DAS MAGAZIN DER HANDELSKAMMER SCHWEIZ .Erweiterung des Leistungsspektrums f¼r neue...

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  • Nr. 4/XIV - Dezember 2014

    Globaler Erfolg Angelika Moosleithner und Iwan J. Ackermann zu internationalen Finanzdienstleistungen, dem weltweiten Erfolg der First Advisory Group, interessanten Kooperationspartnern, Investment Controlling und dem neuen Firmensitz in Vaduz.

    DAS MAGAZIN DERHANDELSKAMMER

    SCHWEIZ STERREICH

    LIECHTENSTEIN(HKSL)

  • 0000001488.indd 1 07.05.2014 10:07:50

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    hubtitelhubinhalt

    Angelika Moosleithner und Iwan J. Ackermann sind zu gleichen Teilen Eigentmer der First Advisory Group und leiten das Unternehmen.

    Angelika Moosleithner ist liechtensteinische und sterreichische Staatsbrgerin und hat in Salz-burg studiert. Sie trat zunchst als Treuhnderin in das damalige Familienunternehmen ein und hat dieses in Folge gemeinsam mit ihrem langjhrigen Kollegen und Freund Iwan J. Ackermann zur Gnze erworben. In den vergangenen Jahren wurde die First Gruppe durch die wesentliche Erweiterung des Leistungsspektrums fr neue Mrkte ausgerichtet und vollzog den Schritt vom ehemals klassischen Treuhnder zum umfassenden Finanzdienstleister.

    Iwan J. Ackermann ist Liechtensteiner und Schweizer Staatsbrger. Er trat nach seinem Wirt-schaftsstudium an der Universitt St. Gallen und Ttigkeiten in fhrenden Treuhandunternehmen in Liechtenstein und der Schweiz 1998 in die First Gruppe ein. Seit 2007 ist er CEO und seit 2008 Miteigentmer des Unternehmens. Seine Expertise in der Planung von internationalen Unterneh-mensstrukturen, Family Office Services sowie Immobilien- und Veranlagungsstrategien ist in allen Weltmrkten gefragt.

    hubeditorialHeinz Felsner Prsident der HKSL 5

    Urs Weber Generalsekretr der HKSL 6

    Hannelore Wachter-Sieg hub-Chefredakteurin 7

    hubcoverIm Gesprch mit Angelika Moosleithner

    und Iwan J. Ackermann First Advisory Group

    Globaler Erfolg liegt im Detail 8

    hubstrategieinivento

    Neue Strategie frisches Kapital 12

    hubmanagementEmpor Management GmbH

    Turnaround Management

    Mission mit hchsten Ansprchen? 14

    hubsteuerDie Liechtensteinische Stiftung fr

    sterreichische Stifter

    Eine neue Attraktivitt? 16

    hubtechnologieTrimetis

    Consulting & IT-Services in Zentraleurope 18

    hubsgeSwitzerland Global Enterprise (S-GE)

    Lebensmittelmarkt in sterreich 20

    Save-the-Date: Lnderberatungstage fr

    Schweizerische & Liechtensteinische KMUs

    in der Schweiz 22

    hubinternational/wissenUiversitt Liechtenstein

    Startschuss fr das erste Wissensmagazin

    im Alpenrheintal 22 hubstyleLacrima by Bucherer

    Ein Klassiker frisch interpretiert 24

    hubstudie Erwartungen an Finanzdienstleister

    Studie untersucht Kundenverhalten 25

    hubtourismus Ticino Turismo

    Lugano. Die Mischung machts! 26

    hubrecht Michael Prez

    Grenzberscheitende Verschmelzungen 28

    hubpeople 30

    hubtermine 31

    hubeditorial

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

    die Jahre seit der grsten Finanz- und Wirtschaftskrise nach dem 2. Weltkrieg zwischen 2008 und 2009 haben vor allem eines besttigt: Die Unsicherheiten bei der Einschtzung der Entwicklung der Finanzmrkte werden grer, die Aussichten der Mrkte und der globalen Ablufe auch fr Fachleute zunehmend schwerer abschtzbar. Neben geopolitischen Unwgbarkeiten wie die Krise in der Ukraine, in Syrien und dem Irak sind die Bemhungen von Zentralban-ken, der Wirtschaft durch reichliche Geldversorgung und historisch tie-fe Zinsstze Wachstumsimpulse zu

