Agrarforschung Schweiz, Heft 1, Januar 2014

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  • AGRARFORSCHUNG SCHWEIZ

    J a n u a r 2 0 1 4 | H e f t 1

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    Agroscope

    gutes Essen, gesunde Umwelt

    Pflanzenbau Serie ProfiCrops: Ideen, welche die pflanzenbauliche Forschung verndert haben Seite 4

    Pflanzenbau Genetische Diversitt in der Landwirtschaft Seite 12

    Kurzbericht Mastpouletfutter: die Partikelgrsse beeinflusst die Gewichtszunahme Seite 28

  • ImpressumAgrarforschung Schweiz / Recherche Agronomique Suisse ist die Zeitschrift der landwirtschaftlichen Forschung von Agroscope und ihren Partnern. Die Zeitschrift erscheint auf Deutsch und Franzsisch. Sie richtet sich an Fachpersonen aus Forschung, Industrie, Lehre, Beratung und Politik, an kantonale und eidgens sische mter und weitere Fachinteressierte.

    HerausgeberinAgroscope

    Partnerb Agroscope (Institut fr Pflanzenbauwissenschaften IPB;

    Institut fr Nutztierwissen schaften INT; Institut fr Lebensmittelwissenschaften ILM; Institut fr Nachhaltigkeits wissenschaften INH), www.agroscope.ch

    b Bundesamt fr Landwirtschaft BLW, Bern, www.blw.chb Hochschule fr Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL, Zollikofen, www.hafl.chb Beratungszentrale AGRIDEA, Lindau und Lausanne, www.agridea.ch b Eidgenssische Technische Hochschule ETH Zrich,

    Departement fr Umweltsystemwissenschaften, www.usys.ethz.ch

    Redaktion Andrea Leuenberger-Minger, Agrarforschung Schweiz / Recherche Agro nomique Suisse,Agroscope, Postfach 64, 1725 Posieux, Tel. +41 26 407 72 21,Fax +41 26 407 73 00, E-Mail: info@agrarforschungschweiz.ch

    Judith Auer, Agrarforschung Schweiz / Recherche Agronomique Suisse, Agroscope, Postfach 1012, 1260 Nyon 1 E-Mail: info@agrarforschungschweiz.ch

    Redaktionsteam Vorsitz: Jean-Philippe Mayor (Leiter Corporate Kommunikation Agroscope), Evelyne Fasnacht, Erika Meili und Sibylle Willi (Agroscope), Karin Bovigny-Ackermann (BLW), Beat Huber-Eicher (HAFL), Esther Weiss (AGRIDEA), Brigitte Dorn (ETH Zrich).

    AbonnementPreiseZeitschrift: CHF 61.* (Ausland + CHF 20. Portokosten),inkl. MWSt. und Versandkosten, Online: CHF 61.** reduzierter Tarif siehe: www.agrarforschungschweiz.ch

    AdresseNicole Boschung, Agrarforschung Schweiz / Recherche Agronomique Suisse, Agroscope, Postfach 64, 1725 Posieux E-Mail: info@agrarforschungschweiz.ch, Fax +41 26 407 73 00

    AdressnderungenE-Mail: verkauf.zivil@bbl.admin.ch, Fax +41 31 325 50 58

    Internet www.agrarforschungschweiz.chwww.rechercheagronomiquesuisse.ch

    ISSN infosISSN 1663-7852 (Print)ISSN 1663-7909 (Internet)Schlsseltitel: Agrarforschung SchweizAbgekrzter Schlsseltitel: Agrarforsch. Schweiz

    Copyright Agroscope. Nachdruck von Artikeln gestattet, bei Quellenangabe und Zustellung eines Belegexemplars an die Redaktion.

