Aktuelles Mailing der Hilfsaktion Noma im November 2015

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    16-Feb-2016
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Aktuelles Mailing der Hilfsaktion Noma im November 2015 über das Schicksal des kleinen Natifou.

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  • Natifou mchte endlich keine Schmerzen mehr leiden

    Erfllen Sie dem Buben diesen sehnlichen Wunsch?

    meine Kinder haben mich in den vergangenen Tagen oft gefragt, was ich mir zu Weihnachten wnsche. Doch sie sollen mir nichts kaufen. Gerade im nun zu Ende gehenden Jahr ist mir einmal mehr sehr bewusst geworden, dass Gesundheit das grte Geschenk ist besonders im Alter.

    Ich bin glcklich und dankbar, dass ich in einem Land lebe, in dem ich stets gute medizinische Versorgung bekomme. Wir alle sollten das sein! Dass dies wirklich nicht selbstverstndlich ist, wird mir auf meinen Reisen in unsere Projektlnder Niger und Guinea-Bissau immer wieder schmerzlich bewusst ...

    In unserem Kinderhaus in Maradi, einer Stadt im Sden Nigers, habe ich krzlich den kleinen Natifou kennengelernt. Seine Mutter setzte mir ihren Sohn auf den Scho und ich erschrak sehr: Der Bub war furchtbar dnn und zerbrech-lich, ich konnte kaum sein Gewicht spren. Sein Bauch war angeschwollen und seine Rippen zeichneten sich unter seiner sprden Haut deutlich ab.

    Als dieser abgemagerte Bub sein Kpfchen zu mir drehte, wurde mir klar, warum er so lebensbedrohlich dnn war: In Natifous Wange war ein Loch. Noma hatte sich quer durch seine Wange gefressen, Kiefer und Zhne waren sichtbar. Die grausame Wunde machte es dem Kleinen unmglich, genug zu essen.

    Seine Mutter erzhlte mir, dass sie immer wieder ver-suchte, ihrem Buben Brei einzuflen, doch der Kleine schrie vor Schmerzen. Sein Kiefergelenk war so sehr zerfressen, dass er seinen Mund nicht ffnen konnte.

    SO 2437

    Hilfsaktion Noma Htteldorferstrae 253 A - 1140 Wien Telefon 01 / 9611033 E-Mail: [email protected]

    Internet: www.hilfsaktionnoma.atSpendenkonto IBAN: AT38 1200 0529 5461 5655 BIC: BKAUATWW ZVR: 634213656

    in Kooperation mit

    Noma Hilfe sterreich

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    20. November 2015Liebe Spenderin, lieber Spender,

  • Natifou hatte lange kaum etwas zu sich genommen ...

    In dem kleinen, abgelegenen Dorf, in dem der Bub mit seiner Mutter lebt, gibt es keinen Arzt. Das nchste Krankenhaus ist hunderte Kilometer entfernt. Es gab einfach niemanden, der dem schwer an Noma erkrankten Buben helfen konnte.

    Um es einmal ganz deutlich zu sagen: Natifou wre gestorben, htte einer unserer Sozialarbeiter ihn bei seiner Fahrt durch die lndlichen Gegenden nicht gefunden.

    In unserem Kinderhaus in Maradi wurde der Bub sofort mit einer nhrstoffhal-tigen Aufbaulsung versorgt. ber einen Tropf bekam der Bub lebenswichtige Vitamine, Mineralien und andere Nhrstoffe. Unsere Krankenschwestern lieen den Kleinen dnnflssigen Brei durch einen Strohhalm trinken und er bekam ent-zndungshemmende Medikamente verabreicht.

    Es dauerte, doch langsam nahm Natifou zu. Mittlerweile sind seine rmchen etwas dicker geworden und auch die Rippen zeichnen sich nicht mehr ab. Jetzt mssen wir dringend den nchsten Schritt gehen: Natifou muss operiert werden!

    Seine schreckliche Noma-Wunde muss geschlossen werden, die von den Erregern zerfressenen Kieferknochen wieder aufgebaut und seine schlimme Kieferklem-me gelst werden. Erst wenn all das geschafft ist, wird der Bub wieder selbst-stndig essen knnen. Doch all diese Behandlungen kosten viel Geld ...

    Wenn Sie zum Beispiel 15, 30, 50 Euro oder einen hheren Betrag geben, helfen Sie, die medizinische Behandlung von Natifou zu finanzieren. Gbe es ein schneres Geschenk fr den kleinen Buben, als endlich wieder gesund zu sein?

    Ich wnsche Ihnen von ganzem Herzen ein frhliches Weihnachtsfest. Lassen Sie uns in dieser besinnlichen Zeit auch an die denken, denen es schlechter geht als uns. Vielen lieben Dank fr all Ihre Hilfe!

    Ihre

    Ute Winkler-StumpfVorsitzende Hilfsaktion Noma

    PS: Bitte nehmen Sie das beigelegte Weihnachts-Set als ein kleines Geschenk von mir an. Ich hoffe, es macht Ihnen Freude.

    Ich wnsche mir nichts fr mich selbst zu Weihnachten, doch ich habe einen Wunsch fr den kleinen Natifou: Er soll endlich wieder ganz gesund sein. Mit Ihrer mitfhlenden Weihnachtsspende knnen Sie dem Buben diesen groen Wunsch erfllen!

    Mit freundlicher Untersttzungvon Radio Arabella.

    Eingegangene Gelder, die ber die Finanzierung dieser Aktion hinausgehen, werden fr andere satzungsgeme Aufgaben der Hilfsaktion Noma eingesetzt. Herausgeber: Hilfsaktion Noma, A - 1140 Wien

    Gerne informieren wir Sie weiterhin ber unsere Projektarbeit, sofern Sie uns keinen anderslautenden Wunsch zukommen lassen.

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    Starke Partnerschaft im Kampf gegen NomaIm Jahr 1994 erklrte die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization) Noma zu einer offiziellen Gesundheitsbedrohung. 1999 startete ein Programm zur Prvention und Kontrolle von Noma in Niger. Inzwischen gibt es Hilfe in den Lndern Benin, Burkina Faso, Elfenbeinkste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo. Um den Einsatz gegen die schreckliche Infektionskrankheit noch effektiver voranzutreiben, haben die Hilfsaktion Noma und die Weltgesundheitsorganisation jetzt eine partnerschaftliche Zusammenarbeit beschlossen. Gemeinsam kann es gelingen, die grausame Noma endlich zu stoppen!

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