best architects 09

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    31-Mar-2016
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publication of the best architects 09 award

Transcript of best architects 09

  • bestarchitectsdocumentation

  • deutschland sterreich

    schweiz

  • germanyaustriaswitzerland

  • Vorwort des HerausgebersJuroren

    Statement Prof. Regine LeibingerStatement Prof. Meinrad Morger

    Wohnungsbau Bro- & Verwaltungsbauten

    Gewerbe- & IndustriebautenSonstige Bauten

    InnenausbauIndex der Preistrger

    Index A-ZDank

    Impressum

    inhalt

  • 006 Foreword by the Editor008 Jury 010 Statement Prof. Regine Leibinger012 Statement Prof. Meinrad Morger014 Residential 078 Office & Administrative Buildings 114 Commercial & Industrial Buildings134 Other Buildings 198 Interior Work230 Index of the Award Winners 244 Index A-Z246 Thanks 248 Imprint

    contents

  • Tobias Schwarzer > Herausgeber > Architektur ist ein wundervolles Thema. Es ist zu schn und zu wichtig, um der reinen Oberflchlich-keit zum Opfer zu fallen. Architektur ist vielschichtig, spannend und oft zeitlos. Meist erst auf den zweiten Blick, beim genauen Erkunden und Hinsehen, geben groartige Gebude ihren Zauber preis. Von der ueren Schale darf man sich nicht tuschen lassen. Ob sie sich dabei eher unscheinbar oder bertrieben geschwtzig prsentiert, erst das Gesamte entscheidet, ob es sich um ein groes Werk oder einen groen Bluff handelt. Die wahren Qualitten liegen meist im Verborgenen, sie mssen erlebt und erfahren werden. Sie erfordern grte Mhe und Hingabe des Architekten, um entstehen zu knnen, und dennoch lassen sie sich nur schwer auf bunten Bildern darstellen und vermitteln. Da ist die Ver-suchung gro, sich auf eine spektakulre Gebudehlle zu beschrnken, um in unserer schnelllebigen Zeit einen kurzfristigen Erfolg fr sich zu verbuchen. Die Sensation ist jedoch oft rasch verflogen und zurck bleiben fragwrdige Architekturen, die bei ihren Nutzern Enttuschung und Gleichgltigkeit erzeugen.

    Um diesem Trend entgegenzuwirken, wurde der best architects Award 2009 zum dritten Mal ausgeschrieben. Aus fast 200 eingereichten Arbeiten wurden die besten Projekte von unserer hochkartigen Jury ausgewhlt. In der vorliegenden Publikation finden Sie alle prmierten Projekte ausfhrlich durch Bild und Planzeichnungen dokumentiert. Es sind Projekte, bei denen es sich lohnt, genauer hinzusehen und sich mit ihnen zu beschftigen. Aus diesem Grund versteht sich dieses Buch nicht nur als Dokumentation des Awards, sondern auch als Pldoyer fr die leisen Tne in der Architektur. Ich wnsche Ihnen viel Vergngen beim Blttern und Entdecken.

    Fr das stetig wachsende Interesse am best architects 09 Award mchte ich mich bei allen Teilnehmern herzlich bedanken. Mein besonderer Dank gilt auch den prmierten Bros und unseren Sponsoren, die es mglich gemacht haben, diesen Award durchfhren zu knnen.

    Wettbewerb > best architects 09 Land > Deutschland sterreich Schweiz

    Juroren > Prof. Markus Allmann Prof. Regine Leibinger Prof. Meinrad Morger Prof. Laurids OrtnerKategorien > Wohnungsbau Bro- und Verwaltungsbauten Gewerbe- und Industriebauten Sonstige Bauten Innenausbau

