden mitdemverstrkten Trend zu hheren Bildungsabschlssen,macht es den Betrieben immer schwerer, geeignete Be-werber zu nden und ihre offenen Ausbildungspltze zubesetzen. Viele kleine und mittlere Unternehmen sinddavon betroffen, obwohl gerade diese Firmen als Ausbil-dungsbetrieb besonders attraktiv sein knnen und auchvermehrt international ttig sind. Zur Realitt auf demAusbildungsmarkt gehrt leider nach wie vor die man-gelnde Ausbildungsreife vieler Jugendlicher. Unzurei-chende Deutsch- und Mathematikkenntnisse und feh-lende Sozialkompetenzen erschweren die Besetzung vonLehrstellen. Beklagt werden zudem die oft unklaren Be-rufsvorstellungen der Schulabgnger. Nach der aktuellenAuswertungdes IHK-Fachkrftemonitors steht derRegion

    bereits Mitte des Jahrzehnts ein dramatischer Fachkrf-temangel bevor. DerWettstreit umdie Nachwuchstalenteist bereits voll entbrannt und wird sich noch verstrken,zumal knftig durch die Bevlkerungsentwicklung auchder Arbeitsmarkt weniger hergeben wird als bisher.Die neue Situation auf dem Ausbildungsmarkt zwingtdie Betriebe zum Umdenken, damit der Fachkrfteman-gel nicht zur Wachstumsbremse wird. Schlimmstenfallssteht die Zukunftsfhigkeit der ganzen Region in Frage.Die Unternehmen intensivieren daher den Kontakt mitSchulen und gehen Partnerschaften ein. Sie sind sicher-lich auch gut beraten, ihre Anforderungen an die Schul-abgnger neu zu justieren und sich strker als bisherauch Lehrstellenbewerbern mit weniger guten Schul-zeugnissen zuzuwenden. Und die Unternehmen verbes-sern ihr Ausbildungsmarketing, bieten nochmehr Prakti-ka an und beschreiten neue Wege der Berufsausbildungwie das Duale Studium. Viele Unternehmen haben sichauf die neue Situation bereits eingestellt.Die IHK untersttzt die regionale Wirtschaft mit zahlrei-chen Angeboten. So ndet am 4. Mai 2013 in Ingolstadtzum achten Mal die IHK-Ausbildungsmesse JobFit in derSaturn-Arena statt. Die Messe bringt Ausbildungsbetrie-be und interessierte Jugendliche zusammen und infor-miert ber Ausbildungsberufe und alles Wissenswerterund um das Thema Berufsausbildung. Die neue bun-desweite IHK-Lehrstellenbrse ist seit Anfang des Jahresonline. Schulabgnger, die eine Lehrstelle suchen, undUnternehmen, die geeignete Lehrlinge suchen, knnensich bundesweit nach passenden Angeboten umschau-en. Schlielich stehen den Betrieben seit dem vergange-nen Jahr vor Ort in der Region Ingolstadt zu allen Fragender Aus- undWeiterbildung zwei Bildungsberater der IHKzur Verfgung.

    Fritz Peters

    Vorsitzender des IHK-GremiumsIngolstadt-Pfaffenhofen

  • 12job.de12job.de

    10

    12job.de12job.de

    Gruworte

    Gruworte

    Welche Aufgaben hat die Kreishandwerkerschaft und dieangeschlossenen Innungen?

    Hechinger: Die Kreishandwerkerschaft versteht sich alsRathaus der Handwerker. Sie ist fr ihre Mitglieder, d.h.fr die in den angeschlossenen Innungen freiwillig or-ganisierten selbstndigen Handwerksmeister Partner invielen wichtigen Fragen. Die Arbeit der Kreishandwerker-schaft ist vor allem darauf ausgerichtet, die Innungen zuuntersttzen. BeimThemaAusbildung heit das:Wir bear-beiten Ausbildungsvertrge und arbeiten mit den Ausbil-dungsbetrieben und Schulen zusammen. Wir stehen be-ratend zur Seite, falls es einmal Probleme gibt, und fhrenZwischen- und Gesellenprfungen durch.

    Wie untersttzt die Kreishandwerkerschaft Schulabgn-ger bei der Suche nach einem passenden Ausbildungs-platz?

    Hechinger:Das A undO, umden richtigen Beruf zu ergrei-fen und dann auch einen Ausbildungsplatz zu erhalten, istdie Information, aber auch die Praxis. Die Kreishandwer-kerschaft und das Bildungszentrum der Handwerkskam-mer gehen deshalb nicht nur mit Informationsmaterial anSchulen und aufMessen, umden Jugendlichen die Berufs-vielfalt imHandwerk zu zeigen, sondern organisieren auchSchnupperkurse, bei denen die jungen Menschen in ver-schiedene Berufe hineinschauen knnen. Fr das persn-liche Gesprchmit Schlern und Eltern oder Auszubilden-den stehen wir natrlich jederzeit beratend zur Seite.

    In welchen Handwerksberufen ist noch Bedarf an Aus-zubildenden?

    Hechinger: Querbeet besteht ein Mangel an Lehrlingenund die Ausbildungszahlen fallen leider immer weiter das ist vollkommen berufsunabhngig. Wer ausbildungs-fhig ist also ber die notwendigen Qualikationen ver-fgt und auch willig ist, der hat gute Chancen, seinenTraumberuf imHandwerk zu erlernen, egal ob es Anlagen-mechaniker, Elektriker oder Friseur ist.

    Was sollten junge Menschen noch vor Schulabschlusstun?

    Hechinger: Ein Berufmuss Spamachen und oftmals stel-len wir fest, dass sich die Schler gar keinen Begriff davongemacht haben, welche Aufgaben und Arbeiten eigentlichhinter demgewhlten Berufsbild stecken. Ich kann nur im-mer wieder betonen, die Mglichkeit aktiv zu nutzen, umin verschiedene Berufe hineinzuschnuppern. Dazu gehrtauch, freiwillig ein paar Tage beim Handwerksbetrieb vorOrt zu arbeiten und das Gesprch mit Fachleuten zu su-chen. Zudem sollten die Schler ihre Interessen und Be-weggrnde noch vor der Bewerbungwirklich hinterfragen,damit statt Enttuschung zum Schluss die Zufriedenheitund das Gefhl, genau das Richtige gefunden zu haben,berwiegt.

    Max Hechinger

    Kreishandwerksmeister Ingolstadt-Pfaffenhofen

  • 12job.de12job.de

    11

    Das Ziel ist klar. Die Bewerbung ist abgeschickt. Und dann kommt der Anruf: Sie sind zu ei-nemVorstellungsgesprch eingeladen. Die Freude, diese erste Hrde berwunden zu haben,wird schnell von Nervositt und Angst vor dem ersten Treffen berschattet. Vorbereitung istalles. Deshalb anbei ein paar typische Fragen, die zwar schwierig erscheinen, aber doch ein-fach zu beantworten sind.Erzhlen Sie uns etwas ber sich: Mit dieser Frage mchte sich der Personaler ein erstesBild vom Bewerber machen. Der eigene Lebenslauf sollte als Antwort kurz, verstndlich undinteressant dargestellt werden.Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben?: Wer sich ber Infobroschren oder berdie Internetseite des Unternehmens gut informiert hat, kann denitiv punkten.Wieso haben Sie sich gerade fr diesen Ausbildungsberuf entschieden?: Diese Frage prft,ob sich der Bewerber auch wirklich ber das Berufsbild informiert hast. Auerdem will derPersonalverantwortliche wissen, ob der Bewerber seine Fhigkeiten einschtzen und dar-stellen kann.Nennen Sie mir zwei Ihrer Strken und zwei Schwchen.: Bei dieser Frage kommt es daraufan, die Ruhe zu bewahren. Wer die Frage so beantwortet, dass er selbst mit Schwchen in ei-nem guten Licht steht, der gewinnt diese Runde fr sich.Warum sollten wir uns fr Sie entscheiden?: Mit dieser Fragemchte der Personaler wissen,was den potentiellen Auszubildenden ausmacht und wie er sich von den anderen Bewerbernabhebt. Hier sollte die eigene Motivation hervorgehoben werden und diese mit schulischenLeistungen und Praktika usw. belegt werden. Vergleiche mit anderen Bewerbern sind aller-dings nicht angebracht.Welche Hobbys haben Sie?: Die Antwort auf diese Frage zeigt, welche Aktivittenund Interessenmit demBerufswunsch in Zusammenhang stehen knnten und obder Bewerber einen Ausgleich zur Arbeit hat. Ebenso obman einen Teamplayeroder einen Einzelgnger vor sich hat.Wie stellen Sie sich Ihre weitere beruiche Entwicklung vor?Der Arbeitgeber will wissen, ob er lngerfristig mit dem neuen, potentiellenMitarbeiter rechnen kann. Auerdem zeigt ihm die Antwort, ob sich sein Ge-genber mit den Entwicklungsmglichkeiten im Beruf und im Un-ternehmen befasst hat.

    Darber hinaus darf und soll auch der Bewerber Fragen stellen,die sein Interesse an dieser Stelle zeigen, und wie er sich in dasUnternehmen einbringen kann. Fragen nach Ausbildungs-vergtung, Urlaub und weiteren Leistungen sollten erstzum Schluss angesprochen werden. Wie luft die Ausbildung ab? In welchen Abteilungen werde ich eingesetzt? Lerneich verschiedene Abteilungen kennen?

    Wo ist die Berufsschule? Wie ist der Berufsschulunterricht organisiert (Blockunter-richt oder wchentlicher Unterricht)?

    Wie viele Auszubildende gibt es in Ihrem Betrieb? Wie sind bei Ihnen die Arbeitszeiten geregelt? Wie stehen die Chancen, nach der Ausbildung bernommenzu werden?

    Gibt es nach der Ausbildung Weiterbildungsmglichkei-ten?

    Bestens vorbereitet frs Bewerbungsgeprch

    SCHWIERIGE FRAGEN?

  • New

    s&Tren

    ds

    8

    12job.de

    Handwerk gut aufgestelltIn vielenHandwerksberufen klafft inzwischen eine groe Lcke zwischengemeldeten StellenundArbeitslosen. Besonders inder Elektrobranche sowie indenSanitr-,Heizungs- undKlima-Berufenwerdendringend Fachkrfte gesucht. Trotz der Schuldenkrise imEuro-RaumunddenUnwgbarkeiten fr die deutscheWirtschaft herrscht bei den Handwerkern weiterhin unge-brochener Konjunktur-Optimismus. In den letzten eineinhalb Jahren ist der Geschfts-klimaindex im Handwerk von 80 auf 89 Punkte geklettert. Eine solche Steigerung gab es seit20 Jahrennichtmehr. EinenweiterenSchuberwartenExperten vonder staatlichen Frderungenergetischer Sanierungen im Gebudebestand. Davon wrde besonders die Baubranchelangfristig profitieren. Auchwennesumeine sparsameEnergieverwendungunddieNutzungerneuerbarer Energien geht, spielt das Handwerk eine wichtige Rolle. Mit der Produktionhochwertiger, langlebiger und reparierbarer Gter stehen die Handwerksbetriebe fr einnachhaltigesWirtschaftenmit konomischem Einsatz von Rohstoffen und Energie. Mit Leis-tungen zur effizienteren Energieverwendung sowie auch imBereichder Elektro-Mobilitt hatsich das Handwerk wichtige Marktsegmente erobert und ist gerstet fr die Zukunft.

    Ich bin gutDer demografische Wandel beeinflusst den Ausbildungsmarkt: Whrend noch vor wenigenJahren ein chronischerMangel an Lehrstellen herrschte, geht nun die Zahl der Schulabgngerzurck. Folge: Ausbildungsstellen bleiben unbesetzt. Umsowichtiger ist es, dass Arbeitgeberverstrkt schwcheren Jugendlichen eine Chance geben. Mit der gestarteten Kampagne Ichbin gut will die Arbeitsagentur dazu beitragen, dass Ausbildungsbetriebe und angehendeAzubis noch besser zueinander finden. Ich bin gut spricht dazu Jugendlichewie Arbeitgebergleichermaen an: Junge Menschen sollen dafr sensibilisiert werden, sich fr einen gutenStart in das Berufsleben anzustrengen. Arbeitgeber sollen ermutigt werden, auch Bewerberneine Chance zu geben, die nicht nur Einsen imZeugnis haben. ImMittelpunkt steht der Team-gedanke: Jugendliche, Arbeitgeber und die Berufsberatung der Arbeitsagentur arbeitenzusammen. Ein Element dabei sind die Ich bin gut-Camps, bei denen jungeMenschen erle-ben sollen, dass jeder Einzelne im Team strker ist. Fr diese Camps kann man sich seit Juniim Internet (www.ich-bin-gut.de) bewerben.

    Starker AusbildungsmarktVon Oktober 2011 bis Juni 2012 wurden der Ausbildungsvermittlung insgesamt 464.000Berufsausbildungsstellengemeldet.Das sind20.000mehr als imVorjahreszeitraum. Zugleichhaben bislang insgesamt 494.000 Bewerber die Ausbildungsvermittlung der Arbeitsagentu-ren und der Jobcenter bei der Suche nach einer Lehrstelle eingeschaltet. Das waren 18.000mehr als vor einem Jahr. Auch die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsvertrge liegt nachaktuellen Daten ber dem Vorjahresniveau.

    Ausbildungsmarkt imWandelDer Ausbildungsmarkt ist imWandel. Gab es vor Jahren einen berhang an Jugendlichen, soist es in einigen Regionen inzwischen umgekehrt: dort werden die jungen Menschen zumknappenGut. Es kommtdaher knftig darauf an, dass Jugendliche undArbeitgeber noch bes-ser zueinander finden. Denn alle Arbeitsmarktregionen in Deutschland haben eins gemein-sam: nicht jeder Arbeitgeber findet den passenden Azubi, gleichzeitig findet nicht jederJugendliche den passenden Ausbildungsplatz. Viele Jugendliche wollen ihre Ausbildungs-chancen erhhen, indem sie berregional suchen. Das hat zur Folge, dass jeder dritte Auszu-bildende seine Ausbildung nicht imHeimatkreis absolviert. Dabei kannman feststellen, dass

    NEWS& TRENDSAktuelles vom Ausbildungsmarkt

    12job.de12job.de

    12

  • www.12job.de

    Metropolregionen, wie Mnchen, Hamburg und Berlin wie Ausbildungsmagnete wirken.Andere Regionen dagegen haben groe Schwierigkeiten, Ausbildungsbewerber in ihrerRegion zu halten.

    Im Trend: Studieren ohne AbiDieNachfrage nach demStudiumohneAbitur ist inDeutschland so hochwie nie zuvor: Laut den jngsten Zahlen ist die Nachfrage sprunghaftgestiegen und umfasst jetzt einen Anteil von 2,1 Prozent der Studienan-fnger(innen). Damit hat sich die Quote der Studenten ohne Abiturgegenber 2007 nahezu verdoppelt, so das Ergebnis einer neuen Studiedes Centrums fr Hochschulentwicklung (CHE). Hauptgrnde fr diesenAufwrtstrend sind vor allem erleichterte Zugangsbedingungen und dievermehrte Einrichtungvon spezifischenStudienangeboten fr dieseZiel-gruppe.In den zurckliegenden drei Jahren haben 14 von 16 Bundeslndern ihreZugangsbedingungen zum Studium ohne Abitur deutlich verbessert.Handwerksmeister und hnlich hochqualifizierte Berufsabschlsse sindjetzt der allgemeinen Hochschulreife gleichgestellt. Das bedeutet, mankann sich damit fr jeden Studiengang an jeder Hochschule seinerWahlbewerben. Auch Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildungund mehrjhriger Berufspraxis haben es nun leichter, den Weg in dieHochschule zu finden. In 16 Bundeslndern erhalten sie einen fachlichbeschrnkten Hochschulzugang, das heit, sie knnen sich um Pltze inStudienfchern bewerben, die eine fachliche Nhe zu ihrer beruflichenTtigkeit haben. Eine Hrde bleibt jedoch bestehen: In allen Bundesln-dern gibt es trotz der bergreifenden Verbesserungen weiterhin sehrviele unterschiedliche Detail- und Ausnahmeregelungen. StudierwilligeohneAbiturmssen sich entsprechend intensiv durchdenDschungel derVerordnungen whlen, um ber die Sonderkonditionen in den Bundes-lndern im Bilde zu sein.

    Mehr Lehrvertrge im HandwerkDiesen Sommer konntenwieder eine ganzeMengemehr Lehrvertrge im bayerischen Hand-werk abgeschlossen werden. Die Handwerkskammern im Freistaat verzeichneten Ende Juniknapp 11.000 neue Ausbildungsvertrge. Das waren ber sieben Prozent oder knapp 800mehr als imVorjahresvergleich. ImBereichMnchen/OberbayernwurdenneunProzentmehrAusbildungsvertrge abgeschlossen. Nach wie vor knnen die bayerischen Handwerksbe-triebe bei weitem nicht alle angebotenen Ausbildungspltze besetzen. Der Prsident desBayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, verwies die Betriebe darauf, dassviele Schler auf der SuchenachPraktikumspltzen sind. Traublinger: Geradeein Ferienprak-tikum ist eine ideale Gelegenheit, Werbung fr sein Handwerk und seinen Betrieb zumachen.DasHandwerk tue gut daran, seine Betriebe nochmehr als bisher fr solche berufs-orientierendenManahmen zu ffnen.

    9

    12job.de

    Berufe-HitlisteEinzelhandelskaufleute dominieren mit Abstandden Ausbildungsmarkt. Danach kommen die Ver-kufer und die Brokaufleute. Nur vier der zehnbeliebtesten Ausbildungen sind nicht kaufmnni-scher Natur. Sie zeigen im Gegensatz zu den mei-sten kaufmnnischen Berufen teilweise ein drasti-sches Geschlechterverhltnis: Kraftfahrzeumecha-troniker werden fast nur Jungs, whrendmedizini-sche Fachangestellte zu 99 Prozent Mdchen sind.Auch mnnliche Friseure sind Mangelware, so wieauch weibliche Kche in der Minderheit sind. Diebestens bezahlten Ausbildungen in der Baubran-che tauchen in der Hitliste gar nicht auf.

    12job.de12job.de

    13

  • Inform

    ieren&Orie

    ntieren

    10

    12job.de

    INFORMIEREN&ORIENTIERENBerufseinstiegsbegleiterBerufseinstiegsbegleiter knnen auch in den kommenden beiden Schuljahren an den bereitsetablierten Modellschulen wieder Jugendliche begleiten. Das Bundesministerium fr ArbeitundSozialesbernimmtdazudieKofinanzierung.DieBerufseinstiegsbegleitungwurde indenletzten Jahren in rund 1000 ausgewhlten Haupt- und Frderschulen oder vergleichbarenSchulen praktiziert. Mehr als 50.000 Schler waren involviert. Die Bundesregierung hat siezum 1. April 2012 als Regelmanahme dauerhaft ins Arbeitsfrderungsrecht bernommen.Berufseinstiegsbegleiter sollen leistungsschwchere Schler der allgemeinbildendenSchulenab der Vorabgangsklasse bis zum ersten halben Jahr der Berufsausbildung oder wenn derbergang nicht unmittelbar klappt bis zu maximal 24 Monate nach Schulabgang indivi-duell und kontinuierlich beim bergang von der Schule in die Berufsausbildung begleiten.

    Der Handel mit demOsten boomt500.000 Jobs durch den Handel mit Osteuropa und ChinaDurch den starken Anstieg des Handelsmit Osteuropa und China entstanden in Deutschlandseit 1988 rund 500.000 zustzliche Arbeitspltze. Das zeigt eine Studie vonWissenschaftlerndes Instituts fr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Beschftigungsverluste, die durch dieverstrkte Konkurrenz in einigen Branchen entstanden, sind dabei bereits einberechnet.Auerdem geht aus der Studie hervor: Der verstrkte Handel mit Osteuropa fllt insgesamtdeutlich strker ins Gewicht als der Ausbau des Handels mit China. In einigen Branchen, diesich durch den Import von Produkten aus Osteuropa und China einer verschrften Konkur-renzsituation ausgesetzt sehen, kam es zwar zu Beschftigungsverlusten. Diese wurdenjedoch mehr als ausgeglichen durch die Beschftigungsgewinne in den exportstarken Bran-chen wie Fahrzeug- undMaschinenbau.

    Besser bewerbenmit dem EuropassDie deutliche Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer des Europass Mobilitt schtzt Aus-landsaufenthalte und die damit verbundene Dokumentation der erreichten Lernergebnisseals sehr wichtig fr das eigene berufliche Fortkommen ein. Dies ist ein wesentliches Ergeb-nis der vom Nationalen Europass Center (NEC) in Auftrag gegebenen Nachhaltigkeitsstudie.Demnach sehen90Prozent aller Befragtenden EuropassMobilitt als individuelleAnerken-nung fr ihren imAusland geleisteten Lern- undQualifizierungsschritt. Besonders die Auszu-bildenden setzen den Europass im Rahmen ihrer Jobsuche ein. Einen entscheidenden Vorteilversprechen sie sich dadurch, dass das Dokument die international gesammelten Erfahrun-gen transparent macht ein Aspekt, den vor allem jngere Menschen ohne lange Lern- undBerufsvita als untersttzend ansehen. Ihnen bietet der Europass eine Chance, sich aus derMasse der Bewerber herauszuheben vorausgesetzt, seine Inhalte sind relevant und aussa-gekrftig. Der Europass ist ein kostenloser Service der Europischen Union. Er frdert dieeuropischeMobilitt unduntersttzt BrgerinnenundBrger bei derDarstellung ihrerQua-lifikationen und Kompetenzen im Arbeits- und Lernumfeld. Dabei bietet er die Mglichkeit,Lernergebnisse zu dokumentieren und sichtbar zu machen. Er besteht aus insgesamt fnfDokumenten: einemLebenslauf, Sprachenpass, den Zeugniserluterungen sowie demEuro-passMobilitt unddemDiplomaSupplement.Weitere Infos zumEuropass im Internet unterwww.europass-info.de.

