Aufgaben und Ergebnisse - caritas-mg.de .Offene und konstruktive Kommunikation Im Juli 2011 begann

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  • Caritasverband fr die Region Mnchengladbach-Rheydt e.V.

    Jahresbericht 2011Aufgaben und Ergebnisse

  • 3

    4 Vorwort 6 Alter und Pflege 8 Caritaszentrum Giesenkirchen 9 Caritaszentrum Neuwerk 10 Caritaszentrum Holt 12 Caritaszentrum Rheydt 13 Caritas-Pflegedienst 14 Ehrenamtlicher Palliativdienst 15 Qualittsmanagement 16 Soziales und Familie 18 Fachtag-Inklusion 20 Caritas-Frhfrderung 21 Caritas-Kindergarten Am Kuhbaum 22 Paul Moor-Schule 23 Gemeindesozialarbeit 24 Familienpflege 25 Freiwilligen Zentrum 26 HausNotRuf 27 Mobiler Mahlzeitendienst 28 Wohnen im Alter 29 Schuldnerberatung 30 AIDS-Prvention 31 Mnchengladbacher Marktplatz 32 Verband und Verwaltung 34 Neuer Geschftsfhrer 35 Die Gremien des Caritasverbandes 36 Wirtschafts- und Finanzbericht 37 Bundesfreiwilligendienst 38 Caritas-Stiftung Mnchengladbach 39 Katholische Liga 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 41 Mitgliedschaft, Sammlung, Kollekten 42 Kontaktdaten

    I N H A L T

    Caritasverband fr die Region Mnchengladbach-Rheydt e.V.

    GeschftsstelleAlbertusstrae 36

    41061 Mnchengladbach infos@caritas-mg.dewww.caritas-mg.de

  • 4

    Caritasverband fr die Region Mnchengladbach-Rheydt e.V.

    Jahresbericht 2011

    Liebe Leserin, lieber Leser,

    das Jahr 2011 war fr den Caritasverband fr die Region Mnchen-gladbach-Rheydt e. V. ein Jahr mit groen Vernderungen. Nachdem der Verband im ersten Halbjahr 2010 negativ in die Schlagzeilen gekommen war, hie es ab Mitte 2010 neu anzufangen. Dieser Prozess setzt sich auch noch in 2011 fort. In den vier Pflegewohnhusern des Verbandes wurden wieder Einrichtungsleiterinnen und -leiter eingestellt, so dass nun in allen Husern eine Doppelspitze aus Pflegedienstleitung und Einrichtungsleitung vorhanden ist. Das sorgt fr mehr Stabilitt im System. Die beiden inhalt-lichen Bereiche Alter und Pflege sowie Soziales und Familie sind neu aufge-teilt worden. Die Familienpflege, der Hausnotruf, die Altenwohnungen und der Mahlzeitendienst sind nun dem Bereich Soziales und Familie zugeord-net. Damit haben wir ein besseres Gleichgewicht zwischen den Bereichen geschaffen und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen ihnen gefrdert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tauschen sich regelmig aus.

    Offene und konstruktive KommunikationIm Juli 2011 begann Frank Polixa als neuer Geschftsfhrer im

    Caritasverband. Zuvor hatte Aloys Bushuven von September 2010 bis Juni 2011 die Geschfte geleitet. In den ersten Monaten lernte der neue Geschftsfhrer den Verband kennen und machte sich ein Bild von den anstehenden Aufgaben. Er fhrte viele Gesprche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Vertretungen sowie mit Bewohnerinnen, Be-wohnern und Angehrigen. Wo es Schwierigkeiten gab, wurden sie zeitnah abgearbeitet und konstruktive Lsungen gesucht. Regelmige bereichsin-terne und bereichsbergreifende Konferenzen frdern den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen. Die Kommunikation im Verband ist offen, freundlich und konstruktiv. Wichtig sind das direkte Ge-sprch und eine gegenseitige Untersttzung in schwierigeren Situationen. Der Verband bewegt sich in die richtige Richtung und natrlich mssen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Prozess mitgenommen werden.

