Diakonie Jahresbericht 2012

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Der Jahresbericht der Diakonie Österreich gibt einen Überblick über die Arbeit der verschiedenen diakonischen Einrichtungen.

Transcript of Diakonie Jahresbericht 2012

  • Jahresbericht 2012

    Dia

    koni

    sche

    Info

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    ion

    167-

    2/13

    Menschlichkeit braucht Untersttzung

  • Inhalt

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    Vorwort

    Altenhilfe

    Behindertenhilfe

    Gesundheit

    Flchtlingshilfe

    Katastrophenhilfe

    Entwicklungszusammenarbeit

    Bildung

    Kinder- und Jugendhilfe

    Menschen in sozialen Krisen

    Rettungs- und Sanittsdienst

    Eurodiaconia

    Sponsoring

    Diakonie Produkte & Service

    Finanzbersicht

    Mitglieder

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    Inhalt

    Altern in der Mitte der Gesellschaft. Lebensqualitt sichern.

    Aus dem Leben schpfen. Fr mich und fr andere.

    Spendenkonto PSK 23.96.444

    www.diakonie.at

  • Die Welt braucht VIPs ist zu lesen. Gemeint sind aber nicht die Reichen und Schnen der Seitenblickgesellschaft, sondern die Welt brauche Very Inspired People. Dem kann ich zustimmen, die Welt braucht Menschen, die be-seelt sind, die vom Geist erfllt sind, die bewegt sind und andere bewegen knnen. Der Papst, der eine arme Kirche fr die Armen wolle, sei so einer, oder Mutter Theresa, oder Bill Gates,

    ja auch die Wirtschaft braucht inspirierte und inspirierende Menschen. Da gehen Glanz und Geist, scheints Hand in Hand.

    Im Neuen Testament wird uns gesagt: Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Krfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen. In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller. (1.Kor.12)

    Die Welt braucht Very Inspired People. Und die Welt hat diese VIPs , sie sind mitten unter uns und mssen nur wahrgenommen werden. Jede und jeder von ihnen leben diese Begeis-terung und ihre Begabungen an ihrem jeweils besonderen Ort. Dieser Jahresrckblick macht viele dieser Menschen sichtbar. Sie leben und arbeiten in der Diakonie, sie untersttzen die

    Arbeit der Diakonie, ob haupt- oder ehrenamt-lich, ob durch ihren materiellen oder immate-riellen Beitrag. Diese Heft gibt Gelegenheit, in die Welt der VIPs einzutauchen, an die Orte zu gelangen, an denen sich das Leben entscheidet und all den Menschen, die sich vom Geist der Nchstenliebe inspirieren haben lassen und an-deren zur Inspiration werden, auch Dank sagen zu knnen.

    Ihnen allen dankt besonders

    Pfarrer Mag. Michael Chalupka,Direktor der Diakonie sterreich

    Zusammenhang mit der Entstehungsgeschichte der Diakonie und der Hilfe fr benachteiligte Kinder und Jugendliche.Nationalratsprsidentin Barbara Prammer, So - zialminister Rudolf Hundstorfer, Kardinal Chris-toph Schnborn sowie die drei Landeshaupt-leute Erwin Prll, Hans Niessl und Josef Pringer nahmen den Diakonie Adventkranz mit Freude entgegen.

    Im Advent 2012 war die Diakonie sterreich wieder Botschafterin fr Kinder und Jugend-liche, die es schwer haben. Diakonie Direktor Michael Chalupka konnte auch in diesem Jahr diversen prominenten Persnlichkeiten aus Politik und Gesellschaft originale Diakonie-Ad-ventkrnze berreichen und ntzte die Gelegen-heit, die Geschichte des Hoffnungstrgers zu erzhlen. Der Adventkranz ist eine ursprnglich evangelische Erfindung. Er steht in engem

    Diakonie Hoffnungstrger-Kampagne

    Very Inspired People

    Diakonie Adventkampagne fr Jugendliche, die es schwer haben

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    Vorwort

    Liebe Freundinnen und Freunde der Diakonie!Liebe Schwestern und Brder!

