Der Bernauer - Juli 2013

of 41

  • date post

    03-Apr-2018
  • Category

    Documents

  • view

    235
  • download

    0

Embed Size (px)

Transcript of Der Bernauer - Juli 2013

  • 7/28/2019 Der Bernauer - Juli 2013

    1/41

  • 7/28/2019 Der Bernauer - Juli 2013

    2/41

    BrgermeisterbriefBrgermeisterbrief

    Das schlimmsteHochwasser

    Wie Sie den ausfhrlichenBerichten auf Seite 3 undauf den Seiten 16 und 17entnehmen knnen, wardieses Hochwasser wirklichdas schlimmste seit Jahr-zehnten. Ich persnlichmachte mich in der Nacht

    des Schreckens gegen 3Uhr frh auf, um die gefhr-deten Ortsteile zu inspizie-ren - am Anger, in Eichetund natrlich in Felden.Zunchst war ich erleich-tert, dass offensichtlich dieHochwasserschutzma-nahmen Am Anger gegrif-fen haben, und wie. Dennbei der Bilanz muss ichfeststellen, dass in diesemim August 2002 total ber-

    fluteten Ortsteil allestrocken blieb. Ein Bravodem Wasserwirtschaftsamtfr hervorragende Arbeit.Was Felden betrifft, habeich mein blaues Wunder er-lebt. Whrend es nachtsnoch gar nicht so schlimmwar, hatte der Pegel tagsdarauf innerhalb wenigerStunden den Hchststanderreicht. Erschrocken warich, dass neben diversen

    Privathusern das Bade-haus und beide Klinikentrockenen Fues nicht

    mehr erreichbar waren.Was fr ein Glck, dass wirunsere Feuerwehr haben!Schnell bauten die Mnnerder Wehr einen Steg, unddie Verantwortlichen beiderKliniken waren so clever,einen Landwirt zu beauftra-

    gen, einen Shuttle-Verkehrper Bulldog samt Hngermit Sitzgelegenheit einzu-richten.

    Einiges lahmgelegt

    Das Hochwasser hat fr ei-nige Tage so Einiges lahm-gelegt - den Betrieb und diegesamte Gastronomie inFelden und damit unsereTouristik. Und natrlich den

    Straenverkehr aufgrundder Totalsperrung der Auto-bahn, die bei Grabensttt

    berflutet war sowie fehlen-de Zugverbindungen.Am neuen Kreisverkehr ander Autobahn herrschtezunchst das pure Chaos.Die Fahrzeuge von der Au-tobahn wussten gar nichtmehr , wohin. Erst der Ein-

    satz von Bereitschaftspoli-zisten bewirkte eine Entzer-rung der Situation.Dieses Hochwasser istfr mich Anlass, denMnnern und Frauen derFeuerwehr einen ganzgroen Dank zu sagen frhohe Einsatzbereitschaftund groartige Arbeit.Ebenso bedanken mch-te ich mich bei den Mn-nern und Frauen, die den

    offiziellen Helfern die Ar-beit erleichtert haben -mit Brotzeiten und Hilfe-leistungen.brigens hat dieses Hoch-wasser gezeigt, dass garnicht genug Pumpen vor-handen sein knnen. Des-halb meine Bitte an die be-troffenen Hausbesitzer.Scheuen Sie nicht die Kos-ten fr eine eigene Pumpe;sie werden heilfroh sein,

    wenn beim nchsten Hoch-wasser eine im Haus ist.Fr die Feuerwehr habe ichbei diesem Hochwasserbrigens sofort sechs neue

    Pumpen besorgt.Auch der Gemeinde stehtdie Regulierung grererSchden ins Haus. Die Ge-bude im Strandbad undder Wasserwacht sind bei60 Zentimeter Wasser inden Husern in Mitleiden-schaft gezogen worden.Stark ins Gewicht fallen die

    verschiedenen Hangabrut-sche an mehreren Straen- in Stocka, in der Wolfs-schlucht und am Hitzels-berg.

