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    19-Oct-2020
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    Anreise | 268

    Autofahren | 271

    Behinderte unterwegs | 274

    Diplomatische Vertretungen | 274

    Einkaufen und Mitbringsel | 275

    Ein- und Ausreisebestimmungen | 279

    Essen und Trinken | 280

    Geldfragen | 286

    Information | 288

    Internet | 290

    Kinder | 291

    Kleidung | 293

    Medizinische Versorgung | 293

    Nachtleben | 294

    Notfälle | 294

    Öffnungszeiten | 295

    Post | 296

    Routenplanung | 296

    Sicherheit | 299

    Sport und Erholung | 300

    Sprachurlaub | 312

    Telefonieren | 312

    Unterkunft | 314

    Verkehrsmittel | 318

    Versicherungen | 321

    Weiterreise | 322

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    Praktische Reisetipps von A bis Z

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    j Cícer in Las Palmas, Hot Spot der Wellenreiter

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    Anreise Mit dem Flugzeug

    Fast alle Besucher kommen mit dem Flugzeug nach Gran Canaria. Der inter- nationale Flughafen von Las Palmas wird von allen größeren Städten Deutsch- lands, Österreichs und der Schweiz an- geflogen. Ein Hin- und Rückflug kostet je nach Saison, Flughafen und Gesell- schaft zwischen 250 und 650 €, am güns - tigsten fliegt man außerhalb der Schul - ferien. Vermeiden Sie beim Online-Kauf die im Kleingedruckten versteckten Ne- benkosten. Aufschläge für Gepäck, Zah- lung mit Kreditkarte, Reservierung eines Sitzplatzes u.Ä. sollten vor der Buchung klar und deutlich als Teil des Ti cket - preises aufgeführt sein. Die meisten Flüge bieten TuiFly (www.tuifly.com), Air-Berlin (www.air berlin.com) und Condor (www.con dor.com), doch bekommen sie zuneh- mend Konkurrenz von Billigfliegern wie RyanAir (www.ryanair.com). Mit Hilfe von Internet-Suchmaschinen findet man heraus, mit welcher Fluggesellschaft man am gewünschten Tag am günstigs - ten reist. Hilfreich sind z.B.:

    ± www.swoodoo.de ± www.billigflieger.de ± www.billig-flieger-vergleich.de ± www.ltur.com ± www.fluege.de

    Ankunft

    Der Flughafen von Gran Canaria (Code: LPA, Tel. 928579130, www.aena.

    es), mittlerweile aufgestiegen zum viert- größten Spaniens, befindet sich in Gan- do, etwa 20 km südlich der Hauptstadt

    Kleines „Flug- Know-how“ Bei den meisten Flügen muss man mindestens 60 bis 90 Minuten vor dem Abflug am Schal- ter der Airline eingecheckt haben. Späteres Er- scheinen kann die Verweigerung der Beförde- rung nach sich ziehen. Einige Fluggesellschaften bieten die Möglichkeit, bereits am Vorabend, on- line oft schon 14 Tage früher einzuchecken. Sitz- platzreservierungen sind oft mit Zusatzkosten verknüpft. Bei vergünstigten Tickets, die ein festes Datum beinhalten, gibt es keine Änderungs- möglichkeit bezüglich des Flugtermins. Wenn man den Flug verpasst, hat man Pech gehabt. Nur noch selten sind die Mitarbeiter der entspre- chenden Airline bereit, Sie aus Kulanz auf die nächste freie Maschine umzubuchen. Anders ist es mit normalen Tickets: Hier kann der Flug - termin (sofern Plätze frei sind) innerhalb der Geltungsdauer verschoben werden, wofür frei- lich Gebühren anfallen. Geht ein Ticket verloren, das schon rückbestä- tigt wurde, hat man gute Chancen, einen Ersatz dafür zu erhalten. Einige Airlines kassieren dafür aber noch einmal 50 bis 100 € und bei manchen läuft gar nichts mehr. Gut ist es, deutlich lesbare Fotokopien des Tickets zu machen und bei einer Vertrauensperson zu hinterlegen. Das hilft enorm bei einer Neuausstellung des Tickets. Noch darf bei einigen Fluggesellschaften Ge- päck bis zu 15 oder 20 kg pro Person kostenlos eingecheckt werden. Zusätzlich kann jeder Flug- gast ein Handgepäckstück bis zu 5 bzw. 8 oder 10 kg (Höchstmaße 55 x 40 x 20 cm) mit an Bord