  • 20 Jahre Tageszentren in Salzburg

    Tageszentren bieten Betreuung fr pflege-bedrftige SeniorInnen tagsber, whrend die Betroffenen jedoch im gewohnten Umfeld wohnen. Fr viele Menschen im Alter sind die Tageszentren eine unverzichtbare Alternative zum Seniorenheim. Vor 20 Jahren stellte die Stadt Salzburg erstmals finanzielle Mittel fr geriatrische Tageszentren zur Verfgung und

    bernahm damit sterreichweit eine Vorreiterrol-le. Das Diakonie-Zentrum Salzburg betreibt zwei Tageszentren und lud am 18. Oktober ehema-lige MitarbeiterInnen, Freiwillige, VertreterInnen aus Politik und Verwaltung, sowie Angehrige zu einem Jubilumsabend ein. Auf dem tglichen Engagement und der qua-littsvollen Arbeit der MitarbeiterInnen seit 20 Jahren baut der Erfolg dieses wichtigen Ange-botes in der SeniorInnenarbeit auf.

    Miteinander leben gewinnt den Euro-pischen Diakoniepreis 2012

    Miteinander leben freut sich ber den Euro-diaconia Award 2012. Das ausgezeichnete Projekt Haus Lagergasse in Graz vereint drei Angebote unter einem Dach: Betreute Wohn-gemeinschaften fr SeniorInnen, vollzeitbetreu-tes Wohnen fr Menschen mit psychischen Beeintrchtigungen und gefrderte Wohnungen fr Familien und Studierende. Diese Durchmi-schung ermglicht, dass sich alte und junge, kranke und gesunde Menschen im Alltag begegnen.

    Die Wrdigung der Jury bei der Preisverleihung am 5. Dezember 2012 in Brssel lautete: Das Projekt sei nicht nur innovativ und effektiv, sondern zeige auf eindrucksvolle Weise, wie miteinander leben funktionieren kann.

    Englischunterricht im Haus fr Senioren

    Good morning! tnt es frhlich aus einem Raum im Erdgeschoss des Hauses fr SeniorInnen Wels. Dort sitzt nicht etwa eine Schulklasse, die mit dem Englischunterricht beginnen will, sondern eine Gruppe von sechs

    Bewohnerinnen des Hauses, die vorhandene Kenntnisse auffrischen oder einfach etwas Neues kennen lernen wollen. Die gebrtige Sdafrikanerin Elaine Pichler bietet ehrenamt-lich Unterricht in ihrer Muttersprache an. Es geht darum, die TeilnehmerInnen in Schwung zu bringen, ihnen eine schne Abwechslung zu bieten und nicht so sehr um das Erlernen der Sprache, erklrt sie.

    Die EU hat 2012 zum Jahr des Aktiven Alterns und der Solidaritt zwischen den Generationen erklrt. Der Diakonie ging es bei den politischen Aktionen im EU-Jahr nicht um die Aktivierung von Menschen im Alter, sondern um einen Aktivierungsschub fr die Politik. Die Forderung der Diakonie ist es, Menschen im Alter ein selbstbestimmtes Leben zu ermglichen. Die Diakonie bietet schon jetzt individuell zugeschnittene Dienstleistungen, wie Tageszentren oder Kurzzeitpflege, damit Menschen im Alter und ihre Angehrigen bei groen Belastungen aufgefangen werden knnen. Leistbare Pflege fr alle Menschen im Alter ist das Ziel.

