Einfuehrung Delphi

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    12-May-2015
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Einfuehrung Delphi

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  • Grundkurs InformatikKlasse 11

  • 2 Bearbeiten von Problemen mit PASCALDelphi * ist ein Entwicklungssystem zum Erstellen von Windowsprogrammen* hat einen leistungsfhiger Pascal-Compiler, * hat visuelle Komponenten und * bietet die Mglichkeit des Erstellens von DatenbankprogrammenVorteil von Windowsprogrammen * einheitlichen Bedienung* Menleiste und ein Hauptfenster* Bedienung mit der Maus* Programme werden in Fenstern ausgefhrt, die oft nur einen Teil des gesamten Bildschirmes beanspruchen* ber Fenster und Dialoge, die so genannten Benutzerschnitt-stellen, kommuniziert der Anwender mit dem Programm

  • a) Entwicklung und Einteilung der Programmiersprachen

  • * erste EDV-Anlagen (Ende der 40er Jahre) lieen sich nur maschinennah programmieren. * Programmcode wurde bitweise in den Speicher geschrieben* Vorteil: Programm direkt vom Computer ausgefhrt* Nachteil: sehr genaue Rechnerkenntnisse erforderlich, da alle Anweisungen in Form von elementaren Befehlen sehr kleinschrittig beschrieben werden mssenProblematische Fehlersuche1. Generation: Maschinensprachen

  • 2. Generation: Assemblersprachen* Befehlsvorrat speziell fr jeden Rechnertyp zugeschnitten ist* Programm ist auf einem Computer nicht mehr direkt ablauffhig, sondern muss erst in ein entsprechendes Maschinenprogramm bersetzt werdenProgramm, das dies automatisch durchfhrt, bezeichnet man als Assembler* Nachteil: auf eine ganz bestimmte Hardware zugeschnitten sind und nur schwer auf andere Computertypen bertragbar Programme sehr umfangreich und damit wartungs- unfreundlich* Assemblersprachen hauptschlich nur noch da, wo Programme und Programmsysteme schnell reagieren mssen

  • 3. Generation: Prozedurale Programmiersprachen* Mehrheit der heute gebruchlichen Programmiersprachen* unabhngig von einem Computersystem* bersetzer (Interpreter oder Compiler) muss an System angepasst sein und entsprechenden Maschinencode erzeugen* Prozedurale Sprachen besitzen speziellen, der menschlichen Sprache angenherten Befehlssatz* lehnen sich an die Denkweise des Programmierers an* auch ohne fundamentierte Programmierkenntnisse lassen sich diese Programme leicht nachvollziehen. * "prozedural" kennzeichnet den modularen Aufbau der entsprechenden Programme in Prozeduren oder Funktionen.

  • 4. Generation: Nichtprozedurale Programmiersprachen* es wird nicht mehr festgelegt, wie ein Problem gelst wird, sondern der Programmierer beschreibt lediglich, was das Programm leisten soll* diese Angaben werden vom Programmiersystem in ein Programm umgesetzt* Vorteil: keine umfangreiche Programmierausbildung notwendig; nichtprozedurale Programmiersprachen werden z.B. fr Datenbankabfragen oder Tabellenkalkulationen eingesetzt. In Delphi verwendet man z.B. die visuellen Komponenten, um eine Benutzerschnittstelle zu erstellen

  • 5. Generation: Programmiersprachen der knstlichen Intelligenz* Programmierung der knstlichen Intelligenz (KI) dient der fortgeschrittenen Programmierung. Es wird versucht, die natrliche Intelligenz des Menschen (z.B. seine Lernfhigkeit) durch entsprechend konstruierte Computer nachzuvollziehen* Hierbei fliet beispielsweise auch die natrliche Sprache in die Programmierung ein* KI-Programme werden berwiegend zu Forschungszwecken eingesetzt und beschreiben Schlussfolgerungen aus Forschungsergebnissen. * Erfolgreich werden solche Systeme zur Spracherkennung eingesetzt Beispiel: Berechnung auswerten

  • b) Algorithmen und Programme In einem Programm stehen somit nur Anweisungen, die der Computer versteht und umsetzen kannAlgorithmus eine eindeutige Beschreibung eines endlichen Verfahrens zur Lsung einer Vielzahl von Problemen gleicher ArtJedes Problem, dessen Lsung durch einen Algorithmus beschrieben werden kann, ist im Prinzip durch einen Computer lsbarProgramm eine Folge von Anweisungen (Algorithmus), die in einer Programmiersprache wie z.B. Pascal formuliert sind.

  • c) Interpreter und Compiler* Prozessor eines Computers kann nur Maschinenbefehle lesen (bestehend aus Binrcode 0/1). *Programme, die nicht in Maschinensprache geschrieben sind, mssen erst in diese bersetzt werden.

    InterpreterCompiler* bersetzen (interpretieren) die Programme zeilenweise - Programm deshalb zur Laufzeit nderbar* Befehle werden Zeile fr Zeile in Maschinensprache bersetzt und vom Prozessor ausgefhrt* bei jedem Neustart des Programms muss dieses auch wieder neu interpretiert werden* Optimierungen knnen nicht vorgenommen werden, Programme laufen langsamer ab* Beispiele fr Interpreter-Sprachen: Q-BASIC, JAVA, LOGO* bersetzt einen Programmtext vollstndig in Maschinensprache und legt diesen in eigenstndiger Programm-Datei ab. * whrend Compilierung wird Programmgre und geschwindigkeit optimiert* bei Neustart arbeitet der Prozessor direkt die Programmdatei ab* Programme 10 bis 20 mal schneller* Beispiele fr Compiler-Sprachen: PASCAL, DELPHI, C++

  • d) Entwicklungsumgebung

  • Formular zentrales Entwicklungsobjekt eines Delphi-Programms gewnschte Komponenten (wie Schaltflchen, Mens und Eingabefelder) per Mausklick platziert und angepasst Erscheinungsbild entspricht dem Aussehen des Windows-Fensters, in dem das fertige Programm spter ablaufen wirdKomponentenpalette in verschiedene Register (Standard, Zustzlich usw.) unterteiltAuswahl der bentigten Windows-KomponentenObjektinspektors Darstellungsweise und Verhalten der Objekte (Komponenten) in einem Formular sowie das Aussehen des Formulars festgelegt Erscheinungsbild wird ber die Seite "Eigenschaften", das Verhalten beim Eintritt eines Ereignisses ber die Seite "Ereignisse" eingestelltQuelltexteditor Schreiben des Programmcodes in Programmiersprache PascalDelphi generiert fr neu eingefgte Komponenten automatisch den Programmcode, der im Editor angezeigt wird. Programmierer muss "nur noch" die Algorithmen zur Ereignisbehandlung einarbeiten

  • e) Prinzip der Programmierung EVAEingabeVerarbeitungAusgabeAktionen (Tastatureingaben, Mausbewegungen) eines Benutzers, wie zum Beispiel:* einfaches oder doppeltes Klicken auf eine Befehls- schaltflche, * Verschieben, ffnen oder Schlieen eines Fensters mit der Maus, * Positionieren des Cursors in ein Eingabefeld mit der Tabulatortaste Interne Programmablufe, wie zum Beispiel: * Berechnungen durchfhren, * ffnen und Schlieen eines Fensters (vom Programm gesteuert), * Ermitteln von aktueller Uhrzeit und Datum Reaktionen wie zum Beispiel:* ffnen eines Fensters* Ausgabe von WertenInformationsfluss