Blickpunkt Juni/Juli 2012

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Blickpunkt oevp Biedermannsdorf Infos news events

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    DIE VP BIEDERMANNSDORF WNSCHT EINEN WUNDERSCHNEN UND ERHOLSAMEN SOMMER!

  • Liebe Biedermannsdorferinnen und Biedermannsdorfer, liebe Freunde!

    Biedermannsdorf lebenswert und liebenswert gestalten ist ein Motto, das mir sehr am Herzen liegt. Ich habe es bei meinem hochgeschtzten Vorgnger und Vorbild Leo Eichinger gehrt und lieb gewonnen.

    Mit Stolz glaube ich feststellen zu drfen, dass sich in unserer Gemeinde viel Lebens- und Liebenswertes entwickelt und sich die Bieder-mannsdorferinnen und Biedermannsdorfer in unserem Ort sehr wohl fhlen. Dies zeigt sich auch an der Nachfrage an Startwohnungen, die derzeit errichtet werden, aber auch an der Nachfrage von Wohnmglichkeiten generell.

    In einer Zeit verstrkt auftretender Unsicherhei-ten, die vielen Sorgen bereitet und gelegentlich sogar Angst macht, gelingt es uns hier einen Ort zu gestalten, in dem man leben kann.

    Beim Brgermeistertag habe ich mein Verstnd-nis von der Ausbung der Funktion als Brger-meisterin und damit mein Amtsverstndnis dar-gelegt. Was fr die Funktionsausbung gilt, gilt auch fr die Biedermannsdorfer VP. Problem-bewusstsein, Verstndnis fr aktuelle Anliegen, aber auch strategisches, nachhaltiges Arbei-ten an den knftigen Herausforderungen und der Entwicklung unseres Heimatortes sind die obersten Handlungsprmissen, nach denen wir uns richten, um Biedermannsdorf lebenswert und liebenswert zu gestalten.

    Dass dies nicht blo politische Worthlsen sind, sondern die Ergebnisse fr Sie/Euch mehr und mehr sichtbar werden anhand der nunmehr in die Umsetzungsphase gehenden Projekte er-fllt mich mit Stolz und Freude. Dadurch wird auch unser Politikverstndnis sichtbar. Der Festlegung der Strategie und der Ziele folgt

    die operative Umsetzung, die aber gerade bei Groprojekten harter Vorbereitungs- und ber-zeugungsarbeit sowie viel Verhandlungsge-schick bedarf. Die Umsetzung erfordert daher auch mehr oder weniger viel Zeit, sodass sich der gewnschte und angestrebte Erfolg oftmals erst zeitlich verzgert einstellt. Wichtig ist aber, dass das Ziel letztendlich erreicht wird und Manahmen, die das Gemeinwohl frdern, ver-wirklicht werden.

    Diesen Weg werden wir, liebe Biedermannsdor-ferinnen und Biedermannsdorfer, auch weiter-hin konsequent fortsetzen. Dafr habt Ihr uns gewhlt und diesen Auftrag nehmen wir sehr ernst. Die EU hat das heurige Jahr zum Jahr der Ge-nerationen ausgerufen und wir sind da mitten-drin: In unserer Gemeinde tritt gerade das Pro-jekt des Betreuten Wohnens in die bauliche Endphase und der Bau der Startwohnungen wurde begonnen. Das Areal des Badeteiches kann durch den Erwerb des Nachbargrundst-ckes ausgebaut und erweitert werden, so dass unser Biedermannsdorf noch liebenswerter er-scheinen wird. Hier finden alle Generationen unserer Gemeinde einen Ort der Erholung und fhlen sich sichtlich wohl.

    Besonders freut mich, dass unsere Jugend neu durchstartet (siehe Bericht). Zum sehr aktiven und mitgliederstarken Seniorenbund gesellt sich demnach ein zugegebenermaen derzeit noch kleines aber dynamisches und hoffnungsvolles Pflnzchen der jungen Generation und damit der Zukunft unseres Ortes und unserer Partei.

    Diverse Publikationen von politischen Mitbewer-bern haben manche Brgerinnen und Brger sehr aufgeregt, mich interessanterweise nicht: Nachdem hier viele alte Themen wiedergekaut wurden, sehe ich darin den Beweis dafr, dass alles, was bei uns geschieht, im Groen und Ganzen sehr gut sein muss.

    Vorwort der Obfrau

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    Beatrix DalosBrgermeisterin & VP Obfrau0664 / 96 45 [email protected]

  • Wo gehobelt wird, fallen Spne, sagt ein altes Sprichwort- und das macht unsere Arbeit auch menschlich und damit erst recht liebenswert.

    Ein Spruch sagt: Leute, die viel arbeiten, ma-chen viele Fehler. Leute, die wenig arbeiten, machen wenig Fehler. Es soll aber auch Leute geben, die gar keine Fehler machen.

    Ehrlich gesagt freut es mich sehr, dass wir viele Persnlichkeiten in unserer Partei und unter un-seren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben, die viel dafr arbeiten, dass sich Biedermanns-dorf weiter entwickelt und fr uns alle lebenswert bleibt bzw. dies sogar noch ausgebaut wird.

    Derzeit arbeiten wir intensiv an der Lsung des Problems des Regenwasserkanals in der Weg-hubersiedlung, an der Aufschlieung der obe-ren Krautgrten, Manahmen zur Frderung des Wirtschafts- und Arbeitsstandortes Bieder-mannsdorf und dem Problem der Fehlanschls-se.

    Mittelfristig werden wir aber auch Manahmen zur Effizienzsteigerung der Gemeindeverwal-tung in die Wege leiten, die Ausgabenstruktur einer tiefgreifenden Analyse unterziehen und anschlieend mgliches Einsparungspotential bestmglich ausschpfen. Auch hier wollen wir einen anderen Weg gehen, als andere Gemein-

    den, die mit teuren Beratern versucht haben, eine Verwaltungsreform umzusetzen.

