Diakonie magazin spezial 2010: Jugend

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Mama waschen, anziehen, ausfahren - Wenn Kinder ihre kranken Eltern pflegen müssen

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  • 2010

    Mama waschen, anziehen, ausfahrenWenn Kinder ihre kranken Eltern pflegen mssen

    Keine Gewalt! Wenn Mdchen von zu Hause fliehen

    Seite 32

    Mehr Verstndnis!Ein Zentrum fr arabische Familien in Berlin

    Seite 18

    Mehr Zeit!Pflegeschler wissen, was sie wollen

    Seite 28

    Spezial Jugend

  • Herausgeber: Diakonisches Werk der EKD, Stafflenbergstrae 76, 70184 Stuttgart, Telefon (0711) 2 15 90Redaktion: Andreas Wagner (Chefredaktion), Barbara-Maria Vahl (verantwortlich), Telefon (030) 83001 136, E-Mail: [email protected]: Hansisches Druck- und Verlagshaus GmbH, Emil-von-Behring-Str. 3, 60439 Frankfurt, Geschftsfhrer: Jrg Bollmann, Arnd Brummer, Verlagsleitung: Frank Hinte, Layout: Hansisches Druck- und Verlagshaus GmbHAboservice: bruderhausDIAKONIE, Gustav-Werner-Strae 24, 72762 Reutlingen, Telefon (07121) 27 88 60, E-Mail: [email protected]: m-public Medien Services GmbH, Georgenkirchstr. 69/70, 10249 Berlin, Telefon (030) 28 87 48 35, E-Mail: [email protected] Zzt. gilt Anzeigenpreisliste 4/2010. Mediaberatung: Susanne ZurgeisselDruck: Bechtle Druck & Service GmbH & CoKG, EsslingenBezugs- und Lieferbedingungen: Das Diakonie Magazin erscheint viermal jhrlich. Der Bezug der Zeitschrift Diakonie Magazin ist im Mitgliedsbeitrag des Diakonischen Werkes der EKD e.V. enthalten.

    Impressum

  • Inhalt

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    PanoramaBesuch in einer Integrationsschule

    TitelthemaErst Krankenpflege, dann HausaufgabenZehntausende Kinder versorgen ihre chronisch kranken ElternInterviewUte Meybohm, Psychologische Psychotherapeutin in Berlin, warnt: Jugendliche knnen sich nicht vor berforderung schtzen

    Spektrum DiakonieBesuch in einer Einrichtung Kosmetikkurse, Kaffee und Mnner, die weinen im Deutsch-Arabischen Zentrum BerlinMeinungDr. Gabriele Kees: Die Mtter baden es aus das neue UnterhaltsgesetzReportageZeit fr die Patienten! Pflegeschlerinnen und -schler mit klaren Vorstellungen von ihrem BerufEine WeltDer Mut der Verzweiflung treibt sie her Papatya in Berlin schtzt junge Frauen vor GewaltMeine GeschichteReligiser geworden auf Evangelischer Schule in Hannover

    LebenskunstDie ganze Welt will Geld von dir Jugendliche in der SchuldenfalleTeenagermtterGut, dass Mama noch so jung ist! Ihre Ausbildung kann sie trotzdem machen . . .

    Impressum

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    18

    10

    Reportage

    Lebenskunst

    Besuch einer Einrichtung

    Titelthema

    Statt Freundinnen treffen: Fensterputzen. Kinder, die kranke Eltern versorgen, brauchen mehr Hilfe

    Das DAZ in Berlin mit breiter Angebotspalette fr arabische Jugendliche, Frauen und Mnner

    Das Projekt Junge Mtter auf dem Weg untersttzt Teenagermtter

    Pflegeschlerinnen und Pflegeschler voller Optimismus und Gestaltungswillen

    Diakonie magazin Spezial 2010

  • Fo

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    Die anderen basteln noch an ihren Pappmachhasen, Angelina ist schon fertig. In ihrer Schule bekommt jede Schlerin, jeder Schler einen Lern und Entwicklungsplan, der regelmig weitergeschrieben und mit den Eltern abgestimmt wird. Der Spa an der Schule und die Neugier zhlen hier ebenso wie individuelle Entfaltungsmglichkeiten.

