Bibel-Info Winter 2008

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Das Wunder der Weihnacht bekannt machen ................... 12 Gemeinsame Aktion mit positiver Bilanz! ...................... 6 Aus der Werkstatt des Übersetzers .......................... 14 Aus unserer Korrespondenz . ... 15 „Ich habe mein Leben Gott gegeben“ ............................. 11 „Der Schmuggler Gottes“ ....... 13 Versteckte Wörter ................. 10 Gebetsplan .......................... 16 Eine „europäische“ Bibel ......... 8 6 6. j a h r g a n g - n r. 4

Transcript of Bibel-Info Winter 2008

  • Winter 20086 6. j a h r g a n g - n r. 4

    Stiftung Genfer Bibelgesellschaft

    BiBelInhaltEditorial ................................. 2

    gypten ................................. 4

    Gemeinsame Aktion mit positiver Bilanz! ...................... 6

    Eine europische Bibel ......... 8

    An der Quelle helfen .............. 8

    Ein ganz anderes Weihnachtsfest ....................... 9

    Versteckte Wrter ................. 10

    Ich habe mein Leben Gott gegeben ............................. 11

    Das Wunder der Weihnacht bekannt machen ................... 12

    Der Schmuggler Gottes ....... 13

    Aus der Werkstatt des bersetzers .......................... 14

    Aus unserer Korrespondenz . ... 15

    Gebetsplan .......................... 16

    Lat euch vershnen mit Gott!

    2Kor 5,20

  • 2-3

    Editorial

    Das knnte eine der wenigen positiven auswirkungen der Wirtschaftskrise sein: wir knnen hoffen, dass Weihnach-ten in diesem jahr eher jesus Christus ins Blickfeld rckt als ppiges Essen und grozgigen alkoholkonsum.

    Wir wollen in diesem Editorial nicht lang und breit die fi-nanziellen Turbulenzen kommentieren, die die Welt mo-mentan erschttern, und die gleichzeitig mehr oder weniger jeden von uns berhren. aber wenn heute die Kaufleute der Erde weinen (Offb 18,11), wenn die Selbst-regulierung der Mrkte, gestern noch quasi vergttert, heute nur noch eine bittere Erinnerung ist, dann sehen wir vielleicht am Ende dieses jahres unsere fassungslosen Mitmenschen nach neuen Sicherheiten suchen.

    Die westliche Welt hat gerade demonstriert, dass wir dazu in der Lage sind, uns auch ohne eine uere Katastro-phe selbst zu lhmen. In Europa oder in den Vereinigten Staaten gibt es weder eine Epidemie, noch eine natur- katastrophe, noch einen Krieg, sondern nur einfach unsere eigene geldgier, die dazu gefhrt hat, dass die gesamte Wirtschaft blockiert, arbeitspltze vernichtet oder Tau- sende von Menschen aus ihren husern geworfen wer-den. Und alles das nur, weil wir vergessen haben, dass die gier nach immer mehr Besitz eine Verfhrung vom gleichen Schlag ist wie Diebstahl, sexuelle Unmoral oder Trunksucht (Mk 7,22; 1Kor 5,10; Eph 5,5). Whrend die-ser Zeit kmmert man sich nicht mehr um die wirklichen Katastrophen noch um jene, die in Konflikten gefangen sind, um jene, die hungern und deren Schicksal durch die Situation nur noch verschlimmert wird.

    an diesem jahresende, das sich fr viele unter uns als schwierig abzeichnet, kann Weihnachten wieder seinen vollstndigen Sinn bekommen: den einer Erwartung, die nicht enttuscht wird, der Erwartung des Messias.

    nach dem Zusammenbruch der hoffnungen, die die Ideologien des 19. und 20. jahrhunderts brachten und dem Sturz (oder dem Verrat) der jeweiligen regime, die diese Ideologien angeblich vertraten, ist unsere postmo-derne gesellschaft durch die aktuelle Krise gezwungen, unverhofft aus dem Zustand der Sorglosigkeit herauszutre-ten, in den der Egoismus und der bermige Konsum sie getrieben hatte.