    Was Schler mindestens knnen solltenVielen Schulabgngern hapert es nach Auffassung der Unternehmen an grundlegendenFhigkeiten: Die grten Lcken gibt es demnach bei den Deutschkenntnissen neun vonzehn Betrieben stellen hier Defizite fest. Und acht von zehn Unternehmen bemngeln die

    12job.de12job.de

    14

  • www.12job.de

    11

    12job.de

    Fhigkeiten der Ausbildungsplatzbewerber in der Dreisatz- und Prozentrechnung, wie dasInstitut der deutschen Wirtschaft Kln (IW) im Rahmen einer Befragung von 911 ausbilden-den Unternehmen festgestellt hat. Wegen der mangelnden Ausbildungsreife vieler Schulab-solventen pldiert das IW Kln fr einen Katalog anMindeststandards fr die SekundarstufeI, der konkret und verbindlich festlegt, ber welche unverzichtbaren Kompetenzen Jugend-liche nach ihrem Schulabschluss verfgen sollten und zwar unabhngig davon, welcheSchulformsie besuchthaben. So erwartenUnternehmen, dass Schulabgnger zumindest ein-fache Briefe und Zeitungstexte verstehen, dass sie sich mndlich verstndlich ausdrckenknnen und die Grundrechenarten beherrschen. Auerdem sollten Schulabgnger ber guteUmgangsformen verfgen, teamfhig sein und Leistungs- und Lernbereitschaft mitbringen.Weitere erschreckendeZahlen: InDeutschland leben siebenMillionenAnalphabetenund fastjeder fnfte Erwerbsttige hat keine Berufsausbildung, viele von ihnen verfgen nicht malber einen Schulabschluss und knnen daher im Jobmeist nur einfachemanuelle Ttigkei-ten verrichten, die schlecht bezahlt sind.

    Stipendien online findenDer Stifterverband fr die Deutsche Wissenschaft zeichnete die Online-Plattformmystipen-dium.demit seiner Hochschulperle Juni 2012 aus. Er wrdigte damit ein auergewhnlichesWeb-Angebot, das in drei einfachen Schritten zum passenden Stipendium verhilft. Mit derPlattformwollen die Initiatoren jedem Schler, Studenten und Doktoranden kostenlos dabeihelfen, alle Stipendienangebote schnell zuberblickenunderfolgreichdie eigeneBewerbungvorzubereiten.DieMglichkeitenderBildungsfrderung solleneiner viel breiterenZielgruppeals bisher zugnglich gemachtwerden.MyStipendium istmit 1.200 Stipendienangebotendieerstewirklich umfassendeund zugleich die grte StipendienbersichtDeutschlands. Genaudas, was die studentischen Initiatoren selbst vermisst hatten. Bei der Suche nach einemStipendium sahen sie sich einer so unbersichtlichen wie lckenhaften Informationslagegegenber, die es fast unmglichmachte, einzelne Bewerbungsprozesse und eigene Erfolgs-chanceneinzuschtzen.Mit einer systematischenErfassungder FrderangebotenachdenKri-terien der Bewerbungsvoraussetzungen macht MyStipendium nun das Angebot an Stipen-dien transparent und filtert es auch gleich nach individuellen Kriterien. So kann jeder genaudas zu seinem Lebenslauf passende Frderangebot finden. Daneben bietet die Seite auch all-gemeine Informationen zu Bewerbungsprozess und Studienfinanzierung. Inzwischen profi-tieren ca. 35.000 Nutzer monatlich von der Plattform, Tendenz steigend.

    Schlechtere BewerberDieQualifikation vonAzubi-Bewerbern ist in den vergangenen fnf Jahren schlechter gewor-den. Das ist das Ergebnis einer Unternehmensumfrage im Auftrag der Initiative Neue SozialeMarktwirtschaft (INSM)undderWirtschaftsWoche (WiWo). Bei ber derHlfte derUnterneh-men hat sich demnach die Qualifikation der Bewerber verschlechtert. Weniger als zehn Pro-zent sehen eine Verbesserung. Laut Umfrage hat sich sowohl die fachliche (51,1 Prozent), alsauchdiepersnlicheQualifikation (Soft Skills, 49,1 Prozent) der Bewerber verschlechtert. ImDurchschnitt bewerten die Unternehmen die Qualifikationen der Azubi-Bewerber mit derNote befriedigend. 22 Prozent beurteilen die fachliche Qualitt der Bewerber dagegen alsgut. Allerdings bewertet jedes fnfte Unternehmen die fachlichen Qualifikationen seinerAusbildungs-Bewerber mit mangelhaft. Die unzureichende Eignung der Schulabgngerfhrt dazu, dass es Unternehmen immer schwerer fllt, Ausbildungspltze zu besetzen. 44Prozent geben an, dass die mangelnde Qualifikation der Schulabgnger einer der Haupt-grnde sei, weshalb sie nicht selbst ausbilden wrden.

    Svenja Hofert

    Am besten wirst du ArztEltern wissen, dass die Entschei-dung fr einen Beruf zu denwichtigsten Schritten im Lebenihres Kindes gehrt. Doch Rat-schlge aus der eigenen berufli-chen Biografie greifen in derArbeitswelt von heute undmor-gen nicht mehr. Die Karriere-expertin und BestsellerautorinSvenja Hofert zeigt, welcheTrends es auf dem Jobmarkt gibtund wie Eltern ihre Sprsslingeoptimal bei der Berufswahluntersttzen. Verlag: Campus

    12job.de12job.de

    15

  • Vorstellung

    undRe

    alit

    t

    12

    12job.de

    Irgendwas mit Medien ach, keine Ahnung!

    Wieviele Kreative braucht das Land?Und ist berall kreativer Geist und Knstlertum gefragt,wo Medien und Kommunikation draufsteht?

    Und was willst Du mal studieren? Oder wie wrs mit einem dualen Studium? Oder gleicheinerAbi-Ausbildung?Die Frage ist nicht ganzunerheblich, schlielichbefindet sichunsereTochter in Q 12 und macht im Mai Abitur. Da sollte man sich eigentlich schon mal ein paarGedanken ber die Zukunft machen denken die Eltern. Mit Besorgnis. Gott sei Dank belas-tet das die unbekmmerte Schlerin (Zeugniskommentar 9b) nur wenig. Sie muss ja denKopf frei haben fr ihre Prfungen. Und wenn dann eine Antwort eingefordert wird (Einevage Idee wirst Du doch haben), kommt in der Regel: Irgendwasmit Medien ach, keineAhnung!Da ist eswieder: Keine Ahnung! Es verfolgt uns seit einigen Jahren. ImAllgemeinen istmanja sooo gescheit und kennt sich bestens aus, schlielich ist man ja Gymnasiastin. Aber wennes dann fr den Akademiker-Vater konkret werden soll: Keine Ahnung. Ja, vielleicht erstmalein bisschen work & travel, ein wenig Freiwilligendienst, oder so. Auslandsaufenthalte kom-men schlielich 'eeendgut' im Lebenslauf. Connys Schwester hat das auch schon gemacht.Soll suuper, suupi cool sein. Ach, keine Ahnung.Cool ist auch der neue Studiengang Medienkommunikationsmanagement. Was machtman denn da?, frage ich neugierig und freudig, weil sich das Tchterchen mit dem Themaanscheinend doch einigermaen auseinandersetzt. Ja also, ich stell mir das so vor: Da sit-zen lauterMnner in Anzgen um einen ovalen Tisch herum und ich steh vorne an der Stirn-seite in einem schicken Kostm, hinter mir eine Leinwand und darauf zeige ich gerade einePrsentation, die dann besprochen wird wie in der einen Werbung halt, du weit schon,oder?Nein, ich wei es nicht, aber die Vorstellung, dass Studienfcher heute danach ausgesuchtwerden,mitwelchenDesigner-Klamottenman inwelchenDesigner-Bros vorDesigner-Lein-wnden schick inderGegendherumsteht, finde ich einigermaenbeunruhigend.Wir studier-ten seinerzeit noch nach Lust und Laune, nach Inhalten, die uns interessierten, und natrlichnachder Stundentafel (keineVorlesungenamfrhenMorgenvor 13Uhr).Nach17Semesternkonntemanes so zumMagister der Theaterwissenschaftenbringen.Wowir sptermal arbei-ten sollten, interessierte uns weniger wir hatten ja alle einen Taxischein.Aber zurck zur knftigen Medienkommunikationsmanagerin. Ob das vielleicht auch dieBezeichnung fr jemanden sein knnte, der in nervenaufreibender Kleinarbeit als Anzeigen-knechtWerbepltzebeiVerlagenundSendernvertickenmuss? Achwo,werde ichabgewim-melt. Es heit doch Management, also da bin ich schon die Chefin. Ja klar, tschuldigung,manwill schlielichnicht als Opfer insBerufsleben starten. Unddu sagst doch immer, dassich so kommunikationsstark bin, oder nicht? Ja klar, tschuldigung, aber obs reicht, immerdas letzteWort haben zumssen? Und auerdemgehrt denMedien die Zukunft, und demInternet erst recht. Vielleicht erfinde ich ja sowaswie facebook, nur besser, der Zuckerberg istkeine dreiig und schonMilliardr, da sagst du nix mehr.Nein, da fllt mir nichts mehr ein, weil ich facebook hauptschlich aus der Zeitung kenne,wenn wieder einmal 13-Jhrige ein paar Freunde zum Geburtstag einladen und dann Tau-sende vor der Tr stehen und Polizei undMllabfuhr dieMassen auflsen und denDreck ent-sorgenmssen. Und ich sehe auch keinen Sinn, warum ich Herrn Zuckerbergmitteilen sollte,was ichmagund nichtmag.Meine Freunde kennenmeine Vorlieben undmachenmir schne

    VORSTELLUNG UND REALITT

    12job.de12job.de

    16

  • www.12job.de

    13

    12job.de

    Geburtstagsgeschenke, der Zuckerberg verkauft dasWissenbermeineVorliebenaber andieWerbeindustrie. Ich bin wohl medienkritisch und ein altmodischer Verfechter alter Kultur-techniken, Lesen und Schreiben zum Beispiel (lol;-).Doch der Jugend gehrt die Zukunft und die erobert sie sich nicht unter dem erhobenen Zei-gefinger der Alten, sondern nur durch eigene Erfahrungen. Als junger Mensch schaut mandabeiwohl ambestenunbekmmertundhoffnungsfrohnachvorne.Und steckt es ambestenschnell weg, wenn sich der neu entdeckte, suupersuupicoole (sagt die Conny) StudiengangMediavistik nicht als Anleitung zur Kreierung allermodernster Medien fr das dritte Jahr-tausend entpuppt, sondern als die eher langwierige, zeitraubende, gewissenhafte Erfor-schung des Mittelalters in Europa. Hauptsache man hat das Ganze noch vor der Immatriku-lation gecheckt, gell?!Jugend (erschreckt): Immawas? Chor der Alten (sich lachend zurcklehnend): Come inand find out! Willkommen im Leben!

