Deutsche EuroShop | Halbjahresfinanzbericht 2013

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  • 1.13 ina n z beric h t 20 H a lbja h resf Brief des Vorstands SEHR GEEHRTE AKTIONRINNEN UND AKTIONRE, SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN,Unsere Gesamtjahresprognose behalten wir unverndert bei. Fr das laufende Geschftsjahr mchten wir Ihnen eine Dividende von mindestens 1,20 je Aktie in Aussicht stellen und fr Ihr Vertrauen danken. Hamburg, im August 2013das Geschftsmodell der Deutsche EuroShop hat in den ersten sechs Monaten 2013 erneut seine Zuverlssigkeit bewiesen und Ergebnisse ermglicht, die sich vollends mit unseren Planungen decken. Claus-Matthias Bge Mit einem Umsatz von 88,8 Mio. konnten wir die ersten sechs Monate des Vorjahres um 14 % bertreffen. Das Nettobetriebsergebnis (NOI) verbesserte sich um 16 % auf 80,2 Mio. und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 15 % auf 77,2 Mio. . Diese Steigerungen haben zwei wesentliche Ursachen: Zum einen trgt seit Jahresanfang das Herold-Center in Norderstedt erstmals zu den Ergebnissen bei. Zum anderen haben wir Ende April unsere Beteiligungsquote an der Altmarkt-Galerie in Dresden auf 100 % aufgestockt. Die Investition hat einschlielich der anteilig bernommenen Verbindlichkeiten in Hhe von 62 Mio. ein Volumen von rund 132 Mio. . Unsere Funds from Operations (FFO) stiegen um 15 % von 0,89 auf 1,02 je Aktie (53,9 Mio. Aktien im Vergleich zu adjustierten 51,9 Mio. Aktien 2012) absolut lag der FFO um 16 % ber der Vorjahresperiode. Das Konzernergebnis ist um 28 % von 32,6 Mio. auf 41,8 Mio. gestiegen. Entsprechend erhhte sich das Ergebnis je Aktie von 0,63 auf 0,77 . Die EPRA Earnings je Aktie, d.h. das um Bewertungseffekte bereinigte Ergebnis, stiegen von 0,65 auf 0,83 je Aktie, was einem Plus von 28 % entspricht.Olaf BorkersHinweis: Bereits im Zwischenbericht ber das 1. Quartal 2013 hatten wir erlutert, dass die Deutsche EuroShop seit Anfang des laufenden Geschftsjahres freiwillig und vorzeitig den IFRS 11 (Gemeinschaftliche Vereinbarungen) anwendet. Dadurch entfllt fr einen Teil der Konzernunternehmen die bisherige Quotenkonsolidierung und wird durch die Equity-Methode ersetzt. Dies hat zur Folge, dass Vermgenswerte, Schulden, Aufwendungen und Ertrge dieser Unternehmen nicht mehr im Konzernabschluss enthalten sind. Ab 2013 stellen wir den Abschluss der Berichtsperiode und der jeweiligen Vergleichsperiode nach der Equity-Methode dar. Die Auswirkungen auf die Konzernbilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erlutern wir ausfhrlich im Anhang.Konzernkennzahlen 01.01. 30.06.201301.01. 30.06.2012+/-Umsatzerlse88,877,814 %EBIT77,267,015 %in Mio. -22,6-18,2-24 %Bewertungsergebnis-2,5-1,6-50 %EBT52,247,211 %KonzernergebnisUnser Portfolio haben wir in der ersten Jahreshlfte weiter optimiert: Neben der erwhnten Anteilsaufstockung an der Altmarkt-Galerie in Dresden haben wir unseren 33,33-%-Anteil an der Galeria Dominikanska im polnischen Breslau verkauft. Wir rechnen in den kommenden Wochen mit dem endgltigen Abschluss des Verkaufsprozesses, nachdem die aufschiebenden Bedingungen des Kaufvertrages zwischenzeitlich erfllt wurden. ber die Details werden wir Sie Mitte November im nchsten Zwischenbericht informieren.Finanzergebnis41,832,628 %FFO je Aktie in 1,020,8915 %EPRA* Earnings je Aktie in (unverwssert)0,830,6528 %+/-30.06.201331.12.2012Eigenkapital **1.509,71.528,4-1 %Verbindlichkeiten1.833,21.630,912 %Bilanzsumme3.343,03.159,36%45,248,44640Eigenkapitalquote in % ** LTV-Verhltnis in % Gearing in % **121107Liquide Mittel85,5158,2* European Public Real Estate Association-46 %** inkl. Fremdanteile am Eigenkapital

