D340-000 - Wiener Personalvertretungsgesetz - W-PVG · PDF fileD 340-000 - Wiener...

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  • D 340-000 - Wiener Personalvertretungsgesetz

    1

    Gesetz ber die Personalvertretung bei der Gemeinde Wien (Wiener Personalvertretungsgesetz W-PVG)

    Fundstellen der Rechtsvorschrift Datum Publ.Blatt Fundstelle

    14.10.1985 LGBl 1985/49 02.03.1990 LGBl 1990/25 24.02.1994 LGBl 1994/12 18.03.1999 LGBl 1999/17 22.03.1999 LGBl 1999/18 04.12.2001 LGBl 2001/101 05.09.2003 LGBl 2003/37 10.05.2004 LGBl 2004/20 06.07.2004 LGBl 2004/29 13.10.2004 LGBl 2004/44 19.09.2005 LGBl 2005/48 22.09.2006 LGBl 2006/42 22.09.2006 LGBl 2006/43 29.08.2007 LGBl 2007/29 11.03.2009 LGBl 2009/20 1 29.01.2010 LGBl 2010/03 2 17.09.2010 LGBl 2010/42 24.08.2012 LGBl 2012/50 16.12.2013 LGBl 2013/49 15.04.2014 LGBl 2014/13

    Der Wiener Landtag hat beschlossen:

    ABSCHNITT I

    Personalvertretung

    Geltungsbereich

    1. (1) Fr die Bediensteten der Gemeinde Wien ist eine Personalvertretung einzurichten. (2) Bedienstete im Sinne dieses Gesetzes sind, sofern im Abs. 3 nicht anderes bestimmt ist, Personen, die 1. in einem ffentlich-rechtlichen Dienstverhltnis zur Gemeinde Wien stehen und dem Dienststand an-

    gehren; 2. in einem durch Vertrag begrndeten Dienstverhltnis zur Gemeinde Wien stehen. (3) Als Bedienstete im Sinne dieses Gesetzes gelten nicht: 1. die im Art. 14 Abs. 2 B-VG und im Art. 14a Abs. 3 lit. b B-VG genannten Lehrerinnen und Lehrer

    sowie Erzieherinnen und Erzieher; 2. Personen, auf die das Hausbesorgergesetz, BGBl. Nr. 16/1970, Anwendung findet; 3. Lehrerinnen und Lehrer, Gutsangestellte, Land- und Forstarbeiterinnen, Land- und Forstarbeiter und

    Lehrlinge, auf die ein Kollektivvertrag Anwendung findet.

    1a. entfllt; LGBl Nr. 49/2013 vom 16.12.2013

    1 CELEX-Nrn.: 389L0391, 32002L0015 und 32003L0088 2 CELEX-Nrn.: 32008L0104

    http://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/1985/pdf/lg1985032.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/1990/pdf/lg1990020.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/1994/pdf/lg1994012.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/1999/pdf/lg1999017.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/1999/pdf/lg1999018.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2001/pdf/lg2001101.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2003/pdf/lg2003037.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2004/pdf/lg2004020.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2004/pdf/lg2004029.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2004/pdf/lg2004044.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2005/pdf/lg2005048.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2006/pdf/lg2006042.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2006/pdf/lg2006043.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2007/pdf/lg2007029.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2009/pdf/lg2009020.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2010/pdf/lg2010003.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2010/pdf/lg2010042.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2012/pdf/lg2012050.pdfhttp://www.magwien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2013/pdf/lg2013049.pdfhttps://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=LgblAuth&Dokumentnummer=LGBLA_WI_20140415_13http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31989L0391:DE:HTMLhttp://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32002L0015:DE:HTMLhttp://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32003L0088:DE:HTMLhttp://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32008L0104:DE:HTML

  • D 340-000 - Wiener Personalvertretungsgesetz

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    Aufgaben der Personalvertretung

    2. (1) Die Personalvertretung ist nach Magabe dieses Gesetzes berufen, die beruflichen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Interessen der Bediensteten zu wahren und zu frdern. Sie hat in Erfl-lung dieser Aufgaben dafr einzutreten, da die zugunsten der Bediensteten geltenden Gesetze, Verordnungen, Vertrge, Dienstordnungen, Erlsse und Verfgungen eingehalten und durchgefhrt werden.

    (2) Die Personalvertretung hat bei ihrer Ttigkeit sowohl auf die Interessen der Bediensteten als auch auf das ffentliche Wohl und die Erfordernisse eines geordneten, zweckmigen und wirtschaftlichen Dienstbetrie-bes Rcksicht zu nehmen.

    (3) Der Aufgabenbereich anderer gesetzlicher oder auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhender Berufsverei-nigungen (z. B. Arbeiterkammer Wien, sterreichischer Gewerkschaftsbund Gewerkschaft der Gemeindebe-diensteten Kunst, Medien, Sport, freie Berufe) wird durch dieses Gesetz nicht berhrt.

    (4) Die Organe der Personalvertretung knnen zu ihrer Beratung gewhlte Mitglieder anderer Personalver-tretungsorgane, Vertreterinnen und Vertreter der im Abs. 3 genannten Berufsvereinigungen, sachkundige Be-dienstete und Sachverstndige einladen, sofern dadurch die Verschwiegenheitspflicht gem 36 nicht gefhrdet wird.

