Die Krankenversicherungs- prämien 2012 Medienkonferenz 28. September 2011.

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  • Die Krankenversicherungs- prmien 2012 Medienkonferenz 28. September 2011
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  • 2 Der Anstieg der Durchschnittsprmien im Wallis (CHF 7.40) ist im Vergleich zum schweizerischen Durchschnitt (CHF 8.20) leicht tiefer. Durchschnittsprmie Erwachsene 2012
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  • 3 Die durchschnittlichen Prmien im Wallis steigen um 2.3% im Jahr 2012. 17 Kantone verzeichnen einen grsseren Anstieg der Durchschnittsprmie als das Wallis.
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  • 4 Die durchschnittliche Monatsprmie betrgt CHF 330.--. Mit einer Differenz von CHF 52.-- im Monat ist sie tiefer als der schweizerische Durchschnitt. Durchschnittsprmie Erwachsene 2012
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  • 5 Im Vergleich zu den 25 anderen Kantonen hat sich die Position des Kantons Wallis seit 1985 stetig verbessert. Das Wallis belegte in den letzten Jahren immer einen Rang um den 10. Platz und hat fr 2012 sogar einen Platz gut gemacht. Durchschnittsprmie Erwachsene 2012
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  • 6 Im Vergleich mit der Westschweiz hat das Wallis die tiefsten Prmien (CHF 330.-- pro Monat). Die durchschnittliche Monatsprmie der anderen Westschweizer Kantone (Freiburg, Jura, Neuenburg, Waadt und Genf) liegt zwischen CHF 359.-- und CHF 463.--. Die durchschnittliche Prmie in Genf ist 40.3% hher als die im Wallis. Durchschnittsprmie Erwachsene 2012
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  • 7 Fr seine Krankenversicherung bezahlt ein im Wallis Versicherter im 2012 pro Jahr durchschnittlich CHF 1596.-- weniger als ein in Genf Versicherter, CHF 1068.-- weniger als ein im Waadt Versicherter, CHF 780.-- weniger als ein in Neuenburg Versicherter, CHF 732.-- weniger als ein im Jura Versicherter und CHF 348.-- weniger als ein in Freiburg Versicherter. Durchschnittsprmie Erwachsene 2012
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  • 8 Seit 1996 ist die durchschnittliche Monatsprmie im Wallis fr Erwachsene CHF 158.-- (+92%) teurer geworden. Sie ist von CHF 172.-- im Jahr 1996 auf CHF 330.-- im Jahr 2012 gestiegen. Whrend diesen 16 Jahren ist die schweizerische Durchschnittsprmie um CHF 209. (+121%) gestiegen, dass heisst, von CHF 173.-- auf heute CHF 382.--. Durchschnittsprmie Erwachsene 2012
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  • 9 Der durchschnittliche Prmienanstieg im Wallis betrgt CHF 13.70, das schweizerische Mittel beluft sich auf CHF 14.60. Durchschnittsprmie Jugendliche 2012
  • Folie 10
  • 10 Die Prmie im Wallis ist CHF 44. tiefer als der Schweizer Durchschnitt. Durchschnittsprmie Jugendliche 2012
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  • 11 In 16 Jahren ist die durchschnittliche Walliser Monatsprmie fr Jugendliche um CHF 177.-- (+144%) gestiegen. Der durchschnittliche Anstieg in der Schweiz betrug jedoch CHF 228.-- (+199%). Durchschnittsprmie Jugendliche 2012
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  • 12 Der durchschnittliche Prmienanstieg fr Kinder im Wallis betrgt CHF 1.40, das schweizerische Mittel beluft sich auf CHF 1.30. Durchschnittsprmie Kinder 2012
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  • 13 Durchschnittsprmie Kinder 2012 Die Prmie im Wallis ist CHF 12. tiefer als der Schweizer Durchschnitt.
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  • 14 In 16 Jahren ist die Durchschnittsprmie im Wallis fr Kinder um CHF 25.-- angestiegen (+48%). In der Schweiz ist diese Prmie im gleichen Zeitraum um durchschnittlich CHF 39.-- (+75%) gestiegen. Durchschnittsprmie Kinder 2012
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  • Eine verantwortungsvolle Gesundheitspolitik
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  • 16 Entscheidungen der Regierung und des Parlaments Das niedrige Prmienniveau spiegelt die seit vielen Jahren im Interesse der Walliser Patienten gefhrte Gesundheitspolitik wieder. Das Gesetz ber die Krankenanstalten und institutionen (GKAI) wurde mit dem Ziel, weiterhin eine attraktive Gesundheitspolitik mit einer kontrollierten Kostenentwicklung zu betreiben, ausgearbeitet und verabschiedet. Das GKAI wurde am 17. Mrz dieses Jahres mit 75% der Stimmen vom Parlament angenommen; es unterliegt aber einem Referendum am 23. Oktober. Die Entscheidung des Staatsrates, die eidgenssischen bergangsbestimmungen fr die neue Spitalfinanzierung geschickt zu nutzen, hat zu einem begrenzten Anstieg der Prmien im Kanton Wallis gefhrt.