    Ein Erfahrungsbericht aus der 12job.de-Redaktion

    Elke Zuchowski

    berzeugen Sie. Jetzt!Vorstellungsgesprche sindimmer eine groe Herausforde-rung vor allem, wenn mannicht viel Zeit hat. Die Bewer-bungsexpertin Elke Zuchowskizeigt mit einem speziellen Navi-gationssystem, wie man sichauch mit wenig Zeitaufwandzielgerichtet auf das Jobinter-view vorbereiten kann.Wer eineEinladungzumVorstel-lungsgesprch erhlt, hat sichbereits gegen viele andere Kan-didaten durchgesetzt. Dennochist das Jobinterview fr vieleBewerberinnen und Bewerberein groer Unsicherheitsfaktor.Denn jetzt gilt es, auch live zuberzeugen.Das Buch hilft, sich auch in kur-zer Zeit gezielt und punktgenauvorzubereiten und im Bewer-bungsgesprch mit den richti-gen Antworten zu berzeugen.DasBuch ist bersichtlichgestal-tet, enthlt zahlreiche Praxis-tipps und viele ntzliche Adres-sen. Verlag: Campus

    12job.de12job.de

    17

  • Term

    ine

    14

    12job.de

    Infos fr Schler aus erster HandBei 350 Ausbildungsberufen, einer Vielzahl an schulischen Ausbildungen und jede MengeWeiterbildungen ist es wichtig, sich nach einem ersten berblick samt Selbsterkundungmitden vielen Mglichkeiten und Wegen in die Berufswelt auseinanderzusetzen. Orte, wo dasrelativ einfach ist, sind Ausbildungsmessen und -brsen. Hier kommtman zwanglos mit denUnternehmensvertretern ins Gesprch, das so auch recht schnell zu einem echten Vorstel-lungsgesprch werden kann. Infos gibt es aus erster Hand und schon fertig aufbereitet ser-viert. Dazu kommen Vortrge, Workshops und praktische Hilfen rund um die Bewerbung.Hier sind die wichtigsten Termine im berblick chronologisch geordnet.

    JUBi die Jugendbildungsmesse20. Oktober 2012Die Messe JUBi Mnchen ist die Jugendbildungsmesse und Messe fr Schleraustausch,Highschool, Sprachreisen, Praktika, Au-Pair, Work & Travel und Freiwilligendienste.ZahlreicheBildungsexperten, AgenturenundVeranstalter ausder ganzenRepublik gebenaufder JUBiMesseMncheneinenberblickber ProgrammewieSchleraustausch,Highschool-Aufenthalte, Sprachreisen, Au-Pair,Work&Travel, Freiwilligendienste sowie Praktika imAus-land.Die Jugendbildungsmesse JUBiMnchenMessegehrtmittlerweile zudenbundesweit gr-ten Spezial-Messen zum Thema Bildung im Ausland.Ort: Nymphenburger SchulenMnchen, Sadelerstrae 10, 80638Mnchenffnungszeiten: 10 bis 16 UhrEintritt frei

    Forscha2. bis 4. November 2012Die Messe Forscha Mnchen isteine Messe fr Kinder und Jugend-liche mit Lern- und Erlebnisstatio-nen. InWissenshows, Laboren,Mit-machstationen, Simulatoren,Workshops und Talkrunden gehendie Nachwuchsforscher mit allenSinnen auch scheinbar Alltgli-chem auf den Grund, lernen Ursa-chen undWirkung kennen und fin-den eigene Strken heraus. Laboremit Experimenten, Werkstttenmit Workshops und fesselnde Vor-trge vermitteln anschaulich ver-meintlich komplexe Zusammen-hnge.Wettbewerbe, Ratespiele und ein Quiz vertiefen das neue Wissen, spielerisch und altersge-recht inszeniert.Ort:M,O,C, Veranstaltungscenter, Lilienthalallee 40, 80939Mnchenffnungszeiten: 10 bis 18 UhrEintritt: Tageskarte 9 , Schler/Studenten 6,50

    TERMINE

    12job.de12job.de

    18

  • www.12job.de

    15

    12job.de

    Jobmesse Mnchen 201326. und 27. Januar 2013Die Jobmesse Mnchen ist die Messe fr Beruf, Ausbildung Trainee und Praktika. Zahlreicheregional, national und international agierende Unternehmen prsentieren sich auf derMnchner Jobmesse zur direkten Kontaktaufnahme. Die Vermittlung von freien Stellen undAusbildungspltzen, sowie Angebote von Traineeprogrammen, Praktika und Projekte frDiplomarbeiten und verschiedenster Weiterbildungsmglichkeiten gehren ebenfalls zumMesseangebot. Ein kostenfreier Bewerbungsmappencheck, Vortrge verschiedener Referen-ten und ein Bewerbungsfotoservice runden das Programm ab.Ort:Mercedes-Benz NiederlassungMnchen, Arnulfstrae 61, 80636Mnchenffnungszeiten: 10 bis 17 UhrEintritt frei

    Azubi- & StudientageMnchen 201315.und 16. Mrz 2013DieMesse Azubi- & StudientageMnchen ist eineMesse fr Berufsausbildung und Studium.ZahlreicheUnternehmen,Hochschulen, Berufsschulen, Bildungseinrichtungen, Institutionen,Behrden, VerbndeundAnbieter vonSprachreisen informierenberAusbildungen, Studien-gnge und alternative Mglichkeiten des Berufseinstieges. Darber hinaus knnen jungeBerufsttige, die noch nicht am Ende ihres Bildungsweges angelangt sind, die Azubi- & Stu-dientageMnchen nutzen, um reichlich Informationen zu finden.Ort:M,O,C, Veranstaltungscenter, Lilienthalallee 40, 80939Mnchenffnungszeiten: 9 bis 16 UhrEintritt frei

    ChristianPttjer, UweSchnierda

    Von der Schulezum AusbildungsplatzDer Kampf um die hei begehrtenAusbildungspltze wird immerschwieriger. Die Bewerbungsex-perten Christian Pttjer und UweSchnierda zeigen indieserNeuauf-lage, wie sich Schulabgnger undUmsteiger in ihrer Bewerbungoptimal prsentieren und denWunscharbeitgeber im Vorstel-lungsgesprch von ihren Strkenund ihrer Motivation berzeugen.In diesem Band erfahren Schulab-gnger, aber auch Umsteiger, dienach einer abgeschlossenen oderabgebrochenen Ausbildung odernach einem Studium eine neueAusbildung beginnen wollen, wieman ein aussagekrftigesAnschreiben sowie einenberzeu-genden Lebenslauf verfasst, wasbei der Zusammenstellung derBewerbungsunterlagen und beider Auswahl des Bewerbungsfo-tos wichtig ist, wie man mit einerMotivationsseitewichtige Zusatz-punkte sammelt und was bei Ein-stellungstests, Kennenlerntagenund Vorstellungsgesprchen zubeachten ist. Verlag: Campus

    12job.de12job.de

    19

  • Berufsportrts BERUFSPORTRTS

    Spezialisten fr technische Raffinessen

    Feinwerkmechaniker/-in (Fachrichtungen Feingertebau, Maschinenbau)Darum gehtsIn der FachrichtungFeingertebaubeschftigen sich Feinwerkmechanikermit derHerstellungvon Przisionsgerten fr Prf- undMessaufgaben oder feinmechanische Steuer- und Regel-gerte. In der Fachrichtung Maschinenbau geht es um Produktionsanlagen, von der Ver-packungsanlagebis zurAbfllstation, um ihreMontage (oderDemontage) undum ihre Erwei-terung durch neue Einzelteile. Auch Wartung und Pflege von komplexen Maschinen undGertengehren zumArbeitsalltag.Gearbeitetwirdnach technischenUnterlagen.DochnichtnurdieArbeit anundmit technischemGert gehrt zumBerufsbild, auchKunden-undBenut-zerberatung sowie die Einweisung in das Bedienen von Maschinen und Gerten zhlt mitdazu. Feinmechaniker/innenwerden indenverschiedenstenBranchenbentigt, vomMaschi-nenbau ber die elektrotechnische Industrie bis hin zur Spielwarenindustrie.

    Hier wird gearbeitetArbeitsplatz ist entweder die Werkstatt oder Fertigungshalle oder aber direkt beim Kunden.

    Das muss man mitbringenHier sind Bastler und Tftler gefragt, die nicht den berblick verlieren und mit ruhiger Handzur Sache gehen, wenn es um kleinteilige Mechanik geht. Eine Metall-Allergie wre ebensoschlechtwie einHang zumunprzisemArbeiten oder einDesinteresse an Technik berhaupt.Wenn es um Fehlersuche geht, ist zudemGeduld angesagt.

    Das wird erwartetDasMinimuman schulischer Vorbildung ist in der Regel der Quali. GuteNoten inMathe, Phy-sik undWerken/Technik sind gern gesehen. Die Hlfte der Ausbildungsanfnger hatte 2010einen Realschul-, 42 Prozent einen Hauptschulabschluss.

    Ausbildungsdauer und VerdienstDie Ausbildung dauert 3,5 Jahre.In den einzelnen Ausbildungsjahren knnen monatlich folgende Ausbildungsvergtungenbezahlt werden:

    1. Ausbildungsjahr: 353 bis 5142. Ausbildungsjahr: 421 bis 5593. Ausbildungsjahr: 471 bis 6284. Ausbildungsjahr: 522 bis 683

    (Diese undweitere Angaben zu Ausbildungsvergtungen orientieren sich an den Informatio-nen der Datenbank Ausbildungsvergtungen (DAV) des Bundesinstituts fr BerufsbildungBIBB - Stand: Oktober 2011)

    AussichtenIn diesemBerufsbild gibt es jedeMengeWeiterbildungs- und Spezialisierungsmglichkeiten.Einige davon sind: Meister, Techniker (diverse Fachrichtungen), technischer Fach-/Betriebs-wirt, Konstrukteur, SPS-Fachkraft.

    16

    12job.de12job.de12job.de

    20

  • Aladr Tepelea

    Das Insider-Dossier:Praktikum bei Top-Unternehmen 2012/13Das Insider-Dossier fr ambitio-nierte Studenten, die aus ihrenPraktika das Maximum heraus-holen mchten. Wie spren Siedie besten Praktika mit geziel-tem Networking bei Workshopsund Karrieremessen auf? Wiegewinnen Sie Top-Arbeitgeberbei der Bewerbung fr sich? Frdie Zeitwhrenddes Praktikumsliefert das Buch praxiserprobteTipps zur gelungenen Selbstpr-sentation. Damit Sie aus derMassehervorstechenund sodenGrundstein fr Ihren langfristi-gen Erfolg im Unternehmenlegen. Insider-Berichte von Prak-tikanten und Arbeitgebern sor-gen fr direkte Einblicke in diePraxis.Mit aktuellenErfahrungs-berichten aus der Community!Verlag: Campus/Squeaker.net

    Maschneider und Netzwerk-Profis

    Fachinformatiker/-in(Fachrichtungen Anwendungsentwicklung, Systemintegration)

    Darum gehtsFachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung analysieren Ablufe und Ver-fahren beim Kunden und entwickeln und programmieren kundenspezifische Software. Sietesten und passen bestehende Anwendungen an und entwickeln anwendungsgerechteBedienoberflchen. Ebenso beheben sie Fehler und beraten und schulen die Anwender. In derFachrichtung Systemintegration geht es hingegen um die Vernetzung von Computern undPeripheriegertenwiebeispielsweiseDrucker.Diese Systememssennichtnur installiert son-dern auch gewartet und gepflegtwerden, zudemmssen neueGerte eingebundenwerden.Auch die Fehlersuche und Fehlerbehebung ist ein bedeutender Aspekt der Ttigkeit.

