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    Dezember 2015 bis April 2016 Nr. 24

    Markt ObernzellMarkt Obernzell Gemeindeblatt

    Bärnbachmühle • Breitwies • Ederlsdorf • Edlhof • Erlau • Figermühle • Grub • Haar • Hammermühle • Holzschleife Hötzmannsöd • Leopoldsdorf • Matzenberg • Niedernhof • Nottau • Öd • Ödstadl • Rackling • Rollhäusl • Steinöd

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    LIEBE MITBÜRGERINNEN UND MITBÜRGER,

    das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu, Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür und wir alle freuen uns auf ein paar Tage Besinnlichkeit, Inne- halten und Ausspannen im Kreise der Familie.

    Rückblickend ist dieses Jahr durchaus positiv für die Gemeinde verlaufen.

    Die Dorferneuerung in Nottau konnte abgeschlossen und mit einem Festakt im September zusammen mit der Bevölke- rung gefeiert werden.

    Der Bau des Hochwasserschutzes für das Gewerbegebiet Erlau ist in vollem Gange und auch die Planungen für den Bauabschnitt 2 Erlau-West Donau- gründe schreiten bereits voran.

    Erfreulich ist für mich auch die anhal- tend positive Entwicklung der örtlichen Betriebe und die damit verbundenen Arbeitsplätze in unserer Gemeinde.

    Ich darf mich beim Marktgemeinderat und bei meinen beiden Stellvertretern für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken. Mein Dank gilt auch der Ver- waltung und dem Bauhof, die wieder hervorragende Arbeit geleistet haben.

    Ein herzliches Vergelt’s Gott auch allen Spendern, die durch ihren Einsatz den Bedürftigen in unserer Gemeinde immer wieder helfen.

    Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, den Vereinen und Hilfsorganisationen sowie allen ehrenamtlich Tätigen für deren Arbeit und Unterstützung bedanken.

    Ihnen und Ihren Familien wünsche ich persönlich sowie im Namen des Markt- gemeinderates, der Verwaltung und des Bauhofes ein friedvolles Weih - nachtsfest, sowie Glück, Gesundheit und Zufriedenheit für das Jahr 2016.

    Ihr

    Josef Würzinger Bürgermeister

    BÜRGERMEISTER

    Anna Maria Dobler-Schweller, 2. Bgm. Josef Bauer, 3. Bgm.

    Gemeinderat:

    Christoph Bauer, Ludwig Blößl, Ludwig Böhmisch, Josef Hammel, Werner Kronawitter, Stefan Liebl, Erich Obermeier, Nikolaus Pollok, Ludwig Prügl, Franz Resch, Josef Rosenberger, Ingrid Schmitz, Beate Wandl, Bernhard Weindler

  • 3HOCHWASSERSCHUTZ ERLAU

    Deich, Mauer, Mobilelemente – Beim Erlauer Hochwasserschutz zeichnet sich eine Kombi-Lösung ab

