Deutsche Orthografie Aus Deutsch Perfekt

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  • 8/10/2019 Deutsche Orthografie Aus Deutsch Perfekt

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    Ric h tig s c h reib en Das ode r das s , i hm ode r .irn . de utsc h o de r Deutsc h ? Das S ch wier igs te an der

    de utsc hen Orth ogra fie s ind oft die De ta ils . Lisa Drr mac ht Si e f it - mit de n 100 wicht igsten T ipps I

    .......

    Klein oder g ro?

    1 Im D e u ts ch e n sch re ib t man v ie le Wrte r m iteinem G r o b uchstaben a m An fang. Z u m B e isp iel

    i m m er d a n n, we n n s ie a m S a tz an fa ngste hen :

    Wir haben gut gegessen.Dana ch waren alle

    m de.

    2. Namen sch re ibt m a n im m e r g ro :Iuliane, Moritz, Berlin, Deutsch land

    3. A u c h S u b sta n t i ve w erde n a uf Deuts ch immerg r o g e s chri ebe n:

    der/ein/ke in/mein/die ser ... Beruf

    4. V iele and ere W rter ( z u mBe i s pie l V erbe n,A d j e k tiv e, A dverbie n ) k nnen sub s t an tiviert

    w e rd e n: Sie h ab en dan n die F u n kti on vo n

    S u b s t an tiv en. M a nsc h r e i bt sie d es ha lb g ro :

    Der alte M ann ist Komm issar. -+ Der Alte ist

    Kommissa r.

    S. M an erk e nn t s u bs ta n tiv ie r te W rte r au ch d ara n,d a s s sie n a ch ein e r K omb i n a tion a u s Pr p o sit io n

    + A r t i k e lsteh e n, zu m B e isp i e l im (in dem ),

    zum (zu de m ), a ufs (a uf da s ):

    Ich hatte heute keine Zeit z um Lesen.

    6. A ber Ach t u ng Su pe rlativ e m it .a rn , nac hd e n e nma n m it W i e ? fragen k ann, sin d k e ine

    S u b s t ant iv e - m a nschreib t sie k lein

    I ch f in de die vier Hose n sc h n, aber diese hier

    ist am schnsten. Wie findes t du diese Hose

    hier?

    Deutsch perfe kt

    7. S pra ch en w e rd en gro g e sch r i e b e n, we n n sie a lsSu bstantiv v e rw end et w e r d en, als o e in en A rtik e l

    h abe n o de r z us amm en mit d en Pr po sitio n e n

    in o d e r a u f s tehe n o d e rma n mit W a s?

    fra ge n k ann :

    Wir sprechen Deu tsch. Was sprecht ihr?

    8. Sp ra ch en w erde n kleinge s c hrie b e n, we nn s ieA d j e ktiv e sind, als o w en n sie e in S u bsta nti v

    be g leiten o d e rma n W ie ? fra ge n k a n n.

    G e n a u s oAdje k tiv e, d ie die Zu ge h rig ke it zu

    ein e m Ort b e z e ic h n e n:Ich mag die deu tsc he Kste.

    b e g l gite n hier: da b eis te he n

    d ie Z ug eh rigke it -e n v o zu g ehrig sein e in T ei l s ein v o

    b ezgithn e n nen n e n

    9. A c htu ng : A dj e k tiv e a us S t dte name n m it,,-e r w e r d e ngr o g e s c h r i e b e n:

    der Berliner Brgermeister, der Klner Dom

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    0. B e i e in em m e hr teilig e n N am en s c h re ib t m ana lle T e ile (a u e r P r po s itio ne n u nd A rtik e l)

    g r o :

    s Institut fr Deutsche Sprache

    1. B ei S tra e nn am e n s ch re ib t m a n d as e rs teW o rt g ro u nd a uc h A dje ktiv e u n dZ a h l w r t e r, d ie z u m N a m e n g eh re n:

    m Tiefen See

    h re n z u h ier: Te il e in er G ru ppe sein

    2. Z ah le n u nte r e in er M illio n w e rd en n orm a le r-w e is e k le in ge sc hrie b en . S ie g e lte n a ls

    A d j e k t i v e. A be r a u c h s ie k n n en a ls S ub -

    s ta n tiv b en u tz t u nd d an n g ro ge sc hr ie b en

    . w e r d e n :

    e in e Toc hte r h at e in eFnf in M a t he m a ti k

    e in e sc hlec hte N ote}

    te n ~ Is h ier: akzeptier t se in a ls

    3. G e n a u s o O r d in a lz a h le n :m ersten Tagjedes Monats berweise ich

    as G eld . A m Ersten jedes Monats ~berweise

    h das Geld.

