Bildergeschichten interaktiv auf dem iPad erzählen

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    15-Jun-2015
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Über interaktiv getriebene Geschichten

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  • 1. Willkommen!Sonntag, 19. Mai 13

2. Sonntag, 19. Mai 13 3. Ich bin ...Sonntag, 19. Mai 13 4. Ich bin ...Sonntag, 19. Mai 13 5. Fahrplan: eineinteraktive Reise Vorstellen und Vorstellungen Interaktiv Eigenes Erkunden Kontrovers: Veralltglichung AusblickSonntag, 19. Mai 13 6. interaktiv getrieben, erzhlende Medien kann eBook oder App seinWorum geht es?Sonntag, 19. Mai 13 7. Interaktiv_Lernen: Nachahmen (Lernen am Modell) undSelbsterkundung (entdeckendes Lernen)_im besten Fall:Aneignen von Repertoire an emotionalen, sozialen,physischen und kognitiven FhigkeitenSonntag, 19. Mai 13 8. Zwischenstopp: Waspassiert beim Anschauenvon Bilderbchern mitKinder?Nhe, Wohlgefhl, Kommunikation,Themenbearbeitung, Lernen, gemeinsamesentdeckenSonntag, 19. Mai 13 9. Nchste Station:LesefrderungLesefrderung = Vermittlung von Lesefreudeund Vertrautheit mit Bchern, die Entwicklungund Stabilisierung von Lesegewohnheiten(Hurrelmann)Sonntag, 19. Mai 13 10. Wohin geht die Reise?Textverstehen,Emotionalitt undReflexivittKinder denken anders als Erwachsene; will manKindern etwas vermitteln, muss man sich ihrerSprache bedienen.=> Riesenpotenzial an Mglichkeiten (Fantasieernst nehmen, ausbauen, Lust machen selbstgestalten zu wollen)Dazu gehrt: eigene Wahl treffen knnen,eigenes erleben und selbst etwas schaffenknnen (kulturelle Bildung)Sonntag, 19. Mai 13 11. Eine Fahrkarte bitte ...Wenn wir dann lernen, dem Augenschein der Weltmit Worten auf den Grund zu gehen, knnen wirder Wechselbeziehung zwischen Wahrnehmungund Wissen nicht mehr entkommen. Unserekulturell vermittelte Einstellung zu dem was wirsehen, prgt die Art wie wir es sehen und wie wirdie Erscheinung der Welt darstellen.Vortrag: Tiefer hngen - Prof. Dagmar Bergs-Winkels 2013Sonntag, 19. Mai 13 12. Fahrplne: Kompetenzentwicklung:Wahl und ErfahrungWenn Bild und Text zusammenkommen verlassen wir uns oftauf die Informationen, die der Text uns gibt. Wir machen unsnicht mehr die Mhe uns mit den Bildern auseinanderzusetzen,das in Worte zu fassen was wir sehen. Dieses Reflektieren ist frdie Sprache des Kindes aber wichtig.Pauline Liesen, stellvetretende Direktorin des Bilderbuchmuseums auf Burg Wissem inTroisdorfSonntag, 19. Mai 13 13. Klingeln: Was kann eininteraktives Buch erreichen?Lesefrderung durch direktes AnsprechenSonntag, 19. Mai 13 14. Mitreisende:Interaktiv = Neue Art Geschichten zuerzhlen Es sind unterschiedliche Wege in einer Appmglich(z.B. Chopsticks: Liebesgeschichte in Briefen,Fotoalben, Musik ..) Es gibt einen MehrwertWichtig: Muss fr die Geschichte einMehrwert sein, keine Spielerei, einfach weil siemglich ist. Der Mehrwert soll nicht vomGelesenen ablenken. Die Geschichte sollte imVordergrund stehen Man muss die Geschichte verstehen, um zuinteragieren (was man tut muss fr GeschichteSinne machen)Sonntag, 19. Mai 13 15. Fernreise:Erkunden!Eine interaktive Geschichte: Kennenlernen,ausprobieren, Ideen zum Vermitteln findenSonntag, 19. Mai 13 16. Tap: Tap is the most intuitive and foundationaltouch interaction for children.Most Intuitive GesturesDraw/Move Finger: Children love to traceand draw on screen, but sometimes have ahard time not lifting their nger. We suggestsupporting partial completion.Swipe: Swiping is very intuitive if visualindications of where to swipe are provided.In some instances, consider employing dualfunctionality for swipe and tap of an arrow.Be careful to avoid placing hot spots or otherfunctionality in the swipe area.Drag: Children can touch an object and dragit to a new location, but again, have difficultywith nger-on-screen continuity. Whenapplicable, support partial completion.Slide: Children are less familiar with on-screensliders than they are with dragging. If a gamerequires a child to use a slider, it must be veryexplicit about how to do so (e.g., VO, strongvisual indication of end point, a large hotspot,supportive/explicit highlighting).Best Practices: Designing Touch Tablet Experiences for Preschoolers Domestic Research Sesame Workshop 6Sonntag, 19. Mai 13 17. Ankunft:ErgebnisseSonntag, 19. Mai 13 18. KontroversJutta Croll (Geschftsfhrerin Stiftung Digitale Chancen)Wenn digitale Medien bereits Bestandteil