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    Potenzialanalyse zur

    IFB Hamburg Konkretisierung der Handlungsfelder der Hamburgischen

    Investitions- und Frderbank (IFB Hamburg)

    Martin Jung, Britta Seidl-Bowe und Michael Unterberg

    unter Beteiligung von Dr. Mirko Bendig, Sarah Knirsch, Daniela

    Richter und Thorsten Ramus

    16. August 2012

  • Potenzialanalyse zur IFB Hamburg

    2

    Inhaltsverzeichnis

    1. Einleitung .................................................................... 5

    1.1. Kurzdarstellung der WK ........................................... 5

    1.2. Auftrag .................................................................. 5

    1.3. Ziele und Umsetzung der IFB ................................... 7

    1.4. Rolle der Landesfrderinstitute in der Frderpolitik der Lnder .................................................................. 8

    1.5. Herausforderungen in der Frderpolitik ...................... 9

    2. Potenzial- und Nutzenaspekte ................................... 12

    2.1. Marktperspektive .................................................. 12

    2.1.1. Zielgruppen und Frderbereiche ................... 12

    2.1.2. Finanzierungszwecke und -felder .................. 20

    2.2. Frdermittelnutzung.............................................. 35

    2.2.1. Frderstatistik Hamburg .............................. 35

    2.2.2. Frderwissen und -zugang ........................... 46

    2.3. Frderstrukturierung ............................................. 56

    2.3.1. Verzahnung von Frderaktivitten ................. 57

    2.3.2. Programmabwicklung .................................. 62

    2.4. Frdermittelfinanzierung ........................................ 65

    2.4.1. Refinanzierungsvorteile ............................... 70

    2.4.2. Einbindung EU- und Bundesmittel ................. 71

    2.5. Frderpolitik und -steuerung .................................. 90

    2.5.1. bersetzung politischer Zielvorgaben in effektive Frderinstrumente ......................... 90

    2.5.2. Kompetenztrger Finanzierung und Frderung 92

    2.5.3. Steuerung von Frderung und Frdercontrollings ....................................... 92

    2.6. Untersttzung bei strukturpolitischen Manahmen .... 95

    3. Ergebnisse und Handlungsempfehlungen .................. 97

    3.1. Positionierung der IFB am Markt ............................100

    3.2. Positionierung der IFB in der Hamburger Frderlandschaft ..................................................101

    Anhang ........................................................................ 109

  • Potenzialanalyse zur IFB Hamburg

    3

    Abbildungsverzeichnis

    Abbildung 1: Elemente der Potenzial- und Nutzenanalyse ............ 6

    Abbildung 2: Ziele fr die IFB ................................................... 7

    Abbildung 3: Planung zur Realisierung der IFB ........................... 8

    Abbildung 4: Unternehmensbestand mit Umsatzanteil nach

    Grenklassen in Hamburg und Deutschland ........................... 14

    Abbildung 5: Verortung von Hamburg im NUI Regionenranking

    (2010) ................................................................................ 15

    Abbildung 6: Verortung von Hamburg im NUI Regionenranking im

    Zeitraum 20062010 ............................................................ 16

    Abbildung 7: Anteil der FuE-Aufwendungen am BIP nach Lndern

    2009 (in %) ......................................................................... 17

    Abbildung 8: Innovatorenquoten 2010 nach

    Beschftigungsgrenklassen ................................................. 18

    Abbildung 9: Innovationsausgaben/-intensitt der deutschen

    Industrie nach Unternehmensgrenklassen ............................ 19

    Abbildung 10: Anteil der Investitionen fr den Umweltschutz an

    den Gesamtinvestitionen (in %) ............................................. 20

    Abbildung 11: Wichtigkeit von Kapitalquellen in Hamburg und

    Deutschland im Vergleich (I) .................................................. 22

    Abbildung 12: Wichtigkeit von Kapitalquellen in Hamburg und

    Deutschland im Vergleich (II) ................................................. 22

    Abbildung 13: Anteil (in %) der KMU, die in allen

    Kreditverhandlungen scheitern und nie ein Kreditangebot der Bank

    erhalten, nach Anzahl FTE-Beschftigter .................................. 24

    Abbildung 14: Finanzierungsquellen der

    Innovatoren/Unternehmensanteile in % .................................. 36

    Abbildung 15: ZIM-Frdermittel nach Lndern (seit Programmstart,

    Mio. EUR, Stand 23.03.2012) ................................................. 38

    Abbildung 16: Nutzung Programm fr Existenzgrndung und

    Mittelstand 20072010.......................................................... 40