    4. A u c h B ru c hz a hle nwe rd en in ih re r F u nk tio na ls S u b s t a n t i vgr o g e s c h rie b e n:

    n Viertel d er Sc hler fh rt mit d em F ah rr ad

    r Schule.

    B r~ch zah l, -en Zah l, d ie au s zw ei Z ah le n b er un d u ntere in er lin ie b es te ht

    5. D a s g ilt a uc h b ei U h rz eite n:

    .'::~i~'2 :-;i;:. : 0 2 .i~.9~ 3.:

    . 4 . 7 6 .. .

    s is t (e in )Viertel v or f n f,Viertel n ac h s ec hs

    be r: h a lb f n f, d re iv ie rt el v ie r ).

    6. T em p ora le A d v erb ie n s ch re ib t m a n k le in:stern , heute, im mer, frher

    7. D as g ilt a uc h f r te m po ra le A dv erb ie n, d iev on S u bs ta n tiv en a bg e le ite t s in d :

    14

    Fehler

    n ac hts ( die N a ch t), m o rg en s ( de r M o rg en ),

    m o nta gs (d er M o nta g), t glich (d erTag )

    ableiten hie r: for men aus ; eine n eu e F orm mach enau s

    18.T em p o ra le A us dr ck e k nn en a uc h S ub -

    s ta ntiv e s ein . D an n s ch re ib t m a n s ie g ro .

    S ie k nn en d an n e in en A rtik e l h ab en:

    A m Abend g in ge n s ie in s K in o Abe r :

    abends ). J edenMit twoch b es uc ht s ie ih re

    O m a Abe r : mit twochs ) .

    19. S olc he S ub sta ntiv e w erd en a uc h n ac h te m -p o ra le n A d ve rb ie n g ro ge sc hr ie be n , o b wo hl

    s ie k e in en A rtik e l h a be n:

    Ich g laube, heute Na ch m it ta g k om m tTante

    Paula.

    Wo w aren Siegestern Morgen um zehn

    Uhr? Abe r: g e st er n f r h )

    s Q lc h e ( -r l- 5 ) von der genannten Art

    20. D i e H f l ic h k e i t s fo r m S ie u nd a lle ih reF orm e n s ch re ib t m a n g ro :

    Wo w ohnen Si e?

    Wie geht esIhnen?

    Wie ist Ihre Adresse?

    Schreiben, wie man spricht?

    21 .D ip hth on ge s in d K om b in atio ne n a us z we iV ok ale n. E s g ib t im D e u ts c he n d re i:laul [ o y ]

    u nd [a i] . N ur [a u ] s c h re ib t m a n s o, w ie m a n

    e s s p ric h t:

    der Baum , bauen

    22. D e n D ip h th o ng [o y] s ch reib t m a n o ft m it.eu u n d m an c h m a l m it.u .

    Leute, Euro, Muse , Huser

    W e n n d a s W o r t v o n e in e r F o rm m it.au

    k o m m t, s c h re ib t m a n im m e r. u : M a c h e n

    S ie a ls o d ie P ro be :

    Muse (die Maus), Huser (das Haus) ,

    sie luft (laufen)

    W e n n d a s W o rt v o n k ein er F orm m it.a u

    k o m m t, s ch re ib t m a n fa st(I) i m m e r.e u .

    A us n a h m e n le rn t m a n a m b e s te n a u s w en -

    Q l g w ie z u m B e is p ie l:

    die Sule, enttuscht

    d ie P ro be , -n Tes td ie A u sn ah m e , -n Sac he , d ie a nd ers ist als norm al; Reg ela us we nd ig I ~r ne n s eh r g enau le rne n

    d ie S fu tle, -n d nner, langer, v ert ik al stehender G eg en-stand, der e in e D ec ke stab il in ihrerPo s it io n h lt

    23. F r d en D ip hth on g [a i] w ird n orm a le rw e is e.e g es ch rie be n. E s g ib t n ur w e nig e W rte r,

    d ie m an m it.ai , a y o d e r e y s c h r e i b t :

    W ir gehen einkaufen: ein K ilo Fleisc h, drei

    Eier, Reis und zwei Fla sc he n Wein.

