Banat Verlag Erding Banater Kalender lebens der Nationalit£¤ten im Banat und in...

Banat Verlag Erding Banater Kalender lebens der Nationalit£¤ten im Banat und in angrenzenden Regionen
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    30-Oct-2019
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    Banat Verlag Erding

    Banater Kalender 2019 Herausgeber: Aneta und Walther Konschitzky

    ein Jahrbuch – ein Lesebuch

    312 Seiten, davon 64 Seiten in Farbe, über 200 Fotografien und Illustrationen, Beiträge zu den Themen:

    – die Banater Schwaben in Deutschland und im Banat, – Banater Geschichte, Kulturgeschichte und Kunst, – Banater Traditionspflege, Volks- und Heimatkunde

    Preis: 22 € (+ Versandkosten) Bestellung: Banat Verlag

    85435 Erding, Zugspitzstraße 64 Telefon: 08122 – 229 3422 Mail: banatverlag@gmx.de

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    Der zwölfte Banater Kalender

    An der Straße Temeswar-Lippa, kurz vor Blumenthal steht ein Flurkreuz im Acker, am Abend hebt es sich eindrucksvoll vom glühenden Himmel ab. So steht es auch auf dem Titel- blatt unseres Jahrbuchs sinnbildlich für die unzähligen Opfer am Wegrand der Banater Geschichte im 20. Jahrhundert. Unser Kalender 2019 baut schwerpunktmäßig auf die Dokumentation erlebter, erlittener Geschichte auf. Zwei Gedenkanlässen des Jahres fol- gend – die politischen Ereignisse vor hundert Jahren unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und 75 Jahre seit dem Frontwechsel Rumänien am 23. August 1944 – haben wir die einschneidenden Folgen dieser Kriege für die Geschichte der Banater Deutschen in den Mittelpunkt gestellt. Vor dem historischen Hintergrund, den der Historiker Josef Wolf in umfassenden Beiträgen zeichnet, breiten Banater Landsleute in Selbstzeugnissen ihre eigene erlebte Geschichte als Folge des Zweiten Weltkriegs aus: die Flucht in den Westen vor der Roten Armee im Herbst 1944, die Russlanddeportation 1945-49, die Enteignung des Feldbesitzes der Deutschen 1945, die Bărăgan-Deportation 1951-56. Georg Schmidt dokumentiert die Flucht der evangelischen Deutschen aus Semlak, Gertrude Adam fasst die Lage in ihrem Herkunftsort Orczydorf zusammen, Barbara Gaug berichtet über die Ent- eignung der Deutschen. Sie treten als Autoren in den Hintergrund, lassen Bekannte und Familienmitglieder zu Wort kommen, das verleiht ihren Darstellungen Wahrhaftigkeit und Gewicht. Ebenso der Bericht von Gertrud Acker über den Niedergang des Kurbades Kala- tscha und die Schilderung von Magdalena Parison über ihre Deportation in den Bărăgan. In engem Zusammenhang mit den Auswirkungen des Krieges, besonders infolge des Front- wechsels Rumäniens am 23. Au- gust 1944 stehen auch Aussagen von Radegunde Täuber über die Lebensgeschichte der Hoch- schullehrerin Dr. Maria Pechtol und ihrer Großfamilie, aber auch das Schicksal des Märty- rerpriesters Pater Paulus/Anton Weinschrott. Hans Fink reflek- tiert über den Wert familien- geschichtlicher Überlieferungen als Teil unseres Welt- und Selbst- verständnisses. Rainer Kierer aber nimmt ein bekanntes Ge- mälde von Franz Ferch zum An- lass, in Mundartversen die Heim- kehr der zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportieren Lands- leute in Erinnerung zu rufen.

    Franz Ferch: Die Russlandheimkehrerin (Öl auf Leinwand)

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    König Michael I. ist am 5. Dezember 2017 in Aubonne am Genfer See im Alter von 96 Jahren verstorben. Er wurde in der königlichen Gruft der Neuen Kathedrale in Curtea de Arges beigesetzt. Im Bild links: König Michael und Anna von Rumänien im April 1997 in Temeswar.

    Anlässlich des 30. Jahrestags seit der Erhebung in Temeswar im Dezember 1989 veröffentli- chen wir ein aufschlussreiches Interview, das Fabian Fischer mit dem Publizisten Uwe Detemple über die Revolutionsereignisse in Rumänien geführt hat.

    Im Hohen Dom zu Temeswar übergab der emeritierte Bischof Dr. h. c. Martin Roos am 6. August 2018 dem neuen Bischof József Csaba Pál den Bischofsstab der Diözese, die er neunzehn Jahre als Oberhirte betreut hat.

    Breiten Raum haben wir in unserem Jahrbuch für Beiträge zur Kulturgeschichte des Banats bereitgestellt. Hans Hausenstein Burger präsentiert das monographische Werk „Gerhard von Csanád – Gestalt eines Bi- schofs der frühen ungarischen Kirche“ von Martin Roos und geht auf die Verehrung des hl. Gerhard, des ersten Tschanader Bi- schofs und Schutzpatrons der katholischen Diözese ein. Der Banater Kirchengeschichte widmet sich auch Heinrich Lay in seinem Beitrag „300 Jahre Kirchengemeinde in

    Die vielfältigen Hilfeleistungen, die in den drei Jahrzehnten nach der politischen Wende von 1989/90 im Banat verzeichnet wurden, werden in unserem Beitrag über das 25-jährige Bestehen des „Adam Müller-Guttenbrunn“- Hauses und der Stiftung Deutsche Altenheime im Banat angesprochen.

    Über die Feier der Bischofsweihe berichten Claudiu Călin und Erwin Josef Ţigla.