    Prmierungen > 49

    vorwort

    006

  • Tobias Schwarzer > Editor > Architecture is a wonderful subject. Its far too beautiful and significant to fall victim to superficiality. Architecture is multifaceted, exciting and often timeless. Magnificent buildings mostly dont reveal their special qualities until you take a second glance and inspect them more closely. Never be deluded by the outer shell. Whether it is nondescript or exaggeratedly loquacious, its the overall impression that decides whether a building is a major architectural achievement or a big bluff. A buildings true qualities are generally of the hidden varie-ty; which means you have to experience them. They exist as a result of the architects efforts and dedication, yet they are difficult to portray and communicate in the form of coloured images. Its always tempting for architects to focus on spectacular building shells so that they can enjoy short-lived success in our fast moving times. The sensation dissipates quickly, though, leaving behind it questionable pieces of architecture with disappointed and indifferent users.

    The third best architects Award 2009 is an attempt to counteract this trend. Our expert jury selected the best projects from almost 200 submitted entries. This publication documents the award-winning architectural projects in the form of photos and plans. All of them are projects that are worth a closer look to find out more. This book isnt just a documentation of the awards, it is a plea for quiet architecture. I hope you enjoy reading about the projects!

    Id like to thank all participants for the growing interest in the best architects 09 Award. My special thanks goes to the award-winning architect firms and to our sponsors who have made this award contest possible.

    Award > best architects 09 Country > Germany Austria SwitzerlandJury > Prof. Markus Allmann Prof. Regine Leibinger Prof. Meinrad Morger Prof. Laurids OrtnerCategories > Residential Office and Administrative Buildings Commercial and Industrial Buildings Other Buildings Interior WorkAwards > 49

    foreword

  • regineDie besten Architekten 09 auszusuchen das sollte doch keine allzu schwierige Aufgabe sein, erst recht nicht fr routinierte Preisrichter. Oder doch? Ist diese Aufgabe vielleicht sogar unlsbar, wenn wir die Architektur nach der Papierform jurieren und sie nicht erleben? Wenn wir sie nicht in ihrem Kontext sehen, im Verhltnis zur Natur oder zu benachbarten Gebuden, wenn wir sie nicht durchschreiten, nicht sehen, wie das Licht hineinfllt oder der Blick nach drauen gerahmt wird? Wenn wir nicht mit eigenen Augen sehen, wie Materialien sich ergnzen oder kontrastieren, wie Rume getrennt oder verbunden sind, welcher Hierarchie ihre Anordnung folgt und von welcher Atmosphre sie bestimmt werden?

    Die zum best architects 09-Award eingereichte Architektur tatschlich zu erleben, bevor man ber sie urteilt, wre schn und wnschenswert. Aber bei einem fr ganz Deutschland, sterreich und die Schweiz ausgelobten Preis ist dies zum einen kaum realisierbar, zum anderen stellt sich die Frage des Erlebens auch bei Ideenwettbewerben nicht also mssen wir einfach Fantasie und Erfahrung walten lassen, uns die Rume, die wir auf zweidimensionalen Bildern sehen, dreidimensional vorzustellen. Wir mssen hinter die Kulisse mancher guten Selbstdarstellung schauen und die verborgenen Qualitten hinter so manchem absichtlichen oder unfreiwilligen Understatement aufspren.

    Wir haben als Jury auch diesmal Kriterien zur Bewertung der Beitrge gefunden, manche ganz explizit benannt, manche eher implizit gemeinsam als Qualittsmastab empfunden. Angemessenheit, Zeitlosigkeit, gekonnte oder innovative Materialanwendung, Ortsbezug, Zweckmigkeit, Energieeffizienz, Raumwirkung, dies sind nur einige der unzhligen Parameter zur ohnehin nicht systematisierbaren Bemessung von Architekturqualitt. Wir haben also gute und weniger gute Architektur gesehen, wir haben diskutiert, uns gewundert, uns begeistert und dann die unserer Meinung nach besten Architekten des Jahres prmiert. Das Ergebnis erscheint uns sehenswert. Also doch keine unlsbare Aufgabe!

