2. Ausgabe Juli 1956 Stadtanzeiger

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2. Ausgabe 01. Juli 1956 Stadtanzeiger

Transcript of 2. Ausgabe Juli 1956 Stadtanzeiger

  • -Posrwurlaendung aa alte HsushaltuDgetr

    G RA,F -tJiyo.it3Jj]frSTADT=AMZETGERr s M i t a m l l i o h e n B e k a ! n r m a c h u D g e l r u n d; l i 3 o n s l i g e n N a c i r i c h t e n d e r S t a d r C r a i e n w hrt -Mi l te i lunge. der Vereine, Verbnde, Pa e ier undr-Org"n . " ,onen C".Jfrpsr . e tF!rd l era l lwor t l ich ir den In l i6 l t d ie iew. Ein6eruc!

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    Herausgeber u. Ve.lag: Stsdlverband c.aI6nwbrSchriltieiiurgr Th. AdriaD, cralenwbr - Tel.3ssDfucki Joh Hutzler, Buchdruc,kerei, crafenwhrEmchei!t {4.tgig, Ve.rejlung e.fotgt koste!todurch lostwuriserdung a! alle tia!shallungen

    Nr. 2/I Verlagsort Graienwhr Opl. Jul i {956dh

    Qat ,tnqat. umd teine O,tlichtnn; .116 Dre Slel lung des Brgers zumLdrnd im S taa t i s [ zum Ter i im Rah-';nen des Grundgesetzcs fur dle;lundesrepublrk Deutschland Jest,lelegt. Das Grundgesetz wurde

    l /om Parlamentarischen Rat - err_restsnd aus 65 von den gselzSe-j)enden Kbrperschaiten Oer wet-; jeutschen Lnder gewahlten Abg-n)roneten - beraten und 6m 8, 5.491.nit 53 gegen 12 Stimmen angenom-- nen und istnoch Bestttqunq durchI j je Mll i trgouverneure -und- nachllustimmung durch dje Landtdge

    -l ler Westzonen.Ln der mit Aui-rahme von Bayern am 23. Mai 49/erkndet und am 24. Mai {949 intuaft getreten.

    r Im Gegensalz tum Grundse-etz waren die Frerheitsrechte r i :esl inzeinen in der Weimarer Ver-assung nicht am Anfang, sondernrrst im 2. Hauptterl unteider ber-rchritt > Grundrechte undirundpllichten der Deut-,c.hen( geregelt. Unter dn Pflich-en waren u. a. die Steuerpflicht,lie Leistung persnlichei undrhrenamtlicher Dienste erwhnt,owie die sittliche Pflicht, di e se isti.jen und krperlichen Krfte im In-eresse deg Gemeinwohl6 zu bet-igen. Das Grundgosetz hat im bo-vuten Gegensatz zu der Weima-r Verfassung davon Abstandjenommen, auch Pllichten zuleklarieren. Wenn hier trotzdem'on den Brgerpfliohten die RedeBt, so ist dabei nicht an die zahl-eichen Pilichten gedacht, die denlrger von der Wiege bi8 zumlrabe begleiten und allzu hufign ihm das weitverbreitete Mi-rauen gegen den Staat hervorru"en. E8 i6t damit eine fr den

    [email protected] edt6lrol,i1L44te ettachtang

    Bestand eines jeden demokrati-schen Gomeinwesens unerllichePflicht gemeint, die sich in demBewutsein der persiinlichen VeFantwortung Ir die fientlichenAngelegenheiten uert Wir kn-nen sie als die demokratischeGrundpflicht bezeichnen.

    Demokratie iet nmlich nichtnur eine Regierungeiorm, sondernauch eine Lebensi6rm. Es penstnicht, da eine demokr atisdte Vei-fassung vorhanden ist in der dieSouvernitt des Volke8 deklariertwird. Auch das allpemeine llndgleicbe l{ahhec,\t, ds parlamen-tarische Regierungssvatem. dieBinduog desStaate; on das Rechtdurch unabhDgige Gerichte und

    eogar Gdrntie von Grundrochtenreicien nicht aus, um eine leben_dige. Demokratie zu ge8talten. Siewlro nrcltdurch Einrichtunsen undund Rechtslormen verwirklicht.sondern durch Menschen. Dieesjnd als Brger und Brperintrendes demokrotischen Stsales dszurerulen, von ihren Rechten Ge_oluco zu machen, um Eie Bich zuerhalten.

