Die Wehrmacht - Der Freiheitskampf Des Grossdeutschen Volkes (1940, 159 Doppels., Text)

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DIE WEHRMACHTDer Freiheitskampf des grodeutschen Volkes

DIE WEHRMACHTHerausgegeben vom Oberkommando der Wehrmacht

Der Freiheitskampf des grodeutschen Volkes

19 4 0 VERLAG DIE WEHRMACHT BERLIN

Adolf HitlerDer Fhrer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht

DIE WEHRMACHT 1940Der Freiheitskampf des grodeutschen Volkes Herausgegeben vom Oberkommando der Wehrmacht bearbeitet von Karl Fischer Schutzumschlag: Theo Matejko

InhaltsverzeichnisVorwortVon Generalfeldmarschall Keitel

9 10

EinfhrungVon Oberst d. G. v. Wedel

I. KAPITEL: 18 Tage Weltgeschichte1. September 1939Von Karl Fischer

11 17 26 29 34 38 41 49 60 64 72 78

Gewaltsame ErkundungVon Kriegsberichter Gert Habedanck

Der Fhrer bei seinen Soldaten Vor Hela, Gdingen und der WesterplatteVon Obermaschinist de Jong

Vom Sinn dieses KriegesVon Prof. Dr. Friedr. Grimm

Hinter der Hecke Krieg oder Mord ? Sturmfahrt auf Lemberg Warschau - Das Schicksal einer Stadt An der BzuraVon Gefr. Wolf Glaer

Blitzkrieg im OstenVon Rolf Bathe

Das Heer im KriegeVon Oberst Rudolf Ritter von Xylander

An der deutsch-sowjetischen Demarkationslinie

II. KAPITEL: ... gegen England. . . denn wir fliegen, denn wir fliegen gegen Engeland! Die deutsche Luftwaffe im ersten KriegsjahrVon General der Flieger Quade

83 94 102 107 111 116

Luftkampf ber Moor und Heide So ging Zerstrer "Grenville" unter Ein englischer BerichtUnter Wasser lauert der Tod Minen legen, Minen suchen, Minen rumen

. . . gejagt von deutschem U-BootEin U-Boot-Kommandant erzhlt

Copyright 1940 by Verjag "Die Wehrmacht", Berlin-Charlottenburg 5

III.KAPITEL: Vor den BunkernSphtrupp, die ersten am Feind So wurde es gebt . . . Sturm auf ein feindliches Panzerwerk Schnitt durch ein Werk der Maginot-Linie Im Vorfeld Zwischen Westwall und Maginot-Linie Der Offizier von heuteVon Oberstleutnant Matthaei

122 126 131 132 137 142

So kam es zur Vernichtungsschlacht Vier Karten Die Kapitulation Belgiens Armee streckt die Waffen Dnkirchen Englands "siegreiche" Flucht vom Kontinent Schnellboot "Renate" schweigt . . . Nachrichtentrupp bei KobelmontAus einem Tagebuch.

234 235 238 246 247 250 262 266 268 271 274 276 285 292 293 303 304 305 306 307 310 312 314 315 318

Eine Division in Stellung Schematische Zeichnung

X-Uhr= Angriffsbeginn Der Durchbruch durch die Weygand-LinieVon Gefr. Treffz-Eichhfer

IV. KAPITEL: Feldgraue NordlandfahrtDie Gangster vom JssingfjordVon Kapitn Heinrich Dau, seinerzeit Kommandant der Altmark

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Reitersphtrupp vor ParisAus einem Tagebuch

. . . wenn sie schieen, werden wir uns in einen feuerspeienden Vulkan verwandeln ...Von Oberleutnant z. S. Grosser und Leutnant z. S. Schmoeckel

Eine reitende Batterie 156 162 169 180 190 192 200 Paris!Die Brcke Aristide Briand Durch tausend franzsische Bajonette nach Vichy

Kampf und Ende des Kreuzers BlcherVon einem, der dabei war.

