Deutsche Social Collaboration Studie 2020. ... Deutsche Social Collaboration Studie 2020 Auf Basis...

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    16-Oct-2020
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Transcript of Deutsche Social Collaboration Studie 2020. ... Deutsche Social Collaboration Studie 2020 Auf Basis...

  • Deutsche Social Collaboration Studie 2020.

    www.campana-schott.com

    Prof. Dr. Peter Buxmann Leiter Fachgebiet Wirtschaftsinformatik Software & Digital Business

  • 3

    Inhalt.

    § Kernaussagen 4

    § Einleitung 7

    § Datenerhebung und Teilnehmer 8

    § Deutsche Social Collaboration Studie –

    5 Jahre im Rückblick 12

    § Nutzung, Mehrwerte und Erfolgsfaktoren

    von Social Collaboration 14

    § Einbindung von Firstline Workern –

    Potenziale und Hemmnisse 20

    § Change Management und Social Collaboration 24

    § Social Collaboration und die digitale

    Unternehmenskultur 26

    § Analytics & Künstliche Intelligenz –

    neue Technologien rund um die Zusammenarbeit 30

    § Zusammenfassung und Ausblick 34

    Impressum

    Herausgeber:

    Fachgebiet Wirtschaftsinformatik

    der Technischen Universität Darmstadt

    unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Buxmann.

    Technische Universität Darmstadt Fachgebiet Wirtschaftsinformatik Software & Digital Business

    Hochschulstraße 1 64289 Darmstadt T: +49 6151 16-24333 Fax: +49 6151 16-24336 E-Mail: [email protected]

    Unterstützt durch:

    Campana & Schott

    Campana & Schott ist eine internationale Management- und Technolo- gieberatung mit mehr als 400 Mitarbeitern in Europa und den USA. Wir gestalten die digitale Zukunft unserer Kunden und sorgen seit mehr als 25 Jahren dafür, dass technologische, organisatorische oder unter- nehmerische Transformationsvorhaben erfolgreich sind – ganzheitlich und mit Leidenschaft. Zu unserem Kundenstamm gehören 28 von 30 DAX-Unternehmen sowie große mittelständische Unternehmen. Wir blicken auf weltweit über 7.000 Best-Practice-Projekte bei mehr als 1.000 Kunden sowie auf eine Wiederbeauftragungsquote von über 90 %.

    Weitere Informationen: www.campana-schott.com

    Deutsche Social Collaboration Studie 2020 Inhalt

  • Deutsche Social Collaboration Studie 2020

    Auf Basis der Befragung von 1.079 Mitarbeitern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt die Deutsche Social Collaboration Studie 2020 zu folgenden Kernergebnissen:

    Kernaussagen

    5

    Kernaussagen.

    Höhere Kundenzufriedenheit wird als Ziel immer wichtiger und liegt erstmals auf Platz 2.

    Social Collaboration Reifegrad erhöht sich weiter von 4,05 auf 4,08.

    Mitarbeiter sind bei höherem Reifegrad um fast 40% effizienter.

    Reifegrad von Firstline Workern steigt, bleibt aber hinter Information Workern zurück.

    16% der Firstline Worker können gar nicht über digitale Endgeräte auf Social-Collaboration-Tools zugreifen.

    IT-Security und Datenschutz sind größte Hürden für KI-Einsatz.

    Change Management ist ein kritischer Erfolgsfaktor für die Einfüh- rung von Social Collaboration – wird aber häufig vernachlässigt.

    Social Collaboration verbessert die digitale Unternehmenskultur.

    Social-Collaboration-Tools unterstützen die Arbeit mit agilen Methoden wie Scrum oder Kanban.

    Fast die Hälfte der Teilnehmer bewertet KI als Schlüssel- technologie.

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  • Einleitung.

    Die Deutsche Social Collaboration Studie gibt einen aus- sage kräftigen, umfassenden und unabhängigen Überblick über die Nutzung moderner Technologien zur vernetzten Zusammenarbeit in Unternehmen. Dabei betrachtet sie insbesondere organisatorische Aspekte wie digitale Unter- nehmenskultur, Arbeitseffizienz und Change Management. Die Studie findet seit 2016 als jährliche Befragung statt und richtet sich an Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

    Das Jahr 2020 wird in die Geschichte eingehen. Wohl noch nie hat sich die Zusammenarbeit in Unternehmen so schnell verän- dert. Was gestern noch undenkbar schien, ist in wenigen Wochen Alltag geworden. Dabei spielen IT-Infrastrukturen und moderne Kommunikationstools eine entscheidende Rolle, damit viele Unternehmen überhaupt noch weiterarbeiten können. So habe sich Mitte März der durch Videokonferenzen verursachte Daten- verkehr am weltgrößten Internetknoten DE-CIX in Frankfurt am Main innerhalb von nur einer Woche verdoppelt, erklärt der Betreiber.

    Dies verwundert nicht, denn schließlich arbeiten in dieser Zeit fast alle Mitarbeiter, für die das möglich ist, vom Homeoffice aus. Klassische Kommunikationsmittel sind entweder nicht mehr möglich, wie persönliche Gespräche und Meetings vor Ort, oder nicht ausreichend, wie Telefon und E-Mail. So kommen zunehmend Webkonferenzen, Chat oder weitere moderne Social- Collaboration-Tools zum Einsatz. Denn viele Mitarbeiter wissen oder haben schnell gelernt, wie praktisch und effizient diese Anwendungen sind, um eine reibungslose ortsunabhängige Kommunikation zu ermöglichen.