    Dokumentenrolleeingemauert

    Ein wichtiges Ereignis warvor kurzem die Grundstein-legung fr das neue Rat-haus. In der kupfernen Do-

    kumentenrolle haben wirfolgende Utensilien fr dieNachwelt deponiert: einLuftbild von Bernau, denBERNAUER, eine aktuelleChiemgau-Zeitung, dieBauplne vom Rathaus, dieBrgerbegehren 1996 und2011 mit einer Zusammen-fassung meinerseits sowieaktuelle Mnzen. Als Br-germeister konnte ich esmir nicht verkneifen, bei der

    Schilderung der Planungs-ablufe den mehrere Millio-nen Euro hohen Schadenzu erwhnen, der den Ber-nauern aufgrund des erstenBrgerentscheids entstan-den ist.Was den Baufortschritt an-geht, so befinden wir unsgut in der Zeit. Wenn allesglatt luft, werden wir imnchsten Frhjahr unserneues Rathaus beziehen.

    Ihr

    Erster Brgermeister

    Der Bernauer Juli 2013 Seite 2

    Liebe Brgerinnenund Brger!

    Fr die Kliniken wurde ein Shuttle-Transport in Form einesBulldogs mit Anhnger eingerichtet. Foto: M. Prassberger

    Haupt- undf Bauamtsleiterin Irmgard Daxlberger bringtdie Dokumentenrolle; Brgermeister Klaus Daiber undArchitekt Schweiker mauern sie ein. Fotos: H-J. D.

    bern0713:bern0204.qxd 23.06.2013 10:29 Seite 2

  • 7/28/2019 Der Bernauer - Juli 2013

    3/41

  • 7/28/2019 Der Bernauer - Juli 2013

    4/41

    Ein seltener aber sehrschner Anblick sind dochdie Blumenwiesen (unserFoto enstand am altenSportplatz). Leider sinddiese aber uerst seltengeworden. Die Bauernmhen ihre Wiesen wegendes Futterbedarfs fr ihreTiere notwendigerweisesehr frhzeitig ab unddurch die intensive Nut-zung der cker haben Blu-

    men keine Chance. Wonoch Getreide angebautwird, wird das Unkrautweggespritzt. Die Folgenhaben dann auch die Imkerzu spren, zumal die Bie-nen kaum mehr Blten fin-den. Auch in den privatenGrten, die zumeistwchentlich gemht wer-den, haben nicht mal Gn-seblmchen mehr eineChance. E.S.

    Der Bernauer Juli 2013 Seite 4

    Blumenwiesen immer seltener

    CM-Solar Christian MucheSolarheizungen rechnen sich - wenn der Preis stimmt!

    17 m2 Solaranlage + 1000 l Solarspeicher+ Pumpe + Steuerung + 40 Meter-Rohr+ Montage 8990.-(staatliche Frderung in Hhe von 1500 Euro sowieEinsparung von bis zu 1100 Liter l pro Jahr mglich)

    CM-SOLARinnovativ preiswert

    Tel.: 08051 9654455

    www.spar-solarheizung.deLudwig Thoma-Str. 13 b 83233 Bernau

    bern0713:bern0204.qxd 23.06.2013 10:29 Seite 4

  • 7/28/2019 Der Bernauer - Juli 2013

    5/41

  • 7/28/2019 Der Bernauer - Juli 2013

    6/41

  • 7/28/2019 Der Bernauer - Juli 2013

    7/41

    Seite 7 Juli 2013 Der Bernauer

    Neues vom

    Kur- und

    Verkehrsamt

    Mit der warmen Jahreszeitsetzt auch wieder das Pflan-zenwachstum ein.Zur Verbesserung der Si-cherheit und bersichtlich-keit an den ffentlichen Ver-

    kehrsflchen, speziell anden Brgersteigen, Geh-und Radwegen gehrt auchein rechtzeitiger Zuschnittberhngender und sichtbe-hindernder Vegetation.

    Viele der oft unbersichtli-chen Einmndungsbereichevon Straen und Wegenknnten mit Hilfe eines re-gelmigen Zurckschnei-dens von Hecken, Stru-

    chern oder berhngendensten ganz simpel und ohnegroen finanziellen Aufwandentschrft werden. Hier sinddie Grundstcksanlieger ge-fordert.

    Eine Live-Dia-Show mit demTitel Karparten findet amMittwoch 24. Juli, um 19.30Uhr im Haus des Gastesstatt. In einer Live-Dia-Showfhrt der Reisefotograf undWeltenbummler HarmutRth in das Gebirgsmassivder Karparten Rumniens.Er lsst die Zuschauer aneiner Brenpirsch in Transyl-vanien teilhaben und zeigt

    die faszinierende Ursprng-lichkeit der Waldkarparten-Bauern in der Maramureschmit dem wohl originellstenund frhlichsten Friedhofder Welt. Kultureller Hhe-punkt und Abschluss seinermehrwchigen Reise bildenAufnahmen von den atem-beraubenden Moldauklsterin der Bukowina. Der Eintrittkostet 5 Euro.