    Lat euch vershnen mit Gott! 2Kor 5,20

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  • aber wenn die menschlichen Illusionen ausge-lscht werden, dann sind unsere Mitmenschen eher bereit zu verstehen, dass die gute nach-richt des Evangeliums die einzige hoffnung der Erlsung vom Bsen ist, vom Bsen in uns und um uns herum; die einzige hoffnung, mit gott vershnt zu sein.

    ... weil nmlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst vershnte, indem er ihnen ihre Snden nicht anrechnete und das Wort der Vershnung in uns legte. 2Kor 5,19Das Bchlein Das Wunder der Heiligen Nacht (siehe S. 12) enthlt in der franzsischen aus-gabe auszge aus dem Bibeltext der Segond 21, in der deutschen ausgabe auszge aus der ng (in Zusammenarbeit mit der Deut-schen Bibelgesellschaft). Es ist ein kleiner ge-schenkband, der uns alle einldt, Christen und nicht-Christen, die wahre Botschaft von Weih-nachten und die Vernderung, die sie jedem von uns bringen kann, wiederzuentdecken.

    Mchten Sie den Sinn des Weihnachtsfestes einem Verwandten oder einem Freund in Frankreich nahe bringen, indem sie ihm eine Bibel schicken? gehen Sie auf die Seiten www.fnac.fr oder www.amazon.fr. auf diesen

    beiden Seiten finden Sie die Segond 21 Bibel angeboten fr 1,43 und ohne Versandkosten. Ein kleines geschenk inkl. Portokosten zu 1,43: besser geht es wohl kaum! (geben Sie nur La Bible im Eingabefenster ein.) Und wenn Sie eine dieser Internetseiten besuchen, dann wrden wir uns freuen, wenn Sie einen Kom-mentar hinterlassen, um andere Internetnutzer zu ermuntern, auch eine Bibel zu kaufen!

    Schlielich hoffen wir, dass die Bibel nuova riveduta zu 1,50 (siehe S. 8) in Italien zu Weih-nachten die gleiche Verbreitung erfhrt wie ihre franzsische Schwester im vergangenen jahr. Die ersten 250.000 Exemplare sollten Mitte november in Turin eintreffen; sie sind be-reits alle im voraus verkauft!

    Wir hoffen und wnschen, dass am Ende die-ses jahres alle, die wir lieben, Eltern, Freun-de, Kinder, ihren Blick auf jesus, den Messias gottes, den retter der Welt, richten.

    Erlauben Sie mir, Ihnen fr diese letzten Wo-chen des jahres 2008 die Freude des herrn zu wnschen. Mge sein Friede im Laufe des kommenden jahres auch Ihr Friede sein!

    jpb@bible.ch

    Jean-Pierre Bezin

    Stiftung genfer Bibelgesellschaft

    Das ganze Team vom Haus der Bibel / der Genfer Bibelgesellschaftin Italien, in der Schweiz, in Frankreich und in bersee

    bedankt sich bei Ihnen fr Ihre treue Untersttzung im Jahr 2008und wnscht Ihnen von Herzen Gottes Segen fr das Jahr 2009.

    Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters erschien,

    da hat er uns nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen,die wir getan htten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit errettet.

    Titus 3.4-5

  • 4 - 5

    Wo der Glaube etwas kostet (1)

    gyptenNach der Serie Die Kirche, von Christus bis zur Reformation mchte das Bibel-Info in Zusammenarbeit mit Open Doors verschiedene Lnder vorstellen, wo Christen heutzutage manchmal einen hohen Preis zahlen, um ihrem Glauben treu zu bleiben. Hufig sind sie Minderheiten in islamischen, hinduistischen oder buddhistischen Lndern, oder sie stehen unter dem Druck eines totalitren oder kommunistischen Regimes, oder aber sie leben in einem Gebiet, das von der Guerilla kontrolliert wird. Die Geschichte dieser Glubigen kann uns zu einem strkeren Einsatz fr Christus ermutigen. Wo der Glaube etwas kostet stellt jedes Mal das Portrt eines Landes vor, mit allgemeinen Informationen, Zeugnissen und Gebetsanliegen. Wir beginnen diese neue Serie mit gypten.

