ESL Umgang mit Widerstand - Konfliktmanagement. Konflikte - Widerstand Unter Konfliktmanagement sind...

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Schulmanagement Persnlichkeitsstile ZfA- Juni Tagung 2010, Washington, D.C. Kerstin Hopkins, Schulleiterin der DSS Washington, D.C. Christoph Znglein, stvt. Schulleiter der Deutschen Schule Washington, D.C.

ESLUmgang mit Widerstand - KonfliktmanagementKonflikte - Widerstand Unter Konfliktmanagement sind Manahmen zur Verhinderung einer Eskalation oder einer Ausbreitung eines bestehenden Konfliktes zu verstehen. Primres Ziel von Konfliktmanagement ist eine systematische Auseinandersetzung mit Konflikten zur Reduktion von Konfliktkosten.

Sandwich-Position:[email protected] Erwartg.Lehr-krftePerso- nalratSchulleiterVon Widerstand wird gesprochen, wenn vorgesehene Entscheidungen oder getroffene Manahmen zur Lsung eines Problems aus zunchst nicht ersichtlichen Grnden bei einzelnen Individuen, einzelnen Gruppen oder dem gesamten Kollegium auf diffuse Ablehnung stoen, nicht nachvollziehbare Bedenken erzeugen oder durch Passivitt unterlaufen werden.

Nach: V.I.E.L. coaching + training, Hamburg 2006Adaption von Innovation

Allgemeine Symptome von WiderstandVerbal (reden)Non-verbal (Verhalten)Aktiv(Angriff)WIDERSPRUCH:GegenargumentationVorwrfeDrohungenPolemikFormalismusAUFREGUNG:UnruheStreitIntrigenGerchteCliquenbildungPassiv(Flucht)AUSWEICHEN:SchweigenBagatellisierungenBldelnIns Lcherliche ziehenUnwichtiges debattierenLUSTLOSIGKEIT:UnaufmerksamkeitMdigkeitFernbleibenInnere EmigrationKrankheit

Vier Grundstze zum Umgang mit WiderstandGrundsatzEs gibt keine Vernderungen ohne Widerstand. Wenn keine Widerstnde auftauchen, glaubt keiner an Realisation. Nicht das Auftauchen, sondern das Aus-bleiben von Widerstand ist beunruhigend.2. GrundsatzW enthlt immer eine verschlsselte Botschaft. Die Ursachen liegen im emotionalen Bereich: Bedenken, Befrchtungen, Angst, Unsicherheit, Misstrauen3. Grundsatz:Die Nichtbeachtung von Widerstand fhrt zu Blockaden, verstrkter Druck zu Gegendruck.

4. Grundsatz:Was kann ich tun? Mit dem Widerstand gehen, nicht gegen ihn! Ihn ernst nehmen! Druck wegnehmen! Vertrauen schaffen! Ursachen eruieren! Transparenz, Dialog

Die kritische Masse liegt bei 60%.Konfliktmanagement Persnlichkeitsstile

Was knnen wir tun, um mit Konflikten sinnvoll umzugehen? Wie kann ich es vermeiden, mir Feinde zu machen?Es gibt vier Persnlichkeitstypen, die Sie kennen sollten, und zwar:SocializersDirectorsRelatorsThinkers

Sie sollten wissen:Welcher Typ bin ich?In welche Richtung gehe ich, wenn ich unter Stress stehe?

PassivAggressivBezug auf AufgabeBezug auf MitmenschenThinkers:Mache es richtig!Directors:Tue es!Socializers:Werde gemocht!Relators:Komme zurecht!13Persnlichkeitsstile von Ihnen und Ihren (problematischen) Mitmenschen:Diese bung hilft Ihnen, Ihr Verhalten gegenber anderen zu analysieren (und umgekehrt)

Verfahren Sie bitte folgendermaen:1. Stellen Sie sich eine konkrete eskalierte Konfliksituation mit einer Person vor, die Sie als schwierig einschtzen!2. Lesen Sie sich jedes Paar von mglichen Verhaltensweisen auf Ihrem Arbeitsblatt durch und setzen Sie Ihre Initialen nach jedem Wort, das am bestem Ihr Verhalten in dieser konkreten Situation beschreibt!3. Addieren Sie, wie oft Sie Ihre Initialen nach einem Wort in Spalte A gesetzt haben!4. Gehen Sie als Nchstes noch einmal durch die angebotenen Alternativen; denken Sie dabei aber dabei daran, wie die andere Person sich in diesen Fllen wahrscheinlich verhalten wrde!5. Setzen Sie seine/ihre Initialen nach dem Wort, das am besten sein/ihr Verhalten in der oben skizzierten schwierigen Situation beschreibt!