    Diakonie ist dort,

    wo Menschen sie

    brauchen. Diakonie

    hilft Menschen

    in Not und in sozial

    ungerechten

    Verhltnissen.

  • Tom und Tobias, ebenfalls Klasse 4, verstehen sich gut. 2003 hat die Waldhofschule in Templin begonnen, inklusiven Unterricht fr alle Kinder zu gestalten. In jeder Klasse mit maximal 18 Schlern sind bis zu 50 Prozent Kinder mit Frderbedarf. Gemeinsames Lernen frdert das soziale Lernen und fhrt zu hheren Leistungen, sagen Fachleute.

  • Diakonie magazin X/20XX Rubrik

    Zwischen geistiger Behinde-rung und Hochbegabung gestalten wir Lernlandschaften, in denen die Kinder voneinander profitieren und optimal lernen knnen. Verschiedenheit wird als Bereicherung erlebt, sagt Schulleiter Wilfried Steinert. Die integrative Schule der Stephanus-Stiftung ist bundes-weit die erste mit diesem Kon-zept. www.waldhofschule.de

  • X/20XXDiakonie magazinRubrik

    Im Februar 2009 trat die UN-Konvention in Deutschland in Kraft, die das Recht aller Schler bekrftigt, unabhngig von Fhigkeiten oder Beeintrchtigungen sowie von ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft miteinander zu lernen. Kim (rechts, mit Kalimba), Konrad, Hanna und Tim aus Klasse 3 finden das ganz selbstverstndlich.

  • PanoramaSpezial 2010Diakonie magazin

    Einblicke in eine fremde Welt

    Etwa 1,1 Millionen Menschen in der Bundesrepublik lei-den an Demenz, und bis 2050 wird sich ihre Zahl wahr-

    scheinlich verdoppeln. Das Kuratorium Deutscher Altershilfe (KDA) erweitert deshalb jetzt sein umfangreiches Informati-onsangebot zum Thema Demenz um etliche Videofilme, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit den Auswirkungen der Krankheit auf Betroffene und deren Angehrige beschfti-gen. Ergnzt werden die Filme durch eine Info-CD mit zahl-reichen weiterfhrenden Informationen.

    Solange es keine Chance auf Heilung gibt, mssen wir alles tun, Menschen mit einer Demenz ein wrdevolles Leben zu er-mglichen, deren Angehrige untersttzen und Fachleute wie rzte und Pflegekrfte, aber auch ehrenamtliche Betreuer um-fassend beraten, betont das KDA. Die DVD-Box Demenz Filmratgeber fr Angehrige beinhaltet den Spielfilm Eines Tages . . ., zwei weitere DVDs mit zwlf Themenfilmen (insge-samt 360 Minuten) sowie eine CD-ROM. Ziel ist es, Angehri-gen von Demenzkranken, aber auch ehrenamtlich und profes-sionell Betreuenden konkrete Hilfestellung zu bieten. rzte, Pflegekrfte, Experten und Angehrige geben ihre Erfahrungen mit dem Thema in zahlreichen Interviews weiter. Dazwischen zeigen Spielfilmszenen typisches Verhalten, bringen Konflikte auf den Punkt und weisen Lsungswege.

