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  • Alteritas Strategie Fonds

    OGAW nach liechtensteinischem Recht

    in der Rechtsform der Treuhänderschaft

    Geprüfter Jahresbericht per 31. Dezember 2016

    Asset Manager:

    Asset Manager: Verwaltungsgesellschaft:

  • Alteritas Strategie Fonds - 2 - Geprüfter Jahresbericht per 31. Dezember 2016

    Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis ....................................................................................................................................................... 2

    Verwaltung und Organe ............................................................................................................................................ 3

    Tätigkeitsbericht ......................................................................................................................................................... 4

    Vermögensrechnung ................................................................................................................................................. 5

    Ausserbilanzgeschäfte ............................................................................................................................................... 5

    Erfolgsrechnung .......................................................................................................................................................... 6

    Verwendung des Erfolgs ............................................................................................................................................ 7

    Veränderung des Nettofondsvermögens ................................................................................................................ 7

    Anzahl Anteile im Umlauf .......................................................................................................................................... 7

    Kennzahlen.................................................................................................................................................................. 8

    Vermögensinventar / Käufe und Verkäufe ............................................................................................................. 9

    Ergänzende Angaben .............................................................................................................................................. 15

    Kurzbericht des Wirtschaftsprüfers .......................................................................................................................... 26

  • Alteritas Strategie Fonds - 3 - Geprüfter Jahresbericht per 31. Dezember 2016

    Verwaltung und Organe

    Verwaltungsgesellschaft IFM Independent Fund Management AG

    Austrasse 9

    FL-9490 Vaduz

    Verwaltungsrat Heimo Quaderer

    S.K.K.H. Simeon von Habsburg

    Hugo Quaderer

    Geschäftsleitung Luis Ott

    Alexander Wymann

    Michael Oehry

    Domizil und Administration IFM Independent Fund Management AG

    Austrasse 9

    FL-9490 Vaduz

    Asset Manager und Vertriebsstelle SerMont Asset Management SA

    Herrengasse 2

    FL-9490 Vaduz

    Kranz & Co. Vermögenverwaltungs-Trust reg.

    Austrasse 49

    FL-9490 Vaduz

    Verwahrstelle und Zahlstelle NEUE BANK AG

    Marktgass 20

    FL-9490 Vaduz

    Wirtschaftsprüfer AAC Financial Services Audit AG

    Landstrasse 123

    FL-9495 Triesen

  • Alteritas Strategie Fonds - 4 - Geprüfter Jahresbericht per 31. Dezember 2016

    Tätigkeitsbericht

    Sehr geehrte Anlegerinnen

    Sehr geehrte Anleger

    Wir freuen uns, Ihnen den Jahresbericht des Alteritas Strate-

    gie Fonds vorlegen zu dürfen.

    Der Nettoinventarwert pro Anteilschein ist seit 31. Dezember

    2015 von CHF 100.92 auf CHF 100.76 gesunken und reduzier-

    te sich somit um 0.16%. Am 31. Dezember 2016 belief sich das

    Fondsvermögen auf CHF 12.0 Mio. und es befanden sich

    118'660 Anteile im Umlauf.

    Das Börsenjahr 2016 war turbulent und entsprechend von

    hohen Kursschwankungen geprägt. Zweifel an der wirt-

    schaftlichen Stärke Chinas und ein weiter fallender Ölpreis

    haben die Aktienmärkte bis Mitte Februar einbrechen lassen.

    Bis zum 11. Februar fiel der DAX um -19.4 Prozent und der

    Dow Jones um -11 Prozent. Gleichzeitig fielen die Zinsen auf

    immer tiefere Niveaus und es machte sich Panikstimmung

    breit. Es setzte sich dann die Erkenntnis durch, dass die Regie-

    rung in China die Lage nach wie vor im Griff hat, die Erdöl-

    preise nicht ins Bodenlose fallen würden und dass die Zinsen

    nicht unbegrenzt negativ werden konnten. Dies war der Start

    für die Gegenbewegung.

