72h_oK_2012 Projektzeitung_KJ-Salzburg

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72 Stunden ohne Kompromiss 2012 Projektzeitung der KJ Salzburg

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  • 72 Stunden ohne Kompromiss in der Erzdizese Salzburg

    17. - 20. Oktober 2012

    www.72h.atEin Projekt der Katholischen Jugend sterreich in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio 3

  • 72 Stunden ohne Kompromiss 2012 | ED Salzburg 2

    Das waren 72 Stunden ohne Kompromiss 2012Engagierte, erlebnisreiche und berhrende 72 Stun-den liegen hinter uns. Mehr als 500 Projektteilneh-mer/innen in der Erzdizese Salzburg und 5000 in ganz sterreich gingen an ihre Grenzen, probierten Neues aus, bauten Vorurteile und Berhrungsngste ab und schlossen neue Freundschaften.Ich freue mich sehr ber die vielen positiven Rck-meldungen, schnen Erzhlungen und kreativen Ideen, die mich in den letzten Tagen erreicht haben. 72 Stunden ohne Kompromiss fegte wie ein oranger Wirbelwind der Solidaritt bers Land und wirkt bei vielen nachhaltig.

    In dieser Zeitung finden sich Berichte und Fotos von an-nhernd allen Projektschaupltzen in der Erzdizese Salz-burg und zeigen einen kleinen Ausschnitt von der Begei-sterung und dem kompromisslosen Einsatz der Jugendli-chen. Weitere Fotos, Fernseh- und Radiobeitrge sind auf zum Nachhren und Nachschauen auf www.72h.at ver-fgbar.

    Ein ganz groes DANKE an alle, die mit ihrem un-ermdlichen Einsatz zum Gelingen von 72 Stunden ohne Kompromiss 2012 beigetragen haben!

    Christoph SulzerProjektkoordinator in der ED Salzburg

    Die 45 Projektschaupltze in der Erzdizese Salzburg

  • 372 Stunden ohne Kompromiss 2012 | ED Salzburg

    Pressestimmen

    Noemi Mller, ehrenamtliche Vor-sitzende der Katholischen Jugend sterreich 72 Stunden ohne Kompromiss be-weist, dass Jugendliche Groartiges leisten knnen, wenn man ihnen et-was zutraut und ihnen die ntigen Rahmenbedingungen gibt. Die un-terschiedlichsten Erfahrungen wir-ken ber die drei Tage hinaus in den Teilnehmer/innen nachhaltig weiter und erffnen ihnen ganz neue Sicht-weisen auf ihre Umwelt.

    Simon Ebner, ehrenamtlicher Vor-sitzender der Katholischen Jugend SalzburgJugendliche sind sozial und solida-risch das zeigt die Rekordteilnah-me bei 72 Stunden ohne Kompro-miss. Bei meinen Projektbesuchen habe ich motivierte junge Menschen erlebt, die sich freiwillig fr die Le-bensrealitt ihrer Mitmenschen in-teressieren und engagieren. Sie sind Vorbilder fr unsere ganze Gesell-schaft!

    Christoph Sulzer, Projektkoordinator in der Erzdizese Salzburg72 Stunden ohne Kompromiss luft auch deshalb so gut, weil die vielen Mitarbeiter/innen der unterschied-lichen Projekttrger den Jugendli-chen sehr einladend und mit einer groen Offenheit begegnen. Durch ihr Engagement ber Dienst- und ffnungszeiten hinaus werden den Jugendlichen wertvolle Erfahrungs- und Erlebnisrume geffnet.

    Projektkoordination in der ED Salzburg

    Die Projektkoordination in der ED Salzburg ist so begeistert vom En-gagement und der guten Stimmung bei den Projektschaupltzen, dass

    sie nichts mehr auf ihren Sesseln hlt. Sie freuen sich schon auf die nchsten 72 kompromisslosen Stun-den vielleicht im Herbst 2014.

