daimler Ag Mercedes-benz Unimog U 400 - Dlg-test.de · PDF fileDLG e.V. Testzentrum Technik...

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Transcript of daimler Ag Mercedes-benz Unimog U 400 - Dlg-test.de · PDF fileDLG e.V. Testzentrum Technik...

  • DLG e.V.Testzentrum

    Technik und Betriebsmittel

    Kurzbeschreibung

    Daimler AG

    Mercedes-Benz Unimog U 400Kraftstoffverbrauch beim Mhen von Straenbegleitgrn

    AnmelderDaimler AG

    TE/OMM-4 UnimogProduktmanagement

    76742 Wrth a.R.Telefon: 07271 717964Telefon: 07271 7173964

    E-Mail: [email protected]

    Der Unimog des Typs U400 wird als universeller Gertetrger hufig zum Mhen von Straenrndern entlang von Bundesstraen und Autobahnen mit kombinierten Randstreifen- und Bschungsmhgerten eingesetzt.

    DLG-Prfbericht 5811 F

    Bild 2: Unimog U 400 mit Randstreifen- und Bschungsmhgert

    Bild 1:Unimog U 400 bei simulierten

    Mharbeiten

    http://www.dlg-test.de

  • DLG-Prfbericht 5811 F

    Prfmerkmal Prfergebnis Bewertung

    spezifischer Kraftstoffverbrauch bei simulierten Mharbeiten bezogen auf die Referenzschlepper im Gang 6 Arbeitsgruppe sehr gut ++ mit hydrostatischem Antrieb im Gang Strae 2, 100% Pumpenschwenkwinkel befriedigend mit hydrostatischem Antrieb im Gang Strae 3, 70% Pumpenschwenkwinkel gut +

    2

    Bewertungsbereich: ++ / + / / / ( = Standard)

    Unimog U 400 Motornennleistung* 175 kWNenndrehzahl* 2200 1/minAbgasstufe Euro4Leergewicht 7090 kgZulssiges Gesamtgewicht 12500 kgZulssige Anhngelast 27500 kgRadstand 3080 mm

    * Herstellerangabe, Messung der Zapfwellenleistung aus prfstandstechnischen Grnden nicht mglich

    Beurteilung kurzgefasst

    Technische Daten

    Inhalt des Tests

    Der Kraftstoffverbrauch bei Mh-arbeiten wurde im Powermixverfah-ren des DLG-Testzentrums mit dem Zugleistungsmesswagen simuliert.

    Zum Vergleich wurden mit drei Ackerschleppern dieselben Messfahrten durchgefhrt. Die Ver-gleichsschlepper werden in den

    Ergebnistabellen mit Referenz 1 bis Referenz 3 bezeichnet. Dabei sind Referenz 1 und 3 Standardtraktoren im Leistungsbereich 110 bis 120 kW mit stufenlosem Getriebe (Abgas-stufe TIER II), whrend Referenz 2 ein Systemschlepper im Leistungs-bereich ber 150 kW (Abgasstufe TIER III) ist.

    Fr die Simulation der Mharbeiten wurde ein U 400 mit automatisier-tem Schaltgetriebe (EAS) und hydro-statischem Zusatz-Fahrantrieb ein-gesetzt.

  • DLG-Prfbericht 5811 F 3

    Messverfahren

    Fr die Kraftstoffverbrauchsmessun-gen bei simulierten Mharbeiten wurde ber das Powermixmodul dem Unimog und den Referenz-schleppern sowohl Zapfwellenlei-stung als auch hydraulische Leis-tung abgefordert.

    Die Zugbelastung wurde mit dem Messwagen aufgebracht.

