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Aktiver Verbraucherschutz in der Apotheke

In der Apotheke geht es um zwei Dinge: die best-mgliche Arzneimittelversorgung und den hchst-mglichen Patientenschutz. Beides wird durch die unabhngige und wohnortnahe Apotheke optimal gewhrleistet. Durch die Ausfransungen, die der Internet-Versandhandel mit sich bringt, und durch die Mglichkeit, Medikamente auch ber Vertriebswege auerhalb der Apotheke zu beziehen, werden Arznei-mittel zu Konsumgtern degradiert und aktiver Ver-braucherschutz anonymen Konzerninteressen geopfert.Die bayerischen Apotheker fordern daher von der Landespolitik, den Versandhandel auf das europa-rechtlich gebotene Ma zu beschrnken, die Apotheke als einzigen sicheren Vertriebsweg fr Arzneimittel zu strken und damit dem Schutz unserer Patientinnen und Patienten wieder den ersten Rang einzurumen.

Dr. Ulrich KrtschPrsident der BayerischenLandesapothekerkammer

Landtagswahlen 2008 Heilberufekammernfragen PolitikerDie Prsidenten der fnf Heilberufekammern fordern in der Podiumsdiskussion vor der Landtagswahl von Ver-tretern von CSU, SPD, Bndnis 90/Die Grnen, FDP, Freie Whler und Die Linke Antworten auf pointierte Fragen zu deren gesundheits- und sozialpolitischen Positionen. Prof. Dr. Helge Sodan, Direktor des Deutschen Instituts fr Gesundheitsrecht (DIGR), erffnet die Veranstaltung mit einem Statement Freiberuflichkeit im Gesundheitswesen Theorie und Praxis.

In Bayern arbeiten weit ber 100.000 rzte, Zahnrzte, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Ju-gendlichenpsychotherapeuten, Apotheker und Tierrzte erfolgreich fr die Gesundheit von Mensch und Tier. Um den Erfolg ihrer Arbeit zu sichern, mssen die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Die bayerischen Politiker sind gefordert, ihren Beitrag fr die Zukunft des Gesundheitsstandorts Bayern zu leisten.

Wir erwarten Aussagen,wir erwarten Perspektiven!

Herausgeber: Bayerische Landeszahnrztekammer, Fallstrae 34, 81369 Mnchen

23. Juli 2008 17-20 UhrHrsaal Pharmakologie der LMU, Nubaumstrae 26, 80336 Mnchen, U-Bahn-Station Sendlinger Tor

Tiergesundheit und Verbraucherschutzstehen im Vordergrund

In Bayern sind gegenwrtig 6.500 Tierrztinnen und Tierrzte bei wachsendem Frauenanteil registriert. Kurativ sind diese schwerpunktmig in den Bereichen Kleintiere und Pferde sowie Nutztiere ttig. Whrend in der Kleintier- und Pferdepraxis eine zunehmende Spezialisierung zu beobachten ist, treten in der Nutz-tierpraxis an die Stelle der Behandlung einzelner Tiere heute verstrkt Dienstleistungen wie integrierte Bestandsbetreuung und Herdenmanagement. Die von praktischen und Amtstierrztinnen und -tierrzten zu garantierende Sicherheit und Qualitt der Lebensmittel tierischer Herkunft umfasst die gesamte Lebensmittel-kette vom Stall bis zum Verbraucher. Die berwachung von Futtermitteln, Haltungsbedingungen, Stallhygiene und Gesundheit muss hchsten Ansprchen gengen.

Prof. Dr. Theo Mantel Prsident der BayerischenLandestierrztekammer

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Zahnheilkunde lebt von Innovation und Investition!

Immer strker greift der Gesetzgeber in die zahnrztliche Berufsausbung ein. Immer mehr Zeit muss fr Bro-kratie aufgewandt werden. Whrend die Praxiskosten steigen, liegt die letzte Anpassung der vom Bund mit Zustimmung der Lnder festgesetzten Amtlichen Gebhrenordnung fr Zahnrzte nun 20 Jahre zurck. Kein anderer Beruf akzeptiert die Verweigerung einer angemessenen Vergtung ber einen solch langen Zeitraum.Der Gesundheitsfonds wird die wirtschaftliche Situation bayerischer Praxen weiter verschlechtern. Damit riskiert die Politik, dass den Versicherten Innovationen in der Zahnheilkunde vorenthalten werden. Sie riskiert den Abbau von Ausbildungs- und Arbeitspltzen in einer attraktiven Zukunftsbranche.

Michael SchwarzPrsident der BayerischenLandeszahnrztekammer

Nein zu Gesundheitsfonds und Monistik!

Fr die rztinnen und rzte gilt der ab 2009 geplante Gesundheitsfonds nicht als wirksame Manahme zur Kostendmpfung im Gesundheitswesen. Ganz im Gegenteil. Wir lehnen die Einfhrung des Fonds ab, da

durch diese Neuordnung der Finanzstrme ein Mittelabfluss aus Bayern in Millionenhhe entsteht,

fr die Arbeitnehmer und Arbeitgeber hhere Lohnnebenkosten entstehen,

eine unntige und teure Brokratie geschaffen wird, innovative regionale Vertragskonzepte, wie z. B. Qualittssicherungsprojekte, verhindert werden undwir keinen Einstieg in die Staatsmedizin wollen.

Beim Thema Krankenhausfinanzierung erteilen Bayerns rztinnen und rzte der vom BMG geplanten monistischen Krankenhausfinanzierung eine Absage. Die Klinikfinanzierung darf nicht allein in die Hand der gesetzlichen Krankenkassen gelegt und ber den um-strittenen Gesundheitsfonds finanziert werden. Dadurch wird in Bayern die verlssliche Finanzierungsbasis fr Krankenhausneu- und umbauten sowie fr medizini-sche Grogerte der Krankenhuser gefhrdet.

Dr. H. Hellmut KochPrsident der BayerischenLandesrztekammer

Fr den Ausbau der psychotherapeutischen Versorgung

Bei kontinuierlichem Anstieg psychischer Erkrankungen wird der Ausbau der psychotherapeutischen Versor-gung in Bayern bentigt. Gleichzeitig gefhrdet bzw. vernichtet jedoch die Gesundheitsreform wegweisende Anstze im ambulanten und stationren Bereich, da die erforderlichen Mittel durch den Gesundheitsfonds massiv gekrzt und die landesspezifischen Gestaltungs-mglichkeiten fast vollstndig abgeschafft werden. Die PTK Bayern fordert daher die bayerischen Politiker auf, sich intensiv fr den Erhalt und weiteren Ausbau der psychotherapeutischen Versorgung Bayerns als wichtigem Teil eines modernen Gesundheitssystems einzusetzen. Hierzu zhlen auch eine angemessene Bezahlung der Psychotherapeutinnen und Psycho-therapeuten und die Sicherstellung des von Einschrn-kungen bedrohten Nachwuchses.

Dipl.-Psych. Dr. phil. Nikolaus MelcopPrsident der Bayerischen Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten