Der Bernauer - April 2016

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    13-Jul-2016
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Offizielles Mitteilungsblatt der Gemeinde Bernau a. Chiemsee.

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  • Vom Engel zum...... Bengel

    Vom Engel zum...... Bengel

    Michael Sommereraus Bernau ist derTitelheld in demFilm Die wildenKerle (unser Bildzeigt eine Szeneaus dem Film). Derjunge Schauspielerbesuchte die Re-daktion des BER-NAUER und plau-derte aus der Schu-le (siehe Seite 13).

    Nchster Redaktionsschluss

    Freitag15. April

    S Au s d e m I n h a l tPlakatierungsfirma

    Fr ein sauberesErscheinungsbild

    S. 4

    Tourismus:

    Bernau prsent auf der ITB

    S. 8

    Konkrete Plne:Pumptrack auf

    altem SportplatzS. 25

    Bernauer Der

    M o n a t l i c h e I n f o r m a t i o n u n d A k t u e l l e s a u s B e r n a u

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    Mitteilungsblatt der Gemeinde Bernau Herausgeber: Gewerbeverein Bernau 32. Jahrgang

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    Bernauer Der

    M o n a t l i c h e I n f o r m a t i o n u n d A k t u e l l e s a u s B e r n a u

    Nr. 4

    April 2

    016

    An

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    BernauerDer

    BVI, SamFilm GmbH, Fotograf: Marc Reimann

  • Weiter Hoffen auf Fusion

    Die vergangenen Wochenverliefen turbulent. Leiderscheiterte die lang ersehn-te Fusion der beiden Tou-rismusverbnde. Dies be-deutet, dass auch weiterhinSynergieeffekte ungentztbleiben, auch weiterhin mit-ten durch den Chiemseeeine touristische Grenzeverluft. Ich hoffe, dassbeide Landrte in ihrerFunktion als Verhandlungs-fhrer nochmals einen An-lauf nehmen und das freinander verloren gegan-gene Vertrauen zurckge-winnen. Wir Chiemseebr-germeister werden dieseSituation nicht akzeptieren.

    Naturpark leider gescheitert

    Die Idee des Naturparkshat sich ebenfalls erbrigt,haben doch einige Ge-meinden gegen diesen Zu-sammenschluss gestimmt.Angesichts der gescheiter-ten Fusion der Tourismus-verbnde werden die Ge-meinden rund um denChiemsee andere Mglich-keiten der Zusammenarbeitfinden mssen.

    Nur gemeinsam sind wir stark

    Denn dass dies in Hinblickauf zuknftige Aufgabenund im Interesse des Er-halts unserer attraktivenKulturlandschaft notwendigist, steht fr mich auerFrage. Der Druck auf unse-re schne Heimat wird kei-nesfalls nachlassen. Nurgemeinsam wird es uns ge-lingen, entsprechende Ant-worten zu finden.

    Neue Ideen sollen umgesetzt werden

    Zahlreiche Vermieter undHoteliers haben in den letz-ten Jahren ihr Angebotqualitativ wesentlich ver-bessert oder sind geradedabei, dies zu tun. Dies undbeispielsweise auch dieAnlegung von Wohnmobil-stellpltzen strkt Bernauals Tourismusstandort. Hiersind wir auf einem gutenWeg. Die Bernauer Touris-tik und auch Bernauer Br-gerinnen und Brger ent-wickeln Ideen und Konzep-te. Beispiele hierfr sindWerbemanahmen u.a. aufeinem Bus, in der Plakat-werbung, bei der Neuauf-stellung der Homepage.Eine Brger-Projektgruppebeschftigte sich mit derPositionierung von Sitzbn-ken. Die Ergebnisse wur-den in enger Abstimmungmit unserem Bauhofleitererarbeitet, im Tourismus-ausschuss beschlossenund befinden sich in derUmsetzung.Voran geht es auch mit derAufstellung von Informati-onsschildern, die aus demArbeitskreis Hundehalter,Jger, Landwirte resultie-

    ren. Hier galt es einigeSchwierigkeiten zu ber-winden, was die Aufstel-lung sehr verzgerte.