    Erfasst in: Web of Science, CAB Abstracts, AGRIS

    3 Editorial

    Pflanzenbau Serie ProfiCrops

    4 Ideen, welche die pflanzenbauliche Forschung verndert haben Anna Crole-Rees, Vincent Nassar, ArnoldSchori,

    Willy Kessler und Bernard Jeangros

    Pflanzenbau

    12 Genetische Diversitt in der Landwirtschaft Roland Klliker, Luisa Last, Felix Herzog und

    Franco Widmer

    Umwelt

    20 Genetische Vielfalt in Wildpflanzen- Samenmischungen Tsipe Aavik, Daniel Bosshard, Peter Edwards,

    Rolf Holderegger und Regula Billeter

    Kurzbericht

    28 Mastpouletfutter: die Partikelgrsse beeinflusst die Gewichtszunahme Danielle Albiker und Ruedi Zweifel

    Kurzbericht

    32 Netzwerk agri benchmark Vergleich der Agrarproduktion im internationalen Kontext Hildegard Garming und Esther Bravin

    36 Portrt

    37 Aktuell

    39 Veranstaltungen

    InhaltJanuar 2014 | Heft 1

    Auf den 1. Januar 2014 wurden unter dem Dach von Agroscope die drei bisherigen Forschungsanstalten (ACW, ALP-Haras und ART) zusammen-gefhrt. Der neue Leistungsauftrag an Agroscope (2014 2017) beinhaltet sechs thematische Schwerpunkte, welche jeweils von mehre-ren Agroscope-Forschungs instituten gemeinsam bearbeitet werden. Die Forschung der Land- und Ernhrungswirtschaft richtet sich dabei insbe sondere auf die voraussehbare Ressourcenknappheit aus.(Foto: Gabriela Brndle, Agroscope)

  • Editorial

    3Agrarforschung Schweiz 5 (1): 3, 2014

    Liebe Leserin, lieber Leser

    In den kommenden Dekaden besteht die zentrale Herausforderung des globa-

    len Ernhrungssystems darin, trotz begrenzter Ressourcen eine wachsende

    Bevlkerung mit bezahlbaren und qualitativ guten Lebensmitteln ausreichend

    zu versorgen. Angesichts des Bevlkerungswachstums und des zunehmenden

    Wohlstands rechnet die UNO bis 2030 mit einem rund 50 Prozent hheren Nah-

    rungsmittelbedarf als heute; die Nachfrage nach tierischen Produkten wird

    dabei berproportional ansteigen. Die voraussehbare Ressourcenknappheit

    insbesondere bei den nicht erneuerbaren Ressourcen wird die Bevlkerung

    dazu zwingen, ihre Konsumgewohnheiten zu ndern. Die im Bereich der Land-

    und Ernhrungswirtschaft ttige Forschung ist jetzt gefordert, innovative

    Lsungen vorzuschlagen, damit die Umstellung hin zu einem sparsameren

    Umgang mit den Ressourcen gelingt.

    Der neue Leistungsauftrag fr die Jahre 20142017 zeigt, dass sich Agro-

    scope dieser Herausforderung stellt. Die Verantwortung fr den Leistungsauf-

    trag trgt der Agroscope-Rat, das strategische Fhrungsorgan von Agroscope.

    Die Leitung des Agroscope-Rates obliegt Bernard Lehmann, Direktor BLW. Der

    Leistungsauftrag bercksichtigt die Anliegen des Bundesrats, des Parlaments

    sowie der wichtigsten Agroscope-Stakeholder. Die Prfung des Leistungsauftra-

    ges durch die Finanzkommissionen sowie die Wirtschafts- und Abgabekommis-

    sionen des Bundes hat gezeigt, dass die generelle Ausrichtung den Bedrfnissen

    des Parlaments entspricht. Der Leistungsauftrag wurde abschliessend im Dezem-

    ber 2013 vom Bundesrat gutgeheissen.