    Christoph Sulzer (Projektkoordina-tor Erzdizese Salzburg, Stadt Salz-burg)Carla Bernroider & Johannes Lanser (youngCaritas Salzburg)Franz Engl (Tiroler Unterland)Krisztina Albert (Pinzgau)Lukas Fdermair (Pongau und Lun-gau)Martina Kovov (Tennengau)Sabine Kranzinger (Flachgau)Reni Pirchmoser (KJ-Vorstand)Agnes Eibensteiner (KJ-ffentlich-keitsarbeit)

  • 72 Stunden ohne Kompromiss 2012 | ED Salzburg 4

    Hier wre meine Einkaufsliste!Projekt 512 | WrglCaritas Sozialmarkt (SoMa) Wrgl

    Mancher wird sich in diesen Tagen in Wrgl berrumpelt fhlen, wenn einem ein Jugendlicher vor dem Su-permarkt eine Einkaufsliste in die Hand drckt. Doch es steckt eine geniale Idee dahinter.Schler der Mittelschule Wrgl sam-meln im Rahmen von 72 Stunden ohne Kompromiss Lebensmittel fr den Sozialmarkt der Caritas Car-La. Und wo funktioniert das besser

    als vor einer Einkaufsmglichkeit? Vor dem Geschft werden die Leu-te ber das Sozialprojekt informiert und wenn sie helfen mchten, be-kommen sie eine Einkaufsliste mit den bentigten Lebensmitteln. An der Kassa steht dann schon David, ein fleiiger Helfer, und nimmt die Spenden entgegen. Die Idee geht voll auf: Es wurden schon sechs volle Kleinbus-Lieferungen gesam-

    melt. Auch die Spar-Zentrale war vom Projekt begeistert und steuer-te eine grozgige Spende bei. Den Jugendlichen geht es in erster Linie um den wohlttigen Zweck. Wir wollten auch einmal was Gutes tun und wir freuen uns sehr, dass uns so viele helfen wollen, verraten die Projektteilnehmer David und Lukas.

    Anna-Lena Schabiner

    Ein neuer Spielplatz fr Flchtlingskinder

    Projekt 511 | Reith i. A.Flchtlingsheim Landhaus St. Getraudi

    Das Flchtlingsheim Landhaus St. Gertraudi im Alpbachtal wirkt auf den ersten Blick wie ein trister grau-er Betonblock, der verlassen neben der Strae steht.Wer genauer hinsieht, bemerkt, dass auf dem Platz neben dem Haus Menschen verschiedener Nationen gemeinsam an einem neuen Spiel-platz arbeiten. Kinder bemalen die Gartenmauer, Mnner basteln eine

    Flchtlingskindern einen schneren Aufenthalt bereiten knnen, freut sich Bianca ber die Zuteilung. Am Ende des zweiten Projekttages sind Rutsche, Sandkiste und Schaukeln bereits fertig. Ohne eure Hilfe w-ren wir nur halb so weit, bedankt sich Bianca bei den Bewohnern/Bewohnerinnen fr die tolle Zusam-menarbeit.

    Eva Zbl und Maria Rabl

    Schaukel und mittendrin sind Sch-lerinnen der HBLA Kufstein. Die sechs wurden von ihrer Religions-lehrerin auf 72 Stunden ohne Kom-promiss aufmerksam gemacht und wollten auch einen Beitrag leisten. Die Zuteilung zu einem Projekt im abgelegenen St. Gertraudi dmpf-te ihre Motivation frs Erste. Jetzt sind wir sehr froh, dass wir den Spielplatz hier erneuern und so den

  • 572 Stunden ohne Kompromiss 2012 | ED Salzburg

    Wrgl aus der Rollstuhlperspektive

    Projekt 513 | WrglPfarre Wrgl

    In Wrgl fhrt eine Gruppe Ju-gendlicher in orangen T-Shirts mit Rollsthlen und Gehilfen durch die Stadt, obwohl sie diese eigentlich nicht bentigen. Sie sind Teil der zwlfkpfigen Religionsgruppe der fnften Klassen des BRG Wrgl.Die Schler testen wie behinderten-freundlich die Stadt ist. Wir wollen herausfinden, wo man mit einem Rollstuhl oder einer Gehhilfe nicht

    rollstuhlgerechten Rampe zuge-zogen hat. Als Vorbereitung auf die Aufgabe besuchten die jungen Men-schen zwei Damen im stdtischen Altersheim, die selbst einen Roll-stuhl beziehungsweise eine Gehhil-fe bentigen. Die beiden erzhlten, auf welche Barrieren sie bei einem Stadtbesuch stoen.