    gesamtbevlkerung: 71 MillionenMuslime: 60 MillionenOrthodoxe Kopten: 8-10 MillionenEvangelische Kopten: 1 MillionKatholische Kopten: 300000alphabetisierungsrate: 50%La

    ndes

    Info

    Das Land der Pyramiden und der Pha-raonen zeigt zwei vllig unterschied-liche gesichter, je nachdem, ob man als Tourist auf den blichen Strecken unterwegs ist oder ins Innere des Lan-des vordringt. Wenn Sie dies tun, dann begleitet Sie die Polizei, sobald Sie aus

    dem Zug steigen, und Sie wird Ihnen bei den meisten Fahrten folgen.Im herzen der arabischen Welt mchte gypten gern in der Verkndigung des Evangeliums eine rolle spielen, nicht nur im eigenen Land, sondern auch darber hin-aus. Man muss bedenken, dass die gemein-de jesu in gypten seit dem 1. jahrhundert besteht. Durch den aufstieg des Islam musste die gemeinde sich aber mit der rolle einer Staatsbrgerschaft zweiter Klasse zufrieden geben, um zu berleben. Diese Diskriminie-rung macht sich bei der arbeit bemerkbar, und die Muslime, die sich Christus zuwenden, werden nicht nur von ihrer Familie, sondern auch von der gesellschaft ausgestoen. Wenn man Fortschritte im Bereich der Men-schenrechte und der Lebensbedingungen der Christen feststellen konnte, so ruft doch das Schreckgespenst der arbeitslosigkeit und der Inflation, zusammen mit dem auf-stieg des fundamentalistischen Islamismus, Unsicherheit hervor. Die verlngerte amtszeit des Prsidenten Mubarak und seiner regie-rung haben eine tiefe Unzufriedenheit in der Bevlkerung hervorgerufen.

    gypten heute

    Zeug

    nis

    Alte Tradition in gypten; die Ttowierung, die die Zugehrigkeit der kptischen Religion kennzeichnet.

    Eine gruppe von 16 jungen Leuten aus Kairo, die alle seit ca. einem jahr an ei-nem jngerschaftskurs teilnehmen, hat vor einiger Zeit beschlossen, sich einer herausforderung zu stellen: sie wollten fr vier Tage in ein Dorf in der nhe von Minia fahren, um dort eine Evangelisation durchzufhren. Sie erwarteten, dass diese reise spannend und voller gelegenheiten sein wrde, aber diese Stdter sollten eine gnzlich unerwartete Erfahrung machen.als sie in das Dorf kamen, hatten sie den Eindruck, eine Zeitreise 2000 jahre in die Vergangenheit gemacht zu haben. nur wenige huser waren mit flieendem Wasser ausgestattet, und es gab keiner-lei Kanalisation. berall waren Kinder. Die meisten huser waren aus getrockneten Lehmsziegeln gebaut, und Schafe und Ziegen teilten sich den Platz mit den Dorf-bewohnern.aber im herzen dieses Ortes befand sich eine sehr lebendige gemeinde. auch wenn das gebude nur sehr unzurei-chend war, ohne elektrischen Strom und noch nicht einmal mit einem Sitzplatz fr jeden Besucher, versammelten sich doch ungefhr 200 glubige rund um ein Feuer, das ihnen die nacht erhellte. Voller Dank-barkeit sangen sie aus ganzem herzen und lobten den herrn. Die jungen gste waren verblfft als sie sahen, dass die Dorf-bewohner sich trotz der armut, die sie um-gab, an die gegenwart jesu mitten unter ihnen klammerten und einen einfachen glauben an das Wort gottes bewahrten.Das Evangelisationsteam verbrachte vier Tage damit, von haus zu haus zu gehen um den Menschen auf verschiedene ar-ten zu dienen: sie boten medizinische Un-tersuchungen fr M