    Hier wird gearbeitetFachinformatiker sindentweder Servicekrfte imeigenenBetrieb, der sicheineentsprechendeAbteilung gnnt, oder sie erbringen ihren Service bei Kunden in deren Unternehmen.

    Das muss man mitbringenFachinformatiker mssen logisch-systematisch denken, Ablufe gut analysieren und ihreIdeen verstndlich prsentieren knnen.

    Das wird erwartetDieMittlere Reife istmeistens die schulischeMindestvoraussetzung. 2010 hatten 60 Prozentder Anfnger das Abitur, 33 Prozent waren Realschler, nur vier Prozent Hauptschler.Wich-tige Schulfcher sind Informatik, Mathematik und Englisch.

    Ausbildungsdauer und VerdienstDie Ausbildung dauert 3 Jahre.Mgliche Ausbildungsvergtungen:

    1. Jahr: 695 bis 7552. Jahr: 755 bis 8123. Jahr: 830 bis 888

    AussichtenIn beiden Fachrichtungen gibt es vieleWeiterbildungsangebote undSpezialisierungen; mgliche Spezial-gebiete sind: Qualittsmanagement,Projektleitung, IT-Revisor.

    17

    12job.de12job.de12job.de

    21

  • Berufsportrts

    Schneller Weg in die Gastronomie

    Fachkraft im GastgewerbeDarum gehtsIn dieser zweijhrigen Ausbildung wirdman zur Allroundkraft fr die Gastronomieausgebildet. Fachkrfte im Gastgewerbebetreuen Gste im Restaurant oder Hotel,beraten sie, servieren Speisen undGetrnke, stehen hinter der Bar, richtenZimmer her, bereiten Veranstaltungen vor,dekorieren Buffets, bereiten einfache Spei-sen und Heigetrnke, decken Tische undkmmern sich um die Lagerhaltung.Manchmal geht es dabei ganz schn stres-sig zu, aber davon darf der Gast nichtsbemerken, er kommt schlielich zur Ent-spannung. Das A und O hier ist eine netteErscheinung und ein stets freundlichesWesen.

    Hier wird gearbeitetArbeitspltze finden sich sowohl im GrandHotel wie in der Familienpension, imRestaurant, einer brgerlichen Gaststtteoder einer Bar. Achtung: Wenn die andernfeiern, wird hier geschuftet. Also auch amWochenende und abends. Und: An einem arbeits-reichen Tag kommen viele Laufmeter zusammen.

    Das muss man mitbringenFreundlichkeit, Hflichkeit, Offenheit, Kommunikationsstrke: Wer hart am Kunden frdessenWohlbefinden arbeitet,muss aufMenschen zugehen knnen. Dann klappts auchmitdem Trinkgeld. Damit das korrekt abgerechnet werden kann, muss man die Grundrechenar-ten und das Prozentrechnen sicher beherrschen.

    Das wird erwartetDieAusbildungsbetriebeerwarten inderRegel einenHauptschulabschluss.Gerngesehen sindje nach Betrieb auch Englischkenntnisse oder weitere Fremdsprachen.

    Ausbildungsdauer und VerdienstDie Ausbildung dauert zwei Jahre.Mgliche Ausbildungsvergtungen:

    1. Jahr: 429 bis 5492. Jahr: 512 bis 625

    AussichtenNach erfolgreicher Abschlussprfung kann unter bestimmten Voraussetzungen die Ausbil-dung um ein Jahr fortgesetzt und die Prfung zum Restaurant-/Hotelfachmann, zum Hotel-kaufmann oder zum Fachmann fr Systemgastronomie abgelegt werden.

    BERUFSPORTRTS

    18

    12job.de12job.de12job.de

    22

  • www.12job.dewww.12job.de

    Fhrung auf mittlerer Ebene

    Handelsfachwirt/-in (Abi-Ausbildung)Darum gehtsHandelsfachwirtebernehmen inGro-undEinzelhandelsunternehmenallerWirtschaftsbe-reiche auf mittlerer Ebene qualifizierte Fach- und Fhrungsaufgaben. Diese doppelt qualifi-zierende Ausbildung fhrt zu einem Abschluss in einem anerkannten kaufmnnischen Aus-bildungsberuf (duale Berufsausbildung) und parallel dazu zu dem bundesweit einheitlichgeregelten Abschluss Handelsfachwirt/-in. Sie ist damit der klassische Einstieg zum Filiallei-ter einer Einzelhandelskette. Zu den Ttigkeiten gehren neben Personalwesen, Warenein-kauf und Lagerung, Rechnungswesen und Marketing sowie allgemeine Bro- und Verwal-tungsarbeiten.

    Hier wird gearbeitetZu denArbeitsorten zhlen Filialgeschfte und Zweigstellen, Fachmrkte,Warenhuser, Ver-tragshndler und -niederlassungen, Handels- und Werksvertretungen sowie Versandhan-delsunternehmen.

    Das muss man mitbringenAls knftige Fhrungskraft bentigt man ein verbindliches Auftreten und ein ordentlichesueres. KeineAhnung gibts hier nicht, dafr gilt dasMotto Geht nicht gibts nicht. Also:Vor der Bewerbung sich genau ber das Unternehmen informieren, ein paar Unternehmens-zahlen locker imVorstellungsgesprch beilufig erwhnt, zeugen von einer sorgfltigen Vor-bereitung.

    Das wird erwartetZugangsvoraussetzung ist die Hochschulreife, das kann das Abitur (allgemeine Hochschul-reife), aber auch die fachgebundene Hochschulreife (Fachabitur) sein. Zudem bentigt maneinen Ausbildungsvertrag mit einemHandelsunternehmen.

    Ausbildungsdauer und VerdienstDie Ausbildung dauert bis zu 40Monaten.In der dualen Ausbildung wird die Vergtung der Kaufleute im Einzelhandel bezahlt:

    1. Ausbildungsjahr: 580 bis 6522. Ausbildungsjahr: 650 bis 7283. Ausbildungsjahr: 748 bis 834

    Inder Seminarphase zumHandelsfachwirt ander Industrie- undHandelskammer fallen even-tuell Lehrgangs- und Prfungsgebhren an sowie Kosten fr Fachliteratur.

    AussichtenNach ihrer Ausbildungmssen sich die Handelsfachwirtemeist entscheiden, welche Einsatz-gebiete fr sie infrage kommen und worauf sie sich spezialisieren mchten. Das Spektrumreicht vonEinkaufundMaterialwirtschaft berMarketingoderVertriebbis hin zu Finanz- undRechnungs- oder Personalwesen. Natrlich kommt auch ein anschlieendes Studium (idea-lerweiseWirtschaftswissenschaften) in Betracht.

    Berufswahl-FahrplanDie Informationsphase zurBerufswahl sollte unbedingt inden Schulferien vor demvorletzten Schuljahr beginnen.Denn bei Banken, Versicherun-gen und vielen Grobetriebenist schon im Februar daraufBewerbungsbeginn. Bis zumHerbst also zum Beginn desletzten Schuljahres - sind danndie meisten Stellen in diesemBereich schon vergeben. Auchwer sich fr eine Beamtenausbil-dung im nichttechnischen Dienstinteressiert, muss zu diesemZeitpunkt aktiv werden.

    19

    12job.de12job.de12job.de

    23

  • Berufeim

    kaufmn

    nische

    nBereich

    DieWelt des HandelsAllein die Zahl der Gro- und Einzelhandelskaufleute in Deutschland stieg in den letzten zehn Jah-ren umzehn Prozent auf rund 450.000. Die Zahl der Bro- und Industriekaufleute liegt bei ber 3,6Millionen. Und nicht nur in Lden und Bros sitzen immer mehr Kaufleute. Auch in Krankenhu-sern, an Flughfen, in Fitness-Studios oder bei Kulturmtern finden spezialisierte Kaufleute heuteeinen Job. Es ist nicht zubersehen:Wir leben imZeitalter der MonetarisierungderGesellschaft.Soll heien, dass immer mehr Bereiche des Lebens den Gesetzen der kapitalistischen Marktwirt-schaft gehorchen. Selbst solche, die traditionell selbstverstndliche sozialeAufgabenwaren:Heutegibt es fr Kindererziehung Kindergeld und fr die Pflege der alten Eltern ein Pflegegeld. Da ist eskein Wunder, dass immer neue kaufmnnische Berufsbilder entstehen. Hier sind einige davon.

    Fr Flexible

    Veranstaltungskaufmann/-frauDas ist zu tunOb Stadtteilfest, Popkonzert oder Messe: berall wo fr Besucher etwas geboten wird, gibtes jedeMenge zu planen, organisieren, beschaffen, berwachenundnatrlich zu kalkulieren,damit sichdieVeranstaltungamEndeauchbezahlbarmachtoderbleibt. Auerdemmuss jedeVeranstaltung auch beworbenwerden, damit die geplante Zuschauerzahl auch erreichtwird.Um all das kmmern sich Veranstaltungskaufleute.Das wird erwartetWie fr alle dualenAusbildungsberufegibt es auchhier keine vorgeschriebene schulischeVor-bildung. In der Praxis stellen die Betriebe aber zu fast 70 Prozent Abiturienten ein und zu24 Prozent Realschulabgnger.So lange dauertsDie Ausbildung dauert drei Jahre.Das verdient man 1. Jahr: 753 2. Jahr: 803 3. Jahr: 849Das sind die ChancenNicht nur die Zahl der Events imSport- und Freizeitbereich steigt stndig. AuchalsMarketing-instrument werden immer hufiger Kundenveranstaltungen eingesetzt, und auch die Kom-munen treten oft als Veranstalter allermglichen Festivitten auf. Es gibt also viel zu tun undAbwechslung ist garantiert. Einziger Nachteil: Man arbeitet, wenn die andern feiern.

    Der Klassiker

    Bankkaufmann/-frauDas ist zu tunBankkaufmann ist ein Klassiker unter den Kaufmannsberufen. Er ist quasi die Grundlage vie-ler kaufmnnischen Ttigkeiten, denn hier lernt man von der Pike auf den modernenGeschftsverkehrundwiemanProjekte finanziert oder seinGeld fr sich arbeiten lsst (wasGeld natrlich gar nicht kann). Angestellt sind Bankkaufleute nicht nur bei Kreditinstitutensondern auch in der Immobilienwirtschaft oder bei Versicherungen.Das wird erwartetFrher war das eine klassische Realschlerausbildung. Ihr Anteil liegt heute nur noch bei 30Prozent, 70 Prozent der Ausbildungsanfnger haben inzwischen Abitur. Besonders wichtig:ein ordentliches ueres und freundliches Auftreten.So lange dauertsDie Ausbildung dauert drei Jahre.Das verdient man 1. Jahr: bis 766 2. Jahr: bis 826 3. Jahr: bis 885Das sind die ChancenMit dieser Basisausbildung stehen vieleWege und Karrieremglichkeiten offen in einerWelt,die sichmeistens nur umeines dreht: umsGeld. Die Zahl der Beschftigten in diesemBereichsank in den letzten zehn Jahrenallerdings umsechs Prozent,wohl auch eine FolgedesOnline-Bankings im Internet.