    Dieser Leistungsauftrag definiert die sechs thematischen Schwerpunkte,

    nach denen sich die vier Agroscope-Forschungsinstitute inhaltlich ausrichten:

    kologische Intensivierung

    Sicherung der natrlichen Ressourcen Beitrag zum Klimaschutz und Anpassung der Land- und Ernhrungswirtschaft an den Klimawandel

    Qualitativ hochwertige und sichere Lebensmittel fr eine gesunde Ernhrung Verbesserung der Wettbewerbsfhigkeit der Land- und Ernhrungswirtschaft Vitalitt und Attraktivitt lndlicher Rume

    Ein Schwerpunkt wird also inhaltlich von mehreren Instituten bearbeitet,

    was nur mit konsequenter Nutzung von Synergien und gemeinsamen Wer-

    ten zu erreichen ist. Unsere Grundwerte Vertrauen, Eigenverantwortung

    und Verlsslichkeit untersttzen dies, erlauben es uns gegen aussen stark

    aufzutreten sowie den Erwartungen der Auftraggeber gerecht zu werden.

    Die Umsetzung dieses Leistungsauftrags liegt in der Verantwortung der

    Agroscope-Geschftsleitung. Ihre Aufgabe ist es, die zur Verfgung stehenden

    finanziellen und personellen Ressourcen optimal einzusetzen. Hierzu gehren

    neben strategisch geschickten Personalentscheiden auch die gezielte Frderung

    von Kompetenzen und die Schaffung von Freirumen. Dadurch wird Agroscope

    in der Lage sein, jederzeit aktuelle Lsungsvorschlge fr die Praxis, Politik und

    den Vollzug zu formulieren. Wir sind berzeugt, dass es uns damit gelingen

    wird, Antworten auf die bevorstehenden Herausforderungen in der Land- und

    Ernhrungswirtschaft zu liefern.

    Michael Gysi, Chef AgroscopeBernard Lehmann, Direktor des Bundesamtes fr Landwirtschaft BLW

    Die Land- und Ernhrungswirtschaft steht vor grossen Herausforderungen

  • 4

    Agrarforschung Schweiz 5 (1): 411, 2014

    E i n l e i t u n g

    Die Landwirtschaft im Allgemeinen und die Pflanzen-

    produktion im Speziellen stehen vor grossen Herausfor-

    derungen. Die Liberalisierung der Mrkte schreitet

    voran und fhrt zu einer zunehmenden Konkurrenz aus

    dem Ausland. Gewisse Mrkte sind gesttigt. Die

    umweltbedingten und sozialen Anforderungen an die

    Produkte und an die Produktionsweisen nehmen zu. Die

    Geschwindigkeit der Vernderungen nimmt ebenfalls

    stark zu, hervorgerufen unter anderem durch den tech-

    nischen Fortschritt. Das berleben der landwirtschaftli-

    chen Betriebe hngt somit davon ab, ob sie diesen Ver-

    nderungen folgen und sich an diese durch Innovation

    anpassen knnen. Die Innovation entsteht aus einer Idee

    heraus, die angenommen und umgesetzt wird. Sie steht

    im Zentrum jedes Vernderungsprozesses. Die Arbeiten

    im Modul Innovation des Forschungsprogramms Profi-

    Crops haben sich daher mit der Bewertung der Produkte

    befasst, von Methoden und Dienstleistungen, die von

    Die Forschenden mssen sich stndig innovativ verhalten, um sich den verschiedenen Herausforderungen sowie den zahlrei-chen Vernderungen der Rahmenbedingungen, sei es der konomischen oder gesetzlichen, stellen zu knnen. (Quelle: http://www.johnthemachine.com/tag/business-innovation)

    Anna Crole-Rees1, Vincent Nassar3, Arnold Schori1, Willy Kessler2 und Bernard Jeangros1

    1Agroscope, Institut fr Pflanzenbauwissenschaften IPB, Schweiz2Agroscope Institut fr Nachhaltigkeitswissenschaften INH, 8046 Zurich, Schweiz 3Institut pour lEntrepreneurship & Management, HES-SO, 3960 Sierre, Schweiz

    Ausknfte: Anna Crole-Rees, E-Mail: anna.crole-rees@agroscope.admin.ch

    Ideen, welche die pflanzenbauliche Forschung verndert haben

    Serie ProfiCrops

    P f l a n z e n b a u

  • Ideen, welche die pflanzenbauliche Forschung verndert