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  • Verbund- projekt

    Ziel des Folgeprojekts ist es, unterschiedliche, in Ab- stimmung mit den Projektteilnehmern ausgewählte, nachhaltige Materialien hinsichtlich unterschiedlicher technischer und verarbeitungsrelevanter Kennwerte zu untersuchen. Ausgewählte Versuchsreihen sollen Aufschluss über die Möglichkeiten einer Umsetzung geben. Die Werkstoffe sollen bemustert und auf Be- sonderheiten untersucht werden. Auf Basis dieser Ergebnisse sollen im weiteren Projektverlauf ausge- wählte Verstärkungsstoffe und Additive eingearbeitet werden, um gezielt erforderliche Eigenschaften zu op- timieren.

    Zielsetzung

    Projektname: Einsatz nachhaltiger Materialien Projektstart: November 2013 Projektlaufzeit: 1,5 Jahre Projektkosten: 2 x 5.600 €*

    *Reisekosten sind im Preis nicht inbegriffen. Mitglieds- firmen der Trägergesellschaft des Kunststoff-Instituts erhalten einen um zehn Prozent ermäßigten Projekt- beitrag. Die Rechnungsstellung erfolgt in Teilbeträgen zum Start des Projekts und nach der Hälfte der Projekt- laufzeit.

    Projektdaten

    Weitere Auskünfte zum Projektinhalt und –ablauf er- halten Interessenten über unsere Internetseite www.kunststoff-institut.de oder sprechen uns direkt an:

    Dipl.-Ing. Michael Tesch +49 (0) 23 51.10 64-160 tesch@kunststoff-institut.de

    Dipl.-Ing. Corinna Mädje +49 (0) 23 71.15 37-20 corinna.maedje@isk-iserlohn.de

    Prof. Dr.-Ing. Andreas Ujma +49 (0) 23 71.56 6-190 ujma@fh-swf.de

    Information

    Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH

    (K.I.M.W.) Karolinenstraße 8 | 58507 Lüdenscheid

    Tel.: +49 (0) 23 51.10 64-191 Fax: +49 (0) 23 51.10 64-190

    www.kunststoff-institut.de | mail@kunststoff-institut.de

    Einsatz nachhaltiger Materialien

    Technische Anwendungen biobasierter Werkstoffe

    2. Projekt

     Zwei Projekttreffen pro Jahr für ein bis zwei Personen pro Unternehmen (Teilnehmer können wechseln)  Erfahrungsaustausch und Schulungen zum Thema  Recherchen und Gemeinschaftsuntersuchungen zu den Projektinhalten  Teilnahme am Seminar „Einsatz von Bio- kunststoffen“  Zugang zum geschützten Internetbereich  Aufbereitung der gesammelten Ergebnisse in einer erweiterbaren Auswahlmatrix

    Projektleistungen

    Q u el le : eb m -p ap st M u lfi n g en G m b H & C o. K G

    Zielgruppe

    Das Projekt richtet sich an Unternehmen, die sich einen Überblick über die Einsatzfähigkeit und Op- timierungsmöglichkeiten nachhaltiger Werkstoffe verschaffen möchten, die künftig den Einsatz dieser Werkstoffgruppe planen oder die bereits bestehende Produkte im Markt haben und diese fortentwickeln wollen. Ferner ist das Projekt auch für Unternehmen interessant, die als Zulieferer für künftige Projekte gerüstet sein wollen.

  • Der Wunsch und auch die Forderung nach Nachhal- tigkeit und Unabhängigkeit von fossilen Ressourcen drängen in der öffentlichen Diskussion immer stärker in das Bewusstsein. Damit einhergehend besteht die Notwendigkeit, den Einsatz alternativer Werkstoffe zu ermöglichen. Biokunststoffe stellen hier eine Material- sparte dar, die grundsätzlich das Potenzial bieten die- sen Forderungen gerecht zu werden.

    Industrie und Produktentwicklung haben diesen Trend erkannt. Viele namhafte Rohstoffhersteller haben be- reits unterschiedliche Biokunststoffe im Portfolio. Zu- künftig sind noch weitere Polymersorten zu erwarten. Kapazitäten zur Produktion von Biokunststoffen wer- den signifikant ausgebaut, um die Verfügbarkeit für die Entwicklung neuer Produkte sicherzustellen.

    Dabei steht die Entwicklung von technischen Anwen- dungen im Fokus der Industrie. Erste Anwendungen sind bereits auf ihre Serientauglichkeit getestet und vielfach erfolgreich im Markt platziert worden.

    Die technische Ein- satzfähigkeit bringt jedoch die Forde- rung nach Haltbar- keit mit sich. Die Prognosen für die künftigen Produkti- onskapazitäten be- stätigen den Trend weg von der biolo- gischen Abbaubar- keit, bis hin zum Einsatz biobasier- ter Materialien.