desAlltags sind, sollte man sie auch fr die Bildungeinsetzen.Stefan Aufenanger (Professor fr Erziehungswissenschaft undMedienpdagogik Universitt Mainz)Aber gerade bei kleinen Kindern, doch auch beiSenioren, bietet beispielsweise die Gesten-steuerung von Tablet-Computern ganz neueMglichkeiten zum Lernen. ... Er spricht vontollen Angeboten.Manfred Spitzer (Hirnforscher, Autor: Digitale Demenz)Zu frhe Internet-Nutzung macht Kinderdumm.Er rt dazu Kinder unter 3 Jahren nie vor denBildschirm setzen, das wrde zu schlechtereKonzentrationsfhigkeit fhren.Sonntag, 19. Mai 13 19. Digitale Situation:Kinder staunen nicht mehr berComputer, sondern berTasttentelefonePapi macht bereits im Krankenhaus mit Smatphone Bilder3/4 aller deutschen Kleinkinder haben einen digitalenFuabdruck bevor sie krabbeln oder sitzen knnenBis zum Alter von 6 Monaten nehmen die meisten KinderGerte nicht wahr. Danach fallen ihnen die Farben und Tneauf. Mit 2,5 Jahren verstehen Kinder bereits Zusammenhangzwischen Tastatur und Aktivitt auf Monitor.Sonntag, 19. Mai 13 20. KIM-Studie Medienpdagogische VerbundSdwest untersucht seit 10 Jahren, wie Kindermit Computer und Internet umgehen. 2013werden erstmals 2-5-jhrige einbezogen.Eine Studie sterreich zeigt: In mehr als 2/3 derbefragten Familien haben Kinder im Vorschul-Alter mit internetfhigen Gerten zu tun.Zur VeralltglichungSonntag, 19. Mai 13 21. Veralltglichung=> Kinder heranfhren (ab 2 Jahren), sie nicht allein lassen.Aufenganger: Wer seinen Kindern eine App gibt, sollte sieausprobiert habenInt. Zentralinstitut fr das Jugend- und Bildungsfernsehen(IZI) : 6-11-jhrige: mehr als 30% besitzen Handy/Smartphone und 17% einen eigenen Computergl. Umfrage: 87% der Kinder zw. 3 und 5 Jahren bekommtregelmig vorgelsen, ... viele Eltern geben an, mehr als 1xpro Woche mit ihrem Kind eine Kinderbuch-App anzusehen(Quelle: Buchreport magazin Februar 2013)Sonntag, 19. Mai 13 22. Ausblick: TOC Bologna 2013-The Rise of theempowered ChildSonntag, 19. Mai 13 23. Wie also etwas Neues verstehen? DieAntwort der diesjhrigen TOC war deutlich:Indem wir von den Kindern lernen.Sonntag, 19. Mai 13 24. MultimediakinderSonntag, 19. Mai 13 25. Das Renaturalisieren derdigitalen Welt durch denTouchscreen Prof. Ferri sagt, die Touch-Gerterenaturalisieren die digitale Welt. Sie machensie per Hand, genauer per Finger zugnglich.Das Gert wird transparent. Kinder mssenden Kopf (Blick) nicht mehr zwischen Screenund Tastatur bewegen.Das Anfassen ermutigt sie zur kooperativenVerwirklichung mit Gleichgesinnten:gemeinsames interagieren am Touchscreen,teilen von Geschichten.Sonntag, 19. Mai 13 26. Hole in the WallDer Zugang der Kinder zu digitalen Medien, ihre Artzu lernen und mit ihnen umzugehen wurde bereitsvon Sugata Mitra eindrucksvoll mit seinem Hole inthe Wall Experiment gezeigt. Der in Englandlebende Professor of Educational Technology stellteerstmals 1999 in einem Slum in Neu Delhi einComputer auf, in einem Gehuse in einer Mauer. Erwar frei fr Kinder zugnglich. Kinder, die bisherkeine Art von Training bzw. Kenntnis ber Computerhatten. Ziel war es, zu zeigen, dass Kinder selbst inder Lage sind, die Nutzung von Computern zu lernen.Und die Kinder taten genau das. Sie eigneten sich ihrWissen selbst an, gleich ihrer Herkunft undAusbildung, selbst wenn sie kein englisch sprachen(Mitra nennt dies minimally invasiveeducation.). Darber hinaus zeigte sich auerdem,dass sie ihr Wissen mit jngeren Kindern teilen.Sonntag, 19. Mai 13 27. Um also zu verstehen, wieGeschichteninteraktiverzhlt werden knnten,sollten wir offen sein und von den Kindern lernenKirsten McLean (Bookigee) The Rise of the empowered ChildSie sieht sie fundamental selbst fr ihre Forschungen und Auswahlenverantwortlich. Beispiele wieWorldreadermit ihrem Angebot von441.000 Kinderbchern fr das afrikanische Sub-Sahara-Gebiet(500.000 Menschen lesen dort eBooks ber mobile Gerte) zeigen indiese Richtung. Ihr Fazit: Es bedarf Moderatoren, keiner Supervisoren(als Hter und Vermittler von Wissen).Sonntag, 19. Mai 13 28. Wir sind noch ganz am Anfang von dem, was einKinderbuch sein wird.Es ist interaktiv, verbindend und zutiefstpersnlich.Zitat Dominique Raccah (Sourcebooks): Lasstuns die Grenzen aufbrechen, die wir vorherhatten.Gute Bcher sind immer noch wichtig. DasDigitale wird sich vom Gedruckten entfernen.Beide werden Seite an Seite existierenMit der Evolution des Digitalen wird dasGedruckte nicht verschwinden.Sonntag, 19. Mai 13