    010

  • leibingerIt cant have been too difficult a task for experienced judges to select the best architects 09 award winners. Or was it? Is it perhaps even an impossible task to judge architecture on paper without having experienced it in person? How can we judge something if we cant see it in context, in relation to nature or neighbouring buildings, if we cant walk through it, see how the light infiltrates it or what it is like to look out from the inside? If we cannot see with our own eyes how the materials complement or contrast with each other, how rooms are divided or connected, the hierarchy of their layout and the atmosphere that prevails inside them?

    We certainly wish that it were possible to experience the entries in the best architects 09 award contest before they are judged. But that would be practically impossible because the entries are located throughout Germany, Austria and Switzerland. Also, experience isnt a judging criterion in ideas contests, so we have to use our imagination and experience to see the two-dimensional images in three-dimensional format. We have to look behind the scenes in some very well cultivated images to see the qualities hidden behind deliberate and unintentional understatement.

    We jury members established judging criteria, some of which were explicitly defined and some of which were implicitly perceived by us all to be quality benchmarks. Appropriateness, timelessness, creative or innovative use of materials, reference to the local area, adequacy of purpose, energy efficiency and experiential qualities are just a few of the countless parameters which are anyway impossible to systemise used to assess architectural quality. We have seen architecture that is good and architecture that is less good, we have discussed and been both surprised and inspired by what we have seen in the process of selecting who we believe are the best architects of the year. And we think the outcome is pretty impressive. So it wasnt an impossible task after all!

  • meinrad

    012

    Architekturpreise sind in den letzten Jahren so inflationr geworden, dass dabei der eigentliche Sinn der Auszeichnung, die besondere Wrdi-gung hervorragender Qualitt, oftmals in den Hintergrund rckt. Statt inhaltlicher Reflexion ist vielmehr formale Sensation angesagt. Modische Aperus sind wichtiger als nachhaltige Bauwerke. Architektur wird momentan weniger ber ihre Tiefen als vielmehr ber ihre Oberflchen wahrgenommen und ausgezeichnet. Doch trotz aller Kritik hat dieser Zustand auch etwas Gutes. Architektur ist zurzeit uerst populr und kennt eine hohe mediale Aufmerksamkeit.

    Der Award best architects 09 nutzt diese Gunst der Stunde und mchte durch die Auszeichnung einen wirklich wichtigen Beitrag zur Baukultur in den drei Lndern Deutschland, sterreich und der Schweiz leisten. In einem strengen Auswahlverfahren hat die Jury die Streu vom Weizen getrennt und Bauten prmiert, die sich einzig durch ihre architektonische Qualitt auszeichnen. Bauten, deren Glanz beim nheren Betrachten nicht verblasst, sondern deren wirkliche Schnheit sich erst richtig entfaltet.

  • morgerSo many architecture awards have sprung up over recent years that the actual reason for presenting such awards to pay special tribute to out-standing quality often fades into the background. These awards focus on sensation rather than reflection. Temporary fashion is more important than sustainable architecture. Architecture is currently perceived and judged more terms of its surface than its depth. Despite all this criti-cism, however, there is an upside to the situation. Architecture is currently extremely popular and enjoys widespread media coverage.

    The best architects 09 Award takes advantage of this popularity to make a genuinely important contribution to building culture in Germany, Austria and Switzerland. In a stringent selection process, the jury sorted out the wheat from the chaff and presented awards to buildings which are distinguished by their architectural quality alone. Buildings whose glamour doesnt fade upon closer inspection but which only then reveal their true beauty.

