DIANA Bedienungsanleitung -...

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DIANA Bedienungsanleitung Sonja – Compact – Comfort Abbildung DIANA Comfort E Hersteller Nr. .......................................... HORCHER GmbH - REHA SYSTEME Garant für Selbständigkeit und Unabhängigkeit
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  • DIANA BedienungsanleitungSonja – Compact – Comfort

    Abbildung DIANA Comfort E

    Hersteller Nr. ..........................................

    HORCHER GmbH - REHA SYSTEME

    Garant für Selbständigkeitund Unabhängigkeit

  • Stand Rev.3.4 / Seite 3

    Horcher GmbH Philipp-Reis Str.3 D 61130 Nidderau Tel. +49 (0) 61 87 / 92 04-0 Fax +49 (0) 61 87 / 92 04-15Email: [email protected] www.horcher.com

    Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde!

    Als erstes bedanken wir uns für das der Horcher GmbH entgegengebrachte Vertrauen und

    gratulieren Ihnen zum Kauf Ihres „DIANA“ - Lifters.

    Der „DIANA“ - Patientenlift erfüllt die Mobilitäts- und Bewegungsbedürfnisse in der

    Privaten-, Krankenhaus- und Altenheimpflege.

    EG-Konformitätserklärungentsprechend Anhang VII der Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte

    Wir, die Fa. Horcher GmbH, Philipp-Reis-Str.3, 61130 Nidderau, erklären in alleinigerVerantwortung, dass das Produkt

    Patientenlifterserie „Diana“

    Seriennummer: .......................................die Grundlegenden Anforderungen der Richtlinie 93/42/EWG, Anhang I erfüllt.

    Veröffentlichung im Amtsblatt 96/C245/02

    Nidderau, 04/06/1998 Horcher GmbHGeschäftsführer Willi Horcher

    Stefan Horcher

    Achtung! Bedienungsanleitung beachten!

    Diese Bedienungsanleitung gilt für folgende „Diana“- Produkte:

    Sonja EN, E

    Compact EN, E

    Comfort EN, E

    Es ist uns eine Selbstverständlichkeit Ihnen ein Garant für die Selbständigkeit und

    Unabhängigkeit körperbehinderter sowie älteren Menschen zu sein.

    Lesen Sie diese Bedienungsanweisung sorgfältig vor dem ersten Gebrauch und

    machen Sie sich vertraut mit den Bedienungs- und Sicherheitshinweisen, damit eine

    ordnungsgemäße Benutzung gesichert ist.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 4

    Horcher GmbH Philipp-Reis Str.3 D 61130 Nidderau Tel. +49 (0) 61 87 / 92 04-0 Fax +49 (0) 61 87 / 92 04-15Email: [email protected] www.horcher.com

    Sicherheitshinweise

    Bitte beachten Sie jede der folgenden Sicherheitshinweise!

    ! Die Patientenlifter der Serie „DIANA“ dürfen nur auf festem und ebenem Boden, dervon sämtlichen Schmutz (Steine, Erde, Geröll usw.) befreit ist, in Gebrauch genommenwerden.

    ! Eine Sichtprüfung auf Mängel ist vor jeder Inbetriebnahme erforderlich. Bei festgestelltenMängeln ist das Gerät nicht in Betrieb zu nehmen.

    ! Für die Reinigung verwenden Sie keine scharfen Putzmittel. Es ist ausreichend, das Gerätmit einem Tuch zu reinigen.

    ! Befreien Sie regelmäßig die Reifen von Haaren, Staub und Flusen.! Reparaturen dürfen nur durch autorisierte Personen der Firma Horcher GmbH ausgeführt

    werden.

    ! Nicht ordnungsgemäße Bedienung oder die Benutzung von nicht zulässigem Zubehör istuntersagt.

    ! Vor jeder Inbetriebnahme und nach jedem Standortwechsel sind beide Bremsenfestzustellen.

    ! Bei längeren Transportstrecken, auf Gefällen und Steigungen ist zum Transport desPatienten ein Rollstuhl zu verwenden.

    ! Bei Durchfahren von Engstellen wie z.B. Türrahmen ist besondere Vorsicht notwendig.! Das Modell „DIANA“ Comfort darf nur in Verbindung mit der V2A-Bodenplatte als

    schwenkbarer Lift eingesetzt werden !!

    ! Vor jeder Benutzung ist darauf zu achten, dass beim Anbringen des Gurtsystems alleSchlaufen bzw. Klipse eingehängt sind und in die gleiche Längeneinstellung gebrachtwurden.

    ! Die Batterieladekonsole darf nicht in feuchten Räumen betrieben werden.! Um eine Unfallgefahr zu vermeiden, dürfen keine abrupten Fahr- bzw. Schiebemanöver

    vorgenommen werden.

    ! Achtung! Um im Notfall den Patienten aus dem Gurtsystem zu befreien, ist bei denModellen ohne mechanischem Notablass die Abrufbarkeit von mindestens einemweiteren Helfer erforderlich!

    ! Wird einer oder mehrere der o.g. Hinweise nicht beachtet verfällt jede Garantiedurch die Firma Horcher GmbH.

    Eine jährliche Wartung durch autorisierte Personen der Firma Horcher GmbH istvorgeschrieben.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 5

    Horcher GmbH Philipp-Reis Str.3 D 61130 Nidderau Tel. +49 (0) 61 87 / 92 04-0 Fax +49 (0) 61 87 / 92 04-15Email: [email protected] www.horcher.com

    InhaltSicherheitshinweise...........................................................................................................................41 Wo der mobile „DIANA“ Patientenlift eingesetzt wird......................................................................62 Allgemeine Benutzungshinweise...................................................................................................6

    2.1 Hinweis zur Elektromagnetischen Verträglichkeit .............................................................................................................62.2 Lieferumfang..................................................................................................................................................................................62.3 Inbetriebnahme.............................................................................................................................................................................72.4 Benutzung Ihres „DIANA“ - Lifters .........................................................................................................................................7

    2.4.1 Zweckbestimmung.............................................................................................................................................................72.4.2 Indikation.............................................................................................................................................................................8

    2.5 Spreizfahrgestell...........................................................................................................................................................................82.6 Laufrollen mit Bremse.................................................................................................................................................................82.7 Pflege ...............................................................................................................................................................................................9

    3 Benutzerhinweise für die Höhenverstellung................................................................................... 103.1 Handhabung der elektrischen Höhenverstellung..............................................................................................................103.2 Handhabung der elektrischen Handtastatur des elektrischem Sitz-/ Liegebügel: ...................................................10

    4 Modelle und Daten................................................................................................................... 114.1 Mechanische Daten der „DIANA“ - Modelle .......................................................................................................................11

    4.1.1 „DIANA“ - Sonja ...............................................................................................................................................................114.1.2 „DIANA“ - Compact .........................................................................................................................................................124.1.3 „DIANA“ - Comfort ..........................................................................................................................................................12

    4.2 Elektrische Daten der „DIANA“ - Modelle - ........................................................................................................................144.3 Übersicht „DIANA“ - Sonja E..................................................................................................................................................154.4 Übersicht „DIANA“ - Compact E............................................................................................................................................164.5 Übersicht „DIANA“ - Compact E mit Sitz elktrischem Sitz-/Liegebügel....................................................................174.6 Übersicht „DIANA“ - Comfort E.............................................................................................................................................184.7 Übersicht „DIANA“ - Comfort E mit manuellem Sitz-/Liegebügel...............................................................................19

    5 Mechanischer Notablass (Modelle „EN“) ...................................................................................... 206 Tragegurte .............................................................................................................................. 21

    6.1 Original - Horcher – Gurtsystem............................................................................................................................................216.1.1 Gurtbandfarbcodierung..................................................................................................................................................21

    6.2 Anlegen eines Gurtes.................................................................................................................................................................226.2.1 Anlegen des Gurtes in sitzender Position .................................................................................................................226.2.2 Anlegen des Gurtes in liegender Position.................................................................................................................226.2.3 Anlegen der Beinschlaufen............................................................................................................................................22