    Welche langfristigen Folgen diese kurzfristige Umstellung haben wird, lässt sich derzeit nicht absehen. Daher ist es umso wichti- ger, diesen Wandel mit unabhängigen Studien und Analysen zu begleiten. Bereits seit fünf Jahren untersucht die Deutsche Social Collaboration Studie den Einsatz moderner Tools für die ver- netzte Zusammenarbeit in Unternehmen. Sie zeigt, dass der Reifegrad langsam, aber kontinuierlich steigt. Dies gilt auch für

    die Ausgabe 2020, deren Daten noch vor den aktuellen Ereignis- sen erhoben wurden. Daher dient sie sozusagen als Ausgangs- punkt, um die längerfristigen Auswirkungen des Lockdowns auf die Nutzung von Social-Collaboration-Tools in Unternehmen feststellen zu können.

    Die Studie gibt einen Überblick über den aktuellen Reifegrad der Unternehmen bezüglich der eingesetzten Social-Collaboration- Tools. Dabei unterscheidet sie zwischen Mitarbeitern im direk- ten Kundenkontakt oder der Fertigung und Produktion (Firstline Worker) sowie den Mitarbeitern, die vorwiegend im Büro oder Homeoffice tätig sind (Information Worker). Hier zeigen sich große Unterschiede hinsichtlich des Reifegrads, die sich zwar verringern, aber weiterhin deutlich sichtbar sind.

    Zudem bietet die Studie einen Einblick in die Ziele, die Unter- nehmen beim Einsatz von Social-Collaboration-Tools verfolgen, sowie die dadurch erreichten kulturellen Veränderungen. Sie zeigt: Die Unternehmenskultur verbessert sich vor allem in den Bereichen interdisziplinäre Zusammenarbeit, Innovations- orientierung, Veränderungsbereitschaft und Technologieaffini- tät. Doch Social-Collaboration-Technologien sind vor allem dann erfolgreich, wenn sie sinnvoll in die bestehenden Arbeits- prozesse integriert und mit verschiedenen, aufeinander abge- stimmten Change-Management-Maßnahmen begleitet werden. Dann erhöht sich auch die Arbeitseffizienz.

    Einen Blick in die nahe Zukunft wirft die Studie in Bezug auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz und Analytics-Tools. Wäh- rend nur noch jeder vierte Befragte glaubt, dass diese Technolo- gien erst am Anfang stehen, erkennt schon fast jeder zweite sie als wichtige Schlüsseltechnologien an. Doch die Umsetzung steckt noch in den Kinderschuhen. So setzt derzeit nur ein Bruchteil der Unternehmen intelligente Anwendungen in grö- ßerem Maßstab ein. Insgesamt erhalten Führungskräfte und Entscheidungsträger mit der Deutschen Social Collaboration Studie 2020 wertvolle Anhaltspunkte, die sie bei der Einführung ihres digitalen Arbeitsplatzes beachten sollten.

    „Algorithmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz sind auf dem besten Weg zur Basistechnologie des 21. Jahrhunderts zu werden. KI-Anwendungen können dabei zu Kosten- und Zeiteinsparungen, aber auch zu besseren Entscheidungen führen. Die Qualität der KI-Algorithmen hängt maßgeblich von der Qualität und Quantität der verwendeten Trainingsdaten ab. Die Etablierung einer neuen Datenkultur in und zwischen Unternehmen wird damit zukünftig zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor.“

    Prof. Dr. Peter Buxmann, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität Darmstadt

    Boris Ovcak, Director Social Collaboration bei Campana & Schott GmbH

    „Die wissenschaftliche Längsschnittstudie über mittlerweile fünf Jahre unter- streicht deutlich, dass der Einsatz moderner Technologien sich für Unternehmen auszahlt: So konnte ein klarer Zusammenhang zwischen hoher Arbeitseffizienz und dem Einsatz moderner Social-Collaboration-Technologien nachgewiesen werden. Zudem fördert Social Collaboration netzwerkartige Zusammenarbeit und ist ein wesentliches Puzzleteilchen auf dem Weg zu einer digitalen Unternehmenskultur.“

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    Deutsche Social Collaboration Studie 2020 Einleitung

  • Abbildung 2: Anteil der Studien- Teilnehmer nach Tätigkeitsfeld.

    Abbildung 1: Anteil der Studien- Teilnehmer nach Unternehmensgröße.

    Berufliches Tätigkeitsfeld

    Abbildung 2: Anzahl der Studien-Teilnehmer nach Tätigkeitsfeld.

    Anzahl Mitarbeiter

    Abbildung 1: Anzahl der Studien-Teilnehmer nach Unternehmensgröße.

    0,6 % 250-500

    18,7 % 501-1.000

    0,3 % 100.000

    IT-Bereich

    Fertigung & Produktion

    Einkauf & Vertrieb

    Finanzen & Controlling

    Personalwesen

    Forschung und Entwicklung

    Kommunikation

    Marketing

    Anderes

    19,0 %

    12,0 %

    12,0 %

    9,1 %

    7,0 %

    6,7 %

    6,2 %

    26,9 %

    1,3 %

    Berufliches Tätigkeitsfeld

    Abbildung 2: Anzahl der Studien-Teiln