Caritasstiftung unterstützt Schülerprojekte Harninkontinenz - · PDF file...

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  • Heimzeitung September 2010

    Caritas-Altenheim St. Johannes

    Neumarkt

    Caritasstiftung unterstützt Schülerprojekte S. 24 - 26 Harninkontinenz - immer noch ein Tabuthema S. 32 - 33 Klimawandel - wir alle tragen Verantwortung S. 35 Bericht der Heimbewohner- versammlung S. 28 Neumarkt gestern und heute Serie von Herbert Hauser S. 44 - 46

    Ausflug führte nach LengenbachAusflug führte nach Lengenbach

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    Inhalt ::::

    Seite Vorwort 3 Rückblick auf Juni bis August 2010 4 - 14 Veranstaltungen September bis November 2010 15 Wir begrüßen neue Mitarbeiter 16 - 17 Wir begrüßen neue Heimbewohner 18 - 19 Wir gratulieren zum Geburtstag 20 Meditation 21 Wir nehmen Abschied 22 - 23 Caritas im Bistum Eichstätt 24 - 29 Aus den Pfarreien 30 - 31 Im Blickpunkt: Harninkontinenz - immer noch Tabuthema 32 - 33 Qualität und Umwelt - Energieverbrauch Jan - Juni 2010 34 - 35 Wichtige Informationen 36 - 37 Unterhaltsames 38 - 43 Neumarkt - gestern und heute: Der Viehmarktbrunnen und die Geschichte des Spitals 44 - 46 Impressum 48

    Titelbild: Ausflug nach Lengenbach

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    Vorwort V

    Liebe Heimbewohner,

    am 12. Januar 2010 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,0 Haiti. Es traf ausgerechnet ein Land, das schon zuvor zu den ärmsten Län- dern der Welt gehörte. Es traf Men- schen, die einer Katastrophe von solch einem Ausmaß schutzlos aus- geliefert waren. Die hohe Opferzahl war eben nicht nur natur-, sondern auch armutsbedingt. Jüngste Schät- zungen gehen von rund 230.000 To- ten und 1,5 Millionen obdachlosen Menschen aus. Aber auch die, die das Beben überlebten, verloren ihr Hab und Gut und mit der Schule o- der dem Arbeitsplatz auch ihre Per- spektiven für die Zukunft. Der Deutsche Caritasverband half mit seinem Hilfswerk Caritas Interna- tional (CI) umgehend und professio- nell. CI kann auf jahrzehntelange Erfahrungen in Katastrophen- und Krisengebieten in der ganzen Welt zurück greifen. So freute es mich außerordentlich, als die freiwilligen Helfer des Osterbasars mit einer Spende von € 1.000 die Arbeit der Caritas in Haiti unterstützten. Umge- hend hat sich Caritasdirektor Rainer Brummer für diese Spende bedankt. Auch der Präsident des Deutschen Caritasverbandes Dr. Peter Neher und der Leiter der Caritas Internatio- nal, Dr. Oliver Müller, bedankten sich in einer Broschüre „Haiti nach dem Beben“ ausdrücklich über die groß- zügige Unterstützung bei allen, die den Basar unterstützten. Auf Seite 25 zeigen wir graphisch die bisheri- gen und zukünftigen Projekte durch Caritas International in Haiti auf.

    Die Wundertat Jesu von der Spei- sung der Fünftausend kam mir in den Sinn, als die Forderung von Bewohnern und im folgenden auch der Heimaufsicht und des Medizi- nischen Dienstes der Krankenkas- sen (MDK) nach der Menüwahl beim Mittagessen einging. Was erzählt uns das Johannesevangeli- um? Jesus stieg auf einen Berg und predigte zu den Menschen. Fünftausend sollen es gewesen sein. Irgendwann hatten sie Hun- ger. Doch wer sollte ihnen zu Es- sen geben. Geld hatten sie kaum. Petrus fand einen kleinen Jungen, der fünf Gerstenbrote und zwei Fische dabei hatte ...; doch was ist das für so Viele! Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Dann nahm Jesus die Brote, sprach ein Gebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen. Als die Menge satt war, sammelten die Jünger die übrig gebliebenen Speisen ein. Das Wunder, das sich hier bei der Speisung vollzo- gen hat, liegt meines Erachtens nicht in einer übernatürlichen Brot- und Fischvermehrung, sondern darin, dass die Menschen ihren Egoismus zurückstellen und mit den Menschen teilten, die weniger oder nichts hatten. Wenn uns das gelingt, dann haben wir etwas begriffen von dem Wunder der Speisung der Fünftausend. Ihr Stephan Spies Heimleitung

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    Ein Blick zurück

    Brot backen und Butter ausrühren wie zu Omas Zeiten

    MGV Liederkranz Der Chor begeisterte die Bewohner mit Deutschem Liedgut. Mehrstimmig präsentierten die Sänger die bekannten Volkslieder. Die bekannten „Ohrwürmer“ regten unwillkürlich zum Mitsingen an.