    6.3 Anbringung der Tragegurte am Lift.......................................................................................................................................236.4 Gurtpflege.....................................................................................................................................................................................23

    7 Wartung des Diana Lifters ......................................................................................................... 247.1 Tägliche Wartung und Instandhaltung durch den Anwender durchführbar ..............................................................247.2 Wartung und Instandsetzung durch geschultes Fachpersonal......................................................................................24

    8 Service- Garantieinformationen................................................................................................... 249 Informationen über die Kapazität des Intelligenten Batterie Systems.................................................. 25

    9.1 Intelligentes Batterie System „ IBS“.....................................................................................................................................259.2 Die Akku-Kapazität....................................................................................................................................................................259.3 Hinweise zur Ladestation .........................................................................................................................................................25

    10 Entsorgung .......................................................................................................................... 2611 Zubehör Waage..................................................................................................................... 27

    11.1 Gebrauchsanweisung zur Personenwaage Modell 878 ....................................................................................................2711.2 Technische Daten........................................................................................................................................................................2811.3 Austausch der Batterie:.............................................................................................................................................................28

    Wir lassen uns prüfen und überwachen................................................................................................ 29Auszug aus der Medizinprodukte-Betreiberverordnung – MPBetreibV ...................................................... 30Medizinproduktebuch...................................................................................................................... 39

    Einweisungen.............................................................................................................................................................................................40Personal........................................................................................................................................................................................................41Sicherheitstechnische Kontrollen ........................................................................................................................................................42Instandhaltungsmaßnahmen..................................................................................................................................................................43Funktionsstörungen.................................................................................................................................................................................44Meldungen von Vorkommnissen .........................................................................................................................................................45Wichtige Anschriften:..............................................................................................................................................................................46Bestandsverzeichnis.................................................................................................................................................................................47

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 6

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    1 Wo der mobile „DIANA“ Patientenlift eingesetzt wird

    Seit nunmehr 1986 fertigt und entwickelt die Horcher GmbH, ein mittelständiges

    Familienunternehmen, die „DIANA“ - Liftserie. Während dieser Zeit hat diese Liftserie einen

    hohen technischen Standard an Effektivität und Zuverlässigkeit erreicht und wir konnten in

    dieser Zeit viele private Haushalte, Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime mit dieser

    Mobilitätshilfe ausstatten.

    Die „DIANA“ - Lifterserie wurde speziell für Personen entwickelt, die in Ihrer Mobilität

    eingeschränkt sind. Der „DIANA“ - Lifter ist für den Gebrauch auf flachem, ebenem und

    festem Boden entwickelt und hauptsächlich für die Benutzung in Innenräumen bestimmt. Er

    dient zum Transport bzw. Heben und Senken des Patienten aus dem Bett.

    2 Allgemeine Benutzungshinweise

    2.1 Hinweis zur Elektromagnetischen Verträglichkeit

    Die elektrischen Antriebe entsprechen den Schutzanforderungen, die in der Richtlinie des

    Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten über die

    elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) (86/336/EWG) genannt sind. Es kann jedoch nicht

    vollständig ausgeschlossen werden, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine gegenseitige

    Störung, insbesondere bei Verwendung von Mobiltelefonen, unter elektrischen Geräten

    auftritt. Betreiben Sie keine lebenserhaltenden, lebensunterstützenden oder bei Fehlfunktionen

    anwendergefährdende Geräte in der Nähe des Lifters. Diese können unter bestimmten

    Voraussetzungen gestört werden oder den einwandfreien Betrieb des Lifters stören. Sollten Sie

    Fehlfunktionen oder ungewöhnliches Verhalten des Lifters oder in der Nähe betriebener

    elektrischer Geräte bemerken, schalten Sie den Lifter ab und verständigen Sie den Fachhändler.

    2.2 Lieferumfang

    Der „Diana“- Lifter wurde Ihnen komplett montiert geliefert und ist sofort einsatzbereit. Zum

    Lieferumfang gehören:

    • 1 x Original Horcher Diana Lifter

    • 1x Original Horcher Ladestation

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 7

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    • 1x Original Horcher IBS-Akuu

    • 1x Bedienungsanleitung

    • ggf. weiteres bestelltes Zubehör

    2.3 Inbetriebnahme

    Stecken Sie den IBS-Akku-Pack in die vorgegebene Aufnahme am Mast. Schalten Sie den Lift

    ein, ziehen Sie hierfür den roten Pilztaster an der Konsole hoch.

    Dies ist der NOT- EIN/AUS -Schalter, der Stromkreis wird bei

    Herunterdrücken des Knopfes unterbrochen und das Gerät unterbricht

    den Arbeitsvorgang. Durch Hochziehen des Knopfes wird der

    Stromkreis geschlossen und der Arbeits- bzw. Liftvorgang kann wieder aufgenommen

    werden.

    Kontrolllampen:

    Grünes Licht = Lift ist „AN“ und Batteriekapazität in Ordnung.

    Rotes Licht = Batterieladekapazität gering! Batterie aufladen.

    2.4 Benutzung Ihres „DIANA“ - Lifters

    Wichtig: Bei jedem Liftvorgang mit einem Patienten muss größte Vorsicht geboten sein. Der

    Zustand des Patienten muss während des gesamten Liftvorganges beobachtet werden. Wenn

    möglich wird empfohlen, dass immer zwei Personen während des Liftvorganges zur Verfügung

    stehen um eine zusätzliche Assistenz zu gewährleisten. Der Lift sollte nur von

    verantwortungsbewussten Personen und nur zum Zwecke des Transfers bei Personen deren

    Mobilität eingeschränkt ist, benutzt werden.

    Wenn eine pflegebedürftiger für den Liftvorgang vorbereitet wird ist es sinnvoll, dass diese

    Person den Lift sehen kann. Der Liftvorgang sollte, wenn möglich, dem Patienten erklärt

    werden.

    2.4.1 Zweckbestimmung

    Der Lifter findet Anwendung beim Umsetzen von Patienten in folgenden Situationen:

    ⇒ Transfer zum Rollstuhl

    ⇒ Transfer in die Badewanne

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 8

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    ⇒ Transfer in das Bett

    ⇒ Transfer zu Badehilfen

    ⇒ Transfer zu Toiletten

    Es ist jeweils das max. zugelassene Patientengewicht zu beachten, dass den „Technischen

    Daten“ zu entnehmen ist. Der Lifter ist ausschließlich für die Verwendung im Haus, in

    trockenen und feuchten Räumen, die frei von brennbaren Gasen sind (z.B. Narkosegase),

    ausgelegt.

    2.4.2 Indikation

    Krankheits- oder behinderungsbedingte Einschränkung der Mobilität, bei der das noch

    mögliche Maß der Eigenständigkeit unter optimaler Ausnutzung der noch vorhandenen

    Restfähigkeiten erhalten oder gesteigert wird.

    Die Lifter der Diana-Familie helfen bei der Aufrechterhaltung:

    ⇒ der elementaren Körperpflege und Hygiene bzw. der Verwendung von Einrichtungen und

    Geräten zu diesem Zweck

    2.5 Spreizfahrgestell

    Um nahe genug an den Patienten heranfahren zukönnen, auch wenn er in einem Rollstuhl sitzt,

    haben Sie die Möglichkeit das Fahrgestell zu spreizen. Die Spreizung des Fahrgestells wird

    durch Zuhilfenahme des am unteren Ende des Mastes angebrachten Hebels vollzogen. Der

    Hebel kann nach vorgenommener Justierung abgenommen werden, um noch mehr Freiheit beim

    Arbeiten mit dem Patienten zu gewähren (hierfür ist die Sicherungsschraube vorrübergehend

    mit einem Schraubendreher zu lösen). Drei Spreizabstände können eingestellt werden:

    - Hebel nach links = Fahrgestell parallel

    - in die Mitte = Fahrgestell halb offen

    - nach rechts = Fahrgestell weit geöffnet

    Durch eine Spreizeinstellung erfährt der Lifter auch eine höhere Stabilität.