    vermitteln, bisher von beschrnkter Wirkung. Welche Mglichkeiten blei-ben da fr Unternehmer und verant-wortliche Manager, Entscheidungen zu treffen, die auf soliden Grundlagen aufbauen, um die Zukunft des Unter-nehmens langfristig abzusichern?

    Die Untersttzung, die seitens der Po-litik global und regional kommt, ist berschaubar oder steht gar den Zielen einer langfristigen Planungs-mglichkeit entgegen. Insbesondere europische Regierungen sind auf-grund der Maastricht Kriterien hin und her gerissen zwischen wirtschafts-freundlichem Finanzgebaren und Schuldendisziplin. Kritiker merken an, dass sich gerade die entschei-denden Krfte in der Geldpolitik mit ihren Manahmen zu weit von den Bedrfnissen der Realwirtschaft ent-fernt haben und dass sie aus den Ur-sachen und dem Verlauf der Krise in 2008/2009 nicht die mglichen Rck-schlsse gezogen htten. Eine Kri-tik, die vielfach auch auf die groen, systemkritischen regionalen Banken ausgedehnt wird, welche mit ihrer oft restriktiven Kreditvergabepolitik das notwendige Wachstum der Wirtschaft ungengend untersttzen.

    So wird die Bereitschaft der Politiker kritisch beurteilt, die staatlichen Aus-gaben in einem Ausma zu reduzie-ren, dass einerseits die Wirtschafts-entwicklung nicht negativ beeinflusst wird, aber andererseits zumindest mittelfristig der in den meisten Staa-ten nach wie vor ansteigenden Schul-denstand endlich stabilisiert und ln-gerfristig auch reduziert wird. Dank der gesetzlichen Verankerung einer Schuldenbremse ist die Schweiz in der glcklichen Lage, einer berbor-

    denden Schuldenpolitik entgegenzu-wirken. Sie erbringt damit den besten Beweis fr die Wirksamkeit einer sol-chen Manahme: Seit Jahren schliet die schweizerische Staatsrechnung mit einem berschuss ab und das bei einer gleichzeitig gesunden Wirt-schaftsentwicklung. Die Nachahmung ist den meisten Staaten Europas, wie auch sterreich, dringend empfohlen.

    Vorausschauende Finanzdienstleister knnten in diesem Feld der Unsicher-heiten eine wichtige Funktion ber-nehmen vorausgesetzt, sie genie-en bei ihren Kunden Vertrauen. Das Vertrauen baut darauf auf, dass ihnen konzediert wird, ber mehr und spezi-fischeres Wissen ber die Finanzmr-kte zu verfgen und dass sie dieses Wissen zum besten Nutzen ihrer Kun-den einsetzen und es glaublich seit vielen Jahren so gehalten haben. Ihre Klienten drfen dabei aber niemals vergessen, dass lngerfristig ber dem Markt liegende Finanzertrge oder Kosten von Finanzierungen im-mer auch mit berdurchschnittlichen Risiken verbunden sind ...

    Ich freue mich, wenn Sie in diesem Heft einige Informationen zu diesem Themenbereich finden und wnsche Ihnen eine anregende Lektre.

    Mit herzlichen Gren

    Heinz Felsner

    Heinz Felsner, Prsident HKSL

    Informieren Sie sich ber die Aktivitten der Handelskammer SchweizsterreichLiechtenstein HKSL auch im Internet unter www.hkschweiz.at

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    Liebe Leserinnen und Leser,

    als ich vor rund zwei Jahren nach Grndung des sterreichischen Think Tanks Agenda Austria erstmals ein Gesprch mit dem Geschftsfh-rer und ehemaligen Wirtschafts-chef der Tageszeitung Die Presse, Dr. Franz Schellhorn fhrte, machte er eine damals fr mich eindrucksvolle Aussage: In Zukunft muss es wieder mglich sein, sich durch eigene Arbeit ein kleines Vermgen zu verdienen. Davon sind wir leider nach wie vor weit weg.

