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  • Aktiv für Moore Schutz und Renaturierung österreichischer Moore

    Aktiv für Moore Schutz und Renaturierung österreichischer Moore

    IECB

    Verwendete Distiller 5.0.x Joboptions Dieser Report wurde automatisch mit Hilfe der Adobe Acrobat Distiller Erweiterung "Distiller Secrets v1.0.5" der IMPRESSED GmbH erstellt. Sie koennen diese Startup-Datei für die Distiller Versionen 4.0.5 und 5.0.x kostenlos unter http://www.impressed.de herunterladen.

    ALLGEMEIN ---------------------------------------- Dateioptionen: Kompatibilität: PDF 1.3 Für schnelle Web-Anzeige optimieren: Nein Piktogramme einbetten: Nein Seiten automatisch drehen: Nein Seiten von: 1 Seiten bis: Alle Seiten Bund: Links Auflösung: [ 2400 2400 ] dpi Papierformat: [ 368.504 623.622 ] Punkt

    KOMPRIMIERUNG ---------------------------------------- Farbbilder: Downsampling: Ja Berechnungsmethode: Bikubische Neuberechnung Downsample-Auflösung: 300 dpi Downsampling für Bilder über: 450 dpi Komprimieren: Ja Automatische Bestimmung der Komprimierungsart: Ja JPEG-Qualität: Maximal Bitanzahl pro Pixel: Wie Original Bit Graustufenbilder: Downsampling: Ja Berechnungsmethode: Bikubische Neuberechnung Downsample-Auflösung: 300 dpi Downsampling für Bilder über: 450 dpi Komprimieren: Ja Automatische Bestimmung der Komprimierungsart: Ja JPEG-Qualität: Maximal Bitanzahl pro Pixel: Wie Original Bit Schwarzweiß-Bilder: Downsampling: Nein Komprimieren: Ja Komprimierungsart: CCITT CCITT-Gruppe: 4 Graustufen glätten: Nein

    Text und Vektorgrafiken komprimieren: Ja

    SCHRIFTEN ---------------------------------------- Alle Schriften einbetten: Ja Untergruppen aller eingebetteten Schriften: Nein Wenn Einbetten fehlschlägt: Abbrechen Einbetten: Immer einbetten: [ ] Nie einbetten: [ ]

    FARBE(N) ---------------------------------------- Farbmanagement: Farbumrechnungsmethode: Farbe nicht ändern Methode: Standard Geräteabhängige Daten: Einstellungen für Überdrucken beibehalten: Ja Unterfarbreduktion und Schwarzaufbau beibehalten: Ja Transferfunktionen: Anwenden Rastereinstellungen beibehalten: Ja

    ERWEITERT ---------------------------------------- Optionen: Prolog/Epilog verwenden: Nein PostScript-Datei darf Einstellungen überschreiben: Ja Level 2 copypage-Semantik beibehalten: Ja Portable Job Ticket in PDF-Datei speichern: Nein Illustrator-Überdruckmodus: Ja Farbverläufe zu weichen Nuancen konvertieren: Nein ASCII-Format: Nein Document Structuring Conventions (DSC): DSC-Kommentare verarbeiten: Ja DSC-Warnungen protokollieren: Nein Für EPS-Dateien Seitengröße ändern und Grafiken zentrieren: Ja EPS-Info von DSC beibehalten: Ja OPI-Kommentare beibehalten: Nein Dokumentinfo von DSC beibehalten: Ja

    ANDERE ---------------------------------------- Distiller-Kern Version: 5000 ZIP-Komprimierung verwenden: Ja Optimierungen deaktivieren: Nein Bildspeicher: 524288 Byte Farbbilder glätten: Nein Graustufenbilder glätten: Nein Bilder (< 257 Farben) in indizierten Farbraum konvertieren: Ja sRGB ICC-Profil: sRGB IEC61966-2.1

    ENDE DES REPORTS ----------------------------------------

    IMPRESSED GmbH Bahrenfelder Chaussee 49 22761 Hamburg, Germany Tel. +49 40 897189-0 Fax +49 40 897189-71 Email: info@impressed.de Web: www.impressed.de

    Adobe Acrobat Distiller 5.0.x Joboption Datei

    /AutoFilterColorImages true /sRGBProfile (sRGB IEC61966-2.1) /ColorImageDepth -1 /PreserveOverprintSettings true /AutoRotatePages /None /UCRandBGInfo /Preserve /EmbedAllFonts true /CompatibilityLevel 1.3 /StartPage 1 /AntiAliasColorImages false /CreateJobTicket false /ConvertImagesToIndexed true /ColorImageDownsampleType /Bicubic /ColorImageDownsampleThreshold 1.5 /MonoImageDownsampleType /Bicubic /DetectBlends false /GrayImageDownsampleType /Bicubic /PreserveEPSInfo true /GrayACSImageDict > /ColorACSImageDict > /PreserveCopyPage true /EncodeMonoImages true /ColorConversionStrategy /LeaveColorUnchanged /PreserveOPIComments false /AntiAliasGrayImages false /GrayImageDepth -1 /ColorImageResolution 300 /EndPage -1 /AutoPositionEPSFiles true /MonoImageDepth -1 /TransferFunctionInfo /Apply /EncodeGrayImages true /DownsampleGrayImages true /DownsampleMonoImages false /DownsampleColorImages true /MonoImageDownsampleThreshold 1.5 /MonoImageDict > /Binding /Left /CalCMYKProfile (gloss) /MonoImageResolution 1200 /AutoFilterGrayImages true /AlwaysEmbed [ ] /ImageMemory 524288 /SubsetFonts false /DefaultRenderingIntent /Default /OPM 1 /MonoImageFilter /CCITTFaxEncode /GrayImageResolution 300 /ColorImageFilter /DCTEncode /PreserveHalftoneInfo true /ColorImageDict > /ASCII85EncodePages false /LockDistillerParams false >> setdistillerparams > setpagedevice