    Die Mischung aus Fiktion und realen Erlebnisberichten er-mglicht vielschichtige Einblicke in den Alltag mit Demenz und gibt wertvolle Hinweise fr die husliche Betreuung. Medizinische und rechtliche Informationen ergnzen die Themenpalette. Die CD-ROM gibt Textinformationen zu den Themenfilmen, enthlt Dokumente, Checklisten, wichtige Adressen und Links. Die DVD-Box ist zum Preis von 19,90 zzgl. Porto erhltlich im KDA-Onlineshop unter www.kda.de

    Panorama

    in Zahlen

    Quelle: Einrichtungsstatistikzum 01.01.2008, in: Diakonie Texte, Statistische Informa-tionen 09 / 2009

    Junge Migrantinnen helfen sich gegenseitig

    Menschen mit Demenz brauchen eine sensible und umfassende Begleitung

    Junge Migranten helfen Gleichaltrigen

    Im Freiwilligendienstprojekt Engagiert? - Was sonst! Jun-ge MigrantInnen als Lotsen (JuMiLo) stehen junge Men-

    schen mit Migrationshintergrund anderen zur Seite. Das Ange-bot richtet sich vor allem an gleichaltrige MigrantInnen. Die Freiwilligen leiten zum Beispiel Konversationsgruppen in un-terschiedlichen Sprachen, Sport- und Kunstkurse, sie geben in-dividuelle Nachhilfe oder engagieren sich als persnliche Paten. Whrend ihres meist ein- bis zweijhrigen Einsatzes, der min-destens drei Wochenstunden umfasst, werden die Freiwilligen geschult und begleitet. Das Projekt, das 15 Standorte der Trger-organisationen der Jugendsozialarbeit hat, wird auf Bundes-ebene von der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Ju-gendsozialarbeit (BAG EJSA) geleitet und koordiniert.

    Im neu gestalteten Onlineauftritt finden Besucher der Web-site nun gezielt Informationen zu den Themen, die fr sie rele-vant sind: www.engagiert-was-sonst.de

    teilstationr

    stationr

    10 %

    ambulant

    7 %Angebote in der Jugendhilfe

    83 %

  • Diakonie magazin Spezial 2010

    Machen Sie das Beste draus!

    Vermgensaufbau und Altersvorsorge sind nicht nur et-was fr Groverdiener. Wer wenig Geld hat, muss seinen

    Spargroschen erst recht sicher und effektiv anlegen. Aber wie ermittelt man Angebote mit optimalem Preis-Leistungs-Ver-hltnis und holt damit das Beste aus seiner Geldanlage heraus? Ein neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen hilft und schafft bersicht, denn auch bei kleinen Betrgen knnen private Spa-rer mit einfachen Strategien Fehlentscheidungen und unnti-ge Risiken vermeiden. Der kompakte Band richtet sich speziell

    an Anleger, die auch mal nur 500 Euro fest anlegen wollen oder einen Spar-plan mit kleinen Monatsraten ein-richten mchten.

    Auf rund 120 Seiten finden sich wertvolle Hinweise und Strategien. Chancen, Risiken und Nebenkosten einzelner Anlageformen kommen ebenso zur Sprache wie praktische Anleitungen zum Vergleich der Ange-bote und zur Finanzplanung. Zustz-lichen Nutzwert erhlt das Buch durch

    ein bersichtliches Bewertungssystem einzelner Anlagepro-dukte, hilfreiche Praxistipps und anschauliche Infografiken. Bestellen: Kleine Betrge clever anlegen kann zum Preis von 10,40 inklusive Versand- und Portokosten gegen Rech-nung bestellt werden beim Versandservice des vzbv, Heinrich- Sommer-Str. 13, 59939 Olsberg, Telefon: 0 29 62/90 86 47, Fax: 0 29 62/90 86 49, E-Mail: [email protected] oder unter www.vzbv.de/shop, Link zum Ratgeber: Kleine Beitrge clever anlegen

    Mayrs Spitze

    Helden treffen bei den Special Olympics

    Im Jahr 2009 haben weniger Jugendliche eine Lehre be-gonnen als 2008. Nach Angaben des Statistischen Bun-

    desamtes in Wiesbaden wurden im vergangenen Jahr rund 561.000 Ausbildungsvertrge abgeschlossen das sind rund 7,6 Prozent weniger als im Vorjahr. berdurchschnittlich stark war der Rckgang in den neuen Bundeslndern. Als mgliche Grnde fr die Entwicklung nennt die Behrde die Wirtschafts-krise, die gesunkene Zahl von Jugendlichen in Ostdeutschland u