    2.6 Laufrollen mit Bremse

    Die Bremsen befinden sich an den beiden hinteren Rollen des Fahrgestells.

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    - Das Feststellen der Bremse erfolgt durch Herunterdrücken des Bremspedals.

    - Das Lösen der Bremse erfolgt durch Hochdrücken des Bremspedals.

    Vor jeder Inbetriebnahme und bei jedem Umsetzvorgang sind beide Bremsen

    festzustellen.

    2.7 Pflege

    Zur Reinigung des Lifters sind alle milden Haushaltsreiniger ohne Salmiak und Scheuermittel

    zulässig.

    Achtung: Den Lift nur feucht abwischen. Elektrische Antriebe und Handschalter vor Nässe

    schützen. Mechanische Reinigung, Hochdruck- oder Strahlreinigen mit Dampf oder Wasser ist

    nicht zulässig.

    ** Befreien Sie regelmäßig die Laufräder von Haaren, Staub und Flusen **

    Zur Desinfektion des Lifters können dafür geeignete Produkte, wie z.Bsp. Sagrotan, Quatohex

    oder Meliseptol verwendet werden. Diese Produkte sind in der Apotheke erhältlich.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 10

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    3 Benutzerhinweise für die Höhenverstellung

    3.1 Handhabung der elektrischen Höhenverstellung

    Um den Patienten zu heben oder zu senken wird die Verstellung mittels einer elektrischen

    Handtastatur vorgenommen. Die elektrische Handtastatur wird folgendermaßen benutzt.

    - Drücken des Hoch-Knopf (Pfeil nach oben) verursacht ein Anheben des Patienten

    - Drücken des Ab-Knopf (Pfeil nach unten) verursacht ein Absenken des Patienten.

    3.2 Handhabung der elektrischen Handtastatur des elektrischem Sitz-/ Liegebügel:

    AUF/AB.

    - Drücken Sie den oberen linken Knopf, um den Patienten anzuheben.

    - Drücken Sie den oberen rechten Knopf, um den Patienten abzusenken.

    POSITION (zweite bzw. mittlere Knopfreihe):

    - Drücken Sie den linken, mittleren Knopf, um die Beine des Patienten anzuheben und

    diesen in eine liegende Position zu bringen.

    - Drücken Sie den rechten, mittleren Knopf, um die Beine des Patienten abzusenken und

    diesen in eine sitzende Position zu bringen.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 11

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    4 Modelle und Daten

    Alle „DIANA“ - Modelle sind mit einem elektrischen Linearantrieb ausgestattet und in der

    Standardvariante mit mechanischem Notablass - zu erkennen am „N“ an der Typbezeichnung-.

    Die Lifter können mit Drehbügel oder manuellem bzw. elektrischen Sitz-/ Liegebügel

    ausgestattet werden.

    4.1 Mechanische Daten der „DIANA“ - Modelle

    4.1.1 „DIANA“ - Sonja

    „DIANA“ - Sonja - EN mit mechanischem Notablass

    mit Drehbügel

    „DIANA“ - Sonja - E mit Drehbügel

    Leergewicht ohne Akku mit Drehbügel 32 kgMinimaler Freiraum / Maximale Höhe des Fahrgestells 55 / 117 mmMinimale und Maximale Außenbreite des Fahrwerks 605 / 920 mmMaximale Außenlänge des Fahrwerks 1020 mmGesamthöhe min. / max. 1200 / 1740 mmArbeitsbereich (Hubbereich) 1000 mmMaximale Innenlänge 690 mmMinimale Innenbreite 490 mmMaximale Innenbreite 800 mmMaximale / Minimale Höhe des Anschlagpunktes (CSP) 1655 / 655 mmMaximale Reichweite des CSP 500 mmReichweite bei maximaler Höhe des CSP 300 mmReichweite bei minimaler Höhe des CSP 310 mmHöhe des CSP bei maximaler Reichweite 1140 mmMax. Patientengewicht 160 kg

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    4.1.2 „DIANA“ - Compact

    „DIANA“ - Compact - EN mit mechanischem Notablassmit Drehbügel odermit elektrischem Sitz-/Liegebügel

    „DIANA“ - Compact - E mit Drehbügel

    „DIANA“ - Compact - E mit elektrischem Sitz-/

    Liegebügel

    Leergewicht ohne Akku mit Drehbügel 32,5 kgMinimaler Freiraum / Maximale Höhe des Fahrgestells 74 / 134 mmMinimale und Maximale Außenbreite mit Drehbügelmit elektrischem Sitz-/ Liegebügel

    605 / 984 mm668 / 1050 mm

    Maximale Außenlänge des Fahrwerks 1195 mmGesamthöhe min. / max.mit elektrischem Sitz-/ Liegebügel

    1390 / 1835 mm1390 / 2075 mm

    Arbeitsbereich (Hubbereich)mit elektrischem Sitz-/ Liegebügel

    1000 mm1240 mm

    Maximale Innenlänge 863 mmMinimale Innenbreite 475 mmMaximale Innenbreite 875 mmMaximale / Minimale Höhe des Anschlagpunktes (CSP) 1755 / 755 mmMaximale Reichweite des CSP 650 mmReichweite bei maximaler Höhe des CSP 520 mmReichweite bei minimaler Höhe des CSP 390 mmHöhe des CSP bei maximaler Reichweite 1290 mmMax. Patientengewicht 160 kg

    4.1.3 „DIANA“ - Comfort

    Alle Comfort - Modelle können mit einem Drehmast ausgestattet werden. Dafür werden V2A-

    Bodenplatten am Boden installiert, auf denen der Lift befestigt wird. Eine Drehung des Lift-

    Mastes von 180° ist möglich, indem die Sicherheitsschraube am Drehpunkt herausgeschraubt

    und der Arretierdorn unter Zuhilfenahme des Pedals heruntergedrückt wird bis er aus der

    Arretierung befreit ist. Nach der 180° Drehung wird der Mast wieder in die vorgegebene

    Passung heruntergelassen. Vergewissern Sie sich noch einmal, ob der Mast richtig eingerastet

    ist.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 13

    Horcher GmbH Philipp-Reis Str.3 D 61130 Nidderau Tel. +49 (0) 61 87 / 92 04-0 Fax +49 (0) 61 87 / 92 04-15Email: [email protected] www.horcher.com

    ** Achtung**

    Der „DIANA“-Comfort Lifter darf NUR in Verbindung mit der

    V2A-Bodenplatte gedreht werden

    Die Anbringung dieser V2A – Bodenplatten darf nur von Fachkräften vollzogen werden, da die

    Beurteilung der Bodenbeschaffenheit und Anbau der Platte zu Ihrer Sicherheit geprüft werden

    sollte.

    „DIANA“ - Comfort - EN mit mechanischem Notablassmit Drehbügel odermit manuellem Sitz- /Liegebügel

    „DIANA“ - Comfort - E mit Drehbügel

    „DIANA“ - Comfort - E mit manuellem Sitz- /

    Liegebügel

    Leergewicht ohne Akku mit Drehbügel 33,5 kgMinimaler Freiraum / Maximale Höhe des Fahrgestells 74 / 134 mmMinimale und Maximale Außenbreite des Fahrwerks 605 / 1010 mmMaximale Außenlänge des Fahrwerks 1195 mmGesamthöhe min. / max. 1475 / 1960 mmArbeitsbereich (Hubbereich) 1000 mmMaximale Innenlänge 865 mmMinimale Innenbreite 487 mmMaximale Innenbreite 900 mmMaximale / Minimale Höhe des Anschlagpunktes (CSP) 1930 / 930 mmMaximale Reichweite des CSP 650 mmReichweite bei maximaler Höhe des CSP 430 mmReichweite bei minimaler Höhe des CSP 500 mmHöhe des CSP bei maximaler Reichweite 1395 mmMax. Patientengewicht 160 kg

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 14

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    4.2 Elektrische Daten der „DIANA“ - Modelle -

