ABDICHTUNG UNTER BEGR£“NUNG ... 2020/05/06 ¢  Abdichtung unter...

download ABDICHTUNG UNTER BEGR£“NUNG ... 2020/05/06 ¢  Abdichtung unter Begr£¼nung 9 Hinweis Die Abdichtung der

of 16

  • date post

    10-Nov-2020
  • Category

    Documents

  • view

    0
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of ABDICHTUNG UNTER BEGR£“NUNG ... 2020/05/06 ¢  Abdichtung unter...

  • ABDICHTUNG UNTER BEGRÜNUNG Mit Kunststoffdachbahnen zuverlässig dicht

    kunststoff-bahn.de

  • Kunststoffbahnen für das sichere Gründach

    2

    KUNSTSTOFFBAHNEN FÜR DIE DACH- UND BAUWERKSABDICHTUNG

    Vorteile auf einen Blick:

    • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei hoher Qualität

    • Effiziente und witterungs unabhängige Verlegung

    • Geringes Gewicht • Lange Nutzungsdauer

    • Maximale architektonische Gestaltungsmöglichkeiten durch • hohe Materialflexibilität • flexible Farbgestaltung • große Materialvielfalt

    • Bewährt und langzeitgeprüft • Qualitätssicherung durch Eigen- und

    Fremdüberwachung • Keine offene Flamme

    (kein Brandrisiko auf der Baustelle) • Widerstandsfähig gegen UV-Strahlung ohne

    zusätzlichen Oberflächenschutz • Durchwurzelungs- und Rhizomfestigkeit

    SICHER UMWELTFREUNDLICH

    FLEXIBELWIRTSCHAFTLICH

    • Ökologisch aufgrund geringen Materialeinsat- zes durch Einlagigkeit und lange Nutzungszeit

    • Flächendeckendes Sammel- und Recyclingsystem für Kunststoffbahnen (ROOFCOLLECT®)

    • Ökologisch erweiterbar durch Begrünung und solare Nutzung

    • Wurzelschutz von Kunststoffbahnen ohne Zusatz von Wurzelgiften / Herbiziden

    kunststoff-bahn.de

    Der Industrieverband der Produzenten von Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen DUD e. V. bietet Know-how aus Jahrzehnten der Forschung und Entwicklung, Produktion und Verarbei- tung und stellt dieses in herstellerübergreifenden Informationen zu Kunststoffbahnen für die Abdichtung von Dächern und Bauwerken zur Verfügung.

    SICHER

    WIRTSCHAFTLICH

    UMWELTFREUNDLICH

    FLEXIBEL

    Bildquelle Titelseite: Elmich Pte Ltd, Singapur

  • Abdichtung unter Begrünung

    3

    INHALT

    1 GRUNDSÄTZE 4

    2 ARTEN DER DACHBEGRÜNUNG 5

    2.1 Allgemeines 5

    2.2 Extensivbegrünung 5

    2.3 Einfache Intensivbegrünung 6

    2.4 Intensivbegrünung 7

    3 BEGRÜNUNGSAUFBAU 7

    3.1 Allgemeines 7

    3.2 Abdichtung 8

    3.2.1 Allgemeines 8

    3.2.2 Abdichtung mit Wurzelschutzfunktion 9

    3.2.3 Abdichtung mit separatem Wurzelschutz 9

    3.3 Dachaufbau 10

    3.3.1 Allgemeines 10

    3.3.2 Begrünung 10

    4 ENTWÄSSERUNG 12

    5 BRANDSCHUTZ 13

    6 INSTANDHALTUNG, PFLEGE UND WARTUNG 14

    7 WEITERFÜHRENDE LITERATUR, NORMEN UND VORSCHRIFTEN 15

    7.1 Begrünung 15

    7.2 Abdichtung 15

  • Kunststoffbahnen für das sichere Gründach

    4

    Nahezu alle Dächer, ob belüftete oder nicht belüftete Dächer, Duo-Dächer oder Um- kehrdächer, lassen sich begrünen, sofern die statischen Voraussetzungen vorhanden sind und die Begrünungsart auf die Neigung der Dachkonstruktion abgestimmt ist.