    Abbildung 17: Frderintensitt Hamburg im Vergleich zu

    Durchschnitt restliche Lnder (ohne Sondereffekte) .................. 43

    Abbildung 18: Verteilung der Frderdarlehen in der

    Wirtschaftsfrderung in Berlin (Bewilligungen in Mio. EUR) ........ 44

    Abbildung 19: Vergabe von Brgschaften in Hamburg im

    Lndervergleich im Jahr 2011 (Volumen in Mio. EUR) ................ 46

    Abbildung 20: Frderwissen mittelstndischer Unternehmer in

    Hamburg und Deutschland .................................................... 47

    Abbildung 21: Hausbankenfunktion bei Frderkrediten .............. 49

    Abbildung 22: Wahrnehmung von Frderkrediten mittelstndischer

    Unternehmer in Hamburg und Deutschland .............................. 50

  • Potenzialanalyse zur IFB Hamburg

    4

    Abbildung 23: Kaskade Informationsverhalten und

    Inanspruchnahme von Frderprogrammen durch mittelstndische

    Unternehmer in Hamburg und Deutschland .............................. 52

    Abbildung 24: Treiber fr die Zusammenarbeit der Bankberater mit

    Frderbanken ....................................................................... 54

    Abbildung 25: Schematische Darstellung der Funktion der IFB ... 56

    Abbildung 26: Verzahnung von Frderaktivitten ...................... 58

    Abbildung 27: Frderprozess aus Endkundensicht ..................... 62

    Abbildung 28: Positionierung und Rollenabgrenzung der IFB ...... 90

    Abbildung 29: Leistungspotenzial der IFB ................................ 98

    Abbildung 30: Positionierung der IFB am Markt ...................... 101

    Abbildung 31: Positionierung der IFB in der Hamburger

    Frderlandschaft ................................................................ 102

    Tabellenverzeichnis

    Tabelle 1: Frderspektrum von Landesfrderinstituten ................ 9

    Tabelle 2: Finanzierungsfelder und mgliche Frderanstze in

    Hamburg ............................................................................. 34

    Tabelle 3: Frdergeschft in Hamburg und Deutschland im

    Vergleich Gewerbliche Frderung in 2010 (Angaben in Mio. EUR)

    .......................................................................................... 35

    Tabelle 4: Ungesttzte und gesttzte Bekanntheit Frder- und

    Brgschaftsbanken ............................................................... 51

    Tabelle 5: Formen der Frdermittelfinanzierung im berblick ..... 66

    Tabelle 6: Strken und Schwchen zuschuss- und

    darlehensbasierter Wirtschaftsfrderung.................................. 68

    Tabelle 7: Potenziale zur Verstrkung der Nutzung von Bundes-

    und EU-Programmen ............................................................. 72

    Tabelle 8: EU-Finanzierungsfazilitten ..................................... 83

  • Potenzialanalyse zur IFB Hamburg

    5

    1. Einleitung

    Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) hat ent-

    schieden, dass die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK)

    zur Hamburgischen Investitions- und Frderbank (IFB Hamburg)

    umgebaut werden soll. In der IFB sollen knftig alle Frdermittel

    der FHH aus den Bereichen Wirtschaftsfrderung, Innovationsfr-

    derung, Wohnungsbau/Stadtentwicklung sowie des Klima- und

    Umweltschutzes gebndelt werden.

    Neben der Bndelung der Frderaktivitten soll die IFB den Zu-

    gang zu Frderprogrammen durch ein umfassendes Beratungsan-

    gebot fr Endkunden erhhen. Zudem wird an sie der Anspruch

    gestellt, dass sie ihre Aufgaben insgesamt mit hoher Qualitt und

    Effizienz wahrnimmt.

    An der Konzeption und Umsetzung des Vorhabens sind als Senats-

    stellen neben der federfhrenden Finanzbehrde insbesondere die

    Behrde fr Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI), die Be-

    hrde fr Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und die Senats-

    kanzlei beteiligt.

    1.1. Kurzdarstellung der WK

    Die WK wurde 1953 gegrndet. Die Schwerpunkte liegen in der

    Wohnraum- und Stdtebaufrderung sowie beim Umweltschutz.

    Die Frderung erfolgt insbesondere durch die Gewhrung von Dar-

    lehen und Zuschssen sowie die bernahme von Sicherheitsleis-

    tungen.

    Die WK agiert partnerschaftlich und wettbewerbsneutral, um

    dauerhafte Beziehungen zu Netzwerkpartnern und Kunden aufzu-

    bauen.1

    Die WK verfgt seit ihrer Grndung ber eine vollumfngliche

    Banklizenz, unter der auch Manahmen der Wirtschafts- und Inno-

    vationsfrderung sowie alle weiteren fr die IFB inhaltlich ange-

    dachten Bereiche abgewickelt werden knnen.

    1.2. Auftrag

    Die WK hat in Abstimmung mit dem Hamburger Senat die evers &

    jung GmbH beauftragt, die mit dem Umbau der WK zur IFB ver-