    Inhalt Einsatz nachhaltiger Materialien

    Anforderungen bestimmen den Materialeinsatz

     Erstellen individueller Anforderungsprofile verschiedener Industriesparten  Auswahl und Einsatz technischer Materialien in Abstimmung mit den Projektteilnehmern, z.B.  PA, PTT  PLA und PHA  WPC bzw. NFK mit weiteren Matrixmaterialien  Evaluierung von ausgewählten Materialeigen- schaften unter Berücksichtigung der Anforde- rungsprofile  mechanische, thermische, elektrische Eigenschaften  Alterung  rheologische Eigenschaften  Recherche nach und Additivierung mit  Verstärkungs– und Füllstoffen  Additiven, die zur Eigenschaftsverbesserung bzw. –anpassung eingesetzt werden können  Verifizierung der Wirksamkeit durch ausgewählte Prüfungen  Weitere verfahrenstechnische Aspekte  Einfluss der Maschinenparameter  Einfärbung, Oberflächenbehandlung etc.  Bestimmung der Veränderung der Verfahrens- parameter durch Additivierung mit Füll- und Verstärkungsstoffen

    Projektschwerpunkte

    Hier besteht die unweigerliche Forderung, dass die Eigenschaften vergleichbar mit denen der bisher eingesetzten petrochemisch basierten technischen Kunststoffe sind. Daher werden vermehrt sogenannte Drop-In-Lösungen entwickelt, bei denen die Monomere gegen biobasierte Monomere ausgetauscht werden. Diese Werkstoffe besitzen von Haus aus das Potenzial, kommerzielle technische Kunststoffe 1:1 zu substitu- ieren. Häufig sind jedoch Eigenschaftsänderungen zu erwar- ten (z.B. Schwindungs- und Abkühlverhalten), die eine neutrale Betrachtung aller Prozessschritte notwendig machen.

    Ebenso stellt sich die Frage, wie im Hinblick der jewei- ligen Industrieanforderungen Biokunststoffe für den technischen Einsatz modifiziert werden können. Hierzu zählen insbesondere Werkstoffe, die über eine biolo- gische Abbaubarkeit verfügen (z.B. PLA oder PHA). Um das Potenzial der technischen Biokunststoffe aus- schöpfen zu können, stehen nachfolgende Punkte im Interesse der Unternehmen:

     Bereitstellung von technischen Kennwerten zur Ab- schätzung der Einsetz- und Verarbeitbarkeit  Klärung der Möglichkeit Materialien mit Standard- additiven, wie Verstärkungen, Flammschutz- und UV-Stabilisatoren, etc. so zu modifizieren, dass

    sie dem Einsatz gerecht werden inkl. Evaluierung möglicher Eigenschaftsveränderungen.

    Erste Untersuchungen zu diesen Themenbereichen sind bereits in einem Verbundprojekt in Zusammen- arbeit des Kunststoff-Instituts Lüdenscheid, der ISK GmbH und der FH-SWF erfolgreich durchgeführt wor- den. Damit ist das Potenzial jedoch noch lange nicht ausgeschöpft, denn es ergeben sich immer neue Fra- gestellungen, auf die das Folgeprojekt in Abstimmung mit den Projektteilnehmern Antworten liefern soll.

    Quelle: ISK GmbH

  • Verbundprojekt „Einsatz nachhaltiger Materialien II“

    Copyright © 2012, FH Südwestfalen, ISK Iserlohn, Kunststoff-Institut Lüdenscheid

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    Verbundprojekt: Einsatz nachhaltiger Materialien II

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    2. Projekt „Einsatz nachhaltiger Materialien“ - Technische Anwendung biobasierter Werkstoffe

    - Dipl.-Ing. Michael Tesch +49 (0) 23 51.10 64-160 tesch@kunststoff-institut.de

    Dipl.-Ing. Julia Loth +49 (0) 23 51.10 64-161 loth@kunststoff-institut.de

    Dipl.-Ing. Corinna Mädje +49 (0) 23 71.15 37-20 corinna.maedje@isk-iserlohn.de

    Prof. Dr.-Ing. Andreas Ujma +49 (0) 23 71.56 6-190 ujma@fh-swf.de

    Verbundprojekt: Einsatz nachhaltiger Materialien II

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    Dipl.-Ing. Michael Tesch Mitglied der Geschäftsleitung Bereichsleiter Werkstofftechnik/ Neue Materialien Tel.: +49 (0) 23 51.10 64-160 E-Mail: tesch@kunststoff-institut.de

    Dipl.-Ing. Julia Loth Werkstofftechnik/ Neue Materialien Tel.: +49 (0) 23 51.10 64-161 E-Mail: loth@kunststoff-institut.de

    Projektteam

    Prof. Dr.-Ing. Andreas Ujma

    Tel.: +49 (0)2371.566-190 E-Mail: ujma@fh-swf.de

    Dipl.-Ing. Corinna Mädje Projektingenierurin

    Tel.: +49 (0) 23 71.15 37 -20 E-Mail: corinna.maedje@isk-iserlohn.de

    Blagica Ivanovic Projektorganisation Tel.: +49 (0) 23 51.10 64-192 E-Mail: ivanovic@kunststoff-institut.de

    mailto:tesch@kunststoff-institut.de mailto:loth@kunststoff-institut.de mailto:corinna.maedje@isk-iserlohn.de mailto:ujma@fh-swf.de mailto:tesch@kunststoff-institut.de mailto:loth@kunststoff-institut.de mailto:ujma@fh-swf.de mailto:corinna.maedje@isk-iserlohn.de mailto:ivanovic@kunststoff-institut.de

  • Verbundprojekt „Einsatz nachhaltiger Materialien II“