    Lifterantrieb

    Versorgungsspannung

    Max. Aufnahmeleistung

    ED (Einschaltdauer/Pausenverhältnis)

    Gerätesicherung

    Schutzklasse

    Schutzart

    24 V DC

    120 W

    10% = 1/9

    5 A

    Interne Stromversorgung

    IP54

    Anwendungsteil B

    Akku

    Akkukapazität 24V / 2,9 Ah

    Ladestation

    Typ Mentzer Serie 100230 V / 24 V / 1 A

    Typ G. 124-1 T 40/E

    Sicherung T 0,315 A

    Schutzklasse II

    Schutzart IP20

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 15

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    4.3 Übersicht „DIANA“ - Sonja E

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 16

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    4.4 Übersicht „DIANA“ - Compact E

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 17

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    4.5 Übersicht „DIANA“ - Compact E mit Sitz elktrischem Sitz-/Liegebügel

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 18

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    4.6 Übersicht „DIANA“ - Comfort E

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 19

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    4.7 Übersicht „DIANA“ - Comfort E mit manuellem Sitz-/Liegebügel

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 20

    Horcher GmbH Philipp-Reis Str.3 D 61130 Nidderau Tel. +49 (0) 61 87 / 92 04-0 Fax +49 (0) 61 87 / 92 04-15Email: [email protected] www.horcher.com

    5 Mechanischer Notablass (Modelle „EN“)

    Der mechanische Notablass dient dem gefahrlosen Ablassen des Patienten bei Ausfall der

    Elektrik. Er befindet sich zwischen Spindelende und Auslegearm und ist mit einer roten

    Banderole versehen.

    Handhabung:

    • Lösen Sie den Schlüsselring vom Ende des Sicherungsbolzens.

    • Drehen Sie den geriffelten Zylinder der Notabsenkung zunächst kurz entgegen dem

    Uhrzeigersinn, um die Bolzenverspannung zu lösen.

    • Der Sicherungsbolzen lässt sich nun leichtgängig ohne Kraftaufwand aus der

    Notabsenkung herausziehen.

    • Nun können Sie den geriffelten Zylinder drehen und somit den Patienten ungefährdet

    zum Boden herablassen.

    Nach Verwendung der Notabsenkung ist der Lifter vor seinem nächsten Einsatz

    unbedingt einer Inspektion durch autorisiertes Fachpersonal zu unterziehen!

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 21

    Horcher GmbH Philipp-Reis Str.3 D 61130 Nidderau Tel. +49 (0) 61 87 / 92 04-0 Fax +49 (0) 61 87 / 92 04-15Email: [email protected] www.horcher.com

    6 Tragegurte

    Diese Original Gurt systeme von Horcher können in Verbindung mit dem „Diana“ Lifter

    verwendet werden: USB, USS, USS K, UTK, UPG

    Nähere Informationen erhalten Sie aus dem Horcher-Gurtsystem-Prospekt

    6.1 Original - Horcher – Gurtsystem

    Der Gurt kann in der sitzenden und liegenden Position angelegt

    werden. Der USSK Tragegurt mit Kopfstütze ist für Patienten,

    welche nicht mehr in der Lage sind, selbständig den Kopf aufrecht zu

    halten. Die Verstärkung der Kopfstütze besteht aus zwei

    Kunststoffstäben, die in ein dafür vorgesehenes Polster eingeschoben

    werden. Die Stäbe können mühelos zum Waschen herausgenommen

    werden.

    6.1.1 Gurtbandfarbcodierung

    GurtbandBraun

    XSFür leichte Patienten

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 22

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    Anmerkung: Die Angaben des Körpergewichtes sind bei amputierten Patienten nicht

    maßgeblich. In diesen Fällen ist der Körperbau entscheidend und sollte vom Pflegepersonal

    patientenindividuell betrachtet werden.

    6.2 Anlegen eines Gurtes

    6.2.1 Anlegen des Gurtes in sitzender Position

    Der Pfleger stellt sich hinter den Patienten, nimmt den Gurt an den

    auf dem Bild mit Pfeilen gekennzeichneten Stellen und zieht den Gurt

    mit beiden Händen am Rücken entlang bis zur Sitzfläche. Das obere

    Ende des Gurtes schließt mit den Schultern bzw. bei der Kopfstütze

    mit dem Kopf ab. Für eine komfortable Sitzhaltung ist es wichtig,

    den Gurt bis zur Sitzfläche zu ziehen. Die Beingurte werden dann

    von außen nach innen unter die Beine gelegt.

    6.2.2 Anlegen des Gurtes in liegender Position

    Der Gurt kann, wie oben beschrieben angelegt werden, wenn es möglich ist, den Rücken des

    Patienten anzuheben. Ist dies nicht der Fall, wird der Patient in die Seitenlage gebracht, der zur

    Mitte gefaltete Gurt wird neben den Patient gelegt. Indem der Patient dann auf die andere Seite

    gedreht wird, ist es möglich, den Gurt ganz unter den Patienten zu ziehen.

    6.2.3 Anlegen der Beinschlaufen

    Wie bereits vorher beschrieben liegen die Beinschlaufen unter den Beinen. Damit der Patient

    eine komfortable Sitz- bzw. Liegehaltung einnehmen kann, ist es wichtig, den Gurt unter den

    Oberschenkeln so nahe wie möglich am Körper anzulegen. Dann werden die Schlaufen separat

    für jedes Bein zwischen den Beinen nach oben gezogen. Es besteht eine weitere Möglichkeit,

    die Beingurte anzulegen. Man zieht beide Beinschlaufen unter beide Beine und befestigt die

    Schlaufen an den äußeren Haken des Hebebügels. Die Beine werden so ganz

    zusammengehalten.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 23

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    6.3 Anbringung der Tragegurte am Lift

    Der Gurt wird mit 4 Schlaufen (bzw. mit 6 Schlaufen beim Tragegurt mit Kopfstütze) am

    Hebebügel eingehängt.

    Um den Patienten anzuheben, müssen alle Schlaufen eingehängt sein !!

    Beachte:

    Es gibt 4 Schlaufen für den USS -Tragegurt, davon 2 Schlaufen am oberen Ende (auf jeder Seite

    der Schulter) und 2 Schlaufen am unteren Ende (für jedes Bein). Jede Schlaufe kann in drei

    verschiedenen Längen in den Hebebügel eingehängt werden; kurz, mittel und lang. Die

    Längeneinstellung ist auf die Bedürfnisse des Patienten einzurichten.

    Es gilt:

    lange Einstellung mehr liegend und entsprechend kurze Einstellung mehr sitzend.

    Es ist wichtig, alle Schlaufen in die gleiche Längeneinstellung zu bringen!

    Der USSK hat zwei zusätzliche Schlaufen auf jeder Seite des Kopfes, welche sehr vorsichtig

    am Hebebügel eingehängt werden müssen, damit eine starke Beugung oder Überstreckung des

    Nackens verhindert wird.

    Die Schulter- und Kopfschlaufen werden in die äußeren Haken am Hebebügel eingehängt.

    Die Beinschlaufen werden in die inneren Haken am Hebebügel eingehängt.

    Achtung: Vor jedem Benutzen des Lifters sind alle Tragegurte zu überprüfen.

    6.4 Gurtpflege

    - Die Tragegurte können in der Waschmaschine bei warmer Temperatur gewaschen und

    bei geringer Wärme getrocknet werden.

    - Der Gurt muss von Zeit zu Zeit auf Mängel überprüft werden. Dazu gehört ebenfalls

    die Überprüfung der Schlaufen speziell an den Nähten, wo die Schlaufen am Tragegurt

    befestigt sind. Werden Mängel entdeckt, so muss der Gurt ausgetauscht werden,

    niemals selbst reparieren.

    - Wir empfehlen Ihnen den Tragegurt jährlich einmal auszuwechseln, ungeachtet dessen,

    ob Mängel sichtbar sind.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 24

    Horcher GmbH Philipp-Reis Str.3 D 61130 Nidderau Tel. +49 (0) 61 87 / 92 04-0 Fax +49 (0) 61 87 / 92 04-15Email: [email protected] www.horcher.com

    7 Wartung des Diana Lifters

    7.1 Tägliche Wartung und Instandhaltung durch den Anwender durchführbar

    - Laden sie den Akkupack des Lifters nach jeder Nutzung wieder auf.