  • wohnungsbau

  • residential

  • N 01-15N 01 N 02N 03N 04N 05N 06N 07N 08N 09N 10N 11N 12N 13N 14N 15

  • 018 BEHF Ebner Hasenauer Ferenczy ZT GmbH 022 Titus Bernhard Architekten BDA 026 burkhalter sumi architekten 030 burkhalter sumi architekten 034 Degelo Architekten038 E2A Eckert Eckert Architekten AG 042 Fuhrimann Hchler Architekten ETH BSA046 Studio fr Architektur Peter Haimerl / Jutta Grlich050 knerer und lang architekten GmbH 054 Mierta & Kurt Lazzarini Architekten058 Muck Petzet Architekten 062 Rossetti + Wyss Architekten AG066 Adrian Streich Architekten070 WEBERWRSCHINGER Gesellschaft von Architekten mbH 074 yes architecture

  • >N 01 019

  • Wohnbau > Kollmayergasse 18 > Wien > Die straen- und hofseitige Fassade wird als zweischaliges Sichtmauerwerk ausgefhrt, gesinterte Ziegel man-ganbraun. Groflchige tiefe Ein- und Ausschnitte gliedern den kantigen Baukrper, die teilweise arhythmische Fensteranordnung folgt konsequent den inneren Funktionen. Die kraftvolle Ziegelfassade und heller Putz des Wohnraums stellen die spannungsreiche Ambivalenz von Innen und Auen dar. Der Hauseingang ist an Wand und Boden ebenfalls in Ziegel ausgebildet, eine Ziegelwandscheibe als Trennung zwischen Mieter- und Privatgarten verlngert den raumbildenden Ziegelkrper horizontal in den rckwrtigen Auenbereich.

    BEHF Ebner Hasenauer Ferenczy ZT GmbH

    Erdgeschoss > Ground floor

    Kollmayergasse 18 > Wien > The street and courtyard side is a double-walled facade with exposed brickwork, sintered bricks manga-nese brown. Large, deep recesses and cuts divide the angular structure, the at times arrhythmic window alignment is consistent with the inner functionality. The massive brick facade and light stucco of the living space create ambivalent tension between inside and outside. The wall and floor of the house entrance is also made of bricks, a brick wall separates the tenants and private garden, creating a spacial extension of the brick structure horizontally into the inner area at the back.

    Regelgeschoss > Typical floor

    N 01 021

  • >N 10 055

  • Wohnberbauung Giardin > Samedan > Das Haufendorf Samedan besitzt einen stdtisch verdichteten Ortskern, whrend sich ringsherum die Struktur auf-lockert und in eine Streubebauung bergeht. An der Grenze zwischen diesen Siedlungsmustern wurden zwei Einfamilienhuser und ein Mehrfamilienhaus reali-siert. Sehr bald entstand die Idee, den Hang zu terrassieren wie es in der unmittelbaren Umgebung des Ortes seit Jahrhunderten praktiziert wird. Auf den drei parallelen, sich nach oben staffelnden Hangterrassen erheben sich ber einer Tiefgarage die drei Volumina mit ihrem zum Teil leicht trapezoiden Grundrissen. Das turmartige Mehrfamilienhaus mit seinen fnf Wohngeschossen steht an hchster Position und berragt die beiden Bauten zu seinen Fssen. Referenzen zur ortstypischen Bebauung stellen des weiteren die engen Gassen zwischen den Husern sowie die asymmetrische Anordnung der Lochfenster dar; auch fr turmartige Bauten gibt es in Samedan Vorbilder. Ausgefhrt wurden die Bauten in durchgefrbtem Stampfbeton, was den Bauten einen massiven Ausdruck ver-leiht; die Farbigkeit harmoniert mit den historischen Stein- und Putzbauten ringsum.

    Mierta & Kurt Lazzarini Architekten

    Erdgeschoss > Ground floor

    Querschnitt > Cross section

    1. Obergeschoss > 1st floor

    Samedan > The sprawling village of Samedan has a compact, almost urban core, surrounded by occasional dwellings that comprise a looser structure. A detached family residence and an apartment building with family units were built on the border between these two characteristic features. Very soon the idea emerged of terracing the slope a practice that has been common in this locality for centuries. On three parallel terraces rising one behind the other on the incline, there are three structures, each with a slightly trapezoid ground plan and an underground garage. The tower-like, five-storey apartment building with family units occupies the highest level and thrones over the buildings at its feet. Local traditional construction methods are reflected in the narrow alleys between the houses and the asymmetrical arrangement of the window openings; tower-like structures are also traditional in Samedan. The buildings were constructed of dyed stamped concrete, which lends them an air of solidity. Their colours harmonise well with the localitys historic stone and plaster buildings.