    Bei der Planung und Ausführung von Dachbegrünungen muss zunächst die planeri- sche bzw. bautechnische Ausgangssituation beurteilt und auf die Dachkonstruktion und Abdichtungsart abgestimmt werden.

    Aufgrund der unterschiedlichen Begrünungsmöglichkeiten sollte bereits in der frühen Planungsphase die Art der Begrünung anhand der objektspezifischen Gegebenhei- ten, wie z. B. Statik, Wasserversorgung, Brandschutz und Fluchtwege, festgelegt wer- den. Daraus ergeben sich die Planungsvorgaben für die Ausführungsart und Form der Begrünung:

    1 GRUNDSÄTZE

    Kita in Dresden

    Extensivbegrünung

    Einfache Intensivbegrünung

    Intensivbegrünung

  • Abdichtung unter Begrünung

    5

    Extensivbegrünung

    Einfache Intensivbegrünung

    Intensivbegrünung

    2 ARTEN DER DACHBEGRÜNUNG 2.1 Allgemeines

    In allen Randbereichen (Dachränder und Anschlüsse) ist eine vegetationsfreie Zone von mindestens 50 cm Breite einzuhalten, z. B. durch Kies, Plattenbelag o. Ä. Diese Streifen übernehmen gleichzeitig die Funktion des vorbeugenden Brandschutzes und tragen in entsprechend breiter Ausführung zur Windsogsicherung bei.

    2.2 Extensivbegrünung

    Extensivbegrünungen sind naturnah angelegte Vegetationsformen, die sich weitge- hend selbst erhalten und weiterentwickeln. Es sind überwiegend flächige Begrünun- gen mit Moosen, Sedum-Arten, Stauden, Kräutern, Gräsern und in geringem Umfang mit kleineren Gehölzen. In der Regel sind die Pflanzen niedrig wachsend, trocken- heitsverträglich, widerstands- und regenerationsfähig. Ein besonderes Merkmal ist die natürliche Wasserversorgung durch Niederschläge.

    Weingut Schneider, Ellerstadt

  • Kunststoffbahnen für das sichere Gründach

    6

    2.3 Einfache Intensivbegrünung

    Einfache Intensivbegrünungen sind normalerweise als bodendeckende Begrünungen mit Gräsern, Stauden und Gehölzen ausgebildet. Die Nut- zungs- und Gestaltungsvielfalt ist im Vergleich zur Intensivbegrünung einge- schränkt. Die Möglichkeit einer Zusatzbewässerung bei länger anhaltender Trockenheit sollte gegeben sein.

    Ferienhaussiedlung „Natural Retreats“, North Yorkshire

  • Abdichtung unter Begrünung

    7

    3 BEGRÜNUNGSAUFBAU

    Hinweis

    Beim Lagesicherheitsnachweis (Windlastberech- nung) darf nur das Mindesttrockengewicht angesetzt werden. Sollte das Eigengewicht des Begrünungsauf- baus nicht ausreichend sein (z. B. bei Extensivbegrü- nungen), sind die darunterliegenden Schichten (Ab- dichtungsaufbau) durch geeignete Maßnahmen (z. B. Verklebung) separat gegen Windsoglasten zu sichern.

    2.4 Intensivbegrünung

    Intensivbegrünungen umfassen flächige Begrünungen mit Rasen, Stauden und Gehölzen sowie punktuelle Bepflanzungen mit Sträuchern und in Einzelfällen auch mit Bäumen. Die Bepflanzung besteht vornehmlich aus anspruchsvoller Vegetation mit entsprechend hohen Anforderungen an den Bodenaufbau. Sie ist nur mit hin- reichenden Ent- und Bewässerungseinrichtungen sowie durch regelmäßige Pflege dauerhaft zu erhalten.