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    Der zwölfte Banater Kalender

    Banater Kalender 2019

    Aus dem Inhalt Die Herausgeber Der zwölfte Banater Kalender Walther Konschitzky Banater Heimattag 2018 in Ulm 30 Jahre Banater Trachtengruppe Esslingen/Wendlingen Banater beim Oktoberfest in München C. Călin/E. Ţigla Bischofsweihe im Hohen Dom zu Temeswar Anton Bleiziffer 150. Kirchweihfest in Sanktanna Josef Wolf Das Banat und die Banater Schwaben am Ende des Ersten Weltkriegs Josef Wolf Der 23. August 1944 – Schicksalswende im Banat Georg Schmidt Die Flucht der Semlaker Deutschen im September 1944 Gertrude Adam Erlebnisberichte aus der Nachkriegszeit: Enteignung, Entrechtung, Russland-Deportation Barbara Gaug Erinnerung an die Enteignung der Deutschen im Banat und die Besetzung der Dörfer durch rumänische Kolonisten Magdalena Parison Fimf Johr im Baragan Walther Konschitzky Der Märtyrerpriester Pater Paulus / Anton Weinschrott Radegunde Täuber Die Hochschullehrerin Dr. Maria Pechtol, geb. Schütz Hans Fink Meine wunderlichen Zeitreisen Fabian Fischer 30 Jahre seit der Revolution von 1989 30 Jahre Hilfeleistungen ins Banat – 25 Jahre „Adam Müller-Guttenbrunn“-Haus in Temeswar Franz Engelmann Er errichtete die Festung Temeswar – Baumeister Kaspar Dissel Heinrich Lay 300 Jahre Kirchengemeinde in Lugosch Der Architekt Hans Fackelmann – Sichtbeton-Kirchen im Banat 100 Jahre Kirche in Rekasch Anna Schreiber Erinnerungen an die Klosterschule Notre Dame Lajos Kakucs Ein Banater Museumsdirektor in Kairo Franz Metz Desiderius Braun und seine „Banater Rhapsodie“ 50 Jahre Schubert-Chor Horst Wichland Der Hypnotiseur Franz Neukomm – Vor 125 Jahren ereignete sich der erste registrierte Tod während einer Hypnose Walter Engel Otto Alscher – Im Spannungsfeld zwischen Macht und Gewissen Franz Heinz Kalenderblätter Hans Gehl „Schwoweleit“ und „Zigeinerspeck“ – Ethnische Völkernamen Gottfried Habenicht Die wackere Schwester – Eine Ballade aus dem Banat Günther Friedmann 300 Jahre Industrie im Banater Bergland Helmut Kulhanek Die Holzverkohlungsfabriken in Reschitz und im Minisch-Tal Walther Konschitzky „Kannscht nix Schwowisches?“ Die Volksgut-Sammlerin Margarete Eipert Margarete Eipert Gedichte in Banater schwäbischer Mundart Johann Krepil De Mähder – Mundartgedicht Josef Titsch Erinnerunge an die Nohkriegsjohre Rainer Kierer Gedichte in Banater schwäbischer Mundart Die Herausgeber Erinnern, Gedenken, Jubilare 2019

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    Lugosch“. Zwei Artikel umreißen die hundertjährige Geschichte der beiden großen in den Jahren des Ersten Weltkriegs entstandenen römisch-katholischen Kirchen in Rekasch und in der Temeswarer Elisabethstadt. Zu den jüngsten Sakralbauten im Banat zählen die in Rumänien höchst selten in Sichtbeton-Bauweise errichteten Kirchen im neuen Orschowa und in Dumbrăvița bei Temeswar, die der vor vierzig Jahren verstorbe- ne Architekt Hans Fackelmann in den 1970er Jahren entworfen hat.

    Dr. Franz Metz würdigt den Temeswarer Musiker und Autor der ersten umfassenden Banater Musikgeschichte Desiderius Braun anlässlich seines 125. Geburts- tags, Dr. Lajos Kakucs den aus dem Banat stammenden Forscher Max Herz, der das weltweit bekannte Museum für Islamische Kunst in Ägypten aufgebaut hat. Ein Gedenk- blatt widmet Heinrich Lay dem aus Lugosch stammenden Fußballer Josef/Jupp Posipal, der 1954 einer der Helden des „Wunders von Bern“ wurde, als die deutsche Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft gewann. An den ersten in der Geschichte der Medizin bekannten Tod während einer Hypnose erinnert Horst Wich- land in einem Kurzbericht über den Banater Hypnotiseur Franz Neukomm aus Werschetz.

    In seiner Beitragsreihe zu Fragen des interethnischen und interkulturellen Zusammen- lebens der Nationalitäten im Banat und in angrenzenden Regionen untersucht Dr. Hans Gehl ethnische Völkernamen in den donauschwäbischen Mundarten. Der Musikethnologe Gottfried Habenicht stellt in seiner Reihe über das deutsche Liedgut im Banat eine Variante der Ballade von der „wackeren Schwester“, die das Leben ihres Bruders rettet, vor.

    Texte in banaterschwäbischer Mundart von Margarete Eipert, Johann Krepil, Rai- ner Kierer und Josef Titsch bringen wir im letzten Abschnitt unseres zwölften Banater Kalenders; abgeschlossen wird er mit einer umfassenden Übersicht der Gedenkanlässe und Jubiläen im Kalenderjahr 2019.

    Unseren Mitarbeitern danken wir für die bereitgestellten Beiträge, für ihre Anregungen und vielfache Unterstützung. Den Lesern unseres Jahrbuchs wünschen wir viel Freude bei der Lektüre.

    Aneta und Walther Konschitzky

    Ansichtskarten mit schwäbischen Trachten aus der Banater Heide und rumänischen Volkstrachten aus der Karansebescher Gegend.

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