    Fr die Messfahrten wurde ein Zyklus mit wechselnden Lasten ver-wendet, dessen Leis tungs an for de-rungen denen eines kombinierten Mhgertes (Randstreifen- und Bschungsmher) mit Zapfwellen-antrieb entsprachen. Dabei wird in der Regel die Zapfwellen leistung gerteseitig in hydraulische Energie zum Antrieb der Mulchkpfe gewandelt, whrend die Arbeitshy-draulik des Fahrzeugs direkt zur Steuerung der Auslegerbewegungen verwendet wird.

    Der dargestellte Zyklus entspricht etwa der Mharbeit entlang einer Allee oder einer Bundesstrae mit Leitplanken(-Pfosten). Dabei wird die Arbeitshydraulik jeweils am Hin -dernis (Baum, Pfosten) beaufschlagt, wenn die Ausleger bettigt werden, um auszuweichen (graue Kurve). Whrend der Vorbeifahrt am Hin-dernis geht die Messerwellenleistung (Zapfwellenleistung) leicht zurck (rote Kurve). Whrend der Ar beit in der Ebene ergibt sich eine relativ geringe konstante Zugbe las tung durch den Widerstand der Mulch-kpfe im Bestand (blaue Kurve).

    Erst im letzten Drittel der Messfahrt steigt die Zugbelastung, um dann am Ende wieder auf die konstante Grundlast zurckzufallen. Dies knnte z.B. durch eine leichte Stei-gung bzw. Geflle verursacht wer-den (blaue Kurve).

    Bei den Referenzschleppern wurde das Powermixmodul im Heck ange-baut, am Unimog im Frontanbau. Fr die Auswertung und die Errech-nung der Mittelwerte wurde die Einlaufphase in den Zyklus nicht bercksichtigt.

    In der Praxis knnen sowohl der Unimog U 400, als auch Schlepper ab ca. 110 kW diese Art Mhkom-binationen zum Einsatz bringen. Die Einsatzgewichte variieren dabei geringfgig. Um den reellen Ein-satzbedingungen nahezukommen wurden sowohl der Unimog, als auch die Traktoren bis zum tatsch-lichen Einsatzgewicht ballastiert.

    Zeit (s)

    Zug

    kraf

    t (k

    N) /

    Hyd

    raul

    isch

    e Le

    istu

    ng (k

    W)

    Zap

    fwel

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    Dre

    hmom

    ent

    (Nm

    )

    00

    5

    10

    15

    20

    100 200 300 400 500 600

    800

    700

    600

    500

    400

    300

    200

    100

    0

    Zugkraft (kN) HydraulischeLeistung (kW)

    Zapfwellen-Drehmoment (Nm)

    Bild 2: Belastungszyklus fr die Simulation der Mharbeit

    Tabelle 1:Gesamtgewicht der Schlepper fr die Mhwerkssimulation

    Referenz 1 Referenz 2 Referenz 3 Unimog U 400Gesamtgewicht mit Ballast und Powermix-Modul 10330 kg 10370 kg 9830 kg 10325 kg

  • DLG-Prfbericht 5811 F 4

    Prfergebnisse und Einzelbeurteilungen

    Simulation von Mharbeiten

    Bei den simulierten Mharbeiten wurde der Unimog in 3 Varianten des Getriebes gemessen:

    Schaltgetriebe Gang 6, Arbeits-gruppe

    hydrostatischer Fahrantrieb mit 100% Pumpenschwenkwinkel im Gang Strae 2

    hydrostatischer Fahrantrieb mit 70% Pumpenschwenkwinkel im Gang Strae 3.

    Die Motordrehzahl wurde so ein-gestellt, dass sich eine praxisgerech-te Zapfwellendrehzahl von etwa 700/min ergab. Die resultierende Fahrgeschwindigkeit betrug dann

    im Mittel whrend des Zyklus etwa 5,3 km/h. Bei den Referenzschlep-pern wurde die Zapfwellendrehzahl ebenfalls auf etwa 700/min einge-stellt, fr die entsprechende Fahrge-schwindigkeit wurde die passende Getriebeeinstellung ausgewhlt.

