CFB Fonds 168 Twins 2 - Wurden die Anleger get¤uscht?

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    25-Jun-2015
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Der Prospekt des CFB-Fonds 146 warb die Anleger mit den "historisch niedrigen Niveau der Einstandspreise für Containerschiffsneubauten". Davon, das sich die Schiffspreise im Jahr 2007, als der CFB Fonds 168 Twins 2 sie erwarb, in einer Phase historisch hoher Preise befand, ist im Prospekt nicht die Rede. Vielmehr wird ein Wertgutachten zitiert, in dem die Kaufpreise der Schiffe als "marktgerecht bis günstig" bezeichnet wurden. Was den Anlegern verschwiegen wurde: Der Schiffskaufpreis orientiert sich im Wesentlichen an der zum Kaufzeitpunkt erzielbaren Charterraten. In den Jahren 2003 - 2008 war ein weit überdurchschnittlicher, völlig außergewöhnlicher Anstieg der Charterraten und damit auch der Schiffspreise zu verzeichnen. Die Charterraten sind im Herbst 2008 nicht zuletzt infolge des sich aufgrund der zahlreichen Bestellungen neuer Containerschiffe bereits lange vorher abzeichnenden drastischen Überangebots an Transportkapazitäten stark und nachhaltig eingebrochen. Diese Entwicklung war sowohl in der Fachpresse, als auch in der Wirtschaftspresse bereits seit Ende 2005 vorhergesagt worden. Hierauf wurden die Anleger vor der Zeichnung nicht hingewiesen.

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  • 1. CFB Fonds 168 Twins 2 Sind die Anleger Opfer eines Betrugs geworden? Falschberatung durch Dresdner Bank und Prospektfehler Fast 59 Mio. Eigenkapital haben Kunden der Dresdner Bank AG im Jahr 2008 in den CFB Fonds 168 Twins 2 investiert. Sie beteiligten sich damit an der MS "Nedlloyd Marita" und der MS "Maersk Nottingham", zwei 2.556 TEU Vollcontainerschiffen der Sub-Panamax-Klasse. Die im Jahr 2002 bestellten und um den Jahreswechsel 2003/2004 ausgelieferten Schiffe gehrten zuvor dem CFB- Fonds 146, der die Schiffe laut Prospekt fr jeweils rund 27,5 Mio. USD erworben hatte. An den CFB Fonds 168 wurden die zwischenzeitlich rund vier Jahre alten Schiffe, wie dem Fondsprospekt zu entnehmen ist, fr 41,75 Mio. USD verkauft. Ein Gewinn von 162,5% fr den veruernden Fonds, der nur dadurch mglich wurde, dass die Schiffspreise sich 2007 in einer Hochphase befanden. Fr den verkaufenden Fonds und seine Anleger ein Bombengeschft. Auch die Commerzbank-Tochter CFB profitierte davon in Form von satten Vergtungen fr die Neuauflage des Fonds. Ebenso die Dresdner Bank, die fr den Vertrieb des Fonds hohe Provisionen eingenommen hat. Schiffe berteuert eingekauft Der Prospekt des CFB-Fonds 146 warb die Anleger mit den historisch niedrigen Niveau der Einstandspreise fr Containerschiffsneubauten. Davon, das sich die Schiffspreise im Jahr 2007, als der CFB Fonds 168 Twins 2 sie erwarb, in einer Phase historisch hoher Preise befand, ist im Prospekt nicht die Rede. Vielmehr wird ein Wertgutachten zitiert, in dem die Kaufpreise der Schiffe als marktgerecht bis gnstig bezeichnet wurden. Was den Anlegern verschwiegen wurde: Der Schiffskaufpreis orientiert sich im Wesentlichen an der zum Kaufzeitpunkt erzielbaren Charterraten. In den Jahren 2003 - 2008 war ein weit berdurchschnittlicher, vllig auergewhnlicher Anstieg der Charterraten und damit auch der Schiffspreise zu verzeichnen. Die Charterraten sind im Herbst 2008 nicht zuletzt infolge des sich aufgrund der zahlreichen Bestellungen neuer Containerschiffe bereits lange vorher abzeichnenden drastischen berangebots an Transportkapazitten stark und nachhaltig eingebrochen. Diese Entwicklung war sowohl in der Fachpresse, als auch in der Wirtschaftspresse bereits seit Ende 2005 vorhergesagt worden. Hierauf wurden die Anleger vor der Zeichnung nicht hingewiesen. Heute befinden sich die Charterraten auf einem im Vergleich zu den Boom-Jahren 2003 - 2008 vergleichsweise niedrigen Niveau. Daher fallen die Chartereinahmen nach dem Auslaufen der Festcharter auch deutlich niedriger aus. Da der Kaufpreis auf der Grundlage hoher Charterraten ermittelt wurde, stellte der Kauf des Schiffes faktische eine Spekulation auf nachhaltig hohe Chartereinnahmen dar. Den Anlegern verschwiegen wurde, dass die fallenden Chartereinnahmen fr das Jahr 2008 bereits seit Herbst 2005 vorhergesagt wurden. Fallende Charterraten werden angesichts der hohen Kosten fr Zins und Tilgung (zur Finanzierung des hohen Kaufpreises mussten hohe Darlehen aufgenommen werden) hingegen schnell die Zahlungsunfhigkeit der Schiffe zur Folge haben und damit den Verlust des Anlegerkapitals. Bemerkenswerte Aussage eines Bankberaters

