Berichtigung des Offenbarungswerkes von Jakob Lorber über ...roland- · PDF file - BD Nr....

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  • Berichtigung

    des Offenbarungswerkes von Jakob Lorber

    über den

    „Ursprung des Bösen“

    Wer ist bereit, den Irrtum zu berichtigen?

    (BD Nr. 8884) Doch es wird auch nun wieder n u r d e r Mensch diese Berichtigung anneh- men, dessen Wille ernstlich nach der Wahrheit verlangt. Zumeist aber hält man einen Irrtum für ausgeschlossen, weil Mein Knecht (Jakob Lorber) Mir ganz ergeben war. Und dennoch hatte der Gegner ein leichtes Spiel, indem er den Verstand beeinflußte, der z u v o r sich schon eine Erklärung gab und Mich nicht ernsthaft um Beantwortung dieser Frage anging, die ungewöhnlich wich- tig gewesen ist und den Begriff des Wesens der Gottheit in einer Weise verzerr-

    te, daß es dann schwer war, an Meine Vollkommenheit zu glauben.

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    Informationsblatt Nr. 39 - © Copyright 08/2013 RW

    Zur Berichtigung des Offenbarungswerkes von Jakob Lorber

    über den

    „Ursprung des Bösen“

    I n h a l t s v e r z e i c h n i s Seiten: • Vorwort 3 - 5 • Warum hat J. Lorber zum Ursprung des Bösen auch Irrtum empfangen? 6 - 7 • Was unterscheidet Bertha Dudde von Jakob Lorber? 7 - 9

    Warum ist der Berichtigung von B. Dudde über den Ursprung des Bösen mehr Glauben zu schenken als Jakob Lorber? - BD Nr. 8956: „Ich sandte einen starken Lichtgeist zur Erde“ 8 - 9

    • Welche Texte in den Offenbarungen von J. Lorber waren der Anlaß 10 - 17 zur Berichtigung durch die Dudde-Kundgaben? • Wie verhält es sich im GEJ XI v. L. Engel mit dem Ursprung des Bösen? 18 - 19 • Berichtigung durch Gottfried Mayerhofer in „Schöpfungsgeheimnisse“ 20 - 21

    - BD Nr. 8909: Ihr brauchet nicht zweifeln an dem Geistesgut, das ihr 21 von Mir empfanget

    • Welche Textstellen zum Ursprung des Bösen sind im Lorberwerk richtig? 22 • Welche Kundgaben von Bertha Dudde berichtigen Jakob Lorber über den 23 - 24

    Ursprung? • Wie verhält es sich mit dem Gegenpol Gottes? 25 - 26 Benötigt(e) Gott einen Gegenpol, um sein Ziel zu erreichen? • War der Geisterfall für die höchste Vollendung der Geschöpfe zur 27 - 28 zur Gotteskindschaft notwendig? • Wie ist die Kundgabe Nr. 994 von Bertha Dudde zu verstehen: 29 - 32 „Gott schuf sich einen Widerstand“ • Welche Meinung zum Ursprung des Bösen vertritt die Jakob-Lorber- 33 - 34 Gesellschaft und vertreten manche Lorber-Freunde? - Richtigstellung • Wie verhält es sich mit der Polarität? 34 - 35 • Was sagt zum Ursprung des Bösen die Kirche? 36 • Pfarrer Petry, und was sagt die röm.-katholische Kirchen zum 37 - 42

    Ursprung des Bösen? • Auszüge aus Kundgaben von Bertha Dudde 43 - 46 • Schlußbetrachtung 47 - BD Nr. 8843: Welchen Ausgang hatte das Böse? 48 - 49 - BD Nr. 8807: „Ich will auch nicht, daß ihr durch eine einzige Kundgabe 50 Zweifel aufkommen lasset“ - BD Nr. 8861: Berichtigung eines großen Irrtums 51 - 52

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    A b k ü r z u n g e n : JL Jakob Lorber LE Leopold Engel BD Bertha Dudde JB Jakob Böhme GEJ Das große Evangelium Johannes, von JL DW DAS WORT = Zeitschrift der Neuoffenbarungsfreunde WK Wolfgang und Johanna Kühner (BD-Druckleger = verst.) WW Willi Wegers (BD-Druckleger) HWS Hans-Willi Schmitz (BD-Druckleger)

    V o r w o r t Auch dieses Informationsblatt scheint mir sehr wichtig, weswegen es in der BD-Kundgabe Nr. 8861 auch heißt:

    „Und auch dieses Problem mußte einmal zur Sprache kommen, und darum ist nichts Zufall. So ist alles vorbestimmt, um darüber Aufschluß geben zu können, der notwendig ist, weil jeglicher Irrtum eine Gefahr für den Geisteszustand des Menschen ist. Doch wer im Wahrheitsverlangen steht, der nimmt auch Anstoß an dieser Lehre. Er wird sie ver- werfen als irrig. Er wird prüfen und das Beste behalten.“

