Die Schwarze Front 1

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    09-Dec-2015
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  • Fr die nationale und soziale Befreiung der Werkttigen Deutschlands!

    Diskussionsbltter fr sozialistische und nationalrevolutionre Politik

    Herausgeber: Nationalrevolutionres Forum (NRF). Die Schwarze Front erscheint je nach Bedarf - also sporadisch - und dient nur zur alleinigen Unterrichtung der Mitglieder-, Freundes- und Leserkreise. Die Beitrge sind als Meinungsaustausch gedacht, wobei die Autoren fr deren Inhalt selbst verantwortlich sind. Kontakt: NRF-Schwarze-Front@gmx.de Folge 1/2008

    Der Nachla Hitlers Zwlf Jahre und drei Monate war Hitler an der Macht, und was war das Resultat? Millionen Deutsche sind an den Fronten gefallen oder kehrten als Krppel zurck. Millionen fanden den Tod bei Flucht und Vertreibung. Vernichte-te Existenzen, Enteignung, Waisen und Wit-wen, ruinierte Gesundheiten und zerstrte Stdte, das ist der Nachla Hitlers. Hinzu kommen Ha und Ablehnung alles Deutschen, die teilweise bis heute andauern. Eine vllig zerstrte Wirtschaft durch die sinnlose Weiter-fhrung des Krieges - selbst als jede Aussicht, ihn siegreich beenden zu knnen, geschwun-den war -, ist seine Hinterlassenschaft. Ausch-witz wurde zum Begriff, wobei aber die Frage zu stellen ist, ob die Mehrheit der deutschen Bevlkerung vom Mord an den Juden erfuhr, oder gar davon wute. In Deutschland herrschte eine Diktatur mit vlliger Informati-onskontrolle und Staatsgeheimnisse wurden bestimmt nicht an jeder Straenecke gehan-delt die Vernichtung der Juden war geheime Reichssache. Es wird immer noch behauptet, da das deut-sche Volk nicht nur Opfer, sondern auch Teil-nehmer der Verbrechen war. Mitschuldig an diesen Verbrechen, mu es daher die Verant-wortung dafr bernehmen. Ist das die furcht-bare Wahrheit, die das deutsche Volk als Kol-lektivschuld, fr immer zu tragen hat? Erhebliche Schuld am Aufstieg Hitlers tragen die damaligen oppositionellen Parteien und Gruppen. Sie haben sich in den 20iger und Anfang der 30iger Jahre des 20. Jahrhunderts in politische Richtungskmpfe und Spaltungen

    verstrickt und waren nicht in der Lage, eine Einheitsfront gegen Hitler zu bilden. Diese Gruppen und Parteien verstanden es nicht, das Volk zu gemeinsamen Aktionen aufzurufen. Letztendlich gab es aber fr die Mehrzahl der Deutschen keine realistische Chance mehr, dem Verhngnis der Hitlerei entgegenzuwir-ken. Diese Deutschen sind auch Opfer gewor-den und knnen nicht zu den Ttern gerechnet werden. Trotzdem hat ein Teil dieser damaligen Opfer eine oft auf ihre Nachkommen bertragene - manische Schuldbesessenheit ergriffen. Heute noch werden Schuldbekenntnisse, ohne Schuld zu haben, abgelegt. Schuld ist individuell und die Tter (sofern sie berhaupt noch am Leben sind), mssen Schuld bekennen. Es ist aber vllig unverstndlich, da Menschen (und gan-ze Personengruppen, Vereine, Organisationen usw.) stellvertretend Schuld bekennen, ohne berhaupt eine Tat begangen zu haben. Auch die sog. Nachgeborenen sind Opfer des hitleristischen Nachlasses und knnen weder Verantwortung, noch Haftung fr die Taten ihrer Vorfahren bernehmen. Dieser Brde sind sie entledigt, weil Schuld und Verantwor-tung nicht erblich sind. Was sie aber bernehmen mssen, ist Ver-antwortung fr die Zukunft. Dies beinhaltet eine objektive Aufarbeitung der Geschichte ohne jeglichen Revanchismus, wobei im Inter-esse der Vlkerverstndigung geschichtliches Unrecht nicht ausgespart werden darf. - Cyprian -

