Bist Du gl¼cklich?. die im Lotto gewinnen, denn sie haben keine Geldsorgen! die Superstars...

download Bist Du gl¼cklich?. die im Lotto gewinnen, denn sie haben keine Geldsorgen! die Superstars sind, denn sie haben viele Fans! Gl¼cklich sind alle

of 15

  • date post

    05-Apr-2015
  • Category

    Documents

  • view

    105
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of Bist Du gl¼cklich?. die im Lotto gewinnen, denn sie haben keine Geldsorgen! die Superstars...

  • Folie 1
  • Bist Du glcklich?
  • Folie 2
  • die im Lotto gewinnen, denn sie haben keine Geldsorgen! die Superstars sind, denn sie haben viele Fans! Glcklich sind alle
  • Folie 3
  • die mchtig sind, denn sie drfen regieren! die erfolgreich sind, denn sie haben Sinn im Leben! Glcklich sind alle
  • Folie 4
  • Glcklich sind alle, die gesund und hbsch sind, denn sie werden bewundert! Bergpredigt Jesus Die Seligpreisungen
  • Folie 5
  • Die Seligpreisungen der Bergpredigt In der jdischen Weisheitsliteratur meint selig das umfassende Wohlergehen, das gelungene Leben dessen, der sich an Gesetz und Weisheit, an das Gute und das Wahre hlt (so etwa in Psalm 1, 1 3). Es meint also nicht nur das Glck des Diesseits, sondern ein umfassendes Wohlergehen, das nur im Zusammenhang mit dem Reich Gottes seine Evidenz hat.
  • Folie 6
  • Selig sind die Trauernden! Pablo Picasso: Eingeschlafene Trinkerin 1902
  • Folie 7
  • Armut, Hunger, Trauer, das sind weder Gter noch Verhaltensweisen, sondern Lebenslagen, die ein bestimmtes Defizit aufweisen, ein Defizit an Gtern, Nahrung, Freude;... Die Gottesherrschaft kommt in den Seligpreisungen als eine Zeit zur Sprache, die genau das gibt, wonach die jetzige Lebenslage verlangt. Sie stillt das Verlangen, das in der Armut, dem Hunger, der Trauer liegt. Sie belohnt also nicht gegenwrtiges Wohlverhalten, sondern sie stillt das Verlangen, das in gegenwrtigen Defiziterfahrungen liegt.
  • Folie 8
  • Weil das Gottesreich in Flle austeilt, was die Menschen zum Leben ntig haben, liegt in der Armut eine gewisse Seligkeit. Sie ist auf das Empfangen eingestellt, nicht wie der Reichtum, der den Menschen vorgaukeln kann, er brauche nichts zum empfangen, da er sich alles selber kaufen knne. Armut ist insofern ein aussichtsreicher Zustand, als die mittellosen Armen gar nicht in die Lage kommen, sich selbst alles zu geben. Darum liegt in der Trauer eine gewisse Seligkeit, weil sie auf Trost eingestellt ist, statt dass Hartherzigkeit den Menschen immun macht gegenber Verlust und Hilfe. In elementaren Gefhlen wie Mitleid, Trauer, Sanftheit entdeckt Jesus deren aussichtsreiche Verbindung mit dem gelingenden Leben.
  • Folie 9
  • Voraussetzung allen ethischen Handelns ist : Gottes Zuwendung zum Menschen und seine Befreiung des Menschen Christus macht uns frei von verkrampfter Selbstrecht- fertigung und Selbsttuschung. Reformatorische Einsicht: Vorrang der Gnade vor dem Verdienst ! Erst der Indikativ (der Zuspruch), dann der Imperativ (als Anspruch) ffnet den Blick fr den Nchsten als Geschpf Gottes und fr die Gesellschaft und Welt als Ort christlichen Handelns
  • Folie 10
  • Christliche Ethik fragt nach Gott und seiner Liebe zu den Menschen Gott gibt bevor er fordert Zuspruch Anspruch Gte Gottes das Gute tun Gabe Aufgabe Verhltnis Verhalten Glauben (Hnde falten) und Handeln (Hnde rhren)
  • Folie 11
  • wahrer Mensch und wahrer Gott Jesus Christus Studienleiter Dr. Heinz-Gnter Kbler, RPI Karlsruhe
  • Folie 12
  • Warum sind die folgenden Begriffe mehr oder weniger geeignet sind, die Bergpredigt zu kennzeichnen!
  • Folie 13
  • Die Bergpredigt wurde verschieden gedeutet: Mittelalterliche Theologie: Zwei-Stnde-Ethik! Martin Luther: Zwei-Reiche-Lehre! Lutherische Orthodoxie: berfhrender Charakter der Bergpredigt! Interimsethik (Albert Schweitzer) Liberale Theologie (Johannes Mller): Gesinnungsethischer Ansatz. Leo Tolstoi: Radikales Christentum! Gerd Theissen: Bergpredigt als Salz der Erde!
  • Folie 14
  • Bezugsgren des Ethos Jesu Reich Gottes: Weil die Herrschaft Gottes herbeigekommen ist, muss ein neues Verhalten unter den Menschen entstehen. Weisheitliche Traditionen: Seht die Vgel unter dem Himmel. Thora: Jesus als Ausleger der jdischen Tradition (z. B. durch das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter). Radikalisiertes Liebesgebot: Liebe nicht nur zum Nchsten, sondern auch zum Fremden und zum Feind.
  • Folie 15
  • Im Licht der Ostersonne: Jesus ist Mensch, aber zugleich ist er Gottes Sohn. Interessant in Jesus Biographie sind diejenigen Erzhlungen, die das normale Menschenleben Jesu durchbrechen: Versuchung, Verklrung, Sturmstillung. Jesus lsst Gottes Nhe dabei aufscheinen, aber er bleibt in der Welt. Wichtig ist es, sich immer wieder auf die Grundaussagen, die Jesus besonders uns wichtig machen als roten Faden zu sehen: Fr uns gestorben; Er lebt und auch wir sollen leben / ganz Mensch, ganz Gott / in die Welt gekommen von Gott, um uns zu retten.