    BERUFE IMKAUFMNNISCHEN BEREICH

    20

    12job.de12job.de12job.de

    24

  • www.12job.de

    Noch ein Klassiker

    Brokaufmann/-frauDas ist zu tunBrokaufleute werden praktisch in jedem noch so kleinen Unternehmen und in allen Wirt-schaftszweigenbentigt.Denn:Buchhaltung, Kontofhrung, Kassenabrechnung, Rechnungs-wesen und Personalverwaltung fallen berall und immer an. Hinzu kommen Schriftverkehr,Terminkoordination und Organisatorisches.Das wird erwartetberwiegend verfgen Anfnger ber mittlere Reife (57 Prozent), 28 Prozent haben Abiturund 14 Prozent einen Hauptschulabschluss.So lange dauertsDie Ausbildung dauert drei Jahre.Das verdient man 1. Jahr: 455 bis 736

    2. Jahr: 536 bis 8003. Jahr: 651 bis 879

    Das sind die ChancenMan sollte sich schon mit dem Ausbildungsbetrieb auf eine Branche spezialisieren, weil eseinen Unterschied fr den spteren Werdegang macht, ob man in einer Ziegelei oder einerWerbeagentur gelernt hat.

    Kaufmann/-frau Tourismus und FreizeitDas ist zu tunReisebrogehilfe nannte sichdieser Beruf ganz frher einmal. ImdigitalenZeitalter undmitden rasant gestiegenenReise- undFreizeitmglichkeiten ist daraus eineanspruchsvolle Ttig-keit geworden. Verkauft werden nicht nur Reisen sondern auch Angebote von Themenparks,Kureinrichtungen oder anderer Veranstalter. In Freizeiteinrichtungen entwickeln Tourismus-kaufleute teils auch selberneueAngeboteundvermarkten siedurchentsprechendeWerbung.Das wird erwartetAuch hier sind wie in vielen kaufmnnischen Berufen die Abiturienten inzwischen in derMehrheit, 36 Prozent derAnfnger habenMittlere Reife, nur sechs Prozent einenHauptschul-abschluss.So lange dauertsDie Ausbildung dauert drei JahreDas verdient man 1. Jahr: 753

    2. Jahr: 8033. Jahr: 849

    Das sind die ChancenWeil immermehrMenschen sich Reisen und andere Freizeitaktivitten leisten knnen, solltees eigentlich gengendBeschftigung in diesemBereich geben. Tatschlich sinkt die Zahl derArbeitslosen in diesem Berufsfeld seit Jahren. Die Zahl der Beschftigten sank in den letztenzehn Jahren jedoch auch um elf Prozent.

    21

    12job.de

    Jrgen Hesse,Hans Christian Schrader

    Training LebenslaufBewerbungstuningLcken fllenDarstellung optimieren

    Der Lebenslauf als zentrales Ele-ment jeder Bewerbungsmappemuss berzeugen. Sonstbekommt man keine Chance,sich persnlich vorzustellen.Egal ob Auslandsreisen, Arbeits-losigkeit, Elternzeit, Erkrankun-gen oder auch Haftstrafen dieGrnde sind enthlt einLebenslauf weie Flecken, kom-men Bewerber schnell in Erkl-rungsnot. Dennoch mssenkleine Durchhnger oder Rck-schlge in der Karriere nichtimmer das Aus bedeuten, wennsie richtig verkauft werden.Natrlich kannman sein Lebennicht neu erfinden. Aber es gibtviele Mglichkeiten, Lcken undProbleme ineinemanderen Lichterscheinen zu lassen und siegeschickt zu umschiffen oderneu zu benennen, davon sindJrgenHesseundHansChristianSchrader berzeugt.

    Verlag: Stark Verlag

    12job.de12job.de

    25

  • Berufeim

    Han

    dwerk

    Handwerk hat goldenen BodenWoher stammt eigentlich diese Rede-wendung? Der Prsident der Hand-werkskammer frMnchenundOber-bayern, Heinrich Traublinger (Bcker)erklrt es so: AbdemMittelalterwarendie verschiedenen Handwerksberufein Znften organisiert. Sie regeltenauch, wer in der Stadt welches Hand-werk ausben durfte. So hatten dieHandwerksmeister ein gutes Auskom-men. Weil es kein Bankensystem wieheute gab, bewahrten die Meister ihrEinkommen und Erspartes oft unterdenHolzdielendes Fubodensauf.Derwardadurch imwahrstenSinndesWortesGoldwert.Handwerk lohnt sichauchheute imdigi-talen Zeitalter noch durchaus. Zwar gibt es keinen Schutz vor zu viel Konkurrenz durch dieZnftemehr, sonderneinen starkenWettbewerb innerhalbder EuropischenUnion.Dochwerhier gute Arbeit und besten Service abliefert, hat auch weiterhin beste Chancen. Denn: DasHandwerk ist nicht zu ersetzen. Und: Es bietet vieleWege in die Selbststndigkeit.

    Anlagenmechaniker/-innen fr Sanitr-,Heizungs- und KlimatechnikDas ist zu tunHier geht es um die Planung und Installation versorgungstechnischer Anlagen: Wasser,Wrme und Luft sind die Elemente dieser Fachleute. Gebude mssen damit entweder neuversorgt werden oder bestehende Anlagen mssen repariert oder saniert werden. Weil dieFunktion dieser Anlagen so wichtig ist, sind die Spezialisten dafr auch gern gesehene Haus-meister.

    Das wird erwartetHandwerksbetriebe erwarten berwiegend einenHauptschulabschluss. Im Bereich Industriewird oft ein mittlerer Bildungsabschluss erwartet.

    So lange dauertsDie Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

    Das verdient man 1. Ausbildungsjahr: 4582. Ausbildungsjahr: 4923. Ausbildungsjahr: 5544. Ausbildungsjahr: 609

    Das sind die ChancenDie Aussichten sind bestens, denn alle reden vom Energiesparen. Das kann man besonderseffektiv mit einer neuen Heizung. Und in hochgedmmten Gebuden braucht man eineLftungsanlage, um gefhrliche Schimmelbildung zu vermeiden. In Neubauten ist sie oftschon Pflicht.

    BERUFE IM HANDWERK

    22

    12job.de12job.de12job.de

    26

  • www.12job.de

    Dachdecker/-inDas ist zu tunDachdecker legen nicht nur Dmmmaterial und Dachziegel auf die Balkenkonstrukion desZimmerers. Sie sinddie Spezialisten,wennesumdasAbdichtenvonAuenwndenundande-ren Flchen geht. Auch beim Schwimmbadbau sind sie deshalb gefragte Profis. Dachdeckersollten schwindelfrei und wetterfest sein und keine Angst vor der Hhe haben.Das wird erwartetDieser klassische Handwerksberuf wird zu fast 70 Prozent von Hauptschulabgngern einge-schlagen, die hier auch gerne gesehen werden.So lange dauertsDie Ausbildung dauert drei Jahre.Das verdient man 1. Jahr: 470

    2. Jahr: 6503. Jahr: 920

    Das sind die ChancenDachdecker werden nicht nur im Neubau gebraucht. Gerade der hohe Bestand an GebudenausdenFnfziger bis Siebziger Jahren, die allesamt indennchsten Jahrenenergetisch saniertwerden mssen, schafft jede Menge Arbeit. Hinzu kommen Arbeitsmglichkeiten und Spe-zialisierungen im Bereich Solar- und Fotovoltaikanlagen.

    Maurer/-inDas ist zu tunEine solide Ziegelbauweise ist bei Wohnimmobilien noch immer eines der strksten Ver-kaufsargumente. Dafr sorgenMaurer, die traditionell Stein auf Stein Gebudehllen errich-ten. Doch auch Betonarbeiten und der dazu ntige Bau von Verschalungen gehren teilweisezumMaurerhandwerk.Das wird erwartetAuchdies ist eine klassischeHauptschulausbildung.DerAnteil der Realschler unter denAus-bildungsanfngern liegt bei etwa 25 Prozent.So lange dauertsDie Ausbildung dauert drei Jahre.Das verdient man 1. Jahr: 548 bis 632

    2. Jahr: 752 bis 9713. Jahr: 950 bis 1.227

    Das sind die ChancenDer aktuelleWohnungsbau inDeutschlandhinkt demprognostiziertenBedarfweit hinterher,besonders in den Ballungsrumen und im Sden der Republik. Es drfte also knftig wiedermehr zu tun geben. Fr Fleiige steht zudem eineWeiterbildung zumMeister und eventuellsogar ein Ingenieursstudium offen.

    AusbildungsreifeIst mein Kind ausbildungsreif?Um diese Frage zu beantwortenhat sich eine Expertenrunde vorJahren zusammengesetzt unddiese fnf Kriterien unab-hngig vom angestrebtenBerufsfeld erarbeitet:Schulische Basiskenntnisse(Rechtschreibung, mathemati-sche Grundkenntnisse)Psychologische Leistungsmerk-male (Sprachbeherrschung,Befhigung zur Daueraufmerk-samkeit)Physische Merkmale(altersgerechter Entwicklungs-stand und gesundheitlicheVoraussetzungen)Psychologische Merkmale desArbeitsverhaltens und derPersnlichkeit (Zuverlssigkeit,Kritikfhigkeit)Berufswahlreife (Selbsteinscht-zungs- und Informationskompe-tenz)

    23

    12job.de12job.de12job.de

    27

  • Dieschriftliche

    Bew

    erbu

    ng

    OhneMappe keine BewerbungOb schn gebunden oder digital versendet: Die Bewer-bungsmappe ist und bleibt eine formale Pflichtbung.Hier sind die wichtigsten Bestandteile inhaltlicher unduerlicher Art.

    Wasmuss hinein?Anschreiben, Lebenslauf, Anlagen:Das sinddieunerset-zlichen Hauptzutaten, und zwar in dieser Reihenfolge.Die Formalien, die dabei einzuhalten sind (DIN 5008),finden sich in derMusterbewerbung auf den folgendenSeiten. Je nach Branche kann vor den Lebenslauf nochein eigens gestaltetes Deckblatt mit Foto und danachnoch eine Seite 3, diewesentliche Aussagen noch ein-mal zusammenfasst; zum Beispiel die Grnde fr dieBerufs- und Betriebswahl. Denn das sind die allesentscheidenden Fragen fr jeden Personalchef. Daraufmuss man gute Antworten parat haben. Wer das Deckblatt weglsst, klebt das Foto zumLebenslauf (rechts oben) odermontiert es digital am besten gleich im Textverarbeitungspro-gramm auf die Seite, so dass es mit dieser ausgedruckt wird. Dann kann es nicht verlorengehen.

    Kurz und knappPrinzipiell sollten Anschreiben und Lebenslauf jeweils nicht mehr Platz als ein DIN-A-4-Blattbeanspruchenunddie ganzeBewerbung sollte nicht ausuferndgeraten. Personalchefs habenwenig Zeit und wollen sehen, dass Bewerber in der Lage sind, kurz und knapp allesWesentliche zu ihrer Person und ihrenMotivationen darzustellen.Zeugnisse und eventuell Praktikabescheinigungen oder andere Nachweise verschiedenerEngagements (Ehrenamt, Sportverein, Hilfsaktionen) werden als Anlagen immer in Kopiebeigefgt. Nie Originale verschicken.