  • Aktiv für Moore 2

    3 Einleitung

    4 Gefährdung von Mooren

    5 Moorschutz in Österreich

    6 Kooperationsprojekt

    7 Moorrenaturierungsprojekte

    8 Moorentstehung

    9 Moortypen

    10 Bedeutung von Mooren

    12 Renaturierungsmaßnahmen

    14 Modellprojekt Überlingmoos

    16 Projekt Wasenmoos

    17 Projekt Naßköhr

    18 Projekt Dientner Sattel

    19 Projekt Haslauer Moor

    20 Ramsar-Konvention (Gerhard Sigmund)

    22 Richtlinien für weltweite Aktivitäten zum Moorschutz (Tobias Salathé)

    23 Neue Ramsar-Moore

    24 Summary

    Impressum:

    Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: WWF Österreich Redaktionsteam: Mag. Hannes Seehofer, Univ.-Prof. Dr. Gert Michael Steiner, Dr. Susanne Langmair-Kovacs, Dipl.-Ing. Gerald Plattner, Dr. Gerald Dick, Mag. Peter Weber Titelfoto: Dieter Manhart · Sonstige Fotos: ÖBf-Archiv: Franz Kovacs, Dieter Manhart, Josef Pennersdorfer MSc, Dipl.-Ing. Gerald Plattner, WWF/ Mag. Hannes Seehofer, Univ.-Prof. Dr. Gert Michael Steiner Satz, Repro, Druck: gugler print & media, Melk

    Wien, Oktober 2003

    Inhaltsverzeichnis

    Errichtung der ersten Holzdämme am Überling

    Erfolgreicher Einstau im Entwässerungsgraben

  • Aktiv für Moore 3

    Moore zählen weltweit zu den am meisten bedrohten Le- bensräumen. Ihre Nutzung als Brennstoffl ieferanten lässt sich bis in die Bronzezeit zurückverfolgen. Veränderun- gen durch menschliches Wirken waren jahrzehntelang ei- ne Selbstverständlichkeit. Mittlerweile hat ein Umdenken stattgefunden: Die Schutzwürdigkeit der Moore wurde erkannt. Anlässlich des 1993 vom Umweltministerium pro- klamierten „Jahres der Feucht- gebiete“ stellten die Öster- reichischen Bundesforste alle ihre Moore unter Schutz. Ge- genwärtig besitzen die ÖBf 474 Moore mit einer Fläche von rund 1700 ha, 70 % davon in naturnahem Zustand. Im Rahmen der WWF-Kam- pagne „Lass Sie leben“ un- terzeichneten ÖBf und WWF im Haslauer Moor (Waldvier- tel) im Juni 2000 den Koope- rationsvertrag zum „Aktiven Moorschutz“. Demnach sollen Moore, die in der Vergangen- heit vor allem durch Entwäs- serung, Torfabbau, Beweidung und Aufforstung beeinträchtigt worden waren, aktiv renaturiert werden. Gestartet wurde das ambitionierte Moorschutzpro- gramm im Jahr 2000 im Über- lingmoos in Tamsweg, das sich durch Vernässungsmaßnahmen wieder zu einem intakten Moor entwickeln soll. Inzwischen sind Renaturierungs- projekte in mehr als 10 Mooren umgesetzt. Diese Broschüre gibt Ihnen einen Einblick ins faszinie- rende Wesen der Moore und einen Überblick über die Ak- tivitäten zu deren Schutz.

    Einleitung

    Moore zählen europaweit zu den gefährdetsten Lebensräumen

  • Aktiv für Moore 4

    Feuchtgebiete im Allgemeinen und Moore im Speziellen zählen zu den Lebensräumen, die am meisten durch menschliche Eingriffe gefährdet sind. Vor allem die Entwässerung von Mooren für die landwirt- schaftliche Nutzung als Äcker, Wiesen und Weiden sowie Fichtenaufforstungen haben dafür gesorgt, dass heute in Österreich nur noch ein Bruchteil der einstigen Moorland- schaft existiert. Hinzu kamen der Torfabbau (Brenntorf, Blumenerde und Bodenverbesserung, Einstreu, Heiltorf) sowie in jüngerer Zeit der Tourismus und die Verbauung. Viele Moore wurden gepfl ügt und aufgeforstet. Die Zer- störung von Moorfl ächen ist in den meisten Naturschutz- gesetzen der Bundesländer verboten. Die Praxis zeigt je- doch, dass immer noch Moore zerstört werden. Vor allem die Landwirtschaft entwässert nach wie vor Niedermoor- wiesen, z.B. im Waldviertel und Alpenvorland. In alpinen Lagen fallen Moore dem Bau von Forststraßen und Tou- rismuseinrichtungen wie Skipisten und Golfplätzen zum Opfer, z.B. die Schwemm in Tirol. Leider kommt es sogar in geschützten Mooren immer noch zu menschlichen Ein- griffen wie der Neuanlage von Entwässerungsgräben bzw. der Eintiefung bestehender Gräben oder der Überweidung. In Österreich sind nur mehr zirka 20 % der ursprünglichen Moorfl äche vorhanden.

    Gefährdung von Mooren

    Moore werden auch heute noch entwässert

    Beschädigtes Moor – Torfstich im Saumoos

    Fichtenaufforstungen auf gepfl ügten Moorfl ächen sind sehr instabil

  • Aktiv für Moore 5

    Von den 1551 Mooren und Moorkomplexen sind etwa 15 % als Nationalpark, Naturschutzgebiet, Geschützter