  • wuchernde Vegetation und bewaldete Hänge erwartet hatten, fühlen sich vom steppenartigen Charakter der Land-

    Las Palmas und 30 km nördlich von Playa del Inglés. Der Küstenstreifen ist hier unattraktiv; Urlauber, die tropisch

    nehmen. Übersteigt das Gepäck die Gewichtsgren- ze, ist die Airline nicht verpflichtet, das Gepäck auf dem gleichen Flug zu befördern, und man trägt die Mehrkosten für die Versendung als Frachtgut oder die Zulassung als Übergepäck. Als solches werden mindestens 5 € pro Kilo berechnet. Beim Kauf des Tickets sollte man sich über die Bestimmungen der zur Wahl stehenden Airlines genau informieren. Vor allem Billigflieger verlangen inzwischen recht hohe Beträge für jedes aufzugebende Gepäckstück. Aus Sicherheitsgründen sind Taschenmesser, Na- gelfeilen und Scheren im aufzugebenden Gepäck zu verstauen. Findet man sie bei der Kontrolle im Handgepäck, werden sie weggeworfen. Darüber hinaus gilt, dass leicht entzündliche Gase und ent- flammbare Stoffe nichts im Passagiergepäck zu su- chen haben. Flüssigkeiten sowie wachs- und gelartige Stof- fe (wie Kosmetik- und Toilettenartikel, Sprays, Shampoos, Zahnpasta, Cremes, Suppen) dürfen nur mit an Bord genommen werden, sofern sie die Höchstmenge von 100 ml nicht überschreiten und in einem durchsichtigen, wiederverschließbaren Plastikbeutel verpackt sind, der maximal einen Liter Fassungsvermögen hat. Von den Einschränkungen ausgenommen sind Babynahrung und verschrei- bungspflichtige Medikamente sowie alle Flüssigkei- ten/Getränke/Gels, die nach der Fluggastkontrolle z.B. in Travel-Value-Shops erworben wurden. Sondergepäck (sperrige Gepäckstücke) muss bei der Fluggesellschaft 1–4 Wochen im Voraus an- gemeldet werden. Tauch- und Golfgepäck werden in der Regel kostenlos befördert, sofern sie nicht schwerer als 30 kg sind. Dagegen ist die Beförde- rung von Fahrrädern und Surfbrettern fast immer mit Zusatzkosten verknüpft. Für die sichere Ver - packung hat man selber zu sorgen. Das Personal am Check-in-Schalter erwartet, dass der Fahrradlenker

    parallel zum Rahmen steht und die Pedalen nach innen gedreht oder abmontiert sind; die Luft ist aus den Reifen herauszulassen. Noch vor Reiseantritt sollte man in Erfahrung bringen, ob der Veranstalter bereit ist, das sperrige Gepäck im Transferfahrzeug zu befördern. In der Vergangenheit kam es vor, dass „aus sicherheitstechnischen Gründen“ der Transport verweigert wurde und sich der Gast selber um die Beförderung von Fahrrad und Surfbrett zu küm- mern hatte. Sollte statt des gebuchten Bustransfers ein Taxitransfer zum Urlaubsort nötig sein, muss der Urlauber die entstehenden Kosten tragen!