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    Elke Merl, Geschftsfhrerin Miteinander leben bei der Verleihung des Europischen Diakonie-preis 2012 in Brssel

    Eine besondere Englischklasse: Sprachunterricht im Haus fr Senioren

    20 Jahre Tageszentren fr SeniorInnen in Salzburg ein Fest!

    Altenhilfe Leistbare Pflege fr Menschen im Alter

  • Zehn Jahre Diakonie in Harbach & Erffnung Altenwohn- und Pflegeheim St. Peter

    Gleich zwei besonders schne Ereignisse an einem Tag und Ort standen am Freitag dem 19. Oktober 2012 fr die Diakonie de La Tour am Programm. Bei Sonnenschein und regem Gsteandrang wurde nicht nur das 10 jhrige Jubilum der Diakonie in der Stadt Kla-genfurt gefeiert, sondern auch das neue Alten-wohn- und Pflegeheim St. Peter offiziell erffnet. Ein modernes Bauwerk, dass junge Architektur mit den Bedrfnissen lterer Menschen gekonnt in Einklang bringt. Ankommen und wohlfhlen,

    so der Grundsatz, den dieses Haus mit Licht, Wrme, freundlichen Farben, Wintergrten so-wie grozgigen Platzverhltnissen im positiven Sinne erfllt.

    Generationen gehen aufeinander zu

    Im Rahmen eines Sinnesprojektes initiierte die Evangelische Volksschule des Diakonievereins in Salzburg begleitete Treffen zwischen Kindern und BewohnerInnen des Hauses fr Senior-Innen. SchlerInnen besuchten die Bewohner-Innen im Haus fr SeniorInnen und boten ihnen an zwei Tagen ein vielfltiges Programm: Mrchen vorlesen, miteinander singen und musizieren, zeichnen und malen. Beim Bewe-gungsangebot der Ergotherapie war Jung und Alt willkommen und machte beiden Genera-tionen viel Spa. Beim Gegenbesuch in der Volksschule konnten SeniorInnen am Unterricht teilnehmen und erleben, wie abwechslungsreich Schule heutzutage sein kann.

    Neues Haus fr Betreutes Wohnen in St. Stefan ob Leoben

    Miteinander leben konnte im Jahr 2012 be-reits ihr sechszehntes Haus fr Betreutes Wohnen erffnen. Im Mittelpunkt der Steiermark, in der Wohngemeinde St. Stefan ob Leoben,

    sind 12 barrierefreie und seniorengerechte Wohnungen mit jeweils 47 m Wohnflche entstanden. Nach einer rund einjhrigen Bauzeit konnten die Wohnungen im November 2012 an die ersten BewohnerInnen bergeben werden. Weitere Projekte sind bereits in Umsetzung: In der Grazer Peter Rosegger Strae werden aktuell 34 betreute Seniorenwohnungen gebaut und im Bezirk Voitsberg wird das Schloss Maria Lankowitz revitalisiert.

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    Austausch zwischen Alt und Jung ffnet beiden die Augen und macht Spa

    Schnupperstunde Musik- und Bewegungstraining beim Tag der offenen Tr in St. Stefan ob Leoben

    Im Garten des Altenwohn- und Pflegeheims St.Peter in Klagenfurt

    Diakonie Kernkompetenz Altenhilfe

    Diakonie Burgenland Diakonie Oberwart Diakonieverein Burgenland

    Diakonie de La Tour in Krnten

    Diakoniewerk Gallneukirchen in Steier-mark, Obersterreich, Salzburg, Wien

    Evangelischer Diakonieverein Linz

    Johanniter-Unfall-Hilfe in Wien, N, Tirol

    Miteinander leben in der Steiermark

    Altenhilfe

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  • 6Behindertenhilfe

    Experiment Leben Das Leben auf die Bhne bringen

    Vor 19 Jahren ist das Theater Malaria aus einer Eigeninitiative von knstlerisch ttigen Menschen mit Behinderung im Diakoniewerk entstanden. Das Ensemble besteht derzeit aus zehn SchauspielerInnen aus dem Diakoniewerk, die von externen Profis der freien Szene unter-sttzt werden. Diese sind oft berrascht vom komischen Talent sowie vom tnzerischen oder

    sprachlichen Ausdruck der SchauspielerInnen der Theatergruppe Malaria.Experiment Leben Winklergasse 43 heit das