    - Vor Benutzung der Ladestation für den Akkupack Netzanschlussleitung und

    Netzstecker auf einwandfreien Zustand kontrollieren um Gefährdungen zu vermeiden.

    - Bei Entdecken von Beschädigungen die Ladestation sofort der Verwendung entziehen.

    - Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen, ob die Tragegurte bzw. der Zuggurt des

    Lifters sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden.

    - Prüfen Sie die Leichtgängigkeit der am Lift befindlichen Gelenke ( z. Bsp. Fahrwerk )

    - Bei trockenen Gelenken oder Knarrgeräuschen sind diese mit einem harzfreien Fett

    leicht einzufetten.

    7.2 Wartung und Instandsetzung durch geschultes Fachpersonal

    - Der Patientenlift muss einmal im Jahr einer Wartung unterzogen werden.

    - Die Tragegurte und der Zuggurt sollten einmal pro Jahr ausgetauscht werden,

    unabhängig von deren Abnutzung.

    - Zu dieser jährlich wiederkehrenden Wartung ist ausschließlich das geschulte

    Fachpersonal des Betreibers, Fachhändlers oder des Herstellers autorisiert. Gleiches

    gilt für anfallende Instandsetzungen am Patientenlift.

    - Entsprechende Schulungen werden bei Fa. Horcher GmbH angeboten.

    - Der Hersteller stellt seinem Kundendienst oder autorisiertem Fachpersonal Schaltpläne

    und Zeichnungen für eine fachgerechte Reparatur zu Verfügung. Es wird empfohlen,

    Servicevereinbarungen zu treffen damit eine jährliche Wartung gewährleistet ist.

    8 Service- Garantieinformationen

    Alle mechanischen und elektrischen Komponenten des Horcher Diana Lifters, ausgenommen

    der Tragegurte, haben eine Garantie von 24 Monaten. Im Rahmen dieser Garantie leisten wir

    kostenlosen Ersatz für Teile, die durch Fabrikations- oder Materialfehler defekt geworden sind

    oder setzen sie instand. Für Beschädigungen und Störungen, die durch unsachgemäße

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 25

    Horcher GmbH Philipp-Reis Str.3 D 61130 Nidderau Tel. +49 (0) 61 87 / 92 04-0 Fax +49 (0) 61 87 / 92 04-15Email: [email protected] www.horcher.com

    Handhabung, durch natürliche Abnutzung oder beim Transport entstehen, kommen wir nicht

    auf.

    Bitte schicken Sie die mitgelieferte Garantiekarte ausgefüllt an die Firma Horcher GmbH

    zurück. Dadurch haben wir die Möglichkeit schnell Ihre Probleme bearbeiten zu können.

    9 Informationen über die Kapazität des Intelligenten Batterie Systems

    9.1 Intelligentes Batterie System „ IBS“

    IBS ist ein Intelligentes Batterie System für wiederaufladbare Batterien. Es besteht aus einer in

    der Batterie integrierten Regelelektronik und einer vorgeschalteten Steuerelektronik. Es schützt

    die Batterie vor ungewollter Entladung und vor falscher Handhabung.

    Das hier benutzte IBS teilt dem Benutzer mit, wann eine Wiederaufladung nötig ist und

    schützt sich somit selbst.

    Wird die rote Ladeleuchte an den Liftern missachtet, alarmiert die Batterie nach weiterem

    Absinken der Spannung den Benutzer. Dieses Signal ist erst ein Intervallton, dann ein

    Dauerton und endet schließlich mit der Abschaltung der Batterie.

    Nach drei Minuten Inaktivität schaltet die Batterie selbständig ab, bevor eine Schädigung durch

    Tiefentladung entstehen kann.

    Das heißt, der An- / Aus-Schalter muss nicht mehr betätigt werden.

    9.2 Die Akku-Kapazität

    Die Kapazität beträgt 2,7 Ah. Der Stromverbrauch beim Heben von 160 Kg beträgt

    max. 3.6A.

    Daraus ergibt sich, dass die max. Last von 160 kg 0,75 Stunden lang angehoben werden kann.

    Bei einer Hubdauer von ca. 0,5 min kann also insgesamt 90 mal das Gewicht 160 Kg

    angehoben werden. Bei einer geringeren Last verlängert sich dementsprechend die Nutzzeit.

    9.3 Hinweise zur Ladestation

    Ladevorgang

    Stecken Sie den Akku-Pack in die Ladekonsole. Achten Sie darauf, dass der Akku-Pack am

    elektrischen Anschluss arretiert wird. Zur Kontrolle sollte die grüne Ladelampe aufleuchten.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 26

    Horcher GmbH Philipp-Reis Str.3 D 61130 Nidderau Tel. +49 (0) 61 87 / 92 04-0 Fax +49 (0) 61 87 / 92 04-15Email: [email protected] www.horcher.com

    Ihr Akku-Pack ist wieder voll aufgeladen, wenn die Kontrolllampe erloschen ist.

    Das Ladegerät wird an der Wand (nur in Trockenräumen) in der Nähe einer 220 V Steckdose

    fest montiert. Vergewissern Sie sich bei der Montage, dass sich an dieser Stelle weder eine

    Strom- noch Wasserleitung hinter der Wand befindet.

    Das Ladegerät dient zum Aufladen der Batterie. Wir empfehlen immer eine Ersatzbatterie im

    Ladegerät, voll aufgeladen, zu halten. Das ermöglicht ein sofortiges Austauschen der Batterie.

    Laden Sie die Batterie auf, wenn die rote Kontrolllampe am Lift leuchtet.

    Nach jedem Gebrauch ist der rote Not-Aus Knopf zu drücken, damit die Batterie entlastet

    wird.

    Sollte Ihr Patientenlift einmal keine Funktion aufweisen, überprüfen Sie die Sicherung im

    Akku- bzw. Batteriekasten. Es ist zu empfehlen, immer eine passende Ersatzsicherung parat

    zu haben.

    10 Entsorgung

    Um eine umweltgerechte Entsorgung zu gewährleisten, beachten Sie bitte die gesetzlichen

    Vorgaben an Ihrem Wohnort. Die ansässigen Entsorgungsunternehmen werden Ihnen

    diesbezüglich gerne Auskunft geben.

    Der Akku-Pack darf nach Ende seiner Lebensdauer nicht im normalen Hausmüll entsorgt

    werden. Wenden Sie sich hierzu an entsprechend staatlich zugelassene Sammelstellen für

    Batterien.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 27

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    11 Zubehör Waage

    11.1 Gebrauchsanweisung zur Personenwaage Modell 878

    1. Den zur Anwendung kommenden Hebegurt an den Hebebügel des Lifters einhängen.

    2. Die Personenwaage über einmaliges Drücken der ZERO – Taste auf Null stellen.

    Hierbei blinkt die Anzeige für ca. fünf Sekunden bevor die Anzeige dann stetig den Wert

    von 0.0 im rechten Anzeigebereich anzeigt.

    Links unten im Anzeigebereich ist die Einstellung der Gewichtseinheit zu sehen, wobei Kg

    für Kilogramm und Lbs für amerikanische Pfund steht.

    3. Ein Umstellen der Gewichtseinheit wird durch drücken der Kg/Lb - Taste erreicht wobei

    bei jedem Tastendruck eine Umstellung erfolgt.

    Die eingestellte Gewichtseinheit wird gespeichert und ist so bei erneutem Gebrauch

    voreingestellt.

    4. Den Hebegurt abhängen, und an der zu wiegenden Person anlegen.

    5. Den Hebegurt nun wieder ordnungsgemäß an den Hebebügel einhängen und die Person

    vorsichtig mittels Lift anheben bis diese im Gurt freihängend angehoben ist.