    Abe r : der Mai, der Hai, Bayern, Meyer)

    der H ai, -e gefhr lich er Meeresf isch

    24. A c h t u ng: .,ie s ie ht hn lic h a us, a b e re ss te ht f r e in la ng es,.i = [i :] B i tt e u n t e r-

    s c h e i d e n

    das Lied - Es tut m ir leid.

    e r b le ibt - Er ist g eb lieben.

    25. A m W o rt- o de r S ilb en en de h re n S ie o ft e ins ch w ach e s .a o d e r.ea , A be r A ch tu ng : N urwe nig e W rte r h ab enwirklich ein a a m

    Wo r t e n d e i

    d as Sofa, die O ma, die Cola

    B ei d en m e is te n W rte rn s te ht a m W o rte nd e

    e in ,,-e r . M a n s p ric h t e s w ie e in k u rz e s,

    o f f e n e s.a , s c hre ib t a b er , ,-e r :

    D ie Kinder spielen w ieder im W asser.

    da s S lbe ne nd e, -n En d e de s Teils eines Wor tes

    Deutsch p erfekt 9

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    26. W en n d ie B uchstaben b , d oder .s amE n d eeines Wor tes (o d e r W o r tt e il e s )steh e n,

    we r d e nsie nich t (b l, (d l, [gl aus ges p r o ch en,

    s on de rn [pl, ltl u nd [k lo De shalb w e i ma n

    m a nch m a l nich t, o b m an ein W o rt m it .b ,

    d , g sc h r eib t o d e r m it.p , t k :

    der Typ, ab er: das Lob

    die W elt, aber: der Held

    der Z weck, aber: der W eg

    Versuchen Sie, an dere Formen de s Worte s z u

    fin d e n, e s a lso-lng e r z u m a c h e n. Bild en Sie

    zu m B e isp i e l d en P lural bei ein em Sub stan -

    t iv o der d e n In fin itiv b e i e in e m V erb . Dan n

    erken nen Sie, we lcher Bu chstabe rich tig ist:

    die Typen, abe r: loben

    die W elte n, ab er: die H elde n

    die Zweck e, aber: die W ege

    d er H ~ld, -e n M a n n, de r ohne Angst gefhrliche Aufgabenlst

    d er Z w~c k, -e Ziel

    bilden hier: form en ; m ach en

    27. V iele Adje k tive en de n a uf ,, - ig . In S d-d e u tsc h lan d sp ric h t m a nz wa r [lk ], a be r d ie

    St a n dard aus sp ra che is t [i~ l, als o g enau wie

    be i d e n Ad je ktiv e n au f ,,- I ich . W ird ein

    A d j ektiv mit ,,-ig od e r ,,- ich g e s ch rie b en?

    M a c hen Sie den T es t Wen n man d as Wo r t

    v er l n g ert u n d e in [g lhrt, s ch re ib t m an

    ,,- ig , s onst n i c ht:

    billig S ie spr ec he n : billich ) -- billiger S ie

    sp re c he n : billiger )

    Aber: ngstlic h - ngstlic her

    ver l~ngern ln ge r m ac hen

    28. Es gibt a u ch v iele A d je ktiv e a uf ,,-is c h .W en n Sie P rob l e m eh ab e n, den Unte rs ch i e d

    zwis c h e n d e m [~l - L a u t(,,-i g ) u n d d em

    [/]-L au t (,,- i sch ) zu hren, hilft e s Ihnenauch, d a s W ort z u v erlngern:

    windig m an spricht: windich ) - windiger

    Aber: strmisch - strmischer

    29. F r den Lau t U1steh t im Deu tsc h en no rma-l e r w e is e d ie B uch sta be nk om b in atio n .sc h :

    Es ist regnerisc h, aber ich w nsc he mir

    Sc