    Wiemuss es hinein?DasHerzstck jederBewerbung ist das individuelleAnschreiben.WhrendderRest derBewer-bungsmappe beimehrmaligemGebrauch bis auf das aktuelle Datumunverndert bernom-menwerden kann, sollte man sich hier schon dieMhemachen, jedesmal einen neuen Briefzu verfassen. Zwar knnen die Aussagen ber sich selbst und den gewhlten Berufswunschvom Inhalt herweitgehend gleich bleiben, die Formulierung sollte aber schondem jeweiligenAnsprechpartner angepasst werden. Die Grnde, sich in einer kleinen Autowerkstatt zubewerben, sind beispielsweise andere als die fr ein groes Autowerk.Formale RegelnDasAnschreiben ist ein seriserGeschftsbrief undunterliegt in FormundAufbaudes Inhaltsbestimmten Regeln. Das beginnt mit der Adresszeile. Hier sollte ein persnlicher Ansprech-partner als Empfnger stehen.Manchmal verstecken sich Namen in E-Mail-Adressen. Tauchtkein Name in der Anzeige auf, so richtet man sein Anschreiben an die Personalabteilung,die manchmal auch Personalreferat oder Personalservice heit. In die halbfett gesetzteBetreffzeile gehren die Bezeichnung der Ausbildung und die Quellenangabe des Angebots(der Anzeige). Manchmal fordern Unternehmen hier auch die Angabe eines speziellen Codes,damit dieBewerbungsunterlagen intern sortiertwerdenknnen.Danndarf er nicht vergessenwerden.

    DIE SCHRIFTLICHE BEWERBUNG

    24

    12job.de12job.de12job.de

    28

  • www.12job.de

    Die wichtigenWarumsNach der persnlichen Begrungwird blicherweise das Interesse an der Ausbildung sowiedie Quelle des Angebots wiederholt. Hier braucht man sich nicht zu verknsteln, denn erstdanach kommt der fr den Personalchef wichtige Teil. Hier geht es vor allem um drei Fragen,die sich der knftige Chef stellt und die das Anschreiben beantworten sollte:

    1. Warum will jemand diesen Beruf lernen?

    2. Warum will jemand diesen Beruf in diesem Betrieb lernen?

    3. Warum hlt sich jemand fr geeignet?

    Die Antwort auf Frage 1 ist natrlich das groe Interesse. Man sollte es aber nicht nur ein-fachbehaupten Interessiertmichhalt, sondernbesser: belegen.Dazumussmanaber schonfrh anfangen also rechtzeitig bei der Schlerzeitung einsteigen, entsprechende Praktikamachenoder einfach seinemHobby frhnen.Wer in dieWerkstattwill, kann sein technischesInteresse damit belegen, dass er seit langem schon nicht nur sein eigenes Rad sondern auchdas der Freunde gerne repariert. Aber immer bei der Wahrheit bleiben, schlielich kann espassieren, dass man im Vorstellungsgesprch einen Reifen wechseln soll.

    Umeine schlssigeAntwort auf Frage 2 zu finden,mussmandenBetrieb studierenundken-nen. Stellt er besondereWarenher, diemanselber schtzt? Ist esdieNhe zuBetriebsablufenund Verantwortung in einem Kleinbetrieb? Oder das internationale Business eines GlobalPlayers mit Aussicht, daran mitzuwirken? Auch wenn der Betrieb ko-Auszeichnungen hat,kann das fr einen Umweltfreund ein Grund sein, sich zu bewerben (ber den sich der Chefsicher freut). Man sollte dann aber sein Umweltengagement auch belegen knnen.

    Frage 3 ist schlielich die allesentscheidende. Hier gilt es noch vor Beginn des Anschreibensgenau zu prfen, ob sich sein Verfassen berhaupt lohnt. In den allermeisten Fllen passennmlich Anforderungsprofil des Betriebs und die eigenen Strken nicht zusammen, wenn eszu keinemVorstellungsgesprch kommt. Da sind zunchst die Zeugnisnoten.Wer spter ein-mal fr die Korrespondenz verantwortlich ist, hat mit einer Vier in Deutsch wenig Chancen.Genauso wie angehende Informatiker mit einer schlechten Mathe-Note. Neben gewissenschulischen Grundanforderungen verlangen Unternehmen die berhmten Soft Skills, die imZeugnis weniger vorkommen: Teamfhigkeit, Kommunikationsstrke, kundenorientiertessicheres Auftreten, Engagement und Leistungsbereitschaft. Wo Letzteres gefordert wird,kennt man keinen Dienst nach Vorschrift, sondern hat stets den Kunden und seineWnscheim Blick auf die Uhr wird dabei nicht geschaut. Wo es im Kundenverkehr auf ueresankommt, kannman schon in der Bewerbungsmappemit einemzur Branche passenden Fotopunkten. Teamfhigkeit belegtman am bestenmit derMitarbeit in diversen Projekten. GehteshingegenumEigenstndigkeit, solltemaneinProjekt schoneinmal allein zuEndegebrachthaben, vielleicht die Organisation eines Gruppenausflugs oder die eines Konzerts imJugendzentrum. Musikern wird brigens gern Engagement unterstellt, denn hier gilt: OhneFlei (und Ausdauer) kein Preis. Also: Das Instrument bei den Hobbys nicht vergessen.

    Vor dem Versandmussdie Bewerbungsmappegrndlich gechecktwerden.Darauf ist zu achten:Formales Sind alle Seiten sauber undfehlerfrei?

    Steht auf Anschreiben undLebenslauf das gleiche, aktuelleDatum?

    Sind Anschreiben und Lebenslaufunterschrieben?

    Ist die eigene Adresse vollstndig(Telefon, E-Mail nicht vergessen)und die Anschrift des Betriebskorrekt?

    Sind unter dem StichwortAnlagen alle beigelegtenDokumente aufgelistet (Lebens-lauf sowie Kopien von Zeugnissen,Praktikumsnachweisen undBescheinigungen ber Ehrenmteroder Nebenjobs)?

    Ist ein Bewerbungsfoto beigelegt?Dieses ist nicht verpflichtend,vervollstndigt aber dasGesamtbild Ihres Kindes. Das Fotosollte Ihr Kind unbedingt bei einemFotografen machen lassen.

    Inhalt des Anschreibens Ist es kurz und prgnant undnicht lnger als eine DIN A4-Seite?

    Ist das Anschreiben individuellformuliert und enthlt keineStandardformulierungen?

    Entsprechen die Strken denAnforderungen des Berufs?

    Ist es hflich formuliert? Ist die Betreffzeile halbfettgedruckt?

    Enthlt die BetreffzeileBerufsbezeichnung und denFundort des Stellenangebots?

    Ist der Name des Ansprechpartnerskorrekt?

    Schliet es mit dem hflichenHinweis auf ein Vorstellungs-gesprch?

    25

    12job.de12job.de12job.de

    29

  • ANSCHREIBEN

    mind.8mm

    17 mm

    25mm

    mind. 20 mm

    8 leer

    20 leer

    2 leer

    2 leer

    1 leer

    1 leer

    1 leer

    1 leer

    1 leer

    3 leer

    3 leer

    Mnchner WochenanzeigerPublishers Group GmbHPersonalabteilungHerrn Ludwig BayererFrstenrieder Strae 7-1180687 Mnchen

    Mnchen, 12. September 2012

    Meine Bewerbung als Auszubildender zumMedienkaufmann Digital & PrintIhre Anzeige in 12job.de-Ausbildung & Studium 2012/13 vom September 2012

    Sehr geehrter Herr Bayerer,

    mit groem Interesse habe ich Ihre Anzeige im Ausbildungsheft 12job.de gelesen und mchte michhiermit bei Ihnen um den Ausbildungsplatz zumMedienkaufmann Digital & Print bewerben.

    Meine Strken liegen in der Kommunikation, im Umgang mit Menschen und im organisatorischen Bereich.Whrend meines 4-wchigen Praktikums in den Sommerferien 2012 beimWerbe-Spiegel-Verlagkonnte ich mich bereits davon berzeugen, dass ich genau diese Eigenschaften in meinen zuknftigenberuflichen Alltag einbringen kann.

    Es ist besonders die Mischung aus kaufmnnischer Ttigkeit und Kreativitt, die mir bei der Arbeit im Verlags-wesen gefllt. Mit viel Spa und Engagement arbeite ich deshalb seit drei Jahren an unserem Gymnasiumin Mnchen-Pasing, das ich im Sommer 2013 mit dem Abitur abschliee, an der Schlerzeitung mit.

    ber eine Einladung zu einem persnlichen Gesprch freue ich mich und bedanke mich fr Ihr Interesse.

    Mit freundlichen Gren

    Maximilian Mnchner

    AnlagenLebenslauf mit FotoZeugniskopienPraktikumsbescheinigung

    Maximilian Mnchner

    Maximilian MnchnerMusterstrae 27, 80637 Mnchen, Tel. 089/44 23 93 40

    E-Mail: [email protected]

    Lebe

    nslauf

    undBew

    erbu

    ng

    Wichtigster Anhaltspunkt:DIN Norm 5008ABER: Der Gesamteindruck unddie optische Erscheinung zhlen!Daher mssen Positionsangabennicht strikt eingehalten werden.

    26

    12job.de

    mind.

    8mm

    17 mm

    25 mm

    mind. 20 mm

    8 leer

    20 leer

    2 leer

    2 leer

    1 leer

    1 leer

    1 leer

    1 leer

    1 leer

    3 leer

    3 leer

    Verlag Bayerische Anzeigenbltter GmbHPersonalabteilungHerrn Ludwig BayererStauffenbergstrae 2a85051 Ingolstadt

    Ingolstadt, 12. September 2012

    Meine Bewerbung als Auszubildende zur Medienkauffrau Digital & PrintIhre Anzeige in 12job.de-Ausbildung & Studium 2012/2013 vom September 2012

    Sehr geehrter Herr Bayerer,

    mit groem Interesse habe ich Ihre Anzeige im Ausbildungsheft 12job.de gelesen und mchte michhiermit bei Ihnen um den Ausbildungsplatz zur Medienkauffrau Digital & Print bewerben.

    Meine Strken liegen in der Kommunikation, im Umgang mit Menschen und im organisatorischen Bereich.Whrend meines vierwchigen Praktikums in den Sommerferien 2012 beim Ingolstdter Anzeigerkonnte ich mich bereits davon berzeugen, dass ich genau diese Eigenschaften in meinen zuknftigenberuflichen Alltag einbringen kann.

    Es ist besonders die Mischung aus kaufmnnischer Ttigkeit und Kreativitt, die mir bei der Arbeit im Verlags-wesen gefllt. Mit viel Spa und Engagement arbeite ich deshalb seit drei Jahren an unserem Gymnasiumin Ingolstadt, das ich im Sommer 2013 mit dem Abitur abschliee, an der Schlerzeitung mit.

    ber eine Einladung zu einem persnlichen Gesprch freue ich mich und bedanke mich fr Ihr Interesse.

