Durchfأ¼hrung des Startup-Prozesses anhand der Lean-Startup ... ten sich einige Startups { wie...

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Transcript of Durchfأ¼hrung des Startup-Prozesses anhand der Lean-Startup ... ten sich einige Startups { wie...

  • Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

    Fakultät für Informatik

    Institut für Simulation und Graphik

    Bachelorarbeit

    Durchführung des Startup-Prozesses anhand der

    Lean-Startup-Methode am Beispiel einer

    Web/Android-Applikation

    Autor:

    Philipp Bergt

    19. Juni 2015

    Betreuer:

    Prof. Dr. Graham Horton

    Institut für Simulation und Graphik

    Dr.-Ing Claudia Krull

    Institut für Simulation und Graphik

  • Bergt, Philipp: Durchführung des Startup-Prozesses anhand der Lean-Startup-Methode am Beispiel einer Web/Android-Applikation Bachelorarbeit, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 2015.

  • Inhaltsverzeichnis

    Abbildungsverzeichnis vi

    Tabellenverzeichnis vii

    1 Einführung 1 1.1 Hintergrund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1.2 Ziel der Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2 1.3 Struktur der Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2

    2 Entwicklung einer Geschäftsidee 5 2.1 Idee eines Schulinformationssystems . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

    2.1.1 Ideenfindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 2.1.2 Bewertung & Pivot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

    2.2 Idee Snapshot Meter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 2.2.1 Ideenfindung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 2.2.2 Bewertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 2.2.3 Marktanalyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

    2.2.3.1 Madlib . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

    3 Entwicklung und Verifizierung des Geschäftsmodells mittels BMC 9 3.1 Customer Segments . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 3.2 Value Propositions . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 3.3 Channels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 3.4 Customer Relationships . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 3.5 Revenue Streams . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 3.6 Key Activities . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 3.7 Key Resources . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 3.8 Key Partners . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 3.9 Cost Structure . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

    4 MVP 23 4.1 Low Fidelty MVP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 4.2 High Fidelty MVP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

    4.2.1 Anforderung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 4.2.2 Snapshot Meter auf Nutzerseite . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 4.2.3 Snapshot Meter auf Kundenseite . . . . . . . . . . . . . . . . 28

    5 Produktvalidierung anhand von Kunden/Nutzer-Feedback 31

  • iv Inhaltsverzeichnis

    5.1 Nutzer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 5.1.1 Landing Page . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 5.1.2 Usability-Test . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

    5.2 Kunden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 5.2.1 Usability-Test . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

    6 Business Case 35 6.1 Situationsbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 6.2 Kosten-Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 6.3 Investition . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

    7 Abschluss 37 7.1 Zusammenfassung und Bewertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 7.2 Ausblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 7.3 Lessons Learned . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

    A Anhang - Durchgeführte Umfragen für die Geschäftsidee “Caroli- nus” in chronologischer Reihenfolge 41

    B Anhang - Durchgeführte Umfragen für die Geschäftsidee ”Snapshot Meter“ in chronologischer Reihenfolge 47

    C Anhang - Versionen des Business Model Canvases in chronologi- scher Reihenfolge 61

    D Anhang - Darstellung der einzelnen Szenen des Low Fidelty Mini- mum Viable Products mittels Dias 67

    E Anhang - Darstellung des Prozesses der Zählerstandsübermittlung mittels der Methode “Schnelles Einlesen” 71

    F Anhang - Darstellung des Prozesses der Zählerstandsübermittlung mittels vorkonfiguriertem Zähler in chronologischer Reihenfolge 75

    G Anhang - Ideenpapier 79

    Literaturverzeichnis 83

  • Abbildungsverzeichnis

    2.1 Logo Version 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

    2.2 Logo Version 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

    3.1 Darstellung des ersten und finalen Stands der Customer-Segments (von links nach rechts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

    3.2 Darstellung des ersten und finalen Stands der Value Proposition (von links nach rechts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