    Kontaktgruppehat sich bewhrt

    Sehr bewhrt hat sich dieKontaktgruppe, die Konflik-te zwischen den einzelnenGruppen im direkten Ge-sprch mit den Beteiligtenanspricht. Mein Dank gilthier allen Brgerinnen undBrgern, die vermittelndund besonnen auf einanderzugehen.

    AWO ist nicht gestorben

    In einer denkwrdigen Sit-zung gelang es die Arbei-terwohlfahrt in Bernau zuerhalten. Mein Dank gilthier besonders meinen bei-den Stellvertretern GerhardJell und Alexander Her-kner, die durch ihre Bereit-schaft, den Vorstand zu er-gnzen, wesentlich dazubeitrugen, eine Auflsungabzuwenden. Auch auf-grund des Eintritts einesneuen, jungen Mitglieds inden Vorstand besteht frmich die groe Hoffnung,

    dass eine im sozialen Be-reich sehr verdiente Orga-nisation sich neue Aufga-bengebiete erschliet undneue Mitglieder gewinnt.

    TSV ist starkDer TSV Bernau berzeugtmit einer stetig wachsendeMitgliederzahl. Wie in allenVereinen gilt die Hauptsor-ge dem Nachwuchs anbungsleitern und Vor-standsmitgliedern. An alle Eltern gewandt,meine Bitte: Ihre Kinderprofitieren von dem Ange-bot der Sportvereine, hel-fen Sie durch Ihr ehrenamt-liches Engagement mit,diese zu erhalten.

    Feuerwehren sindgut aufgestellt

    Die Freiwilligen Feuerweh-ren in Bernau und Hittenkir-chen zeigen sich sehr gutaufgestellt und die jeweili-gen Jahresberichte be-schreiben anschaulich dieBedeutung dieses ehren-amtlichen, zeitintensivenEinsatzes fr die Allge-meinheit. Allen Mitgliedernunserer Wehren gilt unsergroer Dank.

    Freudvoll und abwechslungsreichEinen freudvollen und ab-wechslungsreichen Abendverbrachte ich beim Pfarr-abend in Hittenkirchen. DerAbend ist ein Beispiel, wiesich soziales Engagementpositiv auf die Stimmungaller Anwesenden auswirkt.

    Ihr

    Erster Brgermeister

    BrgermeisterbriefBrgermeisterbrief

    Der Bernauer April 2016 Seite 2

    Liebe Brgerinnenund Brger!

    Eine gemeinde- und landkreisbergreifende Zusammen-arbeit kann nach Meinung des Bernauer Brgermeistersbei vielen Projekten nur frderlich sein.

  • Mt ihrem Vortag Kunst imDialog zwischen Vergan-genheit und Gegenwart hatDr. Corinna Brandl die Vor-tragsreihe des KunstKreisesBernau erffnet. Ein voll be-setzter Rathaussaal war dieAntwort auf dieses Angebot. Im Bernauer Rathaus istvon Raimund Auer in Zu-sammenarbeit mit Mitglie-dern des KunstKreises eineAusstellung mit Land-schaftsbildern aus dem Rat-hausarchiv vorbereitet wor-den. Ausgehend von diesenBildern ist es Dr. CorinnaBrandl gelungen, einen wei-ten Bogen bis hin zur Ge-genwartskunst zu schlagen.Das Leitmotiv Landschaftverband als roter Faden ver-gangene und gegenwrtigeKunst. Sehr interessant wares, ber die ihrer jeweiligenZeit entsprechenden Ge-staltungsarten von Land-schaft zu hren. Hier zweiBeispiele: In der Romantikentstand erstmals die Land-schaftsmalerei, die Land-schaft als Hauptmotiv desBildes, die beim Betrachterstarke Gefhle auslsensollte. In frheren Zeitepo-chen, wie in der Renais-sance und im Barock dientedie Landschaft als Hinter-grund um das Hauptmotivdes Bildes - meist Men-schen strker hervor zuheben. Im 20. Jahrhundert verlordie reine Landschaftsmale-

    rei an Bedeutung. DieKnstlerin/ der Knstler ste-hen im direkten Dialog mitder Landschaft um sich aus-zudrcken (Zum Beispiel:Landart). Das Groartigeund Besondere kann so her-vorgehoben und aus einemneuen Blickwinkel betrach-tet werden. Der Bogen von Dr. CorinnaBrandl spannte sich auchber den ErweitertenKunstbegriff von JosephBeuys. Anschaulich erklrtedie Knstlerin das groe so-ziale Engagement und dastief-menschliche Anliegendes Knstlers fr eine bes-