    Warum sind manche Lorber-Freunde nicht bereit,

    die Berichtigung von Bertha Dudde über den Ursprung des Bösen

    anzunehmen? 1. Grund: Da gibt es diejenigen Lorber-Freunde, die behaupten, Jakob Lorber habe dazu nichts Fälsch- liches empfangen, weil in Gott sowohl die guten als auch die schlechten Eigenschaften, also beide Gegensätze vorhanden sein müssen, wenngleich mit der Einschränkung, daß in Gott alles nur im gerechten Maß vorhanden ist, jedoch die negativen Eigenschaften natürlich nur in Keimform, dessen Anreiz sich aber dann in Luzifer und in den von Gott abgefallenen Ur- geistern ausgeprägt habe. 2. Grund: Dann gibt es diejenigen Lorber-Freunde, die zwar erkannt haben, daß sich beide Gegensät- ze in Gott und in den Urgeistern nicht vereinbaren lassen, auch nicht im Sinne der Unterschei- dung einer ausgeprägten und unausgeprägten Form. Doch da diese dem Lorber-Offenbarungen und Jakob Lorber ihre bedingungslose Loyalität schenken möchten, deswegen werden die entsprechenden Lorber-Texte, die den Irrtum eindeutig bezeugen, ignoriert und es wird diesem Thema ausgewichen mit Behauptungen, daß ja schließlich in den Offenbarungen von Bertha Dudde auch nicht alles Gold ist, was da glänzt, denn auch da gäbe es einiges, was nicht mit dem Lorber-Werk übereinstimmt, was somit niemals von Gott offenbart worden sein kön- ne - und damit Basta - doch glaubwürdig wird das nicht begründet.

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    3. Grund: Oder aber, die entsprechenden Textstellen von Jakob Lorber werden anders interpretiert, und zwar in dem Sinne, indem die Berichtigung durch Bertha Dudde ignoriert und die Behauptung aufgestellt wird, daß Jakob Lorber bei diesem Thema ganz anders zu verstehen sei, in- dem nicht die entsprechenden Lorber-Texte falsch sind, sondern es sich hier um ein Mißver- ständnis oder Falschauslegung der Neuoffenbarungsfreunde handeln würde. Sehr leicht kann jedoch solch ein Verhalten dazu führen, wenn Berichtigungen durch Gottes Wort in Neuoffenbarungen, in diesem Falle durch Bertha Dudde, einfach ignoriert werden, daß da- durch die Gefahr entsteht, daß sich hier Neuoffenbarungsfreunde weiser dünken als Gott, wo- rüber es in der Kundgabe Nr. 8642 heißt:

    „Vollste Wahrheit ist Grundbedingung zu segensreichem Wirken unter den Menschen, und diese besitzet ihr noch nicht, solange ihr solche Ansichten verbreitet, die Meiner Liebe und Weisheit widersprechen, solange ihr selbst euch in Situationen gefallet, die ihr selbst euch vortäuschet, die gleichfalls keine Zeichen göttlichen Wirkens sind, die niemals Licht schenken, sondern nur verwirren, denn euer Gott und Vater wird Sich nicht euch Menschen gegenüber so äußern, daß ihr Ihn nicht verstehen könnet, sondern ihr es erst enträtseln müsset und dies wieder nur euer eigenes Verstandesgut ist, niemals aber Mein Wort. Unterleget Mir nicht ein solches Wirken an euch, daß weder Meine Liebe noch Meine Weisheit bezeuget, sondern wisset, daß Ich Mich immer so äußern werde, daß ein jeder Mich verstehen kann und sich von Mir angesprochen fühlt. Es sollen die Menschen nicht in noch größere Verwirrung gestürzt werden, denn die Finsternis ist schon tief genug, als daß sie noch verstärkt werden sollte.“ 4. Grund: Doch dann gibt es noch ganz kluge Lorberfreunde, die nämlich entdeckt haben, daß zum Ursprung des Bösen nicht alle Aussagen von Jakob Lorber falsch sind und dann genau mit dieser Textstellen das Lorberwerk rechtfertigen möchten. Dies geschieht in der Regel wohl- wissentlich, daß es zum Ursprung des Bösen tatsächlich auch irrtümliche Aussagen gibt, die jedoch einfach ignoriert oder umgedeutet werden, weil es ja auch richtige Aussagen gibt. Also ist alles richtig, denn der Mensch hat nun einmal in der Regel die Angewohnheit, die Dinge so zu betrachten wie er sie gerne hätte oder er sich diese wünscht, was nicht immer bewußt geschieht, sondern oftmals auch ganz unbewußt. Doch egal, welches Argument nun gegen diese Berichtigung vorgebracht wird, in der Kundgabe Nr. 8861 heißt es dazu unmißverständlich:

    „Aber daß (Jakob Lorber) ein Irrtum unterlaufen ist, das steht fest, und es wird daher wieder ein großes Wahrheitsverlangen unter den Menschen vorherrschen müssen, um zu erkennen, was der Wahrheit entspricht.“

    Je mehr sich folglich der Leser mit dem Propheten Jakob Lorber und seinem Offenbarungswerk identifiziert und weniger mit Jesus Christus und der Wahrheit, um so mehr besteht die Gefahr, daß dieser aufgrund der Berichtigung des Offenbarungswerkes - mit dem er sich ja vollständig identifiziert - nicht als Verlierer dastehen möchte.

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    Hingegen ein Eingeständnis gegenüber der Berichtigung im Lorber-Werk durch Bertha Dudde könnte damit auch leicht als persönliche Niederlage empfunden, oder aber, wer nun als Lor- ber-Freund diese Berichtigung anerkennt, vom Rest der Lorber-Freunde als Verräter am Lor- ber-Werk angesehen werden, denn das es in dieser Frage allen Neuoffenbarungsfreunden nur um die reine Wahrheit geht und nichts als die Wahrheit, das anzunehmen wäre reichlich naiv und weltfremd. So ist auch verständlich, wenn nun einige versuchen, diese Situation in ihr Gegenteil zu verkehren, indem sie das Problem umkehren und nun versuchen es zum Pro- blem derjenigen zu machen, die diese Berichtigungen zum Lorber-Werk akzeptieren und des- wegen einfach die Behauptung aufstellen, daß es im Lorber-Werk zu diesem Thema gar nichts zu berichtigen gibt. Wenn dann trotzdem noch jemand meint, er müsse dazu etwas berichtigen, dann liege das also allein daran, daß diese Leser die entsprechenden Lorber- Texte nicht richtig verstande