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  • Schwerpunktthemen: Bundestagswahl und neue US-Administration

    WIE US-INVESTOREN DEN WIRTSCHAFTS- STANDORT DEUTSCHLAND EINSCHÄTZEN

    AmCham Germany Business Barometer 2017

    ENGLISH

    SUMMA RY

    INSIDE

  • AmCham Germany Business Barometer 2017

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    Inhaltsverzeichnis

    Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 4

    English Summary . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 6

    Analyse Standort: Weiter auf Wachstumskurs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 9 Ergebnis 1: US-Unternehmen in Deutschland sind optimistisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 10 Ergebnis 2: Umsatzerwartung auf Zehnjahreshoch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 12 Ergebnis 3: US-Unternehmen verstärken Engagement in Deutschland . . . . . . . . . . . . . . S . 13 Ergebnis 4: Deutschlands Spitzenstellung ist keine Selbstverständlichkeit . . . . . . . . . . S . 14 Ergebnis 5: Licht und Schatten – viele Stärken, aber hoher Handlungsbedarf

    bei Steuern und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 16

    Topthema 1 – Bundestagswahl: Der Reformdruck steigt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 19 Ergebnis 6: US-Unternehmen in Deutschland fordern Reformen – und wissen,

    dass diese nicht einfach werden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 20 Ergebnis 7: Von Digitalisierung bis Gründerförderung – der Reformbedarf in

    Deutschland ist umfassend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 23

    Topthema 2 – Neue US-Administration: Skeptischer Ausblick und hohe Unsicherheit . . . S . 25 Ergebnis 8: Deutsch-amerikanische Wirtschaftsbeziehungen sind noch stabil –

    politisches Klima trübt ein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 26 Ergebnis 9: Fast die Hälfte der Unternehmen kann noch nicht einschätzen, was die

    neue US-Regierung für ihr Deutschlandgeschäft bedeutet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 28

    Zur Studie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 30

    American Chamber of Commerce in Germany . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 32

    Roland Berger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . S . 34

  • AmCham Germany Business Barometer 2017

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    Liebe Freunde der AmCham Germany,

    zum vierzehnten Mal in Folge veröffentlichen wir das AmCham Germany Business Barometer – eine exklusive Umfrage unter US-Tochtergesellschaften zum Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Entwicklung des Standorts Deutschland steht im Zentrum der Fragen. Zusätzlich greifen wir aktuelle Themen auf, die für dieses Kernthema von besonderer Bedeutung sind. In diesem Jahr haben wir zwei Topthemen in die Umfrage aufgenommen. Im Hinblick auf die im Herbst anstehenden Bundestagswahlen haben wir erstens die Unternehmen zu ihrer Einschätzung des Reformbedarfs befragt (ab Seite 19). Insbesondere wollten wir wissen, welche Reformen notwendig sind, um den Standort Deutschland weiterhin attraktiv zu halten, und wie hoch das Vertrauen ist, dass diese gelingen. Das zweite Topthema widmet sich der neuen US-Administration (ab Seite 25). Hier haben wir die amerika- nischen Unternehmen nach einer Einschätzung zur Entwicklung der wirt- schaftlichen und politischen Beziehungen in den kommenden vier Jahren gefragt und ob sie Auswirkungen auf ihr Deutschlandgeschäft erwarten. War 2016 bereits ein Anstieg bei den Investitionen der US-Unternehmen in Deutschland zu verzeichnen, so hat sich dieser Trend fortgesetzt: Die Umsatzerwartungen erreichen ein Zehnjahreshoch und die Investitionsbe- reitschaft ist groß. Mehr als die Hälfte der US-Unternehmen plant sogar, ihre Aktivitäten in Deutschland in den nächsten drei bis vier Jahren weiter auszubauen. Diese positive Entwicklung zeigt, dass das Vertrauen in den Standort Deutschland nach wie vor hoch ist und US-Unternehmen optimis- tisch in die Zukunft blicken. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmen gibt dem Standort sehr gute oder gute Noten. Deutschland kann nach wie vor zuvorderst mit der Qualität seiner Mitarbeiter, seinen Zulieferernetzwerken und seinem For- schungs- und Entwicklungspotenzial punkten. Dennoch bleibt Nachbesse- rungsbedarf: Die hohen Energie- und Arbeitskosten, die Unternehmensbe-

