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    Der Oberbürgermeister

    Qualitätshandbuch - Erziehungshilfen der Stadt Herne Fachbereich Kinder-Jugend-Familie

    Stand: Dezember 2013 / 3. Auflage

    Impressum Herausgeber: Stadt Herne Der Oberbürgermeister Redaktion: Fachbereich Kinder-Jugend-Familie Abteilung Erziehungshilfen Postfach 10 18 20, 44621 Herne Druck: Fachbereich Service und Informationstechnik, IT-Druck

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    Inhaltsverzeichnis

    1. Einleitende Hinweise

    Aufgabe und Organisation der Abteilung Erziehungshilfen ……………. ..................... 4

    Sozialer Beratungsdienst ............................................................................................ 6

    Fachdienst Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen gem. § 35a SGB VIII .................................................................................................. 7

    Fachdienst Pflegekinderdienst und Adoptionsvermittlung .......................................... 7

    Fachdienst Begleiteter Umgang ................................................................................. 8

    Fachdienst Jugendgerichtshilfe .................................................................................. 8

    Fachdienst Familienbüro .......................................................................................... 10

    Kern- und Teilprozesse für die Sozialen Dienste ....................................................... 11

    Tätigkeitskategorien und zeitliche Aufwendungen .................................................... 14

    Verteilung der Zeitwerte und Standards ................................................................... 15

    2. Die Kernprozesse des Sozialen Beratungsdienstes

    Kernprozess: Falleingang ......................................................................................... 21

    Kernprozess: § 8a SGB VIII - Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung ................. 25

    Kernprozess: § 16 SGB VIII - Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie .. 33

    Kernprozess: § 17/18 SGB VIII - Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung und Beratung und Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge/Umgangsrecht .......................................................... 36

    Kernprozess: § 18,3 SGB VIII - Begleiteter Umgang…………………………………...40

    Kernprozess: § 20 SGB VIII - Hilfe in Notsituationen…………………………………..43

    Kernprozess: § 27 SGB VIII – Hilfe zur Erziehung ................................................... 48

    Kernprozess: § 42 SGB VIII – Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen .......... 66

    Kernprozess: § 50 SGB VIII – Mitwirkung in Verfahren vor den Familiengerichten .. 73

    Kernprozess: § 50 SGB VIII i. Vb. m. 1666 BGB – Risikoeinschätzung .................. 80

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    3. Die Kernprozesse des Fachdienstes Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen gem § 35a SGB VIII

    Kernprozess: § 35a SGB VIII – Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche ............................................................................................ 88

    Kernprozess: § 35a SGB VIII – Eingliederungshilfe (Teilleistungsstörung) ............. 103

    4. Die Kernprozesse des Pflegekinderdienstes / Adoptionsvermittlungsstelle

    Kernprozess § 51 SGB VIII – Adoptionsvermittlung ............................................... 109

    Kernprozess § 51 SGB VIII – Beratung und Belehrung in Verfahren zur Annahme als Kind .................................................................................................. 109

    Kernprozess § 51 SGB VIII – Wurzelarbeit .............................................................. 118

    Kernprozess: Gewinnung von Pflegepersonen (im Rahmen des § 33 SGB VIII) ... 122

    Kernprozess : Vermittlung und Begleitung von Vollzeitpflege ................................. 128

    5. Fachdienst Begleiteter Umgang

    Kernprozess: § 18,3 SGB VIII - Durchführung des Begleiteten Umganges ............ 137

    6. Die Kernprozesse der Jugendgerichtshilfe

    Kernprozess: § 52 SGB VIII – Mitwirkung in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz ............................................................................................. 141

    Kernprozess: Jugendgerichtshilfe - Falleingang ..................................................... 141

    Kernprozess: Diversionsverfahren / Ordnungswidrigkeiten .................................... 143

    Kernprozess: Mitwirkung im gerichtlichen Strafverfahren ....................................... 147

    Kernprozess: Schulverweigerung von Jugendlichen .............................................. 148

    Kernprozess: Strafunmündige Kinder…………………………………………………..160

    7. Die Kernprozesse des Familienbüros

    Kernprozess: Willkommensbesuche ....................................................................... 162

    Kernprozess: UTeilnahmeDatVO ............................................................................ 166

    Kernprozess: Familienbüro ..................................................................................... 170

    Kernprozess: Frühe Hilfen - Prävention /Bedarfsfeststellung ................................. 175

    Kernprozess: KinderZUKUNFT NRW ..................................................................... 177