    6. Nachdem sich ein mögliches schwangen der angehobenen Person auf ein Minimum

    reduziert hat die grüne Operate - Taste zur Gewichtsmessung einmalig drücken.

    7. Den nun angezeigten Wert ablesen. Darauf achten das die gewünschte Gewichtseinheit

    tatsächlich eingestellt ist.

    8. Die Personenwaage Modell 878 ist mit einer Abschaltautomatik versehen die nach 60

    Sekunden das Gerät selbsttätig ausschaltet

    9. Um die Waage wieder zu aktivieren einfach die grüne Operate – Taste einmalig drücken.

    Bei nachfolgenden Gewichtsmessungen mit dem gleichen Gurt Gebrauchsanweisung

    ab Punkt 4 wiederholen.

    Die Punkte 1 – 3 sind nur bei Austausch gegen einen anderen Hebegurt nötig.

    Punkt 3 nur bei gewünschter Umstellung der Gewichtseinheit

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 28

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    11.2 Technische Daten

    Messung in Kg bzw. in Lbs umschaltbar

    Max. Messgöße180,0 kg bzw. 400 Lbs ( Beachtung der max.

    zulässigen Hebeleistung des Lifters)

    Messauflösung 0,1 kg

    Messgenauigkeit 0,1 %

    Geräteabmessung ca. 45 x 75 x 75 mm

    Stromversorgung 9 Volt Blockbatterie

    Batteriekapazität ca. 3000 Messungen

    Display Flüssigkristallanzeige

    11.3 Austausch der Batterie:

    Ein Austausch sollte aus Sicherheitsgründen nur durch eine fachlich kompetente Person

    ausgeführt werden. Zum Austausch der Batterie muß die Waage durch komplettes Lösen der

    selbst sichernden Sechskantmutter und entfernen der Halteschraube am oberen Aufhängepunkt

    der Waage vom Hebearm des Lifters getrennt werden. Dabei auf die vier zwischen gelegten

    Kunststoffscheiben achten das diese nicht verloren gehen. Nach erfolgter Trennung der Waage

    vom Hebearm des Lifters die zwei an der Unterseite der Waage befindlichen

    Kreuzschlitzschrauben mit einem geeigneten Schraubendreher durch links drehen lösen und

    entfernen.

    Achtung: Bei der Demontage keinen Druck auf die Flüssigkristallanzeige ausüben!!

    Das Gehäuseoberteil der Waage vorsichtig nach oben weg ziehen und die 9V- Blockbatterie

    austauschen.

    Achtung: Beim Einsetzen der Batterie auf Polarität achten!

    Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wobei des richtige plazieren der

    Kunststoffscheiben sowie das sorgfältige anziehen der selbst sichernden Sechskantmutter

    gewährleistet sein muß.

    Die Waage muß nach erfolgtem Wiedereinbau an den Pendelpunkten der Aufhängung leicht

    bewegbar sein.

    Ein erneutes auf Null stellen der Waage wie in der Gebrauchsanweisung ab Punkt 1

    beschrieben muß als Abschluß der Servicearbeit erfolgen.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 29

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    Wir lassen uns prüfen und überwachen

    Um Ihnen weiterhin eine gute Qualität garantieren zu können, lassen wir unsere Produkte an

    der Prüf- und Zertifizierstelle TU-Berlin prüfen und jährlich überwachen. Dort werden die

    Produkte nicht nur den Prüfungen nach DIN EN ISO 10535, sondern einer zusätzlichen

    Dauerschwingprüfung von 1.000.000 Zyklen unter der Maximalbelastung von 160 kg

    unterzogen.

    Statische Festigkeit:

    Belastung 240 kg

    Belastungsdauer 20 Minuten

    Freiwillige, zusätzliche Prüfung zu Ihrer Sicherheit

    Dynamische Festigkeit:

    Belastungsbereich 112 kg – 208kg

    Belastungsdauer 1.000.000 Lastwechsel

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 30

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    Auszug aus der Medizinprodukte-Betreiberverordnung – MPBetreibV

    Abschnitt 1

    Anwendungsbereich und allgemeine Vorschriften§ 1 Anwendungsbereich

    (1) Diese Verordnung gilt für das Errichten, Betreiben und Anwenden von Medizinprodukten

    nach § 3 mit Ausnahme der Medizinprodukte zur klinischen Prüfung.

    (2)...

    § 2 Allgemeine Anforderungen

    (1) Medizinprodukte dürfen nur ihrer Zweckbestimmung entsprechend und nach den

    Vorschriften dieser Verordnung, den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den

    Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften errichtet, betrieben, angewendet und in

    Stand gehalten werden.

    (2) Medizinprodukte dürfen nur von Personen errichtet, betrieben, angewendet und in Stand

    gehalten werden, die dafür die erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzen.

    (3) Miteinander verbundene Medizinprodukte sowie mit Zubehör einschließlich Software oder

    mit anderen Gegenständen verbundene Medizinprodukte dürfen nur betrieben und angewendet

    werden, wenn sie dazu unter Berücksichtigung der Zweckbestimmung und der Sicherheit der

    Patienten, Anwender, Beschäftigten oder Dritten geeignet sind.

    (4) Der Betreiber darf nur Personen mit dem Errichten und Anwenden von Medizinprodukten

    beauftragen, die die in Absatz 2 genannten Voraussetzungen erfüllen.

    (5) Der Anwender hat sich vor der Anwendung eines Medizinproduktes von der

    Funktionsfähigkeit und dem ordnungsgemäßen Zustand des Medizinproduktes zu überzeugen

    und die Gebrauchsanweisung sowie die sonstigen beigefügten sicherheitsbezogenen

    Informationen und Instandhaltungshinweise zu beachten. Satz 1 gilt entsprechend für die mit

    dem Medizinprodukt zur Anwendung miteinander verbundenen Medizinprodukte sowie

    Zubehör einschließlich Software und anderen Gegenständen.

    (6) ...

    (7) ...

    (8) Die Vorschriften zu den wiederkehrenden Prüfungen von Medizinprodukten nach den

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 31

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    Unfallverhütungsvorschriften bleiben unberührt, es sei denn, der Prüfumfang ist in den

    sicherheitstechnischen Kontrollen nach § 6 enthalten.

    § 3 Meldungen über Vorkommnisse

    Die Meldepflichten und sonstigen Verpflichtungen für Betreiber und Anwender im

    Zusammenhang mit dem Medizinprodukte-Beobachtungs- und -Meldesystem ergeben sich aus

    der Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung.

    § 4 Instandhaltung

    (1) Der Betreiber darf nur Personen, Betriebe oder Einrichtungen mit der Instandhaltung

    (Wartung einschließlich Sterilisation, Inspektion, Instandsetzung und Aufbereitung) von

    Medizinprodukten beauftragen, die die Sachkenntnis, Voraussetzungen und die erforderlichen

    Mittel zur ordnungsgemäßen Ausführung dieser Aufgabe besitzen.

    (2) ...

    (3) Die Voraussetzungen nach Absatz 1 werden erfüllt, wenn die mit der Instandhaltung

    Beauftragten

    1. auf Grund ihrer Ausbildung und praktischen Tätigkeit über die erforderlichen

    Sachkenntnisse bei der Instandhaltung von Medizinprodukten und

    2. über die hierfür erforderlichen Räume einschließlich deren Beschaffenheit, Größe,

    Ausstattung und Einrichtung sowie über die erforderlichen Geräte und sonstigen

    Arbeitsmittel verfügen und in der Lage sind, diese nach Art und Umfang

    ordnungsgemäß und nachvollziehbar durchzuführen.

    (4) Nach Wartung oder Instandsetzung an Medizinprodukten müssen die für die Sicherheit

    und Funktionstüchtigkeit wesentlichen konstruktiven und funktionellen Merkmale geprüft

    werden, soweit sie durch die Wartung oder Instandsetzung beeinflußt werden können.