    3.1 Allgemeines

    Begrünungen auf Dächern erfordern in der Regel einen Schichtenaufbau mit einer Abdichtung. Je nach Begrü- nungsform ergeben sich zum Teil erhebliche Zusatzlas- ten, die bei den Nachweisen der Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit zu berücksichtigen sind. Im Hin- blick auf die statischen Erfordernisse (Standsicherheit) ist das Nassgewicht des Begrünungsaufbaus anzusetzen.

    Wildwasseranlage, Markkleeberg

    Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Hamburg

  • Kunststoffbahnen für das sichere Gründach

    8

    3.2 Abdichtung

    3.2.1 Allgemeines

    Bei begrünten Flächen muss die Abdichtungsschicht durchwurzelungssicher sein. Andernfalls muss zwischen Abdichtungsschicht und Bepflanzung eine zusätzliche Schicht ausgeführt werden, die die Abdichtung gegen Ein- bzw. Durchwurzelung schützt.

    Das Mindestgefälle in der Abdichtungsebene ist auf die jeweilige Begrünungsform abzustimmen. So sollte beispielsweise bei Extensivbegrünungen in Einschicht- bauweise die Mindestneigung 2  % betragen. Intensiv- begrünungen können z. B. auch auf gefällelosen Dach- konstruktionen ausgeführt werden. Kunststoffbahnen sind auch für diesen Anwendungsbereich geeignet.

    Planungs- und Ausführungsregeln für die Abdichtung von Dächern finden sich z. B. in der DIN 18531 und in der Technischen Regel für die Abdichtung genutzter und nicht genutzter Dächer mit Kunststoff- und Elastomer- bahnen des DUD.

    Hinweis

    Die „Technische Regel für die Abdichtung genutz- ter und nicht genutzter Dächer mit Kunststoff- und Elastomerbahnen“ begegnet mit ihrer hohen Praxis- tauglichkeit den immer komplexer werdenden Anfor- derungen bei Auswahl, Planung und Ausführung von Abdichtungen sowie den dabei zu berücksichtigen- den Normen.

    Die DUD-Fachregel ist im Beuth-Verlag erschienen. Sonderdrucke können kostenfrei beim DUD bezogen werden (info@dud-ev.de).

    Die Abdichtung von Dächern mit intensiver Begrü- nung und mit einer Anstaubewässerung > 100 mm ist in DIN 18533 geregelt.

    Kunststoffdachbahnen auf Basis von Thermoplasten, thermoplastischen Elastomeren und Elastomeren nach europäischer Produktnorm DIN EN 13956 Abdichtungsbahnen – Kunststoff- und Elastomerbahnen für Dachabdichtungen – Definitionen und Eigenschaften

    Kunststoffbahnen Thermoplaste

    ECB Ethylen-Copolymer-Bitumen

    EVA Ethylen-Vinylacetat-Terpolymer

    FPO Flexible Polyolefine

    PIB Polyisobutylen

    PVC-P Polyvinylchlorid plasticized

    Elastomerbahnen

    Thermoplastische Elastomere (TPE) TPEThermoplastisches Elastomer

    Elastomere EPDMEthylen-Propylen-Dien-Mixture

  • Abdichtung unter Begrünung

    9

    Hinweis

    Die Abdichtung der An- und Abschlüsse ist ebenfalls wurzelfest auszuführen. Die erforderlichen Anschluss- höhen sind ab Oberkante Kiesschüttung, Belag bzw. Vegetationstragschicht einzuhalten.

    3.2.2 Abdichtung mit Wurzelschutzfunktion

    Abdichtungen mit Kunststoffbahnen werden auch unter Dachbegrünungen einlagig ausgeführt.

    Bei Kunststoffbahnen wird eine Wurzel- und Rhizom- festigkeit in der Regel werkstoffbedingt erreicht. Hinzu kommt üblicherweise eine heißluftgeschweißte, mate- rialhomogene Nahtverbindung. Damit sind die Nähte genauso wurzelfest wie die Bahn selbst.

    Diese werkstoffbedingte Eigenschaft der Kunststoff- bahnen besteht über die gesamte Nutzungszeit und ist ohne chemische Zusätze (Herbizide) gegeben. Die Ge- fahr de