  • Manife+t de+ Nationalrevolutionren Forum+ Das Nationalrevolutionre Forum steht in der Tradition der 1933 verbotenen Widerstandsbewegung Schwarze Front des Dr. Otto Strasser und ist zugleich Nachfolgeorganisation, der im Januar 1984 von dem ehemaligen KZ-Hftling Karl Jochheim neu gegrndeten Schwarzen Front. Dieses Manifest unterbreitet Diskussionsvorschlge (bereits im Oktober 1993 vom Fhrungsrat der Schwarzen Front als Arbeitsgrundlage bzw. Programm angenommen), fr eine gerechte Wirtschafts- und Sozialordnung, unter Wahrung unserer nationalen Eigenschaften. Dieses Manifest hlt sich an die, zum Teil immer noch gltigen, Vorgaben Otto Strassers. Die Schaffenden des deutschen Volkes wurden in die kapitalistische Knechtschaft und in den Bann des Materialismus gestrzt. Auf der Jagd nach Gewinn, Macht und Reichtum, werden Mensch und Natur die Verlierer sein wenn keine Umkehr erfolgt. Die demokratischen bzw. liberalistischen Regie-rungen sind bis heute nicht in der Lage, die anstehenden Probleme zu lsen. Der Hhepunkt eines entfremdeten und bertechnisierten Lebens ist lngst erreicht. Arbeitslosigkeit, Korruption, Miwirtschaft, Klassenherrschaft, Kulturzerfall, Atomskandale, Umweltzerstrung und die Automatisierung des Menschen sind die Folgen, und damit die Quellen allen bels. Unsere Zukunft darf nicht den Rcksichts- und Gewissenlosen, den Irrenden und Gleichgltigen ge-hren. Wir haben die Lgen und Phrasen unserer Herren satt, wir haben genug von einer Demo-kratie die keine ist. Die Erfahrungen des 20. Jahrhunderts haben es zudem notwendig gemacht, mit aller Schrfe und Konsequenz gegen das Prinzip des totalen Staates Stellung zu nehmen. Unsere Absage gilt jeder Gewaltherrschaft und Diktatur, sei es die Diktatur einer Person, einer Partei oder einer Klasse. Unse-re Absage gilt den Mchtigen der Reaktion, die die Macht der Monopole und Parteien verteidigen. Unsere Absage gilt jeder Verfolgung politisch Andersdenkender. Wir wenden uns entschieden gegen den Antisemitismus und gegen Weltverschwrungsideologien vereinzelter rechtsextremistischer Kreise. Das Nationalrevolutionre Forum ist keine Partei oder eingetragener Verein sondern eine freie Ge-meinschaft, deren Anhnger versuchen, in der Bevlkerung, besonders in der Arbeiterschaft, ein neues Wirtschaftsdenken zu frdern. Wir wenden uns an jene, die begriffen haben, da das kapitali-stische System zwangslufig die Umwelt und damit unsere Lebensgrundlagen zerstrt und deshalb ein System des Todes ist. Wir vertreten stndestaatliche Vorstellungen. Auer dem Korporativismus (Stndestaats-Konzept), sind eine zinsfreie Wirtschaftsordnung und eine kologische Gleichgewichtswirtschaft unsere Zielvor-stellungen. Wir fordern das Recht auf Opposition seitens einer Minderheit und treten fr freie Mei-nungsuerung ein. Unter der ehemaligen Losung Strassers Fr Deutschlands Erneuerung, sammelt das Nationalrevo-lutionre Forum alle Revolutionre, die sich fr das Ziel, die innere und uere Freiheit fr das deut-sche Volk zu erreichen, einsetzen und mit uns das Modell einer gerechten Gesellschaft suchen. Das deutsche Volk ist erst frei, wenn es unabhngig wird vom Druck auslndischer Staaten. Deutschland ist heute weitgehend vom Ausland abhngig, vor allem im Bereich der Rohstoffversor-gung und der Handelspolitik. Natrlich wissen wir, da Deutschland allein nicht autark sein kann, eine vllige Selbstversorgung ist nicht mglich. Das ist aber kein Grund, die Abhngigkeit wenig-stens zu verringern. Der Gedanke einer berufstndischen Ordnung wird oft als nicht zeitgem und vllig berholt abge-lehnt. Wir knnen uns dieser Meinung nicht anschlieen, weil wir glauben, da diese Gesellschafts-ordnung naturgem ist, keiner parteipolitischen Idee unterliegt und damit dem Wesen des Men-schen am ehesten entspricht.