2. HALBJAHRESFINANZBERICHT 2013{2}Geschft und Rahmenbedingungen KONZERNSTRUKTUR UND GESCHFTSTTIGKEIT GESCHFTSTTIGKEIT Die Deutsche EuroShop ist Deutschlands einzige Aktiengesellschaft, die ausschlielich in Shoppingcenter an erstklassigen Standorten investiert. Sie ist zum Stichtag an 20 Einkaufszentren in Deutschland, sterreich, Polen und Ungarn beteiligt. Die ausgewiesenen Umstze erzielt der Konzern aus den Mieterlsen der vermieteten Flchen in den Einkaufszentren. RECHTLICHE KONZERNSTRUKTUR Der Deutsche EuroShop-Konzern ist aufgrund der personell schlanken Struktur zentral organisiert. Konzernfhrende Gesellschaft ist die Deutsche EuroShop AG. Sie ist verantwortlich fr Unternehmensstrategie, Portfolio- und Risikomanagement, Finanzierung und Kommunikation. Der Sitz der Gesellschaft ist in Hamburg. Die Deutsche EuroShop ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht. Die einzelnen Shoppingcenter werden als eigene Gesellschaften gefhrt, diese werden je nach Anteil am Nominalkapital bzw. an den Stimmrechten voll oder nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Das Grundkapital betrgt 53.945.536,00 und ist in 53.945.536 nennwertlose Namensaktien eingeteilt. Der rechnerische Anteil einer Aktie am Grundkapital betrgt 1,00 .GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENSPEZIFISCHE RAHMENBEDINGUNGEN Trotz einer anhaltenden Rezession in mehreren Staaten der Eurozone ist Deutschland bisher gut durch die Krise gekommen. Zwar bewegen sich die Wachstumsraten nach wie vor auf einem niedrigem Niveau, Deutschland profitiert jedoch immer noch vom guten Auenhandel und einer stabilen Binnennachfrage. Der Arbeitsmarkt ist ebenso robust. Die Verunsicherung an den Finanzmrkten hat sich zwar merklich zurckgebildet, doch hat sich dies in der Realwirtschaft noch nicht sichtbar ausgewirkt. Die konjunkturellen Perspektiven bleiben gesamtwirtschaftlich sehr gemischt. Whrend die amerikanische Wirtschaft seit Jahresbeginn an Schwung gewonnen hat, ist das Wachstum in China und in den Schwellenlndern zurckgegangen. Von Januar bis Juni 2013 wurde im deutschen Einzelhandel nominal 1,3 % mehr und real 0,1 % weniger als im ersten Halbjahr 2012 umgesetzt. Da die Rahmenbedingungen fr den privaten Konsum, wie die positive Lage auf dem Arbeitsmarkt mit relativ hohen Einkommenssteigerungen bei gleichzeitig ruhiger Preisentwicklung, weiterhin freundlich bleiben, drften die privaten Konsumausgaben im weiteren Jahresverlauf weiter fr eine solide Basis der Binnennachfrage sorgen.DESHALBJAHRESFINANZBERICHT 2013Ertrags-, Finanz- und Vermgenslage ERTRAGSLAGE UMSATZ UM 14 % GESTEIGERT Per 30. Juni 2013 beliefen sich die Umsatzerlse auf 88,8 Mio. . Dies ist ein Plus von knapp 14 % gegenber der Vorjahresperiode (77,8 Mio. ). Nach der Aufstockung der Anteile an der AltmarktGalerie Dresden zum 1. Mai 2013 wird das Objekt nun vollkonsolidiert und die Umstze des Centers sind im Abschluss fr zwei Monate enthalten. Des Weiteren wird das Herold-Center 2013 erstmals mit einbezogen. Vergleichbar stiegen die Umsatzerlse um 1,0 % gegenber dem Vorjahreszeitraum. GRUNDSTCKSBETRIEBS- UND -VERWALTUNGSKOSTEN BEI 9,7 % Die operativen Centeraufwendungen beliefen sich im Berichtszeitraum auf 8,7 Mio. gegenber 8,6 Mio. in der entsprechenden Vorjahresperiode. Der Kostenanteil am Umsatz lag damit bei 9,7 % (Vorjahr: 11 %). 