    Organe

    3. (1) Organe der Personalvertretung sind 1. die Dienststellenversammlung, 2. der Dienststellenausschu (die Vertrauensperson), 3. der Personalgruppenausschu, 4. der Hauptausschu, 5. der Zentralausschu, 6. der Dienststellenwahlausschu, 7. der Hauptwahlausschuss, 8. der Zentralwahlausschu. (2) Personalvertreterinnen und Personalvertreter im Sinne dieses Gesetzes sind die Mitglieder der Dienst-

    stellenausschsse, der Personalgruppenausschsse, der Hauptausschsse und des Zentralausschusses sowie die Vertrauenspersonen.

    Dienststellen

    4. (1) Dienststellen sind dienstliche Einrichtungen, die nach ihrem organisatorischen Aufbau eine rumli-che, verwaltungsmige oder betriebstechnische Einheit darstellen.

    (2) Fr zwei oder mehrere Dienststellen knnen gemeinsame Organe der Personalvertretung, fr besonders groe und organisatorisch trennbare sowie fr rtlich getrennt untergebrachte Dienststellen knnen mehrere Or-gane der Personalvertretung gebildet werden, wenn dies unter Bercksichtigung der personalmigen Struktur der Dienststellen der Wahrung der Interessen der Bediensteten dienlich ist; dabei ist dafr zu sorgen, da fr Dienststellen mit weniger als fnf wahlberechtigten Bediensteten zusammen mit anderen Dienststellen gemein-same Organe der Personalvertretung geschaffen werden. Unter der gleichen Voraussetzung knnen auch fr Teile mehrerer Dienststellen gemeinsame Organe der Personalvertretung gebildet werden.

    (3) Fr welche Dienststellen oder Dienststellenteile gemeinsame und fr welche Dienststellen mehrere Or-gane der Personalvertretung gebildet werden, hat der Zentralausschu nach Anhrung der betroffenen Hauptaus-schsse, der betroffenen Dienststellenausschsse (Vertrauenspersonen) und im Einvernehmen mit der gemeinde-rtlichen Personalkommission zu bestimmen. Dabei ist der Sitz der gemeinsamen Organe der Personalvertretung festzulegen.

    (4) Sofern im folgenden nicht anderes bestimmt ist, gelten die gem Abs. 2 und 3 zusammengefaten oder getrennten Dienststellen (Dienststellenteile) jeweils als eine Dienststelle im Sinne dieses Gesetzes.

    (5) Die Dienststellen gem Abs. 1 und 4 sind vom Magistrat kundzumachen. (6) Bedienstete einer Dienststelle im Sinne dieses Gesetzes sind alle Bediensteten, die in dieser Dienststelle

    beschftigt sind oder in keiner Dienststelle der Gemeinde Wien beschftigt sind und im Stand dieser Dienststelle gefhrt werden. Bedienstete, die in mehreren Dienststellen der Gemeinde Wien beschftigt sind, gelten als Be-dienstete jener Dienststelle, in der sie berwiegend beschftigt sind; bei gleichem Beschftigungsausma gelten sie als Bedienstete jener Dienststelle, in deren Stand sie gefhrt werden.

  • D 340-000 - Wiener Personalvertretungsgesetz

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    (7) Fr die gem dem Wiener Stadtwerke - Zuweisungsgesetz, LGBl. fr Wien Nr. 17/1999, zur Dienst-leistung zugewiesenen Bediensteten finden Abs. 1 bis 6 mit der Magabe entsprechende Anwendung, da im Zeitpunkt der Betriebsaufnahme gem 1 Abs. 1 des Wiener Stadtwerke - Zuweisungsgesetzes als Dienststellen im Sinn des W-PVG jene rumlichen, verwaltungsmigen oder betriebstechnischen Organisationseinheiten der im 1 Abs. 1 des Wiener Stadtwerke - Zuweisungsgesetzes angefhrten Gesellschaften gelten, die unmittelbar vor dieser Betriebsaufnahme Dienststellen gem Abs. 1 und 4 waren.

    Dienststellenversammlung

    5. (1) Die Gesamtheit der Bediensteten einer Dienststelle bildet die Dienststellenversammlung. (2) Der Dienststellenversammlung obliegt 1. die Entgegennahme und Behandlung von Berichten des Dienststellenausschusses (der Vertrauensper-

    sonen), 2. die Beschlufassung ber die Enthebung des Dienststellenausschusses (der Vertrauenspersonen). (3) Die Dienststellenversammlung ist berechtigt, Antrge an den Dienststellenausschu (die Vertrauensper-

    sonen) zu stellen. Wird die Dienststellenversammlung geteilt durchgefhrt ( 6 Abs. 7), so steht dieses Recht jeder Teildienststellenversammlung zu. Der Dienststellenausschu hat ber diese Antrge zu beraten und hier-ber sptestens in der nchsten Dienststellenversammlung zu berichten.

    Dienststellenversammlung, Einberufung und Geschftsfhrung

    6. (1) Die Dienststellenversammlung ist vom Dienststellenausschu (von den Vertrauenspersonen) im Be-darfsfalle, mindestens aber einmal jhrlich einzuberufen. Die Leiterinnen und Leiter der Dienststellen ( 4 Abs. 1) sind von der Einberufung in Kenntnis zu setzen.

    (2) Eine Di