    Das Wasserwirtschaftsamt hatte zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Bauabschnitt 2, Erlau West (Donaugründe), beim Hochwasser- schutz geladen. Wolf Dieter Rogowsky vom Wasserwirtschaftsamt gab eine Einführung über die Grund- lagen und Voraussetzungen des Hochwasserschutzes in Erlau. Der Frei- staat Bayern als Maßnahmenträger und Verantwortlicher für das Gewäs- ser Donau ist hier federführend betei- ligt, wie auch auf deutscher Seite das Wasser- und Schifffahrtsamt und auf österreichischer Seite die Via Donau. Das Wasser- wirtschaftsamt als planende und baubegleitende Behörde muss sich an geltende Vorgaben halten. Diese sind staatlicherseits geregelt wie zum Beispiel im Landesentwicklungsprogramm. Beim Bau des Hochwasserschutzes sind Wirtschaftlichkeit und Effi- zienz bei Planung und Ausführung im Auge zu behalten. Rogowsky betonte, dass man beim Hochwasserschutz Erlau auch den Dialog mit den betroffenen Anliegern suche. Man werde, sofern dies mit den Maßgaben vereinbar ist, auch versu- chen, individuelle Lösungen zu finden. Zum Thema Einsatz mobiler Elemente im Hochwasserschutz führte er aus, dass diese nur bei dringendstem Bedarf eingesetzt werden. Ihr Einsatz ist durch ent- sprechende Vorschriften genau geregelt. Ing. Ste- phan Hauke vom Wasserwirtschaftsamt, der vor Ort das Projekt Hochwasserschutz Erlau betreut, stellte dann den derzeitigen Stand wie auch die nächsten Schritte vor. Ziel der Schutzmaßname ist es, die Anlieger vor einem 100-jährigen Hochwasserabfluss am Pegel Passau, HQ 100 = 8.800 cbm/s, plus 15 Pro- zent zu schützen. Dies wäre dann ein Abfluss von 10.120 cbm/s, was fast exakt dem Spitzenabfluss beim Hochwasser 2013, mit ca. 10.000 cbm/s ent- spricht. Nach Beendigung der Bodenuntersuchun- gen und Berechnungen für die technischen Bau- werke im Hochwasserschutz werden die Grund- stücksverhandlungen mit den Eigentümern erfolgen. Danach erfolgt die genaue Planung der Ausführung und Bauweise des Hochwasserschut- zes. Hauke betonte, es werde wahrscheinlich auf eine Kombinationslösung mit Deichbauweise, vor allem im wenig besiedelten Bereich, und Mauer- bauweise hinauslaufen, wobei der Einsatz mobiler

    Elemente auch partiell sein kann. Hier stellte er auch die Verhandlungs- und Dialogbereitschaft des WWA, gerade auch bei den sogenannten „Härte- fällen“ bei den Donauanrainern heraus. Als erfreu- lich bewertete er das Ergebnis eines Informations- gespräches mit den Verantwortlichen des TSV Erlau - hier zeichnet sich eine Lösung für den Verbleib des Sportparks Erlau im Hochwasserschutzbereich ab. Nach dem Fortschreiten der konkreteren Planun- gen soll auch wieder eine öffentliche Informations- versammlung mit Bürgeranhörung stattfinden, vor- her wird es keine definitiven Entscheidungen den Bau des Hochwasserschutz betreffend geben. Hans Jörg Wagmann, vom gleichnamigen Pla- nungsbüro in Fürstenzell, verwies auf derzeit lau- fende Hochwasserschutzprojekte wie bei der Firma Sumida, dem ZF Werk 1 in Passau-Grubweg, beim Schloss Neuhaus am Inn oder auch bei der Kläran- lage in Haibach. Er erläuterte die Ergebnisse der derzeitigen Bodenuntersuchungen und ging auch auf die Problematik Grundwasser ein. Wichtig für die Realisierung der Hochwasserschutzmaßnahme ist auch der hydraulische Nachweis, damit diese Maßnahme nicht unmittelbare, negative Auswir- kungen auf die Stromober- oder -unterlieger hat. Auch er appellierte an die Anlieger, sich in der Pla- nungsphase mit ihrer Meinung und auch mit Vor- schlägen einzubringen. Zum weiteren Zeitplan führte er an, dass man die Fertigstellung der Vor- planung und Bürgerinformation für März 2016 ins Auge gefasst hat, wie auch die Vergabe weiterer Planungsleistungen. Die Entwurfs- und Genehmi- gungsplanung soll ab Mitte 2016 erfolgen, sodass man mit der Einleitung der Planfeststellung 2017/2018 rechnen kann.