    Aber auch Leute, die ber Vermgen verfgen, stehen heute verstrkt neu-en Situationen gegenber. Durch die in den letzten Jahren in Bewegung geratenen Finanzmrkte sind auch fi-nanzstarke Einzelpersonen, Familien oder Firmen immer mehr Herausfor-derungen ausgesetzt. Darin sehen Angelika Moosleithner und Iwan J. Ackermann, die beiden Inhaber der First Advisory Group auch die Haupt-grnde fr die verstrkte Nachfrage nach Vermgensberatung und Ver-mgensschutz. Lesen sie dazu un-sere Coverstory.

    Doch auch fr die anderen Unter-nehmen, die wir in dieser Ausgabe mit dem Schwerpunkt Finanzen prsentieren, sind Markenstrategien, Businesskenntnisse, aber auch die Zuhilfenahme neuer Technologien wichtige Elemente erfolgreichen Wirt-schaftens.

    Ich wnsche Ihnen viel Spa beim Lesen. Ihre,

    Hannelore WachterSieghub-Chefredakteurin

    hubeditorial

    Bessere Rahmenbedingungen fr Eigeninitiative

    Um es gleich vorweg zu nehmen: ich bin kein Bank- und Versicherungsspe-zialist. Aber ich denke, ich habe ein volkswirtschaftliches Grundwissen, ein recht vernnftiges Bauchgefhl. Wahr-scheinlich knnte ich als Prototyp der Mittelschicht durchgehen dem Bevl-kerungsteil, der eigentlich den soliden und zahlenmig hchsten Anteil in einem Land stellen sollte. Diese Grup-

    pe versucht blicherweise mit dem, was sie von ihren Eltern erhalten und was sie selbst erarbeitet haben, ein gutes, angenehmes Leben zu fhren und sich einen gewissen Wohlstand zu erarbei-ten. Man versucht, das Fundament fr eine abgesicherte Pension, ausreichend Schutz fr Krankheiten und andere Un-wgbarkeiten des Lebens aufzubauen. Eventuellen Kindern soll in der Regel durch eine gute Ausbildung ein erfolg-reicher Start ins Leben ermglicht wer-den. Eigentlich eine grundsolide Einstel-lung, die uns in einem normalen Umfeld ruhig schlafen lassen sollte. Aber eine ganze Menge Mittelschichtler wie ich machen sich Gedanken oder haben so-gar Sorgen, wie sie die oben erwhnten Punkte erreichen sollen: die Rahmen-bedingungen dafr sehen derzeit eher schlecht aus.

    Mitte Oktober brachte das sterrei-chische Wochenmagazin profil eine be-achtenswerte Spezialausgabe mit dem Titel Warum Sie niemals reich werden heraus. Untertitel: Mit Arbeit ein Verm-gen zu verdienen ist in sterreich fast unmglich.

    Natrlich kann man auch heute in sterreich noch ein Vermgen erarbei-ten, wie man an verschiedenen hiesigen

    Erfolgsgeschichten sehen kann: den-ken Sie nur einmal an Red Bull-Tycoon Dietrich Mateschitz, Schulabbre-cher Ren Benko, Billa-Grnder Karl Wlaschek, Strabag-Baulwe Hans Pe-ter Haselsteiner.

    All diese Leute zeigen, dass man hier-zulande sehr wohl noch reich werden kann, meint Ex-Banker Manfred Dren-nig, der heute als hochkartiger Ver-mgensberater ttig ist. Aber das sind Ausnahme-Unternehmer, wie sie wahr-scheinlich in fast allen Lndern Europas, Amerikas und immer mehr Lndern Asi-ens vorhanden sind. Tatschlich zeigt sich, dass man mit ehrlicher