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    Ein Blick zurück

    Patroziniumsfest

    Der Hübl Leo und seine drei Mitspieler musizierten wieder zünftig auf. Die Kinder des Kindergar- tens St. Johannes erfreu- ten mit verschiedenen Polkatänzen

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    Ein Blick zurück

    Frau Reinwald und Frau Simmeth betreuten den einzigen Stand des Floh- marktes. So ein Festtag erfordert einige Vorbereitungen. Danke auch allen Kuchen- bäckerinnen. Fast alle Ku- chen und Küchle waren hausgebacken. Sowohl ehren- als auch hauptamtli- che Mitarbeiterinnen spen- deten Kuchen und Torten. Den Patroziniumsgottes- dienst zelebrierten Kaplan Stefan Wingen und Pfr. i.R. Gerhard Senninger. Der Prediger symbolisierte den Hl. Johannes als Leucht- turm, der den Menschen den Weg weist. Die christliche Chorge- meinschaft Pyrbaum gestaltete den Festgottes- dienst musikalisch.

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    Ein Blick zurück

    Ostendorfer Schülerinnen zu Besuch im Altenheim

    Am 29.06.2010 besuchten uns rund 20 Schülerinnen der 9. Klasse des Ostendorfer Gymnasiums im Rahmen eines Projekttages. Die Schülerinnen, in Begleitung der Lehrerin Frau Kordzumdieke, waren sehr gut auf diesen besonderen Tag vorbereitet. In vier Gruppen haben sie verschiedene Aktivitäten geplant und einstu- diert. Die erste Gruppe bereitete zusammen mit unseren Bewohnern eine leckere Nachspeise zu. Gruppe 2 hatte sich auf Gesellschaftsspiele vorbereitet. Neben Mensch ärgere dich nicht wurde auch Domino, Dame und Mühle sowie Karten gespielt. Die dritte Gruppe, ausgerüstet mit Liederbü- chern und Harmonika, traf sich im Garten mit unseren Heimbewohnern zu einer musikalischen Sing- und Erzählrunde. Gruppe 4 führte im Innenhofbereich einen extra eingeübten Tanz vor und lud anschließend die Heimbewohner zum Mitmachen ein. Es wurde mit einem großen Schwung- tuch, mit Bällen und Tüchern geschunkelt, sich bewegt und gesungen. Abschließend wurden in je- der Gruppe, nicht zuletzt wegen der großen Hitze, Erfrischungsgetränke und Gebäck gereicht. Beim Abschied versprachen die Schülerinnen uns im nächsten Jahr wieder zu besuchen und uns dann erneut mit ein paar guten Ideen zu überraschen.

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    Ein Blick zurück

    Frühlingsfest

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    Ein Blick zurück

    Maibaum aufstellen

    Die Maibaumdiebe auf frischer Tat ertappt - ihn wieder aufzustellen, kos- tete viel Mühe und Schweiß. Die Betreuungsamseln zwitscherten ihr fünfstimmiges Frühlingslied.

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    Ein Blick zurück

    Bewohnerausflug Lengenbachkirche beeindruckte

    Schon am frühen Morgen herrschte eine besonde- re Spannung im Heim. Der Hl. Petrus hat es gut gemeint mit dem Aus- flugswetter. Nach einer Marienan- dacht in der Wallfahrts- kirche Lengenbach, die Mitarbeiter vorbereiteten, berichtete der Mesner, Herr Ott, in einer kurzen und aussagekräftigen Führung von der Entste- hung der Kirche bis zur Sanierung in den vergan- genen Jahren. Danach gab‘s für über 50 Teilnehmer Butterbrezn und Getränke. Herzlichen Dank auch den Stadtwerken für die Bereitstellungg des Bus- ses und des Busfahrers, Herrn Zollbrecht. Auch allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbei- tern gebührt großer Dank, denn ohne sie wä- re der Ausflug nicht mög- lich gewesen.

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    Ein Blick zurück

    Grillfest

    Grillduft überzog den Innenhof des Alten- heimes und regte den Appetit auf das Grillfleisch und die Bratwürste an. Frau Bayerl unterhielt beim Grillfest mit ihrer Drehorgel und gab dem Fest damit eine besondere Note. .

    Fußbad Maßnahmen gegen „Hitze“

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    Ein Blick zurück

    Volksfestbesuch

    Der Biertempel hat seine Anziehungskraft nicht ver- loren. Besonders der Se- niorennachmittag erfreut auch Dank der Einladung der Stadt Neumarkt gro- ßer Beliebtheit. OB Thu- mann dirigiert zusammen mit seiner frischvermähl- ten Ehefrau die Pöllinger Blaskapelle. Hoch hinaus ging es auch wieder beim Riesenradfahren.

    Unter der Leitung des Diakons Ernst Damm gestal- tete der Evangelische Posaunenchor ein Konzert im Foyer. Die Sommerserenade war zwar als Open-air- Konzert geplant. Doch manchmal muss man sich den Widrigkeiten beugen.

    Konzert des Evangelischen Posaunenchores

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    Ein Blick zurück

    Binden der Kräuterbüscheln Tradition gepflegt

    Beim Binden der Kräuterbü- scheln spürte man sofort die Naturverbundenheit und den „grünen Daumen“ vieler Heim- bewohner.

    Gottesdienst musikalisch umrahmt

    Drei junge Frauen aus der Pfarrei Utzenhofen gestal- ten den Festgottesdienst an Mariä Himmelfahrt musikalisch. Mit rhythmi- schen Lieder erfreuten sie die Gottesdienstbesucher.

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    Ein Blick zurück

    Auszubildende verabschiedet Caritas-Altenheim investiert seit Jahren in Nachwuchs

    In einer kleine Feierstunde werden drei „Gesellen“ nach Abschluss ihrer Ausbildung im Caritas-Altenheim St. Johannes verabschiedet. Peter Donhauser wird seine er