  • 4 AKTUELLES AUS DEM RATHAUS

    BÜRGERMEISTER 2

    HOCHWASSERSCHUTZ ERLAU 3

    AKTUELLES AUS DEM RATHAUS 4, 5

    WASSERVERSORGUNG 6

    STROMPREISVERGLEICH 7

    RÜCKBLICK 8

    KAISERMALER RUDOLF WIMMER 9

    SENIORENBEIRAT 10

    KULTURPREISE 11

    SCHON GEWUSST 12

    FEUERWEHR 13

    HERZ-JESU-BUND 14

    ZIRKUS OZELLONI 15

    GESUNDHEITSREGIONPLUS 16

    SPORTLEREHRUNG 17

    SCHULE 18

    KINDERGARTEN 19

    VERANSTALTUNGSKALENDER 20

    PFARRGEMEINDE 21

    SPARKASSE/WASSERSKITEAM 22

    WERBUNG 23

    WERBUNG 24

    LIEDERTAFEL 25

    ANLÄSSE 26, 27

    FASSADENPROGRAMM 28

    IMPRESSUM

    Herausgeber: Marktgemeinde Obernzell

    Verantwortlich für den Inhalt: 1. Bgm. Josef Würzinger, Gemeinderat

    Redaktion: Norbert Pree

    Bildmaterial: Norbert Pree, Archiv der Gemeinde, privat

    Satz und grafische Gestaltung: Beate Huber

    Anzeigen-Annahmeschluss: 15. März 2016

    Erscheint: April 2016

    Informationen und Veranstaltungen unter: www.obernzell.de

    Foto: Norbert Pree

    INHALT Strompreis im Jahr 2016 Es freut uns, Ihnen mitteilen zu können, dass nach einer Senkung des Strompreises in diesem Jahr, der Preis für 2016 trotz steigender staatlicher Umlagen unverändert günstig bleiben wird. Zusätzlich bieten wir Ihnen auch einen Ökostromtarif an, welcher zu 100 % aus Wasserkraft besteht.

    Wir möchten Sie bitten, auch in Zukunft bezüglich der Stromversorgung Ihrer Gemeinde das Ver- trauen zu schenken und freuen uns, Sie auch im kommenden Jahr mit Strom versorgen zu dürfen. Unsere Stärke ist es, dass die gemeindlichen Fach- kräfte bei Problemen direkt vor Ort sind und Ihnen für sofortige Hilfe zur Verfügung stehen.

    Bei Fragen zu unseren Tarifen können Sie sich gerne an Frau Fesl unter 08591/9116-116 wenden.

    Wasserversorgung Im November wurde der Tiefbrunnen Erlau durch eine Fachfirma von Grund auf gereinigt.

    Dies war u.a. auch aufgrund der Beeinträchtigun- gen des Hochwassers 2013 notwendig. Im Anschluss an die Reinigung wurde auch eine Spü- lung diverser Wasserleitungen vorgenommen, um darin enthaltene Ablagerungen zu beseitigen. Im kommenden Jahr wird eine Leitung von Ödstadl nach Obernzell erstellt, wodurch es erstmals mög- lich wird, bei Bedarf auch Wasser von der Wasser- versorgung Bayerischer Wald nach Obernzell zu lei- ten. Es ist somit auf Dauer die Versorgungssicherheit mit Wasser im Gemeindegebiet gewährleistet.

    Breitband Die Regierung von Niederbayern hat inzwischen den Breitbandausbau wie beantragt für den Ortsteil Haar und das Gewerbegebiet Obernzell genehmigt. Am 1. Oktober fand für die Haarer Ein- wohner eine Infoveranstaltung zum geplanten Glasfaserausbau statt, welche sehr gut besucht war. Die Anwohner in Haar werden von der Tele- kom im nächsten Schritt die Nutzungsvereinbarun- gen für die Grundstücksbenutzung erhalten. Hier bitten wir alle Eigentümer, eine entsprechende Ver- einbahrung zu unterzeichnen, damit der Glasfa- seranschluss auch auf Ihrem Grundstück kostenfrei verlegt werden darf. Für noch unterversorgte Gebiete im gesamten Gemeindebereich wurde bereits ein weiteres Verfahren gestartet. Sobald es hierzu Neuigkeiten gibt, werden wir wieder darü- ber berichten.

  • 55AKTUELLES AUS DEM RATHAUS

    Ein Vierteljahrhundert ein