    Gesundheitstipps

    1. Die Klimaanlage sorgt während des Flugs für kühle Temperaturen (warm anziehen!) und verteilt Bakterien über die Gäste. Meerwasserspray leistet den Viren Widerstand, indem es die Nase feucht hält. 2. Gegen das Austrocknen des Körpers aufgrund der beim Flug niedrigen Luftfeuchtigkeit helfen Hautcreme und Lippenbalsam, auch sollte man Saft oder (kohlensäurefreies) Mineralwasser trinken, das nach der Sicherheitskontrolle zu kaufen ist. 3. Alle zwei Stunden empfiehlt es sich aufzustehen und die Füße zu vertreten, vielleicht nutzt man die Gelegenheit und erfrischt sich auf der (noch nicht kostenpflichtigen) Toilette. 4. Hat man Probleme beim Druckausgleich wäh- rend des Landens, hilft es Bonbons zu lutschen, mehrfach zu schlucken und zu gähnen. Auch nicht schlecht ist es, sich die Nase zuzuhalten und durch die Ohren „auszuatmen“. Wer an chronischer Neben- höhlenentzündung leidet, sollte sich vom Arzt Na- sonex oder ein Dexamethason-Spray mit Zwölf- stundenwirkung verschreiben lassen.

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  • Tipp Flughafen“ im Kapitel „Verkehrs- mittel“ Seite 321) oder wählt man den preiswerten Linienbus? Die grünen Schnellbusse mit dem Schriftzug GLO- BAL (siehe Fahrplan im Kapitel „Ver- kehrsmittel“) starten ein Stockwerk hö- her (auf der Ankunftsebene rechts). Li- nie 66 fährt südwärts via San Agustín und Playa del Inglés nach Maspalomas, dort hat man Anschluss in Richtung Pu- erto de Mogán oder in die Berge nach Fataga und San Bartolomé. Linie 60 fährt nordwärts ohne Halt nach Las Pal- mas: stündlich zum Parque Santa Cata - lina (Puerto/Canteras), alle 30 Minuten zum Parque San Telmo (von dort An- schlussverbindungen ins Bergland und nach Agaete).

    schaft, den Schnellstraßen und Fabrik- anlagen enttäuscht. Um den Schock für die eintreffenden Touristen zu lindern, wurden in den vergangenen Jahren nördlich und südlich des Flughafens zahlreiche Palmen gepflanzt. Pauschalreisende werden von der ört- lichen Reiseleitung empfangen und zu ihren Bussen geleitet, brauchen sich fort- an um (fast) nichts mehr zu kümmern. Wer auf eigene Faust unterwegs ist, nimmt den Transfer zum Urlaubsort selbst in die Hand. Ein touristisches In- formationsbüro in der Ankunftshalle hält Prospekte und aktuelle Pläne bereit. Spätestens dann hat man sich zu ent- scheiden: Leiht man einen Mietwagen (alle Büros nebeneinander im Seiten- trakt der Ankunftshalle), springt man ins Taxi (direkt am Ausgang, vgl. „Taxi-

    Bequem fliegen

    Welchen Sitzplatz soll man wählen? Im vorderen Teil des Flugzeugs bis etwa zu den Tragflächen spürt man die Bewegungen der Maschine weni- ger: Reisende mit Flugangst fühlen sich dort si- cherer. Am meisten Beinfreiheit gewähren Sitze in der ersten Reihe und beim Notausgang, wes- halb sich viele Airlines diese XL-Seats extra be- zahlen lassen. Schlecht ist die letzte Reihe, denn dort lassen sich die Sitze nicht zurückklappen. Auch ist die Luft hinten im Flieger schlechter. Wer gern hinausschaut, wünscht einen Fenster- platz, allerdings nicht über den Tragflächen. Die Gangplätze haben den Vorteil, dass man die Bei- ne ausstrecken kann; auch kann man aufstehen, ohne den Nachbarn zu stören. Die Mittelplätze sind die schlechte