    sere Erde. Zum Abschluss zeigte Dr.Corinna Brandl Fotos ver-schiedener zeitgenssi-scher Kunstmuseen, um dieNhe zur architektonischenGestaltung unseres neuenBernauer Rathauses zu do-kumentieren. Es wurdedeutlich, dass das BernauerRathaus neben der gutenArbeitsatmosphre einenzeitgemen Raum fr ver-schiedenste Veranstaltun-gen bietet.

    Landschaft im Focus

    In diesem Zusammen-hang wurde die offizielleErffnung der Kunstaus-stellung -Bernauer Land-schaft im Focus - im Rat-haus am Samstag, 23.April 2016, ab 10:30 Uhrbekannt gegeben, zu wel-cher die Gemeinde Ber-nau Brgerinnen undBrger, Gste und Freun-de herzlich einldt.

    Seite 3 April 2016 Der Bernauer

    Meldungen Meldungen aus demaus dem

    Aktuelle Info:Sprechstunde des

    Brgermeistersam Dienstag

    Die wchentliche Br-germeistersprechstun-de im Bernauer Rat-haus findet an jedemDienstag von 16.00 bis17.00 Uhr statt. Es wird um kurze vorhe-rige Terminvereinba-rung ber das Vorzim-mer gebeten, Telefon8008-16, Rita Fitzner.

    T E R M I N E D E R M L L A B F U H Rin Bernau undHittenkirchen

    Mittwoch. 6. AprilMittwoch, 20. April

    Mittwoch, 6. April

    Donnerstag, 7. April

    Altpapier (blaue Tonne)Chiemgau-Recycling)

    Altpapier (Remondis)frher EHG-Recycling

    Restmlltonnen

    Kunst im Dialog zwischen Kunst im Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart Vergangenheit und Gegenwart

    Vortrag von Dr. Corinna Brandl im vollen Rathaussaal

    Dr. Corinna Brandl

    Das Interesse war gro am Thema Kunst im Dialog

  • Seit Januar 2016 ist dieFirma Amont/Amok aus Al-tenmarkt fr die Plakatie-

    rung im Ortsgebiet von Ber-nau am Chiemsee zustn-dig. Die ersten neuen Rah-

    men an den La-ternen sindschon ange-bracht - und dieersten Vereinenutzen schon dieauffllige Prsen-tation.Alle anderen Pla-kate, die nicht indem Konzept auf-gefhrt sind, wer-den von dieserFirma abgebaut

    und entsorgt. DasWildplakatieren istim Gemeindegebietnicht gestattet. Veranstalter wendensich bitte an die Tou-rist-Info Bernau undgeben ihre Plakateab oder richten sichgleich an die FirmaAmont/Amok. Ber-nauer Vereinsveran-staltungen werdenkostenlos aufge-macht. Alle anderenVeranstaltungen sindkostenpflichtig.

    Vom Gewerbe zum Wohnraum

    Der aktuell vorliegende An-trag auf Nutzungsnderungsieht eine Umnutzung desErdgeschosses vonBrorumen zur Wohnnut-zung vor, wodurch das Ge-bude knftig ausschlielichals Wohnhaus mit zweiWohneinheiten genutzt wer-den wrde.Obwohl diebean t rag t ezustz l icheW o h n n u t -zung als nichtstrend an-g e s e h e nwird, wies dieVerwa l tungd a r a u f h i n ,dass das ge-nannte Vor-haben pla-nungsrecht-lich im Auenbereich liegtund nach 35 Abs. 2BauGB als sonstiges Vorha-ben zu beurteilen sei. Sons-tige Vorhaben knnen imEinzelfall zugelassen wer-den, wenn ihre Ausfhrungoder Benutzung ffentlicheBelange nicht beeintrchtigtund ihre Erschlieung gesi-chert ist. Im Flchennut-

    zungsplan ist das Grund-stck Flurnummer 1231 alsFlche fr die Landwirt-schaft dargestellt. Es liegtsomit ein Widerspr