    Als eingetragener Verein mit rund 900 Mitgliedern braucht der Caritasverband einen guten Bezug zur Basis. Aus diesem Grunde lud der neue Geschftsfhrer anlsslich der anstehenden Wahlen fr die Vertre-terversammlung die Mitglieder in den Gemeinschaften der Gemeinden ein. Die insgesamt sechs Sitzungen waren leider nicht alle gut besucht. Aber es kamen sehr interessierte und engagierte Mitglieder, die den neuen Ge-schftsfhrer kennen lernen wollten. Gemeinsam mit den beiden Gemein-desozialarbeiterinnen entwickelte sich ein sehr fruchtbarer Austausch ber die Caritas vor Ort. In dem einen oder anderen Fall konnte unser Verband bei den von Mitgliedern angesprochen Problemen helfen. Zudem konnten wir einige neue Mitglieder fr die Vertreterversammlung gewinnen, die am 16. November den neuen Caritasrat whlte. Aus dem Caritasrat wieder-um ging der neue Vorstand hervor. Die Mitglieder beider Gremien sind fr jeweils vier Jahre gewhlt. In der aktuellen Amtszeit muss der Verband ber eine neue Satzung beschlieen.

    Bei so viel neuer Organisation und Struktur drfen wir natrlich nicht die Menschen vergessen, fr die wir Tag fr Tag da sind. Mutter Teresa

    Vorwort

    Die Richtung stimmt

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    Jahresbericht 2011

    Caritasverband fr die Region Mnchengladbach-Rheydt e.V.

    hat einmal gesagt: Weil wir Christus nicht sehen knnen, knnen wir ihm unsere Liebe nicht zeigen. Doch unseren Nchsten knnen wir jederzeit sehen, und wir knnen ihm das tun, was wir Christus tun wrden, wenn wir ihn sehen knnten. Dies spiegelt sich im Handeln der vielen Caritas-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider. Mit unseren Einrichtungen und Diensten erbringen wir fr die Brgerinnen und Brger in Mnchenglad-bach und Umgebung qualifizierte Hilfeleistungen. Das reicht von der Pflege lterer Menschen ber die Frderung des brgerschaftlichen Engagements bis zur Betreuung junger behinderter Menschen. Praktizierte Nchstenliebe und christliches Grundverstndnis begleiten uns dabei.

    Frhfrderung zog umEin besonderes Ereignis war der Umzug der Caritas-Frhfrderung

    in die schnen neuen Rume auf der Dahlener Strae in Rheydt. Am 19. Oktober fand die Erffnungsveranstaltung mit Einsegnung durch Regional-dekan Ulrich Clancett statt. Brgermeisterin Renate Zimmermanns sprach ein Gruwort. Die Gste erhielten einen guten berblick ber die Arbeit in der Einrichtung. Ein groer Dank gilt den Mitarbeiterinnen der Einrichtung, die sich dafr eingesetzt hatten, dass der Umzug reibungslos verlief.

    Am 15. November fand der Studientag Inklusion in der Paul Moor-Schule statt (siehe Bericht Seite 18). Fr die Mitarbeiterinnen und Mitar-beiter des heilpdagogischen Kindergartens Am Kuhbaum, der Caritas-Frhfrderung und der Paul Moor-Schule war es eine spannende und arbeitsreiche Veranstaltung, deren Ergebnis gut gefllte Kompetenzwn-de darstellten. Beim Thema Inklusion haben wir uns mit dem Studientag auf den Weg gemacht. Weitere Veranstaltungen und Arbeitskreise dazu sind geplant. Inklusion wird uns sicherlich in Zukunft fortlaufend begleiten.