    Mit freundlichen Gren

    Anna Ingolstdter

    AnlagenLebenslauf mit FotoZeugniskopienPraktikumsbescheinigung

    Anna Ingolstdter

    Anna IngolstdterMusterstrae 27, 85049 Ingolstadt, Tel. 08 41/44 23 93 40

    E-Mail: [email protected]

    12job.de12job.de

    30

  • DECKBLATT (KEINMUSS)

    BEWERBUNGSUNTERLAGEN

    MNCHNERWOCHENANZEIGER PUBLISHERS GROUP GMBH

    Maximilian Mnchner

    Musterstrae 2780637 Mnchen

    Falls kein Deckblatt vorgesehenist, das Foto in den Lebenslaufintegrieren.

    www.12job.de

    27

    12job.de

    BEWERBUNGSUNTERLAGEN

    VERLAG BAYERISCHE ANZEIGENBLTTER GMBH

    Anna Ingolstdter

    Musterstrae 2785049 Ingolstadt

    12job.de12job.de

    31

  • LEBENSLAUF

    Maximilian Mnchner

    LEBENSLAUF

    PERSNLICHE INFORMATION

    Name Maximilian Mnchner

    Adresse Musterstrae 27, 80637 Mnchen

    Telefon 089/44 23 93 40

    E-Mail [email protected]

    Geburtsdatum/-ort 30.07.1994, Mnchen

    Familienstand ledig

    Eltern Jutta Mnchner, Musiklehrerin

    Klaus Mnchner, Immobilienkaufmann

    ANGESTREBTE TTIGKEIT

    Ausbildung zumMedienkaufmann Digital & Print

    SCHULAUSBILDUNG

    Seit 2004 KarlsgymnasiumMnchen-Pasing

    2000 bis 2004 Grundschule Dom-Pedro-Strae, Mnchen-Neuhausen

    SPRACHKENNTNISSE

    Englisch in Wort und Schrift

    Franzsisch Grundkenntnisse

    PRAKTIKA/NEBENJOBS

    2008 bis 2010 Zeitungen austragen fr Moosacher Anzeiger

    Sommer 2011 Praktikum imWerbe-Spiegel Verlag, Mnchen-Laim

    FHRERSCHEIN Seit Juli 2012 Klasse A1 und B

    ENGAGEMENT UND HOBBIES

    Tennis spielen

    seit 2009 Mitgestaltung der Schlerzeitung

    am Karlgsymnasium, Mnchen-Pasing

    seit 2010 Leitung einer Jugendgruppe bei der

    Pfarrgemeinde St. Muster in Neuhausen

    Mnchen, 12. September 2012

    Maximilian Mnchner

    Lebe

    nslauf

    undBew

    erbu

    ng bersichtliche Gestaltung ist Alles!Dies gelingt am besten in der tabellarischen Form.Und - falls kein Deckblatt verwendet werden soll,das Foto oben rechts auen anbringen.

    28

    12job.de

    Anna Ingolstdter

    LEBENSLAUF

    PERSNLICHE INFORMATIONName Anna IngolstdterAdresse Musterstrae 27, 85049 IngolstadtTelefon 08 41/44 23 93 40E-Mail [email protected]/-ort 30.07.1994, IngolstadtFamilienstand ledigEltern Jutta Ingolstdter, Musiklehrerin

    Klaus Ingolstdter, Immobilienkaufmann

    ANGESTREBTE TTIGKEITAusbildung zur Medienkauffrau Digital & Print

    SCHULAUSBILDUNGSeit 2004 Karlsgymnasium Ingolstadt2000 bis 2004 Grundschule Dom-Pedro-Strae, Ingolstadt

    SPRACHKENNTNISSEEnglisch in Wort und SchriftFranzsisch Grundkenntnisse

    PRAKTIKA/NEBENJOBS2008 bis 2010 Zeitungen austragen fr Ingolstdter AnzeigerSommer 2011 Praktikum beim Ingolstdter Anzeiger, Ingolstadt

    FHRERSCHEIN Seit Juli 2012 Klasse A1 und B

    ENGAGEMENT UND HOBBYSTennis spielen

    seit 2009 Mitgestaltung der Schlerzeitungam Karlsgymnasium, Ingolstadt

    seit 2010 Leitung einer Jugendgruppe bei derPfarrgemeinde St. Muster in Ingolstadt

    Ingolstadt, 12. September 2012

    Anna Ingolstdter

    12job.de12job.de

    32

  • SEITE DREI (KEINMUSS)

    Maximilian Mnchner

    AUF EINEN BLICK

    Mein Ziel:

    In Ihrem Verlag mit Freude und Engagement meine Ausbildung

    zumMedienkaufmann Digital & Print zu absolvieren.

    Meine Strken:

    Ich bin kontaktfreudig und freundlich.

    Ich habe eine schnelle Auffassungsgabe.

    Ich verfge ber ein gutes Organisationstalent

    und bin sehr gewissenhaft.

    Ich bin sehr flexibel.

    Gerne wrde ich diese Eigenschaften bei Ihnen einbringen und in Ihrem Team

    arbeiten. Auf Ihre positive Rckmeldung freue ich mich.

    Maximilian Mnchner

    www.12job.deIst kein fester Bestandteil.Inhaltlich und optisch sind Sie hier frei.Als Orientierung dient der Ausbildungsberuf.

    29

    12job.de

    Anna Ingolstdter

    AUF EINEN BLICK

    Mein Ziel:

    In Ihrem Verlag mit Freude und Engagement meine Ausbildungzur Medienkauffrau Digital & Print zu absolvieren.

    Meine Strken:

    Ich bin kontaktfreudig und freundlich.

    Ich habe eine schnelle Auffassungsgabe.

    Ich verfge ber ein gutes Organisationstalentund bin sehr gewissenhaft.

    Ich bin sehr exibel.

    Gerne wrde ich diese Eigenschaften bei Ihnen einbringen und in Ihrem Teamarbeiten. Auf Ihre positive Rckmeldung freue ich mich.

    Anna Ingolstdter

    12job.de12job.de

    33

  • New

    s&Tren

    dszum

    Stud

    ium

    Gedrnge an den UnisNach der Vorausberechnung derStudienanfngerzahlen 2012 bis2025 der Kultusministerkonferenzbleibendie Studienanfngerzahlenbis zum Ende des Vorausberech-nungszeitraums deutlich ber demStand des Jahres 2005. Damit wirddie positive Entwicklung der Studi-enanfngerzahlen an Universit-ten und Fachhochschulen voraus-sichtlich bis weit ins nchste Jahr-zehnt auf einem hohen Niveau stabil bleiben und die Zahl der Studienanfnger bis zum Jahr2019 jeweils deutlich ber 450.000 liegen. Die Entwicklung der Studienanfngerzahlenhatte im vergangenen Jahr 2011 mit knapp 516.000 einen Hhepunkt erreicht. Nach einemleichten Rckgang auf 470.000 im Jahr 2012 ist fr 2013wiedermit einemAnstieg auf knapp490000Studienanfnger zu rechnen. EinAbsinkenunter dasNiveauvon2010 istmit 442.000Studienanfngern frhestens im Jahr 2021 zu erwarten.

    Zu dieser Entwicklung haben imWesentlichen folgende Faktoren beigetragen:

    hhere Abiturientenzahlen und doppelte Abiturjahrgnge in den Lndern eine deutlich gestiegene Studierneigung die 2011 beschlossene Aussetzung der Wehrpflicht durch den Bund der steigende Anteil beruflich Qualifizierter, die ein Studium aufnehmen knnen die Zuordnung von Berufsakademien in Baden-Wrttemberg und im Saarland zum Hoch-schulbereich

    eine hhere Anzahl von Studienanfngern, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Aus-land erworben haben

    Master macht sich bezahltEin Masterabschluss zahlt sich aus. Das durchschnittliche Gehalt in Hhe von rund 43.000Euro, mit demMasterabsolventen laut aktuellen Berechnungen aus dem Jahr 2012 der Ver-gtungsberatung PersonalMarkt (www.personalmarkt.de) einsteigen, liegt um etwa 15 Pro-zent hher als das des Bachelors (rund 37.300 Euro). Der Gehaltsabstand vergrert sichinnerhalb der ersten fnf Berufsjahre auf etwa 20 Prozent und liegt nach sieben Jahren beirund30Prozent. Bei derGehaltsentwicklung spielenaber auchdie Position, die berufliche Ent-wicklung und die Branche eine Rolle. Branchen wie die Pharma-, Automobil- oder Chemiein-dustrie zahlen besonders gut, einen hinteren Platz dagegen belegt die Tourismusbranche.

    ZulassungsbeschrnkungenNach Angaben der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) werden derzeit bei rund 46 Prozentaller grundstndigen Studiengnge Auswahlverfahren durchgefhrt, da die Nachfrage dasAngebot an Studienpltzen bersteigt. Studienbewerber/-innen sollten sich also bewusstsein, dass sie unter Umstnden in zulassungsbeschrnkten Studiengngen keinen Studien-platz erhalten. In Medizin, Pharmazie, Tiermedizin und Zahnmedizin existieren Zulassungs-beschrnkungen an allen Universitten in Deutschland. In diesem Fall spricht man von einerbundesweiten Zulassungsbeschrnkung.

    NEWS& TRENDSZUM STUDIUM

    30

    12job.de12job.de12job.de

    34

  • www.12job.de

    Was bedeutet NC?NC kommt aus dem Lateinischen und ist die Abkrzung fr Numerus clausus (deutsch:geschlosseneAnzahl). Als NC-Fachwird ein Studiengangdannbezeichnet,wenndafrnureine beschrnkte Anzahl von Studienpltzen zur Verfgung steht und ein Auswahlverfahrendurchgefhrt wird. Entsprechend der Abi-Durchschnittsnote, der Wartezeit und gegebenen-falls weiterer Auswahlkriterien wird unter den Bewerbern eine Rangfolge gebildet. Ein weitverbreitetes Missverstndnis besteht in der Annahme, die Auswahlgrenze wrde von denHochschulen vor Studienstart festgelegt. Richtig ist: Vorab festgelegt ist nur die Anzahl derzur Verfgung stehenden Studienpltze. Die Auswahlgrenze ergibt sich in jedem Semesterund bei jedem Zulassungsverfahren aufgrund der Konkurrenz der Bewerbungen neu und istsomit das Resultat eines abgeschlossenen Auswahlverfahrens. Die Grenz-Werte der vergan-genenSemester knnen zwar gewisseAnhaltspunkte fr die Einschtzungder eigenenZulas-sungschancen bieten, haben aber aufgrund der sich ndernden Anzahl an Bewerbungen undAuswahlbedingungenkeine verlsslicheAussagekraft berdie knftigenZulassungschancen.Keinesfalls sollte man daher auf eine Bewerbung verzichten, nur weil die eigene Durch-schnittsnote nicht den NC-Wert des letzten Vergabeverfahrens erreicht.

    Zufriedene StudentenDie Studierenden andeutschenUniversittenund Fachhochschulen sindmit derQualitt desStudiums zunehmendzufrieden. Vielewnschen sichallerdingsnocheinebessereBetreuungim Studium und beim bergang in den Arbeitsmarkt sowie mehr Praxisbezug. Das sind diezentralen Aussagen des 10. Studierendensurveys zu Studiensituation und studentischenOrientierungen, den das Bundesministerium fr Bildung und Forschung (BMBF) im Augustverffentlichte. Erstmals berwiegen in der Bilanz die positiven Bewertungen zu allen vierGrundelementender Studienqualitt: inhaltlicheQualitt, Aufbaudes Studienganges,Durch-fhrung der Lehrveranstaltungen sowie Beratung und Betreuung durch die Lehrenden. Nachwie vor schneidet die Betreuung aber weniger gut ab. Die Studie belegt auerdem, dass dieStudierenden ihr Studium effizienter gestalten wol