2. In einer krzlich vor dem Landgericht Frankfurt durchgefhrten Beweisaufnahme besttigte ein ehemaliger Berater der Dresdner Bank unter anderem, dass er ber den Schiffsmarkt keine Informationen gehabt htte. Auch ber die Presseverffentlichungen, die bereits seit 2005 einen Rckgang der Charterraten ab 2008 vorhergesagt haben, habe er keine Kenntnisse gehabt. Wurden Anleger getuscht? Es drngt sich der Verdacht auf, dass die Anleger des CFB-Fonds 168, die ja langfristig investieren wollten, ber die im langfristigen Vergleich tatschlich weit berdurchschnittlichen Schiffskaufpreise getuscht wurden. Auch wurden ihnen wesentliche Marktinformationen vorenthalten. Nicht nur, dass ihnen die prognostizierte rcklufige Entwicklung von Charterraten und Schiffskaufpreisen nicht mitgeteilt wurde, auch Informationen ber die historische Entwicklung der Schiffskaufpreise, denen der im langfristigen Vergleich hohe Kaufpreis zu entnehmen gewesen wre, finden sich im Prospekt nicht. Schadenersatzansprche gegen die Commerzbank AG Anlegern des CFB Fonds 168 Twins 2 stehen aus diesen und anderen Grnden nach unserer Auffassung Schadenersatzansprche zu. Mehr Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage auf der CFB Fonds 168 Seite. Nittel | Fachanwlte rund um Ihr Vermgen Ihr Ansprechpartner Mathias Nittel, Rechtsanwalt | Fachanwalt fr Bank- und Kapitalmarktrecht Heidelberg: Hans-Bckler-Strae 2 A, 69115 Heidelberg Tel.: 06221 - 915770 | Fax: 06221 9157729 Mnchen: Residenzstrae 25, 80333 Mnchen Tel.: 089 25549850 | Fax: 089 25549855 Hamburg: Drpfeldstrae 6, 22609 Hamburg Tel.: 040 - 53799042 | Fax: 040 - 53799043 Berlin: Cicerostrae 21, 10709 Berlin Tel.: 030 - 95999280 | Fax: 030 - 95999279 Leipzig: Rosa-Luxemburg-Strae 27 (Listhaus) 04103 Leipzig Tel.: 0341 21 8296 00 | Fax: 0341 21 8296 01 www.nittel.co info@nittel.co Vom Anwalt falsch beraten? Anlegerprozess verloren? Mehr zu Schadenersatz bei Anwaltsfehlern: www.anwaltshaftung.de