    Aus Bild 4 ist ersichtlich, dass die spezifischen Verbrauchswerte beim Unimog U 400 in allen drei gefah-renen Getriebeeinstellungen deut-lich geringer sind als bei den Refe-renzschleppern 1 und 2. Sie unter-scheiden sich im Mittel nur unwe-sentlich von den Werten des Refe-renzschleppers 3.

    Der Vergleich der absoluten Kraft-stoffverbruche zeigt, dass der Ver-brauch des Unimog auch bei der

    un gnstigs ten Getriebeeinstellung hydrostatisch, 100% PSW nicht wesentlich von dem des Referenz-schleppers 1 abweicht, aber deut-lich unter dem Verbrauch des Refe-renzschleppers 2 liegt. Der Refe-renzschlepper 3 hatte die geringste Nennleistung und deshalb auch den niedrigsten Kraftstoffverbrauch. Die unterschiedlichen stndlichen Verbruche beim Unimog sind auf den geringeren Wirkungsgrad des hydrostatischen Antriebs im Ver-gleich zum rein mechanischen Fahrantrieb (Gang L6) zurckzu-fhren.

    Bild 5: ber die Zykluszeit gemittelter stndlicher Kraftstoff-verbrauch bei der Simulation von Mharbeiten**

    Bild 4: ber die Zykluszeit gemittelter spezifischer Kraftstoff-verbrauch bei der Simulation von Mharbeiten**

    0

    50

    100

    150

    200

    250

    300

    350

    400

    Schlepper

    spez

    ifisc

    her

    Kra

    ftst

    offv

    erb

    rauc

    h (g

    /kW

    h)

    Referenz 1

    Referenz 2

    Referenz 3

    Unimog U 400 mechanisch, Gang L6

    Unimog U 400 hydrostatisch, 100% PSW*, Gang Strae 2

    Unimog U 400 hydrostatisch, 70% PSW*, Gang Strae 3

    0

    5

    10

    15

    20

    25

    Schlepper

    stn

    dlic

    her

    Kra

    ftst

    offv

    erb

    rauc

    h (k

    g/h)

    * PSW = Pumpenschwenkwinkel

    ** Powermix-Simulation, Mittelwert des Zyklus

  • www.dlg.org/Mitgliedschaft

  • ENTAM European Network for Testing of Agricultural Machines, ist der Zusammen-schluss der europischen Prfstellen. Ziel von ENTAM ist die europaweite Verbreitung von Prfergebnissen fr Landwirte, Landtechnikhndler und Hersteller.Mehr Informationen zum Netzwerk erhalten Sie unter www.entam.com oder unter der E-Mail-Adresse: [email protected]

    DLG-Prfbericht 5811 F 6

    Zusammenfassung und Beurteilung

    Prfung

    DLG e.V. Testzentrum Technik und Betriebsmittel

    Max-Eyth-Weg 1, D-64823 Gro-Umstadt, Telefon: 069 24788-600, Fax: 069 24788-690E-Mail: [email protected], Internet: www.dlg-test.de

    8/2008 DLG

    Download aller DLG-Prfberichte kostenlos unter: www.dlg-test.de!

    Die Simulation der Mharbeiten im DLG-Powermix ergab fr den Unimog U 400 im Vergleich zu unter gleichen Bedingungen gemes-senen Ackerschleppern einen Kraft-stoffverbrauch, der je nach Getrie-beeinstellung unter beziehungs-

    weise nur wenig ber dem eines sparsamen Schleppers und deutlich unter dem eines weniger sparsamen Schleppers lag.

    Diese Werte werden deshalb mit sehr gut bis befriedigend bewertet.

    DLG e.V., Testzentrum Technik und Betriebsmittel, Max-Eyth-Weg 1, 64823 Gro-Umstadt

    Berichterstatter

    Dipl.-Landw. Friedrich Uhlig

    http://www.dlg-test.de

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