    (5) Die durch den Betreiber mit den Prüfungen nach Absatz 4 beauftragten Personen, Betriebe

    oder Einrichtungen müssen die Voraussetzungen nach Absatz 3 erfüllen und bei der

    Durchführung und Auswertung der Prüfungen in ihrer fachlichen Beurteilung

    weisungsunabhängig sein.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 32

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    § 4a Kontrolluntersuchungen und Vergleichsmessungen in med. Laboratorien

    ...

    Abschnitt 2

    Spezielle Vorschriften für aktive Medizinprodukte

    § 5 Betreiben und Anwenden

    (1) Der Betreiber darf ein in der Anlage 1 aufgeführtes Medizinprodukt nur betreiben, wenn

    zuvor der Hersteller oder eine dazu befugte Person, die im Einvernehmen mit dem Hersteller

    handelt,

    1. dieses Medizinprodukt am Betriebsort einer Funktionsprüfung unterzogen hat und

    2. die vom Betreiber beauftragte Person anhand der Gebrauchsanweisung sowie

    beigefügter sicherheitsbezogener Informationen und Instandhaltungshinweise in die

    sachgerechte Handhabung, Anwendung und den Betrieb des Medizinproduktes sowie

    in die zulässige Verbindung mit anderen Medizinprodukten, Gegenständen und

    Zubehör eingewiesen hat.

    Eine Einweisung nach Nummer 2 ist nicht erforderlich, sofern diese für einbaugleiches Medizinprodukt bereits erfolgt ist.

    (2) In der Anlage 1 aufgeführte Medizinprodukte dürfen nur von Personen angewendet

    werden, die die Voraussetzungen nach § 2 Abs. 2 erfüllen und die durch den Hersteller oder

    durch eine nach Absatz 1 Nr. 2 vom Betreiber beauftragte Person unter Berücksichtigung der

    Gebrauchsanweisung in die sachgerechte Handhabung dieses Medizinproduktes eingewiesen

    worden sind.

    (3) Die Durchführung der Funktionsprüfung nach Absatz 1 Nr. 1 und die Einweisung der vom

    Betreiber beauftragten Person nach Absatz 1 Nr. 2 sind zu belegen.

    § 6 Sicherheitstechnische Kontrollen

    (1) Der Betreiber hat bei Medizinprodukten, für die der Hersteller sicherheitstechnische

    Kontrollen vorgeschrieben hat, diese nach den Angaben des Herstellers und den allgemein

    anerkannten Regeln der Technik sowie in den vom Hersteller angegebenen Fristen

    durchzuführen oder durchführen zu lassen. Soweit der Hersteller für die in der Anlage 1

    aufgeführten Medizinprodukte keine sicherheitstechnischen Kontrollen vorgeschrieben und

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 33

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    diese auch nicht ausdrücklich ausgeschlossen hat, hat der Betreiber sicherheitstechnische

    Kontrollen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik und zwar in solchen Fristen

    durchzuführen oder durchführen zu lassen, mit denen entsprechende Mängel, mit denen auf

    Grund der Erfahrungen gerechnet werden muss, rechtzeitig festgestellt werden können. Die

    Kontrollen nach Satz 2 sind jedoch spätestens alle zwei Jahre durchzuführen.

    Die sicherheitstechnischen Kontrollen schließen die Messfunktionen ein. Für andere

    Medizinprodukte, Zubehör, Software und andere Gegenstände, die der Betreiber bei

    Medizinprodukten nach den Sätzen 1 und 2 verbunden verwendet, gelten die Sätze 1 bis 4

    entsprechend.

    (2) Die zuständige Behörde kann im Einzelfall die Fristen nach Absatz 1 Satz 1 und 3 auf

    Antrag des Betreibers in begründeten Fällen verlängern, soweit die Sicherheit auf andere Weise

    gewährleistet ist.

    (3) Über die sicherheitstechnische Kontrolle ist ein Protokoll anzufertigen, dass das Datum der

    Durchführung und die Ergebnisse der sicherheitstechnischen Kontrolle unter Angabe der

    ermittelten Messwerte, der Messverfahren und sonstiger Beurteilungsergebnisse enthält. Das

    Protokoll hat der Betreiber zumindest bis zur nächsten sicherheitstechnischen Kontrolle

    aufzubewahren.

    (4) Eine sicherheitstechnische Kontrolle darf nur durchführen, wer

    1. auf Grund seiner Ausbildung, Kenntnisse und durch praktische Tätigkeit

    gewonnenen Erfahrungen die Gewähr für eine ordnungsgemäße Durchführung der

    sicherheitstechnischen Kontrollen bietet,

    2. hinsichtlich der Kontrolltätigkeit keiner Weisung unterliegt und

    3. über geeignete Mess- und Prüfeinrichtungen verfügt.

    Die Voraussetzungen nach Satz 1 sind durch die Person, die sicherheitstechnischeKontrollen durchführt, auf Verlangen der zuständigen Behörde nachzuweisen.

    (5) Der Betreiber darf nur Personen mit der Durchführung sicherheitstechnischer Kontrollen

    beauftragen, die die in Absatz 4 Satz 1 genannten Voraussetzungen erfüllen.

    § 7 Medizinproduktebuch

    (1) Für die in den Anlagen 1 und 2 aufgeführten Medizinprodukte hat der Betreiber ein

    Medizinproduktebuch mit den Angaben nach Absatz 2 Satz 1 zu führen. Für das

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 34

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    Medizinproduktebuch sind alle Datenträger zulässig, sofern die in Absatz 2 Satz 1 genannten

    Angaben während der Dauer der Aufbewahrungsfrist verfügbar sind...

    (2) In das Medizinproduktebuch sind folgende Angaben zu dem jeweiligen Medizinprodukt

    einzutragen:

    1. Bezeichnung und sonstige Angaben zur Identifikation des Medizinproduktes,

    2. Beleg über Funktionsprüfung und Einweisung nach § 5 Abs. 1,

    3. Name des nach § 5 Abs. 1 Nr. 2 Beauftragten, Zeitpunkt der Einweisungen sowie

    Namen der eingewiesenen Personen,

    4. Fristen und Datum der Durchführung sowie das Ergebnis von vorgeschriebenen

    sicherheits- und messtechnischen Kontrollen und Datum von Instandhaltungen sowie

    der Name der verantwortlichen Person oder der Firma, die diese Maßnahme

    durchgeführt hat,

    5. soweit mit Personen oder Institutionen Verträge zur Durchführung von sicherheits-

    oder messtechnischen Kontrollen oder lnstandhaltungsmaßnahmen bestehen, deren

    Namen oder Firma sowie Anschrift,

    6. Datum, Art und Folgen von Funktionsstörungen und wiederholten gleichartigen

    Bedienungsfehlern,

    7. Meldungen von Vorkommnissen an Behörden und Hersteller.

    Bei den Angaben nach Nummer 1 sollte die Bezeichnung nach der vom Deutschen

    Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) veröffentlichten

    Nomenklatur für Medizinprodukte eingesetzt werden. Das Bundesministerium für

    Gesundheit macht die Bezugsquelle der jeweils geltenden Nomenklatur für

    Medizinprodukte im Bundesanzeiger bekannt.

    (3) Der zuständigen Behörde ist auf Verlangen am Betriebsort jederzeit Einsicht in die

    Medizinproduktebücher zu gewähren.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 35

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    § 8 Bestandsverzeichnis

    (1) Der Betreiber hat für alle aktiven nichtimplantierbaren Medizinprodukte der jeweiligen

    Betriebsstätte ein Bestandsverzeichnis nach Absatz 2 Satz 1 zu führen. Die Aufnahme in ein

    Verzeichnis, das auf Grund anderer Vorschriften geführt wird, ist zulässig.