    Editorial

  • AmCham Germany Business Barometer 2017

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    steuerung und der Ausbau der digitalen Infra- struktur erhalten unter den Standortfaktoren eher schlechtere Bewertungen (Seite 16). Um Deutschlands Spitzenposition zu halten, for- dern die von uns befragten Unternehmen, Reformen in Angriff zu nehmen. Der Reformdruck wird von fast allen Unternehmen als hoch eingeschätzt. Dass es eine Herausforderung wird, den Standort zu- kunftsfähig zu halten, ist dabei allen bewusst. Aus Sicht der US-Unternehmen sollte sich die neue Bundesregierung besonders für freien Handel einsetzen und die Rahmenbedingungen für einen moder- nen IT-Standort schaffen. Dabei gilt es auch, den Innovationsgeist in For- schung und Entwicklung und Gründungs- und Unternehmertum zu stärken. Die enge transatlantische Wirtschaftspartnerschaft zeigt, dass Deutsch- land auch international ein gefragter Handelspartner ist. Auch wenn die Pläne der neuen US-Regierung Verunsicherung ausgelöst haben, so geht doch eine Mehrheit der befragten Unternehmen weiterhin von stabilen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA aus. Die US-Investoren hierzulande sind zuversichtlich, dass die über lange Zeit ge- wachsene Kooperation auf wirtschaftlicher Ebene erhalten bleiben wird, denn das deutsch-amerikanische Investitionsvolumen umfasste 2015 mehr als 360 Milliarden US-Dollar und sichert aktuell etwa 1,4 Millionen Arbeits- plätze an beiden Standorten. Deutschland befindet sich in einer guten Ausgangsposition, um die an- stehenden Reformen anzugehen, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu erhalten und die Chancen für die Zukunft zu nutzen. Mein Dank gilt unseren Mitgliedsunternehmen, die durch ihre Teilnahme zum Erfolg des diesjährigen Business Barometer beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht an Roland Berger für die erneut sehr gute Zusammen- arbeit bei der Konzeptionierung und Umsetzung der Studie.

    Ihnen wünsche ich eine interessante Lektüre.

    Bernhard Mattes Präsident AmCham Germany

  • AmCham Germany Business Barometer 2017

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    AmCham Germany’s Business Barometer is an annual study ba- sed on the results of an exclusive survey among American subsi- diaries in Germany. Now in its 14th year, the study depicts over- all business conditions for US investors in Germany and reflects current investment trends. This year’s Business Barometer is sup- plemented by two focus topics – the German parliamentary elec- tions in the fall of 2017 and the new US administration.

    Business Barometer 2017 – English Summary

    THE CURRENT INVESTOR OUTLOOK REMAINS POSITIVE The results of this year’s survey leave little room for ambiguity: 2016 was a successful year for US companies in Germany. Compared to 2015, 70 percent generated more sales revenue, nearly half increased their investments and one-third employed more workers. The majority of remaining US companies maintained current levels of investment, employees and sales revenue. Looking at the 2017 fiscal year, 85 percent of respondents anticipate increased sales revenue – a ten-year high. Moreover, 49 percent plan on increasing their investments in Germany, and 30 percent expect to hire more workers.

    US SUBSIDIARIES PLAN ON EXPANDING THEIR ACTIVITIES – BUT GERMANY’S ATTRACTIVENESS IS NOT A GIVEN Over the next three to four years, a staggering 97 percent of respondents plan on either expanding or maintaining their current activities in Germany. However, while three-quarters of US companies currently rate Germany’s investment environment as good or very good,

  • AmCham Germany Business Barometer 2017

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    67 percent believe investment conditions will stay the same in the next three to four years, and nearly one-fourth of respondents believe that these will even deteriorate.

    KEY STRENGTHS ARE HIGHLY QUALI- FIED WORKERS, SUPPLIER NETWORKS AND RESEARCH AND DEVELOPMENT US subsidiari