    Wir denken, dass eine von auen diktierte Re-form nicht erfolgreich sein kann. Jedes Unter-nehmen und auch die Gemeindeverwaltung ist nur so erfolgreich, als die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Umsetzung mitwirken kn-nen und drfen, da nur damit die erforderliche Akzeptanz und Offenheit fr Neues geschaffen wird. Ohne Akzeptanz durch die Mitarbeiterin-nen und Mitarbeiter sind ausgearbeitete, kost-spielige Reformvorschlge das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.

    Euch wollen wir in diesen Entwicklungsprozess verstrkt mit einbeziehen, da wir glauben, dass in unserer Gemeinde so viel Wissen und Ide-en vorhanden sind, auf deren Potential wir nicht verzichten wollen, ja zum Wohle unserer Ge-meinde auch gar nicht verzichten knnen.

    Ich wnsche Ihnen und Ihrer Familie einen schnen Sommer und gute Erholung.

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    Die VP Biedermannsdorf wnscht Ihnen einen wunderschnen Sommer!

    Aktuelles finden Sie brigens immer unter: www.vpbiedermannsdorf.at

    oder auf unseren Facebookseiten!

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    Problemfeld Mll

    Liebe Biedermannsdorfer und Biedermannsdorferinnen,

    vor rund 15 bis 20 Jahren hatte sich Bieder-mannsdorf mit seiner vorbildlichen Mlltrennung den Ruf als Umweltmustergemeinde erworben. Scharenweise kamen Vertreter von Land und Gemeinden, um die fortschrittliche Mlltren-nung zu bewundern. Biedermannsdorf wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht.

    Davon sind wir heute weit weg. Kernproblem ist das geringe Mlltrenn-Bewusstsein und ein ausgeprgtes eh Wurscht-Verhalten vieler Mit-brger, das aber fr die Gemeinde ein groes Problem ergibt.

    Nach 20 Jahren Mlltrennung kann wohl davon ausgegangen werden, das jeder Brger Papier, Kunststoffe, Glas, Blech, Bioabflle und Rest-mll unterscheiden kann und auch wei, in wel-che Tonne man es schmeien soll. Das Problem liegt wohl eher bei der mangelnden Einsicht.

    Eine ordentliche Mlltrennung spart enorme Kosten, die Rckgewinnung von wertvollen Rohstoffen wird erleichtert, Energiebedarf, Res-sourcenverbrauch und Transporte knnen re-duziert und insgesamt unsere Umwelt entlastet werden!Leider besteht auch verbreitet die Meinung, dass ohnehin alles verbrannt wird, was aber nicht stimmt!!!

    Die Kosten: Biedermannsdorf hat in den letzten Jahren beim Mll viel Geld verloren, Tendenz stark steigend. Da wir bei der Biotonne wegen der starken Verunreinigung (vor allem bei den Wohnhausanlagen) jetzt noch von der Eigen-kompostierung auf externe Entsorgung umstei-gen mssen, verursacht das einen nochmaligen Kostenschub.

    Die Gemeinden ist aber verpflichtet die Gebh-

    ren kostendeckend zu gestalten, womit eine Er-hhung der Mllgebhren unumgnglich ist.

    Die Biotonne: Derzeit wird die Biotonne ge-meinsam mit dem Grnschnitt auf der Kompos-tieranlage unseres Bauhofes verarbeitet. Dieser Kompost wird von der Gemeinde auch wieder als Dnger verwendet. Leider befinden sich in der Biotonne derart viele Fremdstoffe (Plastik-sackerl, Flaschen, verpackte Lebensmittel, Win-deln und sogar Klomuscheln), dass damit der gesamte Kompost unbrauchbar wird. Eine ex-terne Entsorgung der Biotonne mit erheblichen Mehrkosten ist daher notwendig.

    Der Restmll: Untersuchungen zeigen, dass 30% des Restmlls Wertstoffe wie Papier, Me-talle, Kunststoffe, etc. sind. Etwa 20-25% des Restmlls entfallen auf biogene Abflle (haupt-schlich Lebensmittel). Tatschlich sind nur ca. 30% der Restmllmenge auch tatschlich Restmll.

    Restmll ist fr die Gemeinde aber der mit Ab-stand teuerste Mll!

    Die Entsorgung getrennter Kunststoffe (Ver-packungen, etc.) und Metalldosen kostet der Gemeinde nichts, da die gesamte Samm-lung und Entsorgung ber das ARA-System von der Verpackungsindustrie finanziert wird. Jede getrennte Verpackung oder Dose spart der Gemeinde und den BrgerInnen bares Geld.

    Papier und Glas im Restmll kosten viel Geld (hohes Gewicht), Papier und Glas in den Sammelcontainern bringen Geld.

    Lebensmittel im Restmll kosten viel Geld (hohes Gewicht), Lebensmittel in der Bio-tonne kosten einen Bruchteil davon und er-geben im Idealfall (ohne Verunreinigungen) sogar wertvollen, natrlichen Dnger.

    GR Ing. Wolfgang GlaslUmweltgemeinderat0699 / 18 00 61 [email protected]

  • Die Sammelinseln sind oft richtige Schandfle-cke. Obwohl die Wertstoffsammelstelle am Bau-hof 3 x wchentlich geffnet hat, werden auf den Sammelinseln Restmll, Bauschutt, Fernseher, Autoreifen, uvm. abgeladen.

    Leider wird gelegentlich auch gewerblicher Mll und sogar Problemstoffe (Farbkbeln, Neonrh-ren, etc.) illegal deponiert.

    Gelegentlich nutzen auch Gew