3,5 MIO. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 3,5 Mio. ber dem Vorjahresniveau (2,9 Mio. ), da einmalige Kosten (0,5 Mio. ) im Zusammenhang mit dem Ausscheiden aus dem DB 12 Immobilienfonds angefallen sind. 15 % EBIT-ANSTIEG Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhhte sich von 67,0 Mio. um 10,2 Mio. auf 77,2 Mio. . FINANZERGEBNIS 4,4 MIO. NIEDRIGER Das Finanzergebnis hat sich mit -22,6 Mio. um 4,4 Mio. reduziert, was auf die Begebung einer Wandelanleihe Ende vergangenen Jahres und auf hhere Ergebnisanteile der Fremdgesellschafter zurckzufhren ist. Die Ertrge aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen liegen zudem unter dem Vorjahr, weil die AltmarktGalerie Dresden seit dem 1. Mai vollkonsolidiert wird. BEWERTUNGSERGEBNIS Das Bewertungsergebnis belief sich auf -2,5 Mio. und beinhaltet angefallene Investitionskosten in unseren Bestandsobjekten sowie einen Unterschiedsbetrag gem IFRS 3 aus der erstmaligen Vollkonsolidierung der Altmarkt-Galerie Dresden. EBT OHNE BEWERTUNG STEIGT UM 11 % Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erhhte sich von 47,1 Mio. auf 52,2 Mio. (+11 %), das EBT ohne Bewertung stieg von 49,0 Mio. auf 54,6 Mio. und lag damit ebenso um 11 % ber der Vorjahresperiode. 3. HALBJAHRESFINANZBERICHT 2013{3}ERTRAGSTEUERN UNTER VORJAHR Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind infolge der Umstrukturierung im Vorjahr zurckgegangen und daher mit der Vorjahresperiode bedingt vergleichbar. Insgesamt ist die Steuerquote von 30 % auf 21 % gesunken. Der Steueraufwand belief sich auf 10,4 Mio. . Hiervon entfielen 0,8 Mio. auf zu zahlende Steuern und 9,6 Mio. auf latente Steuern. KONZERNERGEBNIS STEIGT UM 28 % Das Konzernergebnis betrug 41,8 Mio. und lag 9,2 Mio. (+28 %) ber dem Vorjahreszeitraum. Das (unverwsserte) Ergebnis je Aktie betrug 0,77 gegenber 0,63 im Vorjahr. Die EPRA Earnings erhhten sich von 0,65 je Aktie um 28 % auf 0,83 je Aktie. ERGEBNIS JE AKTIE 01.01. 30.06.201301.01. 30.06.2012IN TKonzernergebnis Bewertungsergebnis Bewertungsergebnis At-equityJE AKTIE IN IN TJE AKTIE IN 41.7760,7732.5780,632.4620,051.6440,031.3910,032230,00Latente Steuer-1.020-0,02-503-0,01EPRA * Earnings44.6090,8333.9420,65Gewichtete Aktienanzahl in Tsd.53.94551.935* European Public Real Estate AssociationFUNDS FROM OPERATIONS (FFO) 15 % HHER Die FFO stiegen von 46,4 Mio. auf 55,3 Mio. bzw. je Aktie von 0,89 auf 1,02 (+15 %). 30.06.2013EIGENKAPITALQUOTE BEI 45,2 % Infolge der im Juni geleisteten Dividendenzahlung (64,7 Mio. ) verringerte sich die Eigenkapitalquote (inkl. der Anteile von Fremdgesellschaftern) um 3,2 %-Punkte. Sie betrug am Stichtag 45,2 % gegenber 48,4 % am 31. Dezember 2012. VERBINDLICHKEITEN Die Finanzverbindlichkeiten lagen zum 30. Juni 2013 mit 1.564,4 Mio. um 206,7 Mio. ber dem Stand zum Jahresende 2012. Die Erhhung resultiert ebenfalls im Wesentlichen aus der erstmaligen Vollkonsolidierung der Altmarkt-Galerie Dresden. Die langfristigen passiven latenten Steuern erhhten sich infolge weiterer Zufhrungen um 11,4 Mio. auf 191,9 Mio. . Die Abfindungsansprche der Fremdge