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  • 17 Neue Spitalfinanzierung bergangsbestimmungen KVG (Spitalfinanzierung) Kantone, deren Durchschnittsprmie fr Erwachsene unter dem schweizerischen Mittel ist () knnen ihren Vergtungsanteil zwischen 45 und 55 Prozent festlegen. Bis zum 1. Januar 2017 darf die jhrliche Anpassung des Finanzierungsanteils ab erstmaliger Festsetzung hchstens 2 Prozentpunkte betragen . Einsparungen fr die Walliser Versicherten 112 Millionen Franken in 5 Jahren
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  • 18 Neue Spitalfinanzierung
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  • 19 Prmiengenehmigungsverfahren Jedes Jahr nimmt das Departement fr Finanzen, Institutionen und Gesundheit (DFIG) aktiv an den Vernehmlassungsverfahren der Prmien teil. Im Jahr 2011 hat das DFIG die voraussichtliche Kostenentwicklung und das budgetierte Ergebnis, die Verwaltungskosten und die vorgeschlagenen Prmienerhhungen genauer analysiert. Hierbei wurden Versicherungen mit mehr als 2000 Versicherten bercksichtigt; das heisst, etwa 95% der Walliser Versicherten. Mitte August 2011 hat das DFIG in einem Bericht an das BAG unter anderem vorgeschlagen: gewisse Kostenerhhungen fr 2011-2012 richtigzustellen; sicherzustellen, dass die Verwaltungskosten nur die obligatorische Krankenversicherung betreffen; einige Prmienerhhungen abzulehnen.
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  • Subventionierung der Krankenversicherungsprmien im Wallis
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  • 21 Subventionierung
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  • 22 Subventionierung
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  • 23 Subventionierung
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  • 24 Die Grafik zeigt die Anzahl der Personen, die whrend eines Jahres eine Prmienverbilligung erhalten haben, unabhngig des Subventionsjahres (Jahresprinzip anhand der Zahlung der Subvention). Somit werden im Jahr 2011 rckwirkende Zahlungen fr 2009 verbucht, welche im Jahr 2011 mitgeteilt wurden. Subventionierung
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  • Wechseln Sie die Krankenkasse oder whlen Sie ein anderes Versicherungsmodell, um so Kosten zu sparen!
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  • 26 Seit dem 1. Januar 2004 ist der Vergleich der Prmien einfacher, da sich die Krankenversicherungen an den vom Bund eingefhrten Prmienregionen orientieren mssen. Der Kanton Wallis ist in zwei Prmienregionen aufgeteilt. Region 1 Region 2 Die Region 1 (die teurere) umfasst nahezu alle Gemeinden des Mittel- und Unterwallis. Die Region 2 (die gnstigere) umfasst alle Gemeinden des Oberwallis sowie einige Gemeinden des Bezirkes Siders (Anniviers, Mollens und Venthne) und einige Gemeinden des Bezirkes Hrens (Les Agettes, Evolne, Hrmence, Saint-Martin, Vex und Mont-Noble). Zwei Regionen im Wallis
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  • 27 Eine bedeutende Anzahl Personen bleibt bei Krankenkassen angegliedert, die hohe Prmien anbieten. Einsparungen ermglichen
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  • 28 Einsparungen ermglichen
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  • 29 Das BAG benutzt die Prmien mit der ordentlichen Franchisen, um die Erhhung bekannt zu geben. Einsparungen ermglichen Im Jahr 2009: - 45.4% der Walliser Bevlkerung lter als 19 Jahre hat die tiefste Franchise gewhlt - 34.4% haben sich fr eine Franchise zwischen CHF 500. und CHF 2500. entschieden - 20.2% fr eine andere Versicherungsform (Telmed, Bonusversicherung, Managed Care, etc.)
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  • 30 Zwischen 2000 und 2012 sind die durch das BAG angekndigten Prmien um CHF 140. gestiegen. Die effektive Erhhung jedoch drfte nur CHF 103. fr diesen Zeitraum betragen. Einsparungen ermglichen Woher kommt diese Differenz? Einige Versicherte entscheiden sich fr whlbare Franchisen oder andere Versicherungs- formen.
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  • 31 Kndigungsmodalitten Die Grundversicherung ist bei allen Krankenkassen identisch Die Krankenkasse kann ohne Vorbehalt - ungeachtet des Geschlechts, Alters oder Gesundheitszustands - gewechselt werden Die Kndigungen oder nderungsantrge mssen bei den Krankenkassen vor dem 30. November 2011 eingereicht werden (vorzugsweise per Einschreiben). Der Brief muss enthalten: die persnlichen Angaben des Versicherten einschliesslich der Versicherungsnummer, den Antrag (Kndigung, Wahl der Franchise usw.) und das Datum des Inkrafttretens (1. Januar 2012). Fr alle Familienmitglieder kann ein einziger Brief gesendet werden, falls sie bei der gleichen Versicherung versichert sind (der Antrag einer jeden Person muss ersichtlich sein).
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  • 32 Kndigungsmodalitten Sobald der Versicherte seine neue Krankenkasse ausgewhlt hat, muss er eine Offerte beantragen und die Kontaktdaten seines ehemaligen Versicherers melden. Die Deckung durch den ehemaligen Versicherer wird bis zum effektiven bertritt des Versicherten weitergefhrt. Fr interessierte Personen befinden sich Informationen und Briefvorlagen auf der Website der Dienststelle fr Gesundheitswesen: www.vs.ch/gesundheit unter der Rubrik Informationen / Krankenversicherungen.www.vs.ch/gesundheit Alternative Versicherungsmodelle der Krankenversicherungen (Telmed, Hausarztmodell, Bonus, ) erlauben es ebenfalls, den Prmienanstieg 2012 zu begrenzen.
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  • 33 Erwachsene Region 1 Ein versicherter Erwachsener kann mit der billigsten Prmie (CHF 297.-- pro Monat, Sanagate) im Vergleich zur teuersten (CHF 428.70 pro Monat, Visana) bis zu CHF 1580.40 pro Jahr einsparen.