    Ein sicherlich nicht ganz so einfaches Thema ist das liebe Geld. In den letzten drei Jahren hat der Caritasverband fr die Region Mnchen-gladbach-Rheydt e. V. erhebliche Verluste ausweisen mssen. Auch das Jahr 2011 schliet mit einem hohen sechsstelligen Fehlbetrag ab. Die wirtschaftliche Konsolidierung wird eine wichtige Aufgabe sein, damit wir in Zukunft handlungsfhig bleiben. Wir sind uns der hohen Verantwortung bewusst, die wir fr die vielen Menschen, die wir pflegen, betreuen und untersttzen, sowie fr unsere Beschftigten haben. Aus diesem Grunde bentigen wir in Zukunft wieder schwarze Zahlen. Wir arbeiten gemein-sam mit einem starken Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern daran.

    Im Jahr 2011 haben die Beschftigten gute Arbeit geleistet und die Vernderungen im Caritasverband mitgetragen. Wir danken allen ehren-amtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Mitgliedern fr ihr Engagement. Darber hinaus bedanken wir uns bei den Brgerinnen und Brgern sowie bei allen Frderern, Partnern und Institu-tionen fr das Vertrauen und die Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf ein gutes Zusammenwirken in der Zukunft.

    Dr. Christof Wellens Frank Polixa1. Vorsitzender Geschftsfhrer

    1. Vorsitzender Dr. Christof Wellens

    Geschftsfhrer Frank Polixa

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    Alter und Pflege

    Caritasverband fr die Region Mnchengladbach-Rheydt e.V. Jahresbericht 2011

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    Alter und Pflege

    Jahresbericht 2011 Caritasverband fr die Region Mnchengladbach-Rheydt e.V.

    Alter und Pflege Caritaszentrum Giesenkirchen Caritaszentrum Neuwerk Caritaszentrum Holt Caritaszentrum Rheydt Caritas-Pflegedienst Ehrenamtlicher Palliativdienst Qualittsmanagement

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    Alter und Pflege

    Caritasverband fr die Region Mnchengladbach-Rheydt e.V. Jahresbericht 2011

    Farbenfroh und modern prsen-tiert sich das Caritaszentrum Giesenkirchen nach der Moderni-sierung.

    Das Caritaszentrum Giesenkirchen ist ein modernes, barrierefreies Haus der vollstationren Pflege. Hier leben 84 ltere Frauen und Mnner. Bei der Gestaltung des Gebudes wirkten die hier leben-den und arbeitenden Menschen mit.

    Zentraler Treffpunkt in jedem der drei Wohnbereiche ist die Wohn-kche. Hier knnen die Bewohnerinnen und Bewohner miteinander klnen und gemeinsam essen. berhaupt gibt es im Caritaszentrum viel Raum fr Kommunikation: Vom offenen Eingangsbereich im Erdgeschoss geht es direkt ins Caf St. Josef. Hier setzen sich die Bewohner gerne mit ihren Gsten zusammen. Auch Nachbarn sind jederzeit willkommen. Vom Caf gelangt man direkt in den wunderschnen Garten. Die groe Terrasse ldt im Sommer zum Sonnenbaden und gemeinsamen Verweilen ein.

    Mit Liebe zum DetailDas 2009 umfassend modernisierte Pflegewohnhaus zeigt Liebe

    zum Detail. Bei der Gestaltung des Gebudes waren die Bewohner und Mitarbeiter einbezogen. Die rund 20 qm groen Einzelzimmer verfgen alle ber eine Nasszelle sowie Fernseh-, Telefon- und Internetanschluss. Zur hochwertigen Standardmblierung gehrt unter anderem ein modernes Pflegebett. Es ist der Einrichtung sehr wichtig, dass die Bewohner eigene Mbel, Bilder und ihren Lieblingssessel mitbringen und damit zur Gemt-lichkeit der Zimmer beitragen. Alle Zimmer sind an eine Rufanlage ange-schlossen, so dass jeder Bewohner bei Bedarf jederzeit Hilfe rufen kann.

    Oberstes Ziel der Einrichtung ist es, eine gute Pflege zu gewhrleis-ten. Die Bewohner sollen sich im Caritaszentrum wohl fhl