allgäu weit - Lernen 2016 vom Montag, 8. Februar

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  • Verlagsanzeigenbeilage der Allguer Zeitung mit den Heimatzeitungen vom 8. Februar 2016, Nr. 31

    www.allgaeuweit.de

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  • || allguweit || Lernen || 3

    Was ich mal werden wollte ... 4Welche Karriere strebe ich an? 5Vom Kicker zum Pauker 6/7Wer sich weiterbildet erhlt eventuell Geld vom Staat 10KunstAusBildung oder die Kunst auszubilden 11Kneipp-Lehre als immateriellesUNESCO-Kulturerbe ausgezeichnet 12/13Wer sich weiterbildet, hat mehr drauf 14/15Schulaufgaben und Lernen? Oh mei, alles Pipifax 16Berufskarrieren mit System 17Prfungsangst verstehen und bewltigen 18/19Was ist Bildung und wie viel brauchen wir davon? 20Keine Angst vor einer neuen Herausforderung 21Allguer Lehrstellenbrse: Auf die Suche, fertig los! 22Den eigenen Kompetenzen auf die Spur kommen 23Wie erscheine ich zum Vorstellungsgesprch 24Fragebogen WendeJacken 25Impressum: Seite 7

    Inhalt

    Nicht fr die Schule, sondern fr dasLeben lernen wir. (Non scholae, sed vi-tae discimus.) Dieser Satz stammt vomrmischen Philosoph, Dramatiker, Na-turforscher und einem der meistgele-senen Schriftsteller seiner Zeit, LuciusAnnaeus Seneca (4 v. Chr. bis 65 n. Chr.)Ob er damals geahnt hat, dass sein Satzrund zwei Jahrtausende spter in jederZitatensammlung zu nden sein wird?

    Der Mensch lernt, so lang er lebt vom ersten bis zum letzten Atemzug. Das ist das eher-ne Gesetz des Lebens, an dem keiner von uns vorbei kommt.Der Begrif Lebenslang Lernen hat in den vergangenen Jahren

    steigende Aufmerksamkeit erhalten und Einzug in viele bildungs-politische Forderungen und Konzepte gehalten. Dahinter verbirgtsich nichts anderes als das Konzept, Menschen zu befhigen, wh-rend ihrer gesamten Lebensspanne eigenstndig zu lernen.Bildung fngt im frhesten Kinderalter, endet aber nie, denn Bildungist mehr als Wissen. Sie ist die Basis fr ein erflltes Leben und so-ziale Teilhabe. Eine leistungsfhige und demokratische Gesellschaftbraucht mglichst viele gut gebildete, handlungsfhige Menschen.Wer handelt, der lernt, ein Leben lang.In vielen Unternehmen und Bildungseinrichtungen fehlen heute be-reits das Wissen und die Erfahrung, welche die lteren Mitarbeitermitgenommen haben, die viel zu frh in den Ruhestand gegangenwurden oder freiwillig gegangen sind. Warum soll ein pensionierterLehrer keinen Nachhilfeunterricht geben und ein ehemaliger Schreinereinem Lehrling nicht zeigen, wie er mit einem Hobel umzugehen hat?Viele auslndische Brger, die derzeit Schutz in Deutschland suchen,etwas lernen und sich eine neue Existenz aufbauen wollen, wrenebenfalls froh, wenn gestandenen Frauen undMnner ihnen dabei zurSeite stehen wrden. Vielleicht denken Sie einmal darber nach, wasSie weitergeben knnen. Es lohnt sich und macht Spa.Viel Erfolg wnscht Ihnen Ihr Jrgen Rasemann

    Neue Horizonte mitFantasie und LeidenschatMeine erste Begeisterung fr

    Farben begann in der Kindheit.ber die Jahre hat sich diese Freu-de nicht verndert. Sie lag nursehr lange brach, sagt Ines Voitaus Kempten.ber Jahre sammelte sie Far-

    ben, Formen und Motive und trugsie in ihrem Kopf umher. EinesTages sprte ich, dass es an derZeit sei, sie auf Leinwnde zubringen.Malen wurde fr mich zum

    Hobby und fnete mir neue Ho-rizonte, sagt die 51-Jhrige. Na-trlich habe sie auch Phasen, indenen die Farbtuben zu bleiben.Trotzdem vereint die Malerei frsie Fantasie und Leidenschaft.

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    Alles so schn bunt: Wenn Ines Voit zuFarben und Pinsel greift, erfnen sichvllig neue Herausforderungen fr dieHobby-Malerin. Foto: oh

    Wer nicht viel wei,erfhrt tglichetwas Neues.Umgekehrt:Wer viel weierfhrt tglichnoch mehr.