    _

    Was nulzt die Freiheit desuenkens, wenn sich der Einzelnenicht mit den Problemen unsererZejl beschft igt und versucht, zu-sammen mit Beinen Mitmenschenzu ihrer Lbsung beizutropen? Wa6iBt die Freiheit der Rede w-ert, wennman sie nicltt auch dem aDdernzubil l igt? Wozu dlent das fr ir eineLlem0kr6tje so wichtige Recht auiInformation, wenn dld Brser sict lnjcht aus zuverlssigen euellenber daE poli t jsche ceschehen un-terrichten und sich mit allen r.,r'ich-t igen ifentl ichen Angelegenheitenvrtrut

    -

    machen ? Wird nidrt da6l!6 ntrecnt, das noch unmittelbarenti lnt lu

    ut die poli t ische Entwick_lung gew6hrt, durch djeienisenentwertet, der am Wabltaoe-zuHause bleibt und dadurch "BeineUnzulrredenheit mit der poli t ikzum Ausdruck zu bringen qlaubt?Oder gengt es, weun maniinmalal le 4 Jahre zur Wahlurne seht undfr die brige Zejt - onsihejoendbeziehungelos zur Gemeinschait -sich in Eeine 4 Wnde zu!ckzieht,

    Selbstverstndlich ist derEinzelne berechtigt, sich so zu ver-h8Lten und 6ich aul eine Abwhrvon Angriffen in 6eine Privatspbrezu besohrnken. Was wiril die

  • Iolc ines solche Verbaltet sein? Wi.bab-e! !6soheD. ds! heutzutCe nur nochelDe r-orass[tali!e Demokratle mogllchlst.'"Im

    _Bund.st6q uDd rD de! LDderpaF

    lanietrten!Bitzen il I e Verttetor de3 VolkeguDd beschlieBe! die Ge8elze Die llr daL6ben des Brcers er13ch6idelden In'slanz! sind die zahlreicheD Verwal'tuacsste l leo, vob ihDeD hEgt der Erbzehe mllisolDeD vieleb ADii6een des te'ir6! !e6ors !od serDsD Sorgeb ab vo!i jrool rs l le a ls e iber RBgier tbg deBVol 'ks dur das Volk, Ir da Volklautst siDe drchiireD Formulierungen -merkt osn im alleemehe! dD dis!v1el6t r BeIhruDgEpuDklen desEtbzelDeomt deo g laai u icht mebr v ie l . DLe Demo[ratie scheiDl 3i. verfl cblet zu habeDobtr dag ma! dle dalr Versttwortlidr enfirdel

    Voratwortlicb ir ei!6 solc,be ge_!abr l1d6 Entwick lut rg rs t aber dre Go-camthBtt d6r ErDzolDeh, di6 3icl1 lm zustand dr polL i lscbe! Apalb ie [Uointere&sir thel ) bef lodeu uod dre 1! Bszug urdas Dollilsche Lebe! deh lohne miCb(-StaialDnkt verlrlgn Es gilt def demW6BD-def moderts ! Oehokrat ie 1q.e_woh!e[d3! Gefabr zu 6Dlr i ! !en dda burilsr kloinen MiDderheil R6!r0 ir polj-tis Iitieiivo bleibt Das braucht lichluobBdhst sozu 8ein. Auch hout kbDne!zahtrs icbe Breer et !zs lD uDd vor a l ledtn GruDDeD srch ak l ivam tsenl l ichenLoben 1i3ilis6!. Im Hhbllck aui dieGrundracble kommt zuomt in Bebacht,d i6 lo! ,q6! Rete auszub6n d le wir a ls..lillsc}1e Roabte zusamrdeDqBfaBr bobeo.VoD hier aus erfiDe! sich zahhelcheMgl ldkel ien dor Ml ts .bei l c ! f tem Ge_biere d. r Solb8lverwal iu !q der verDab06O.sarisatio!sn u!d des Geridl3we3eDB,m-r!r eiljee besonde$ wicht,ge Bei-sDi6l6 zu retne!. Das MaB der Mgltcb-k;itD ls dioser Hi!8lclt '3t noch lngstnidt srlllt, aber dadurch bedjgt, obsnUq6!d iriwllll8e Helfer vorbaodD; ind d i beror t s lad, s icb f iebl l ichetrAutgobes mlt ausrelchoDdet 56cbkudou!d urtollsvrge!Vo.auBsetzuEgeD s iDd a! lBhroaaollldlet Betbtlg!bg ob es 3icl1 umSDort , Msik odor e iDo sodere L iebha-brs l baDdol t , 6h selbstvers lbdl ich 3! -erkaDl t , wordeo aber o i tvon debeo n ichlrtllt. dls sich 1m otr!tllcheb LebenbotusoD uDd zum Ter l a lc t i3 Mi l l lerds Vlkswillens luncicreD.

