26. Juli 2013

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Der Rigi Anzeiger vom 26.7.2013

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    Die Wochenzeitung fr das Rontal & Rigi Land

    Nr. 30 Freitag, 26. Juli 2013 Auflage 33 366 (WEMF) Seit 45 Jahren in der Region verankert.Rigi Anzeiger, Luzernerstrasse 2c, Postfach 546, 6037 Root Redaktion: 041 228 90 02, [email protected] Inserate: 041 228 90 01, [email protected] Fax: 041 228 90 09 www.rigianzeiger.ch

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    Viel Wind um Solarpanel auf Rigi KaltbadWeggiser Behrde verweist auf die gesetzlichen Vorgaben

    Eine ohne Baubewilligung realisierte So-laranalage auf dem Dach eines Chalets auf Rigi Kaltbad sorgt fr rger. Hben wie drben. Die Behrde verweist auf die Not-wendigkeit eines Bewilligungsverfahrens, weil das Bauvorhaben ausserhalb der Bau-zone liegt und die Anlage nicht der Gebu-dehlle angepasst sei. Der Bauherr emp n-dets als unntige Paragraphenreiterei.

    lk./vw. Auf Rigi Kaltbad steht das Chlet Brebdeli

    von Ren Stettler. Ausgerstet mit einer Solarpanelan-lage, die nun fr hitzige Diskussionen sorgt, wie der Rigi Anzeiger in der Ausgabe vom 19. Juli 2013 berich-tete. Grund sind Paragraphen, respektive eine fehlende schriftliche Baubewilligung und eine Einsprache. Ren Stettler wollte Energie sparen. Das UWE Umwelt und Energie Kanton Luzern riet fr die Warmwasser-Aufbe-reitung zur Solaranlage und entrichtete einen Subven-tionsbeitrag aus dem Frderprogramm Gebudeenergie des UWE. Stettler liess die Solaranlage installieren, ohne dafr vorher eine schriftliche Baubewilligung ein-geholt zu haben. Man habe ihm, so sagt Stettler, zuvor von behrdlicher Seite mndlich versichert, eine Baube-willigung sei bei einer Solaranlage dieser Grsse nicht

    notwendig. Die Anlage wurde vor zwei Jahren in Be-trieb genommen. Als Stettler spter ein Baugesuch fr eine Terrassenerweiterung bei der Gemeinde einreichte, kams zur berraschung. In den Plnen des Architekten war auch das Solarpanel auf dem Dach eingezeichnet. Die Unterlagen des Baugesuchs gingen weiter ans Kan-tonale Amt fr Raumentwicklung, Wirtschaftsfrderung und Geoinformation (RAWI) in Luzern. Dort wurde festgestellt, dass das auf dem Dach eingezeichnete So-larpanel nicht aktenkundig sei. Worauf die Gemeinde Weggis Ren Stettler aufforderte, fr die Solaranlage ein nachtrgliches Baugesuch einzureichen. Bereits im Rahmen einer Voranfrage sei der Bauherrschaft zudem schriftlich mitgeteilt worden, dass die Bauarbeiten als

    baubewilligungsp ichtig beurteilt wrden. Die Begrn-dung des Weggiser Gemeindeprsidenten Kaspar Wid-mer dazu: Das Chlet Brebdeli liegt ausserhalb der Bauzone und da gelten auch bezglich der Baubewil-ligungsp icht strenge Vorschriften, unter Bercksichti-gung von Vorgaben des Bundes. Die Gesetzte sind fr alle gleich. Der Kanton hat in einer E-Mail zwar den Segen zur Anlage in Aussicht gestellt, was aber nichts ntzt, weil der Innerschweizer Heimatschutz mit einer Einsprache an die Gemeinde Weggis gelangte. Die Ge-meinde muss nun als zustndige Leitbehrde Gesuch sowie Einsprache begutachten, und unter Bercksichti-gung der kantonalen Beurteilung ber das weitere Vor-gehen entscheiden. Der Zeitpunkt hierfr ist noch offen.

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    WonneStrt es Sie, wenn der Nachbar das Bad einlaufen lsst. Oder ist die Wonne in der Wanne getrbt durch lstige Gerusche. Muss alles nicht sein. Ein innovatives Unternehmen in Kssnacht hat Lsungen. Ausge-zeichnete. Seite 3