    Unbekannt

    In der Welt lernt der Menschnur aus Not und berzeugung.

    Johann Heinrich Pestalozzi, (1746 - 1827)

    Liebe Leserinnen,lieber Leser!

  • 4 || allguweit || Lernen ||

    Lukas Huber, 39,aus SchwangauNach meinem Fachabitur woll-

    te ich unbedingt Architektur stu-dieren. Ich bin ein sehr genauerMensch und htte Freude daran,iligrane Modelle zu bauen. Au-erdem habe ich einen Sinn frschne Formen und mich fas-zinieren moderne, geradlinigeBauwerke.Mein Bewegungsdrang hat

    mich dann aber umgestimmt.Als ehemaliger Triathlet dachteich mir, wre ich wahrscheinlichauch als Sportstudent gut geeig-net und knnte spter in Rich-tung Fitness-Trainer gehen oderSportlehrer werden. Frei nachdem Motto: Mach Dein Hobbyzum Beruf.Aber es ist anders gekom-

    men: Mein Vater war Inhabereines Friseursalons und hat mirsein Lebenswerk vermacht. Eswre schade gewesen, htte ersein Geschft schlieen ms-sen. Ich habe schlielich gerneMenschen um mich herum undhandwerklich war ich auch schonimmer geschickt. Ich bin in seineFustapfen getreten und heuteschneide ich Haare. Der engeKontakt zu sehr vielenMenschenan einem Tag, kann zwar manch-mal nervenaufreibend sein, aberdie meiste Zeit bin ich glcklichdabei.

    Helga Rose, 86,aus FriesenhofenWie Sie an meinem Alter erse-

    hen knnen, stamme ich aus ei-ner anderen Zeit. Sagt man dochheute so. Als ich mir Gedankenber meine Zukunft machte,herrschte in Deutschland dasGrauen. Wir befanden uns imZweiten Weltkrieg. Als dieser zuEnde war, war ich gerade 16 Jah-re alt und trumte davon Lehre-rin zu werden.Ich bin gern zur Schule ge-

    gangen und htte am liebstenGeschichte und Deutsch unter-richtet. Aber wie bei vielen Mn-nern und Frauen meiner Genera-tion stellte das Schicksal andereWeichen. Vom Traum, Lehrerinzu werden, musste ich mich ausverschiedenen Grnden verab-schieden.Anstatt zu studieren galt es

    beim sogenannten Wiederauf-bau mitzuhelfen. Fr mich be-deutete dies, dass ich im Bromeines Vaters arbeiten musste.Spter, in der sogenannten

    wirren Zeit des deutschen Wirt-schaftswunders, bte ich ver-schiedene Ttigkeiten aus. Mit48 Jahren fand ich dann nocheinen Arbeitsplatz in einem Broeiner Isnyer Firma. Wer wei, woich gelandet wre, wenn es mirmglich gewesen wre, ein Stu-dium zu absolvieren.

    Frederik Mrken, 43,aus PfrontenMit elf Jahren war ich mit ei-

    nem Freund bei einer Fernseh-aufzeichnung im Studio. Dabeifaszinierten uns besonders diegroen Kameras, mit denen dieKameraleute durchs Studio roll-ten. Fortan wollten wir beideunbedingt als Kameramann zumFernsehen. Fr mich ist es dannaber doch anders gekommen.Ich habe Musikwissenschaftenstudiert und arbeite nun imMar-keting einer Schallplattenirma.Der Freund ist allerdings tat-schlich Kameramann geworden beim Film.Gabriela Romero, 35,aus PfrontenAls Kind wollte ich entweder

    Lehrerin oder Bauingenieurinwerden. Lehrerein, weil ich esso toll fand, mit Kreide etwas andie Tafel zu schreiben und Bau-ingenieurin, weil ich so gern mitHelm und schweren Stiefeln berdie Baustelle wandern wollte.Auch die Post fand ich interes-sant, weil ich so gern gestempelthabe. Dann habe ich allerdingstechnische BWL studiert und ar-beite nun im Vertrieb eines welt-weit ttigen Grokonzerns. Ganzohne Kreide und ohne Helm undstempeln, muss ich auch nicht.

    Michael Maier, 36,aus KemptenIch wusste lange nicht wohin.

    Nach der Realschule wurde dasLeben fr mich pltzlich sehrhart. Meine Eltern drngtendrauf, mich fr einen Beruf zuentscheiden. Leider hatte ichwirklich keine Ahnung von dem,was ich einmal werden sollte. Ir-gendwas mit Medien wie meinVater? Grtner? Koch oder Be-rufssoldat? Oder doch besserFrster?Eines Tages, meine Eltern lie-

    en ihren Hinterhof neu plas-tern, wusste ich, was ich wer-de