    Das vergangene Jahr hat mehrfach eindrucksvoll gezeigt,

    dass die Politik wieder ein wichtiger Einflussfaktor für die Wirt-

    schaft und die Finanzmärkte geworden ist. So wurde das

    Jahr 2016 durch drei wesentliche politische Ereignisse ge-

    prägt: Die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, die

    Wahl Donald Trumps zum 45. US Präsidenten, sowie das Refe-

    rendum in Italien, in welchem die Bevölkerung eine Reform

    des politischen Systems ablehnte. Insbesondere der Ausgang

    der ersten zwei Ereignisse vermochte die Marktteilnehmer zu

    überraschen. Der unmittelbare Kursverfall nach dem uner-

    warteten Resultat des EU-Referendums in Grossbritannien

    war nach lediglich drei Tagen vorbei und es folgte eine

    beeindruckende weltweite Börsenrally. Die noch grössere

    Überraschung bei den US-Wahlen sorgte für eine sehr kurze

    Phase der Volatilität. Nach nur ein paar Stunden drehten die

    Börsen ins Plus und waren bis Jahresende gut gelaunt. Die

    Volksabstimmung in Italien erhielt zwar ein grosses Medien-

    echo, blieb jedoch an den Kapitalmärkten mehr oder weni-

    ger ohne Auswirkungen.

    Die Weltwirtschaft hat 2016 um 3.1 Prozent zugelegt. Gross

    war die Überraschung für die Märkte, als mit der Wahl von

    Donald Trump ein echter Schub für die US-Wirtschaft möglich

    schien. Im November zeigten die wichtigsten US-

    Konjunkturvorlaufindikatoren eine deutliche Stimmungsver-

    besserung bei den Unternehmen. Für die US-Konjunktur kann

    das Wirtschaftsprogramm von Donald Trump zunächst positi-

    ve Impulse bringen. So dürfte es zu einer weiteren Absen-

    kung der Spitzeneinkommenssteuersätze, einer deutlichen

    Reduktion des Unternehmenssteuersatzes, einer Anhebung

    des Mindestlohns und einem Infrastrukturinvestitionspro-

    gramms kommen. Der private Konsum trug weiterhin als

    wesentliche Kraft zum Wirtschaftswachstum bei. Insofern war

    es letztlich nicht überraschend, dass sich die US-Notenbank

    Mitte Dezember dazu entschieden hat, ihren Leitzins anzu-

    heben. Die aktuelle Bandbreite beträgt 0.5 bis 0.75 Prozent.

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Dezember 2016 ihr

    umfangreiches Anleihenkaufprogramm (Quantitative Easing)

    bis Dezember 2017 verlängert, allerdings wird ab April 2017

    das Ankaufvolumen von derzeit monatlich EUR 80 Mrd. auf

    EUR 60 Mrd. reduziert. Dieses Programm der EZB hat bspw. für

    Euro-denominierte Non-Financial-Unternehmensanleihen im

    Investment-Grade-Bereich deutliche Spuren hinterlassen. Die

    Risikoaufschläge sind markant gefallen und die Durch-

    schnittsrendite lag in diesem Segment Ende Dezember 2016

    bei 0.8 Prozent.

    Die Aussichten für Anleiheninvestoren sind nicht erfreulich.

    Die grosse Rally bei Zinspapieren der letzten 30 Jahre scheint

    zu Ende gekommen zu sein. Das Zinstief bei den 10-jährigen

    US Staatsanleihen lag Anfang Juli 2016 bei 1.37%. Ob dies

    der Tiefpunkt war wird sich zeigen, wir können es uns gut

    vorstellen.

    Vor dem Hintergrund der Wachstumseuphorie nach den US-

    Wahlen setzte sich der seit Juli laufende, zyklische Umschich-

    tungsprozess weiter fort. Die deutlich schwächere Perfor-

    mance defensiver Werte (Nahrungsmittel und Pharma) preist

    die gestiegenen Inflationserwartungen und eine steilere

    Zinskurve ein. Wir rechnen in den kommenden Monaten

    tendenziell mit einer Fortführung dieses Trends.

    Wir erwarten auch für 2017 eine hohe Schwankungsbreite an

    den Kapitalmärkten, wie wir dies bereits in den vergangenen

    Jahren beobachten konnten. Wir erachten das Umfeld für

    Aktienanlagen derzeit als attraktiv, insbesondere für Aktien

    aus den Industrieländern. Die immer wieder monierte

    Schwäche der Unternehmensgewinne läuft aus. Im Jahr 2017

    rechnen wir daher mit höheren Gewinnen. Dies ist nicht

    zuletzt auf die verbesserten Wachstumsaussichten zurückzu-

    führen. Viele Vorlaufindikatoren sind gestiegen, die veröffent-

    lichten Konjunkturdaten liegen über den Erwartungen.

    Die politischen Börsen bleiben uns auch 2017 erhalten. Diese

    können, ähnlich wie 2016 zu beobachten war, je nach Aus-

    gang der Wahlen die Märkte ordentlich schütteln und für

    anhaltende Volatilität sorgen. Im Frühjahr finden in Frankreich

    die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Sollte