    Domokratie urd GrundrechtB sindkoin mit eilander nauilslich verbun-d6!es geqriffspaar. Ia eiteu demokrsli-sohen GeDelnw8oo kdDnle d ie Mebrnei te ins Tdges auI deD Godaoken kom-deD,dli Grutrdrecbte sbzuscnaEeD UtrsetGrubdS6sotz v6rweEdot daher-de!-BeCriAder Ire lbel tlicb e! deE]okraltscnen Grubd'ordDuDe, un dadurc! zu Axsdruck zubrlnseD: ds8 uDsere Vor8lellung von derD6n;kratle die Grundredte in slchschliegt. Sie sitrd durch das Gruldgesetzsudl iDwirksamer Webe al urelta8tbarcosdlzt . J6de aocb 30 oniaBeerde ioFEia l6 srcber t tg YeEsgl 6ber ' web! derwill6.disso R6chie zu wahreD, bicn I mehrvorhalds! ist. Aud us die8e Grldeis t e! r forderUch, daB jdor Brger 3ei t reGruDdreobte l

  • " lo. leri - r .onci iorel - Cofe

    unC Molkereiprcdukie

    69i{| th Ls. Etrq, conatr. Satt- und demEe.rn Obrleutnart OAa vot der 7566thtS.DumE Trrrok Co :Lelienl ir dasoezeEt Esteee!kommen. Nicht zuLerz loocht er abiiauor dem SDeciallist 2,J i rny JenniDes vob der l is th HeaWEquipmeot Co und sej leb M.berD.; ,e; besoldere! Ds!k ir d ie Hr l le_leistongen in der letzten zeit auB,

    Die Eirheit des CDt. XarFi istbesonders dnler den Nne[) Dick.huter. itr un6erer Gegeid beka!!t ge-wo.den. lhre ireiwilligeD Hilleleislu!genin den GemsiDde! Vilse*, ?arkstein,Micbelield, ?eeDitz, Ghrd. ADberg,srlzbach.Rosnberg ndd nuo aunb in(l.afenwhr dokumeDlieren den aut-oDiemde! GemeiDBcbftgsinn der Ma-n;r unCaDt.KarDlu. sitrd etr Marksleitrireiwillisei Hilf!6ereitschallih Die!!ieder Allaemehbeit- Ee.eits sejt /t Jahrebh.rreue; die > Dickhute! ( ca. 70 Wai6eDkinder im kalh- Watuenh3 in Am-befp. GemsirschaiissiDn, Liebe zumNasten.slndige llili3bereitsciail ndPflichtertllu!g sind die Eigenschaitender DickhDter. die sie au8 dem Rabme!de. AlleemeiDbeit herausbebe! uld alsleuchleDdes BeiBpie! dokumentieEn-

    s te l t 5 le z ! i , eden

    :usammenarbeit mit der US-Army und den tabor-Service'Construction. Einheiten, den sogenannten >Dickhuter qrn kdurihrqkr

    h.teirsd othdlir > 4'rrs: etrirmh''* e sdmrdhpr$q > hkhr.:& urd km6!i!,!

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    DaB Lebetr der Biee! belBt:P F L I C T t T f , R f t t U N G

    Vom {. - 3. l,ebeDsta8 t8t die Bi6De Zel-lenDutzer in j vom 4. - 10. Ta! Ammeteruto i teqer ' vom 11. - 18. TaC Zel l ! -!nLzenn;Wasserrrgr iD uod Bsubrene,vom i9. - zum Lebensende SarDDl6rir.

    il01ttr$**$$ffiEEEEEEf,Iuf,E $p! gs'ets erb $aisbrellDberr'8reg

    r ind e.zooo hEbp! Dre wr1$! IeD'e wrrorilckwirkeDd ab 1. 8. 1955 sewbrt, soIern der Antrsg bis 3p6-testels zum 31. Jli 1956 lestellt i8t. Wird Anlrdg erst lpatergestelll,begiDnl die Relteezahlulg elst mil ded Molat der

    D i e a L r G , u ' o d d e " ' . N o \ e l e z J n B v C s i c h e r g e b e r d e !Nachzablunsen der G.urdreDten welden mii der ZahluDA derRen ea 'ur d; ! I !4ooal A-gusl aLsoezsbl_. Um 6 vor hnaDz _e ln Nai 'q le! z . sc! j rz :en w rd eebe_eb sofor l oso f rbdl_d. Betraqes zuprIeD, ob'sich der Betrsc der lautende! Zablungmr. de; s .ch prppoeod"n Grrbdneo eq-NcbzebruDC deckr 'Sol l .e o ies D: . ! l re i F, t t se r . mute Aorrse aLf Erg i j t rzLog-Auskunit

    il beide! fllen e.leilt dle VoEtardschatt

    Himatlest 1956 in GralerwhrAm 2.4.