    2. Obergeschoss > 2nd floor 3. Obergeschoss > 3rd floor

    4. Obergeschoss > 4th floor 5. Obergeschoss > 5th floor

    7. Obergeschoss > 7th floor6. Obergeschoss > 6th floor

    N 10 057

  • sonstigebauten

  • otherbuildings

  • 28-42

    N 28 N 29N 30N 31N 32N 33N 34N 35N 36N 37N 38N 39N 40N 41N 42N

  • 138 GATERMANN + SCHOSSIG 142 giuliani.hnger ag dipl. architekten eth-bsa-sia 146 Graeme Mann & Patricia Capua Mann 150 Graeme Mann & Patricia Capua Mann 154 Graeme Mann & Patricia Capua Mann & Tekhne SA158 Haberland Architekten 162 HHF architekten166 Architekten Hermann Kaufmann ZT GmbH170 Lederer + Ragnarsdttir + Oei 174 Miller & Maranta178 Morscher Architekten BSA SIA AG 182 Proplaning AG Architekten Basel186 Stcheli Architekten AG190 U15 Architectes - Novello Eligio Architecte EPFL FAS SIA194 weberbrunner architekten

  • >N 30 147

  • Doppelturnhalle > Borex-Crassier > Das vorhandene Schulzentrum, das in den 70er-Jahren fr die Bevlkerung der Gemeinden Borex und Crassier, nahe der Stadt Nyon, erbaut wurde, liegt am Rande der Bauzone. Die Erweiterung der bestehenden Sporthalle ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, der einen begrenzten Perimeter definierte, und somit wenig Spielraum liess. Der Erweiterungsbau przisiert den Hauptzugang zum Gelnde und bernimmt die Linien der bestehenden Turnhalle. Die Ostfassade, die dem Dorf zugewandt ist, profitiert von einer Bschung und passt sich damit den niedrigen Volumen der Nachbarhuser an. Gegen Westen dagegen ist das Gebude in seiner ganzen Grsse sichtbar und ffnet sich gegen die Landschaft. Der starke Bezug gegenber dem Bestehenden ermglicht einen gemeinsamen Eingang fr den gesamten Komplex. Er fhrt direkt ins Foyer, das wie ein Balkon ber der neuen Halle thront. Von diesem Empfangsraum fhrt eine Promenade mit verschiedenen Lichtstimmungen zu den Garderoben und Sporthallen. Diese erhalten dank grossen verglasten Fensterfronten reichlich Tageslicht und ffnen sich im Panoramaformat auf die Landschaft. Der Durchblick, den die Ausrichtung der Halle nach Auen bietet, wird durch ein statisches Element ermglicht: ein vorfabriziertes Gittergefge aus Tannenholz von zweiunddreiig Metern Tragweite. Die Ecke auf Ecke aufeinander geschichteten Balkengeflechte erfllen gleichzeitig die Funktion tragender Elemente, eines Lichtfilters, und einer Verkleidung der Innenrume. Die Auenhaut seinerseits besteht aus senkrechten Bndern matten Glases und wirkt abstrakt und krperlos. Sie bildet eine schtzende Hlle, die in filigraner Art die Tiefe der Konstruktion durchscheinen lsst.