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    Diskussionsvorschlge fr eine gerechte Wirtschafts- und Sozialordnung:

    1. Die Ablehnung der Parteien-Allmacht und ihrer Fhrer ergibt die Forderung fr die Abschaf-

    fung der Parteien. Demgegenber fordern wir eine berufstndische Volksvertretung. Dadurch wird jede Berufschicht durch ihre eigenen Vertreter in den Stnde- und Berufskammern ver-treten sein. Keine Partei hat ihre Versprechungen gehalten. Parteien sind Interessengrup-pen die nicht die Interessen der Brger, sondern ihre eigenen vertreten. Aus sogenannten Volksvertretern sind Parteienvertreter geworden.

    2. Alle zuknftigen politischen Entscheidungen sind unter dem Gesichtspunkt einer deutschen Politik zu treffen. Fremde Einflsse und Interessen die die nationale Unabhngigkeit Deutsch-lands verhindern, sind abzubauen (z.B. durch Austritt aus der EU).

    3. Grund und Boden, Bodenschtze und Produktionsmittel sind Allgemeinbesitz des deutschen Volkes und daher allen Spekulationen entzogen.

    4. Demokratische Umstrukturierung unserer Gesellschaftsordnung, d.h. Abbau der Klassenge-sellschaft und Aufbau einer wahren Gemeinschaft freier Menschen.

    5. Die Autarkie (wirtschaftliche Selbstversorgung), ist das Ziel einer sozialistischen Volkswirt-schaft. Die Autarkie sichert allen Brgern Arbeit, Ernhrung, Bekleidung und Behausung.

    6. Kapitalismus und Materialismus sind wesensfremde Elemente und demzufolge umgehend ab-zubauen. Der Kapitalismus zerstrt die wirtschaftliche Sicherheit des Menschen. Die wirt-schaftliche Sicherheit ist die lebenswichtige Voraussetzung fr innere Ordnung und ueren Frieden.

    7. Durch den Mitbesitz an Grund und Boden, Bodenschtzen und Produktionsmitteln ist der Br-ger in jeder Weise an allen ihn betreffenden Vorgngen aktiv beteiligt.

    8. Die berufstndische Ordnung befreit den Bauern und Arbeiter von der Zins- und Lohnsklave-rei des Kapitalismus, ohne sie andererseits in die Staats-Sklaverei des Kommunismus zu fh-ren.

    Unter einem Berufstand im Sinne der berufstndischen Ordnung versteht man eine Lei-stungsgemeinschaft von Personen, die dem gleichen Beruf angehren. Unter Beruf ver-steht man dabei nicht in erster Linie das, was man gewhnlich auf die Frage Was ist Ihr Beruf? antwortet, nmlich Elektriker, Feinmechaniker, Sachbearbeiter oder Betriebswirt, sondern den Wirtschafts- und Kulturbereich, innerhalb dessen jemand seine Ttigkeit ausbt. Die genannten vier Berufe knnten also zum gleichen Berufstand gehren, bei-spielsweise dem Berufstand Maschinenbau. In den meisten Fllen umfat ein Berufstand eine Mehrzahl von Berufen (im engeren Sinne). Insofern ist ein Berufstand in sich wieder gegliedert indem er aus kleineren Berufseinheiten, wie Berufsvereinigungen