Und wir ziehen stumm ...Wir brechen durch die Maginot-Linie In der Hlle von Hollving-SaaralbenVon Oberleutnant Dr. Eichenlaub

Auf den Fersen der flchtenden TommiesAus dem Tagebuch eines Mitkmpfers

Narvik Wir kmpften unter dem PolarhimmelVon einem Zerstrerkommandanten

Sonnenwende in CompigneVon Major H. Martin

Auf U-Boot-Jagd Die Kriegsmarine im ersten KriegsjahrVon Konteradmiral Gadow

Schweres Geschtz im Kampf Der SiegVon Oberstleutnant Dr. Hesse

Das Seegefecht bei Jan Mayen

Zum Generalfeldmarschall ernannt Beruhigt euch, er kommt! Das Portrt des Sturzkampffliegers

V.KAPITEL: Die Stunde des entscheidendsten KampfesDer Tagesbefehl vom 10. Mai 1940 Der FeldherrVon Reichspressechef Dr. Dietrich

202 206 212 220 225 226

Abschu ber Le Havre Deutsche Flugzeuge ber London Flammen sperren den Himmel PK-Berichterstatter? Soldaten! . . . den Helm fester binden! Es geschah BildvermerkeZeichnungen von Theo Matejko, PK - E. Erdmann, Strobel, PK-Raebiger, Erwin Pohl, Janesch.

Fallschirmjger ber RotterdamVon Kriegsberichter Fritz Krause

Eben Emael Kamerad Sanittssoldat Bei Sedan ber die MaasAus einem Tagebuch

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on hier und von heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und Ihr knnt sagen, da Ihr dabei gewesen seid, schrieb Goethe whrend der Kanonade von Valmy im Jahre 1792. Goethe hat den Verfall jener neuen Epoche der Weltgeschichte nicht erlebt. Das wahre neue Zeitalter ist heute angebrochen, und wir sind glcklich, da wir dabei gewesen sind. Es ist ein Mann, ein einziger, der das alte Zeitalter strzte und das neue schuf, der Fhrer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht, der Mann, der in dem historischen Tagesbefehl vom 10. Mai 1940 seinen Soldaten zurief: Der heute beginnende Kampf entscheidet das Schicksal der deutschen Nation fr die nchsten 1000 Jahre. Eine sptere Zeit wird erst ganz ermessen und wrdigen knnen, was Deutschland, sein Fhrer und seine Soldaten seit dem 1. September 1939 geleistet haben. Was sie erreicht haben, das wissen wir jedoch schon heute das ewige freie Grodeutschland.

V

Generalfeldmarschall

I. KAPITEL

Einfhrungvon Oberst d. G. v. Wedel.Ein Jahr Krieg hat durch das Genie des Fhrers der Wehrmacht des Grodeutschen Reiches einzigartige militrische Erfolge gebracht. Nicht ordinre Siege wurden errungen, sondern Vernichtungsschlachten in einem bisher unvorstellbaren Ausma sind geschlagen worden. Der Sieg der deutschen Waffen beruht auf der Einheit der politischen und militrischen Fhrung, in der hchsten Spitze verkrpert durch die Person des Fhrers, und auf dem Zusammenwirken der Wehrmachtteile und Waffengattungen. Dieser Zusammenklang von Fhrung und Truppe, der Wehrmachtteile untereinander, von Front und Heimat bildet den Pulsschlag des gesamten gewaltigen Geschehens unserer Tage. Das Bewutsein dieser Einheit des Handelns und Denkens gibt dem gesamten Volk immer wieder neue Kraft, festigt den Glauben an den Endsieg. Halten wir uns diese Tatsachen immer wieder vor Augen. Die vom Oberkommando der Wehrmacht herausgegebene Zeitschrift Die Wehrmacht hat sich seit ihrer Grndung in den Dienst der Wehrmacht und der Wehrhafterhaltung des ganzen Volkes gestellt. In Wort und Bild war sie ein getreuer Spiegel der von Jahr zu Jahr wachsenden deutschen Rstung; schon im Frieden und ganz besonders im Kriege legte sie Zeugnis ab von der Wucht des Gesamtgeschehens, besonders aber von dem Zusammenwirken der Wehrmachtteile unter der genialen Fhrung ihres Obersten Befehlshabers. So entstand eine gewaltige Sammlung von Stoff, von richtungweisenden Aufstzen und Bildern von zum Teil einzigartigem Wert, und es ergab sich ganz von selbst der Gedanke, die wertvollsten und dokumentarischsten Beitrge in Buchform zusammenzufassen. Der erste Band umfat die Zeit vom 1. September 1939 bis 31. August 1940. Seit dem vorigen Jahr hat sich die Perspektive immer weiter geffnet, so da dieses Buch, das erste in einer Reihe alljhrlich erscheinender Werke, auch in rckschauender Betrachtung das glnzendste Kapitel der deutschen Kriegsgeschichte, ja der Kriegsgeschichte schlechthin, in seinem Inhalt widerspiegelt. 10