    Graeme Mann & Patricia Capua Mann epfl-fas-sia

    Untergeschoss > Basement

    Lngsschnitt > Longitudinal section

    Ansicht West > West elevation

    Borex-Crassier > Borex and Crassier, two villages located at the foot of the Jura Mountains and near the city of Nyon, share a school complex located on their border. The particular characteristics of this site derive from its structural fabric made up of a variety of heterogeneous buildings. The expansion of the existing sports hall is the result of a competition and left little margin of freedom because of a limited perimeter. Due to its position, the new extension rein-forces the western boundary with the countryside and takes advantage of the break in the terrain in order to reduce the impact of the volume on the site. The quest for continuity with the existing building dictates the rules in terms of extension volume. This fusional approach allows to define a single entrance for the three sports halls. This new entrance gives direct access to the foyer, which, like a balcony, overlooks the new hall. From there, an architectural promenade enables visitors to enjoy changing ambiance as they walk down to the lower level intended for the dressing rooms and sports halls. Showcasing the view, accentuated by the absence of vertical uprights over a length of thirty-two meters, is made possible thanks to a multi-trellis wooden beam six meters high and prefabricated in solid pine wood. The static system of the building derives from the intertwining of these multi-trellis beams. The interior space of these halls is defined on three of its sides by this play of wooden beams and affords a particular atmosphere further enhanced by the play of light which brings the beams cane texture to life. These effects are accentuated by the exterior covering in translucent glass and the interstitial space, one meter thick, which regulates the inside temperature.

    Querschnitt > Cross section

    Erdgeschoss > Ground floor

    Ansicht Sd > South elevation

    N 30 149

  • >N 34 163

  • Mensa Kirschgarten > Basel > Der Einbau einer Cafeteria in eine bestehende offene Wandelhalle aus Sichtbeton wird als Holzauskleidung interpretiert, die sich in Form von Bndern ber Boden, Wand und Decke legt. Die Bnder greifen oben als Sonnenschutz und unten als Terrasse in den Pausenhof hinaus. Im Innern wird die bestehende Betonstruktur mit der Holzverkleidung nachgezeichnet. Nach aussen bleibt die Struktur der Pausenhalle mit den schlanken Sttzen erhalten. Alle Eingriffe im denkmalgeschtzen Bau von Hans Bernoulli mussten reversibel sein. Die Konstruktion der Holzauskleidung weist daher nur wenige Verbindungspunkte zur bestehenden Betonstruktur auf. Die stapelbaren Hocker und klappbaren Holztische wurden von den Architekten eigens fr diesen Raum entworfen. Durch den Verzicht auf typisches Schulmobiliar kann sich die neue Mensa als neuer Treffpunkt innerhalb der beiden Schulen behaupten. Die Schler haben so nicht nur eine Kantine, sondern einen Aufenthaltsort mit hoher innen- und auenrumlicher Qualitt erhalten.

    HHF architekten

    Erdgeschoss > Ground floor

    Querschnitt > Cross section

    Basel > The purpose of the project was to integrate a cafeteria into the existing lobby of a high school building. Wood strips are installed on top of the existing concrete floor and wall structure extending out to the courtyard like Ribbons. The wood strips are in the same time serving as a sunscreen covering the terrace, where students sit and eat their lunch. The new wood construction now links the exterior to the interior enabling direct access from the courtyard. On the interior the wood facing traces the existing concrete structure. A glass facade which does almost not appear to the outside works as thermal barrier. With that the outer appearance of the building with its slim columns could be kept as before. Being a landmarked building, designed by the important swiss architect Hans Bernoulli, every intervention had to be reversible. The project reacts to that requirement, the construction of the interior wood facing has only very few connections to the existing structure. To avoid a typical school atmosphere and to establish the cafeteria as new informal meetingpoint within the two high schools, all the furniture was designed by the architects. The colour concept with its different shades of grey was done in collaboration with the swiss artist Gido Wiederkehr.

    Detailschnitt > Detailed section

    Detail Sitzbank > Detail bench

    N 34 165

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    Entkalkungsgert fr Kaffemaschine (Britta Quell), H=47cm

    85.22 B=105.6

    103 B=127.7

    R55

    R55

    723

    R88.5

    103 B=187.9

    Klapptre ber ganze Breite

    1.40

    Tropfschale (z.B. Hirsig Getrnketechnik)

    45 1

    8740

    429

    711

    2

    feste Front

    durchgehender Boden

    Schloss

    seitl. Abdeckung aus Aluminiumblech

    38 55 5 206 169

    3590