    (2) In das Bestandsverzeichnis sind für jedes Medizinprodukt nach Absatz 1 folgende

    Angaben einzutragen:

    1. Bezeichnung, Art und Typ, Loscode oder die Seriennummer, Anschaffungsjahr des

    Medizinproduktes,

    2. Name oder Firma und die Anschrift des nach § 7 des Medizinproduktegesetzes für

    das jeweilige Medizinprodukt Verantwortlichen,

    3. die der CE-Kennzeichnung hinzugefügte Kennummer der Benannten Stelle, soweit

    diese nach den Vorschriften des Medizinproduktegesetzes angegeben ist,

    4. soweit vorhanden, betriebliche ldentifikationsnummer,

    5. Standort und betriebliche Zuordnung,

    6. die vom Hersteller angegebene Frist für die sicherheitstechnische Kontrolle nach § 6 Abs. 1Satz 1 oder die vom Betreiber nach § 6 Abs. 1 Satz 2 festgelegte Frist für diesicherheitstechnische Kontrolle.

    Bei den Angaben nach Nummer 1 sollte zusätzlich die Bezeichnung nach der vom Deutschen

    Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) veröffentlichten

    Nomenklatur für Medizinprodukte eingesetzt werden. § 7 Abs. 2 Satz 3 gilt entsprechend.

    (3) Die zuständige Behörde kann Betreiber von der Pflicht zur Führung eines

    Bestandsverzeichnisses oder von der Aufnahme bestimmter Medizinprodukte in das

    Bestandsverzeichnis befreien. Die Notwendigkeit zur Befreiung ist vom Betreiber eingehend

    zu begründen.

    (4) Für das Bestandsverzeichnis sind alle Datenträger zulässig, sofern die Angaben nach

    Absatz 2 Satz 1 innerhalb einer angemessenen Frist lesbar gemacht werden können.

    (5) Der zuständigen Behörde ist auf Verlangen beim Betreiber jederzeit Einsicht in das

    Bestandsverzeichnis zu gewähren.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 36

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    § 9 Aufbewahrung der Gebrauchsanweisungen und der Medizinproduktebücher

    (1) Die Gebrauchsanweisungen und die dem Medizinprodukt beigefügten Hinweise sind so

    aufzubewahren, dass die für die Anwendung des Medizinproduktes erforderlichen Angaben

    dem Anwender jederzeit zugänglich sind.

    (2) Das Medizinproduktebuch ist so aufzubewahren, dass die Angaben dem Anwender

    während der Arbeitszeit zugänglich sind. Nach der Außerbetriebnahme des Medizinproduktes

    ist das Medizinproduktebuch noch fünf Jahre aufzubewahren.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 37

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    EN ISO 10535

    vom Dezember 1998, Anhang AAnforderungen an periodische Überwachung und Instandhaltung

    A1- Die periodische Überwachung eines Lifters sollte in den vom Hersteller angegebenen

    Intervallen erfolgen, jedoch mindestens einmal jährlich. Periodische Überwachung

    bedeutet Sichtprüfung (besonders der tragenden Teile und des Hebemechanismus mit

    den Befestigungen, Bremsen, Steuerungen, Sicherheitsvorrichtungen und des

    Körperstützsystems) sowie Funktionsprüfungen und Maßnahmen im Rahmen der

    Wartung, die z.B. für Einstellungen der Bremsen und das Anziehen von

    Befestigungselementen erforderlich sein können. Jede Sichtprüfung sollte eine

    Betriebsbelastungsprüfung von einem Hebezyklus mit Maximallast umfassen.

    A2- Die periodische Überwachung sollte von einer Person durchgeführt werden, die

    ausreichend und richtig geschult wurde und mit dem Aufbau sowie der Verwendung und

    Pflege des Lifters vertraut ist. Der Umfang der periodischen Überwachung sollte in der

    mit dem Lift gelieferten Gebrauchsanleitung beschrieben werden.

    A3- Jede Beobachtung, die für die Sicherheit des Lifters entscheidend ist, sollte,

    vorzugsweise im Wartungshandbuch, aufgezeichnet sein, das von der (den) Person(en)

    geführt wird, die für den Kundendienst / die Wartung des Lifters verantwortlich ist

    (sind). Der Zeitpunkt der aufgeführten Reparaturen als Reaktion auf die aufgezeichneten

    Beobachtungen sollte ebenfalls im Wartungshandbuch aufgezeichnet werden.

    A4- Im Wartungshandbuch sollten ferner das Datum der Überwachung des Lifters, das

    Ergebnis derselben sowie die Unterschrift des Kontrolleurs eingetragen werden. Das in

    der Überwachung einbezogene abnehmbare Körperstützsystem sollte für die

    Identifizierung deutlich gekennzeichnet und im Wartungshandbuch vermerkt werden.

    Der Vermerk sollte die Verwendungsstelle angeben.

    A5- Sollten bei der periodischen Überwachung Fehler, Verschleiß oder sonstige

    Beschädigungen erkannt werden, die die Sicherheit des Lifters gefährden, muß der

    Besitzer unverzüglich darüber unterrichtet werden. Im Falle einer unmittelbaren

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 38

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    Sicherheitsgefährdung sollte der Lift sofort außer Betrieb genommen werden. Er sollte

    dann nicht verwendet werden, bis der Mangel beseitigt wurde.

    A6- Für die Sicherheit des Lifters entscheidende Fehler oder Beschädigungen, die zwischen

    Überwachungen auftraten und bereits zu Maßnahmen und deren Beseitigung führten,

    sollten im Wartungshandbuch aufgezeichnet werden.

    A7- Fehler und Beschädigungen sollten dem Hersteller zur Einleitung von Maßnahmen

    gemeldet werden. Diese Rückmeldung an den Hersteller sollte im Wartungshandbuch

    vermerkt werden.

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 39

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    Medizinproduktebuch

    Geräte - Stammdaten

    Inventar-Nr. ____________________

    Geräteart ____________________

    Gerätetyp ____________________

    Fabrik-Nr, ____________________

    Hersteller/ggf. Importeur ____________________

    Lieferant ____________________

    Anschaffungsjahr ____________________

    Standort bzw. betriebl. Zuordnung ____________________

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 40

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    A Inventar-Nr. ___________________

    Funktionsprüfung

    am: ____________________durch: ____________________

    Einweisungen

    Verantwortlicher ____________________

    Zeitpunkt Hersteller / LieferantName deseingewiesenenVerantwortlichen

    Unterschrift

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 41

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    B Inventar-Nr. ___________________

    Personal

    Zeitpunkt Einweisender Name der eingewiesenenPerson

    Unterschrift

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 42

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    C Inventar-Nr. ________________

    Sicherheitstechnische Kontrollen

    Zeitpunkt durchgeführt durch:(Person/Firma)

    Ergebnis Bemerkungen

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 43

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    D Inventar-Nr. __________________

    Instandhaltungsmaßnahmen (Wartung/Inspektion/Instandsetzung)

    Zeitpunkt durchgeführt durch(Person/Firma)

    Kurzbeschreibung der Maßnahme

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 44

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    E Inventar-Nr. __________________

    Funktionsstörungen

    oder wiederholte gleichartige Bedienungsfehler

    Zeitpunkt Beschreibung der Art und Folgen

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 45

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    F Inventar-Nr. ____________________

    Meldungen von Vorkommnissen

    an Behörden und Hersteller

    Zeitpunkt derMeldung

    Beschreibung des gemeldeten Vorkommnis

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 46

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    G Inventar-Nr. ____________________

    Wichtige Anschriften:

    A) Bei Störungen zu benachrichtigender für den Betrieb des Gerätes Verantwortlichen

    Name:

    Telefon:

    Technischer Service:

    Name:

    Telefon:

    Notruf:

    Name: Horcher GmbH

    Telefon: 06187/92040

    B) Gebrauchsanweisung abgelegt bei:

    C) Bei Unfällen mit Personenschaden

    Nachricht an:

    Telefon:

    Nachricht an: Horcher GmbH

    Telefon: 06187/92040

    Gerätebuch.doc Stand April/98

  • Stand Rev. 3.4 / Seite 47

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    Bestandsverzeichnis

    Art und Typ:

    Seriennummer:

    Anschaffungsjahr:

    Hersteller: Horcher GmbH

    betriebliche

    Identifikationsnummer:

    Standort und betriebliche

    Zuordnung:

    Fristen für sicherheits-

    technische Kontrollen:

    (siehe Aufkleber auf dem Produkt)