18 Tage Weltgeschichte1. September 1939 Von Karl FischerStreift uns auch jetzt, in diesen letzten Tagen des August 1939, wieder nur der Krieg mit der Spitze seines Flgels, wie damals, als die Ostmark sich dem Reich anschlo, als die Sudetendeutschen an die Pforten des Reiches klopften, als die damalige Tschechei das Reich um seinen Schutz bat? Monate ist die deutsch-polnische Spannung alt. Seit Monaten haben jenseits unserer stlichen Grenzen die Fanatiker eines greren Polens die Oder als polnische Grenze verlangt, seit Monaten haben sie bekmpft, mihandelt, verschleppt, erniedrigt, gefoltert, gettet jene Deutschen, die das Diktat von Versailles vor zwanzig Jahren den Polen in die Arme jagte, seit Monaten zieht man drben, jenseits der Grenze, einen Jahrgang nach dem anderen ein, denn man hat ja die Garantien Englands und Frankreichs gegen Deutschland in der Tasche, und was ist schon Deutschland gegen ein Polen, das England und Frankreich die Welt zu seinen Verbndeten zhlen darf? Zwischenflle in Danzig, Verfrachtung polnischer Soldaten, Beamter, sogenannter Zivilpersonen auf die den Polen vorbehaltenen Gelnde und Gebude der Freien Stadt, Mihandlung von Volksdeutschen 38 Flle sadistischer Roheit zeichnet ein Beamter des Auswrtigen Amts allein am 20. August auf , Erntefest mit blanken Messern als polnische Parole fr den 28. August, Transporte von Infanterie aus Graudenz, Thorn und anderen Garnisonen nach Dirschau, in Zivil natrlich, damit wir nicht zu frh bemerken, was sich drben abspielt. . . Das ist die Situation im August, und sie nimmt schroffste Formen an, als polnische Flugzeuge die Grenze berfliegen, polnische Flak auf Hela und in Gdingen deutsche Verkehrsmaschinen unter Feuer nimmt, 70.000 Volksdeutsche ber die Grenzen Polens in das Reich fliehen. So sieht es aus, als Wehrmacht und Volk des Grodeutschen Reiches sich anschicken, auf Ostpreuens Schicksalsboden die 25jhrige Wiederkehr der Schlacht von Tannenberg zu feiern. Diese Feier findet nicht statt, verlassen bleiben die Lager und die Tribnen, die fr den Gedenktag errichtet wurden; Deutschland hat andere Sorgen, die feierlich geschmckten Felder und das Ehrenmal von Tannenberg warten vergeblich auf ihre Gste; man begegnet nur feldgrauen Soldaten, jungen und alten . . . Die Bewhrungsprobe fr Wehrmacht und Volk beginnt. 11

Das schlug der Fhrer Polen vor: Rckgabe Danzigs an das Reich, Volksabstimmung im Korridor auer in Gdingen, exterritoriale Bahnen und Autostraen je nach dem Ausfall der Abstimmung.

Der britische Botschafter Sir Neville Henderson verlt die Reichskanzlei nach seiner letzten Unterredung mit Auenminister von Ribbentrop. Er kennt jetzt die deuts