    Dia-Show am 24. Juli im Haus des Gastes:

    Faszination Karparten

    Hecken und Bsche zurckschneiden !

    Mit einem Plus im Januarvon 10% mehr Gsten ge-genber dem Vorjahr hat dieUrlaubsregion Chiemsee-Alpenland einen Topstarthingelegt.Mit 41.032 Anknften und131.528 bernachtungenbei den gewerblichen Be-trieben konnten die Januar-zahlen von 2012 wiederdeutlich getoppt werden."Das Konzept, die Regionals Winterziel gezielt auf

    den Mrkten zu platzieren,zeigt erste Erfolge", kom-mentierte Chiem-see-Alpen-land-Geschf ts fhrer inChristina Pfaffinger diesepositive Entwicklung. Weni-ger erfreulich ist der Rck-gang der Betriebe: Insge-samt 347 Betriebe waren imJanuar 2013 geffnet, imLandkreis Rosenheim sinddas neun Betriebe wenigerals im Vorjahr, die Zahl inder Stadt blieb konstant.

    Superstart fr Urlaubsregion

    Voller Vorfreude tra-fen sich die Hauptor-

    ganisatoren desChiemgaubahn-Fes-tes jetzt zum Ortster-min in Aschau. Anlss-lich des 135-jhrigenJubilums der Bahnli-nie Prien-Aschau wirdam Sonntag, 14. Juli,an beiden Bahnhfen eingroes Fest fr die Bevlke-rung ausgerichtet. Den Tagber gibt es fr alle Festgs-te die einmalige Mglichkeit,

    mit einem historischenDampfzug im Pendelverkehrdiese Strecke zu befahren.Zwischenstopps werdendabei jeweils in Umraths-hausen Bahnhof (Gemein-degebiet Bernau) und inUmrathshausen Ort (Ge-meindegebiet Frasdorf) ein-gelegt. Das Festprogramman den Bahnhfen Aschaui.Chiemgau und Prien amChiemsee mit Bewirtung,

    Musik und Rahmenpro-

    gramm richtet sich an Zug-begeisterte, Familien sowiealle Einheimischen undGste, die die besondereAtmosphre eines Festes

    mit historischer Ausrichtungerleben wollen.Auch die EisenbahnfreundeChiemgau werden an die-sem Wochenende im Cha-let-Aschau, der ehemaligenBahnhofsgaststtte, die Ju-bilumsstrecke als Modellei-senbahnanlage zur Besich-tigung ausstellen. Und weretwas Glck hat, auf denwarten am 14. Juli bei Ge-winnspielen in beiden Orten

    schne Preise.

    Chiemgaubahn-Fest im JuliBahnlinie Prien-Aschau ist 135 Jahre alt

    Seit einem Jahr ist BernhardSchulz als Leiter der Tourist-Information Bernau alsLehrkraft bei der Berufs-fachschule Berchtes-gadener Land in Freilassingttig.Im Rahmen des neuen Tou-rismuszweiges referierteSchulz zuletzt mit WolfgangInninger, dem Leiter des

    Fraunhofer Projektzentrumsfr Verkehr, Mobilitt undUmwelt im Logistik-undKompetenz-Zentrum in Prienfr die Klasse young tou-rism 13.Unsere Aufnahme zeigtBernhard Schulz (links) zu-sammen mit Oberstudien-rtin Karin Steinmller alsFachbereichsleiterin von

    you tou 13 und einigenSchlerinnen und Schlernbei der Betrachtung einigergps- und mp3-player-Ger-te, die vom Fraunhofer-Insti-tut entwickelt worden sind.

    Bernauer Verkehrsamtsleiter lehrt an derBerufsfachschule Berchtesgadener Land

    "Chiemsee" erneut in"Chiemsee" erneut inDeutschlands TOP 100Deutschlands TOP 100

    In einer internationalen Onli-ne-Umfrage wurde derChiemsee erneut zur TOP-1 0 0 - S e h e n s w r d i g k e i tDeutschlands gewhlt. DieDeutsche Zentrale fr Touris-mus (DZT) hat zwischen Juli2012 und Mrz 2013 zum

    zwe