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    1. Einleitende Hinweise Im Rahmen einer Organisationsuntersuchung für die Sozialen Dienste der Stadt Herne wurde im Jahr 2010 erstmalig die Ablauforganisation im Jugendamt untersucht. Gemeinsam mit den Fachkräften in den Diensten wurden dabei die Kern- und Teilprozesse der jeweiligen Arbeitsbereiche beschrieben und eine kritische Bestandsaufnahme bezogen auf die vorhandenen Standards und Verfahren vorgenommen. Ausgehend von interkommunalen Vergleichswerten wurden gemeinsam mit der Abteilungsleitung, den Gruppenleitungen und jeweils einer Fachkraft aus der Sachbearbeitung der jeweiligen Fachdienste Vorschläge zur Prozessoptimierung entwickelt. Gleichzeitig diente der gesamte Prozess zur Feststellung einer mittleren Bearbeitungszeit für die jeweiligen Tätigkeiten, die als Grundlage für eine fortschreibungsfähige Personalbemessung im Jugendamt herangezogen wurde. Die gesamten Ergebnisse des Prozesses wurden im Mai 2011 im Jugendhilfeausschuss der Stadt Herne vorgestellt. Auf Grund der veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen durch Einführung des Bundeskinderschutzgesetzes zum 01.01.2012 war es erforderlich, die Prozesse in der Abteilung Erziehungshilfen zu überarbeiten und das Bundeskinderschutzgesetz in das Qualitätshandbuch einzuarbeiten. Damit wurde die Verwaltung mit Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 23.01.2013 beauftragt. Das Institut für Sozialplanung und Organisationsentwicklung (INSO) wurde beauftragt, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung unter Berücksichtigung der bisher gemachten Erfahrungen die Prozesse zu evaluieren und zu optimieren. Mit der Überarbeitung der Prozesse im Qualitätshandbuch ging die Neuordnung der einzelnen Sozialbezirke einher, um die beschrieben Qualitätsstandards auch personell umsetzen zu können. Auftrag und Ablauf der Organisationsberatung Zur Durchführung der Organisationsuntersuchung wurde eine Lenkungsgruppe eingerichtet, die den gesamten Prozess der Untersuchung begleitet und verantwortet hat. Der Lenkungsgruppe gehörten an:

    � die Beigeordnete für Kultur, Bildung, Kinder, Jugend und Familie, Frau Stadträtin Thierhoff

    � der Fachbereichsleiterin (Jugendamtsleiterin) Kinder-Jugend-Familie, Frau Dr. Frenzke-Kulbach

    � die Abteilungsleitung der Abteilung Erziehungshilfe, Frau Friedrich � der Personalrat, vertreten durch Frau Prante bzw. Herrn Fiedler � die Gleichstellungsstelle, vertreten durch Frau Schirmer-Klug und � der Fachbereich Personal und Zentraler Service (Organisationsabteilung),

    Herr Harbott/Frau Klinner, Frau Hardick, Herr Bschorr-Guedes

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    Die einzelnen Arbeitsschritte im Rahmen der Untersuchung wurden durch eine Projektgruppe begleitet bzw. vorgenommen. An den Arbeitstreffen der Projektgruppe nahmen neben der Fachbereichs- und Abteilungsleitung jeweils Vertreter/-innen der einzelnen Sachgebiete teil. Der Projektgruppe gehörten an: Frau Dr. Frenzke-Kulbach (Fachbereichsleitung) Frau Friedrich (Abteilungsleitung) Herr Närrlich (Teamleitung Familienbüro/ stellv. Abteilungsleitung) Frau Kranemann (Team ASD Wanne/Teamleitung ASD Sodingen) Frau Nitschmann-Mares (Teamleitung PKD) Frau Ruppert (Teamleitung JGH) Frau Benthaus und Frau Berner (Team ASD Mitte) Herr Ottmann und Frau Klaus (Team ASD Wanne) Frau Mrozek-Trattwal und Frau Henke (Team Sodingen/35a) Frau Gruhn (Team JGH) Frau Wollek (Springerin ASD) Frau Kornke (Familienbüro) Im Einzelnen tagte die Projektgruppe acht mal. Im Rahmen der Beteiligung aller Mitarbeiter/-innnen fanden insgesamt neun partizipativ gestaltete Dienstbesprechungen zu den Prozessen im Qualitätshandbuch statt. Weiterhin war die hinsichtlich der eingesetzt