    3.3 Umfrage bzgl. Zeitproblem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

    3.4 Umfrage bzgl. Kostenproblem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

    3.5 Umfrage bzgl. Stressfaktor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

    3.6 Darstellung des ersten und finalen Stands der Channels (von links nach rechts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

    3.7 Darstellung des ersten und finalen Stands der Customer Relationships (von links nach rechts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

    3.8 Darstellung des ersten und finalen Stands der Revenue Streams (von links nach rechts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

    3.9 Umfrageergebnis bzgl. Revenue Stream . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

    3.10 Umfrageergebnis bzgl. Preisgestaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

    3.11 Darstellung des ersten und finalen Stands der Key Activites (von links nach rechts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

    3.12 Darstellung des ersten und finalen Stands der Key Resources (von links nach rechts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

    3.13 Darstellung des ersten und finalen Stands der Key Partners (von links nach rechts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

    3.14 Darstellung des ersten und finalen Stands der Cost Structure (von links nach rechts) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

    4.1 Darstellung des Low Fidelty MVPs auf der Landing Page . . . . . . . 24

    4.2 Darstellung der anversierten Infrastruktur . . . . . . . . . . . . . . . 25

  • vi Abbildungsverzeichnis

    4.3 Darstellung eines Ablaufdiagrams bezüglich der Funktion “Schnelles Einlesen” . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

    4.4 Darstellung eines Ablaufdiagrams bezüglich der Funktion Einlese- funktion über die Zählerverwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

    4.5 Darstellung der Feedback Funktion (links) und des NavigationDrawers 28

    4.6 Darstellung der Ablaufs der Transaktion von Zählerständen . . . . . . 30

  • Tabellenverzeichnis

    3.1 Customer Archetypes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

    5.1 Darstellung der Aufgaben des Usability-Tests . . . . . . . . . . . . . 33

  • viii Tabellenverzeichnis

  • 1. Einführung

    1.1 Hintergrund

    Seit Jahrhunderten stellen Innovationen ein wichtiges wirtschaftliches Gut dar. Da- bei sind einige dieser sogar in der Lage, das tägliche Leben und Arbeiten von Millio- nen oder gar Milliarden von Menschen zu ändern. Ob die Verbesserung der Dampf- maschine im Jahre 1774 durch James Watt oder die Perfektionierung der Fließband- produktion durch Henry Ford im Jahre 1908, beide Innovationen trugen zur einer Verbesserung unseres heutigen Lebens bei und beweisen, dass es fortschrittliche Ide- en schon damals gab [DM:].

    Doch auch einige Innovationen unserer heutigen Zeit konnten bestätigen, dass sie in der Lage sind, eine Wende herbeizuführen. Ein weltweit bekanntes Beispiel stellt dabei der amerikanische Konzern Google dar. Im Jahre 1998 durch Sergey Brin und Larry Page gegründet, entwickelten die Gründer eine Internetsuchmaschine, welche die Nutzung des Word Wide Web entscheidend verändern sollte [GG:]. Es war nun nicht mehr notwendig, sich einzelne Website-Adressen zu merken oder spezielle Verzeichnisse zu besuchen. Vielmehr wurde jetzt gegoogelt. Der Fakt, dass der Begriff googeln später im deutschen Duden aufgenommen wurde und der Dienst heutzutage über 1,14 Milliarden Nutzer zählt, beweist, wie revolutionär diese Idee war [ST:].

    Dabei stellte das amerikanische Unternehmen bis zu seinem Börsengang 2004 folgen- de besondere Unternehmensart dar: ein Startup, genauer gesagt ein Web-Startup [GG:]. Dabei handelt es sich bei dieser Ausprägung um eine enorm wertvolle. So existieren mittlerweile sehr viele, sehr erfolgreiche Web-Unternehmen, welche zu Beginn als Startup starteten. Als prominentestes Beispiel des letzten Jahrzehnts sei hierbei das amerikanische Unternehmen Facebook genannt. Aber auch auf deutscher Seite konn- ten sich einige Startups – wie z.B. der Webshop Zalando - erfolgreich durchsetzen und schafften den Weg an die Börse.

    Allerdings ist der Erfolg ei