    Heuler und Knaller freuen nicht alle gleichermassenAm nchsten Donnerstag feiert Helvetia 1. AugustAm nchsten Donnerstag feiert Helvetia Geburtstag. Hhenfeuer, Lampions und bengalische Streichhlzer, noch vor ein paar Jahren waren dies nebst der Ansprache des Gemeindeprsiden-ten die Hhepunkte jeder Feier. Heute wird der 1. August intensivst von Feuerwerken, Knallern und Raketen begleitet. Am liebsten Tage davor und danach. Nicht zur Freude aller. Verschiedene Gemeindebehrden appellieren denn auch an die Bevlkerung, Zurckhaltung zu ben und auf die Mitbrgerinnen und Mitbrger Rcksicht zu nehmen. Beim Abbrennen von Feuerwerken viel-leicht daran denken, dass nicht alle Nachbarn Freude daran haben. Vor allem auf ltere, kranke und ruhebedrftige Menschen knnte man Rcksicht nehmen. Auch Tiere reagieren emp ndlich auf Ruhestrungen und leiden enorm unter den fr sie ungewohnten Heul- und Knalleffekten,

    welche oft schon einige Tage vorher beginnen. Ein friedvolles, gemeinsames Feiern, der 1. Au-gust bte hierfr eine ideale Gelegenheit. Ohne grosse Anstrengungen unternehmen zu mssen. Eine Reduktion des Feuerwerks kann schon viel bewirken, ebenso ein buntes Feuerwerk ohne Knalleffekte (z.B. Vulkane, Sonnen). Weniger ist meistens mehr. Dazu gehrt auch das Znden der Feuerwerkskrper nur am eigentlichen Festtag. Eltern knnen ihre Kinder dazu anhalten, Raketen und Knallkrper nur am 1. August abzufeuern und nicht schon Tage vorher. Die un-erwnschten Belastungen werden so auf eine kurze Zeit reduziert. Und wenn sie an einer der of ziellen Feiern gezndet werden, umso besser. Beispielsweise in Meggen oder Kssnacht da wird der Tag zu Ehren Helvetiens gebhrend und unterhaltsam gefeiert. Details auf Seite 8.

    Bild: Leserbild Nr. 88 von Dominik Baumgartner aus Luzern: Wetterwechsel von der Rigi aus gesehen, nimmt am Wettbewerb teil (siehe Seite 16).

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  • AKTUELL26. Juli 2013 / Nr. 30 Rigi Anzeiger Seite 3

    Tina und die Zaunknige

    Der Blick posaunte es zuerst heraus: Tina Turner (73) Schwei-zerin mit Migrations-hintergrund hat ihren langjhrigen und vergleichsweise jugendlichen Lebens-

    gefhrten Erwin Bach (57) standes-amtlich geheiratet. Und will am 21. Juli mit einer illustren Gartenparty darauf anstossen. Diese Sensations-meldung wurde im Laufe der Tage noch angereichert mit berhmten Namen, von denen die Klatschjour-nalisten hartnckig glauben, dass sie die Seelen ihrer Leserschaft in Erregung versetzen: David Bowie, Oprah Winfrey, Eros Ramazzotti, Arthur Cohn oder Giorgio Armani. Fr die Boulevard- und Klatschme-dien ein Jahrhundertereignis. Direkt vor der Hhle der Boulevard-Lwen in Zrich. Bei den leiseren Medien ein gequltes Sthnen: Irgendwie mssen wir da mitziehen.

    Irgendwie, war denn auch das Hauptmotto bei der Umsetzung der unerwnschten Berichterstattungen. Man stelle sich vor: Der mediale Kampfplatz direkt am Seeufer. In einer Zeile vornehmer Villen. Von der Strassenseite her alles abgerie-gelt. ber die Nachbargrundstcken kaum ein Durchkommen bis auf Schussweite. Bleibt noch der See. Weil generalstabsmssige Planung traditionell keine Anwendung in der Medienwelt ndet, pegen sich die Berichterstatter und Fotografen jeweils wie die Schmeissiegen in irrem Zickzackkurs und wild durch-einander auf die Beute zu strzen. Tagelang wurde der Eingangsbe-reich zur Villa Turner von Journa-listen und Fotografen belagert. Jede Sichtung von Belanglosigkeiten zu einem Katalog von Bedeutungslo-sigkeiten kumuliert. Der schliesslich im Schatten der Vermeldung der Anlieferung von 70 000 Rosen und Orchideen im Sattelschlepper direkt aus Holland gipfelte.

    Am Vortag der sonntglichen Gartenparty dann das erste Schar-mtzel zwischen Belagerern und Belagerten. Einem Zrcher Lokal-radio soll es gelungen sein, auf ein Nachbarsgrundstck zu gelangen und dort Vorbereitungsarbeiten zu lmen. Worauf die Vorbereitungsar-beiten um einen zwei Meter hohen, roten Stoffvorhang zwischen Seeufer und Grundstck erweitert wurden. Die Belagerer sassen fortan in ihren Booten und sahen in jeder Bezie-hung tiefrot. Ihre Anzahl steigerte sich derart, dass sich die Seepolizei ordnungshalber wie sie beteuer-te auch noch dazu gesellte. Am Sonntag dann der Ernstfall: Die Bo-dentruppen vor dem geschlossenen Tor, die Marine vor dem geschlos-senen Vorhang. Wenigstens lieferte die Luftwaffe Einblicke auf den Schauplatz. Drohnen schwirrten aus verschiedenen Grnden nicht ber die Festgemeinde und der einzige Heli, der ber dem Platz lrmte, warf Rosenbltter ab. Dafr kreiste ein leiser