    Maria Rabl und Eva Zbl

    hinkommt, erklrt Georg das Vor-haben. Die Ergebnisse werden in ei-nem Bericht zusammengefasst, den die Gruppe am Ende des Projektes der Brgermeisterin prsentiert. So zeigen wir, woran es in Wrgl fehlt und knnen selbst Vernderungen bewirken, freut sich 72 Stunden ohne Kompromiss-Teilnehmer Alex-ander und zeigt seine Schrammen, die er sich bei einem Sturz auf einer

    So unterschiedlich und doch einsProjekt 514 | EbbsHS Ebbs und Pfarre St. Vitus Kufstein

    Was ist dein Lieblingsessen?, Hast du ein Handy? und viele an-dere Fragen stellen die fnf Mdels der 4. Klasse der Hauptschule Ebbs Menschen allen Alters.Ziel ihres Projekts war es, ein Video

    von ihren Interviews in Kufstein zu drehen und so die Generationenun-terschiede, aber auch Gemeinsam-keiten aufzuzeigen. Es wurden Kin-dern, Eltern und Groeltern die glei-chen Fragen gestellt und so deutlich

    gezeigt, wie es frher war und wie es jetzt ist. Die Idee zu diesem Pro-jekt hatte die Religionslehrerin Re-nate Pirchmoser. Die Schlerinnen erarbeiteten alle Fragen fr die In-terviews selbst. Ein Highlight war der Besuch in einem Seniorenheim, denn die Bewohner haben die Ju-gendlichen mit offenen Armen emp-fangen und spannende Geschichten von frher erzhlt.Anfangs war es schwierig eine Be-fragung zu filmen, doch Kathi meint voller Elan: Jetzt haben wir schon ein bisschen bung und es gefllt uns. Nachdem das Video geschnit-ten ist, wird es beim Bezirksfamili-enfest vorgefhrt. Auch die Seni-oren bekommen eine Kopie des fer-tigen Videos.

    Anna-Lena Schabiner

  • 72 Stunden ohne Kompromiss 2012 | ED Salzburg 6

    Freundschaft der GenerationenProjekt 516 | EbbsHS Ebbs und Altenwohnheim Ebbs

    Im Altenwohnheim in Ebbs geht es die Tage hoch her. Neun Mdels der Hauptschule verbringen 72 Stunden ohne Kompromiss mit den Bewoh-nern/Bewohnerinnen.Zu den Aufgaben der Jugendlichen zhlen unter anderem, die Senioren zu den Therapierumen zu beglei-ten, mit ihnen zu singen und durch Spiele den Alltag zu versen. Be-sonders viel Spa haben die neun beim gemeinsamen Basteln der Herbstdekoration. Ich htte mir nicht gedacht, dass uns die Men-schen hier so offen aufnehmen und so viel erzhlen, meinte Andrea, berrascht ber die Kontaktfreudig-keit der Bewohnerinnen. Es wurden bereits Freundschaften zwischen den Generationen geschlossen und man merkt, dass sich die Teilneh-menden pudelwohl fhlen. Gegen-seitiges Geben und Nehmen wird

    in diesen Tagen gro geschrieben. Die Schlerinnen knnen neue Ein-sichten und Perspektiven durch den Austausch gewinnen und fr die Senioren ist es eine tolle Abwechs-lung zum Alltag. Wir wrden uns so

    etwas fter wnschen, meinen die Mdels und planen schon ein baldi-ges Wiedersehen.

    Anna-Lena Schabiner

    Wie gut ein alter Pullover aussehen kann

    Projekt 515 | St.Johann/T. Caritas Laden (CarLa)

    Als Lisa-Marie erzhlt, dass sie heu-te erstmals an der Nhmaschine ge-sessen ist, muss ich angesichts mei-ner eigenen Unfhigkeit in Sachen Handarbeiten kurz schlucken. Die 6 Mdchen, vier aus dem BORG Mittersill, zwei aus der Haupt-schule Waidring, nhen aus al-ten Kleidern Taschen alle unter-schiedlich, je nach Material und Persnlichkeit der Designerin.

    30 bis 40 Taschen sollen es am Ende sein, heute htten sie von halb neun in der Frh bis drei Uhr nachmittags durchgehen