AB

eher lebhaft _________ oder eher passiv _______________eher Fhrung bernehmend _____ eher mitmachend ______eher bestimmt __________ oder eher zgerlich ______________eher fordernd ________ oder eher annehmend ______________eher demonstrativ ______ oder eher bedchtig ______________eher konfrontativ ________ oder eher untersttzend _________eher gesprchig ___________ oder eher still ________________eher khn _______________ oder eher ngstlich _____________eher heftig _____________ oder eher kleinlaut ______________eher direkt ______________ oder eher indirekt ______________

Ihre Summe in Spalte A ________ (vernachlssigen Sie Spalte B)seine/ihre Summe in Spalte A ________PassivAggressivMache es richtig!Tue es!Werde gemocht!Komme zurecht!1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 9 8 7 6 5 4 3 2 110Bezug auf MitmenschenBezug auf Aufgabe6. Umkreisen Sie jetzt die Zahl auf der horizontalen Linie des Koordinatensystems auf Ihrem Arbeitsblatt, das mit Ihrem Ergebnis von Spalte A korrespondiert, und zeichnen Sie ein Viereck um das Ergebnis der anderen Person bzgl. Spalte A!7. Schauen Sie jetzt auf die nchsten Wortpaare auf Ihrem Arbeitsblatt! Setzen Sie Ihre Initialen (und dann die der anderen Person) auf die Zeile, die am besten Ihr (und dann sein/ihr) wahrscheinliches Verhalten in der Stresituation beschreibt!8. Addieren Sie die Summe der Initialen in Spalte D(vgl. oben)! C D

eher grospurig ____________ oder eher beherrscht _________eher spontan ___________ oder eher berlegt ______________eher auf jdm. eingehend ________ oder eher abgeklrt _______eher impulsiv ______________ oder eher methodisch _________eher umgnglich ____________ oder eher abgehoben_________eher empfindsam _____________ oder eher analytisch ________eher an Menschen orientiert __ oder eher aufgabenorientiert ___eher kontaktfreudig__________ oder eher reserviert __________eher dramatisch ________________ oder eher beherrscht______eher freundlich _____________ oder eher unfreundlich ________

(Vernachlssigen Sie Spalte C!) Ihre Summe von Spalte D _____seine/ihre Summe von D _______

PassivAggressivMache es richtig!Tue es!Werde gemocht!Komme zurecht!1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 9 8 7 6 5 4 3 2 110Bezug auf MitmenschenBezug auf Aufgabe9. Kreisen Sie auf der vertikalen Linie auf Ihrem Koordinatensystem die Zahl ein, die Ihrem Ergebnis von Spalte D entspricht, und zeichen Sie ein Viereck um die Zahl, die seinem/ihrem Ergebnis von Spalte D entspricht!10. In welchem Quadranten befinden Sie sich mit Ihrem Ergebnis?11. In welchem Quadranten befindet sich die Person, mit der Sie ein gespanntes Verhltnis haben?Diskutieren Sie mit Ihrem Nachbarn (Ihrer Nachbarin), ob das Ergebnis auf Sie zutrifft!

Wie verstehe ich den Socializer? 10 %bentigt viel Anerkennung und Wertschtzungliebt Ideen, Projekte und Herausforderungennimmt es nicht so ernst, die Projekte bis zum Ende durchzufhrenkonzentriert sich auf seine Mitarbeiter, sein Teamnimmt gerne Risiken auf sichist sehr leidenschaftlich

Wie verstehen ich den Direktoren-Typen? 10 %ergebnisorientiertkann sich gleichzeitig auf verschiedene Projekte konzentrieren (Multi-tasker)Bestimmheit Business-Typliebt Vernderungensetzt sich Ziele und wird sie erreichenist nicht der Typ, der anderen das Hndchen hlt. no touchy feely type

Wie verstehe ich den Relator? 50%starker Team-Playerhasst Konflikt und Konfrontationist freundlich und bedenkt die Gefhle der anderenmag keine Vernderungenhat einen kleinen Freundeskreis

Wie verstehe ich den Denker? 30%kann sich meist auf nur ein Projekt konzentrierenliebt Genauigkeit und Protokolle/Dokumentationenliebt Tatsachen und Statistikenbevorzugt ein aufgerumtes, organisiertes Arbeitsumfeldmuss im Recht seinRollenspiel ProblemgesprchAls ESL-Mitglied wollen Sie fr jedes Teammitglied zwei verbindliche Teamsitzungen pro Monat einfhren. Solche Sitzungen hat es bislang an Ihrer Schule nicht gegeben.Eine gut etablierte Lehrkraft weigert sich offen, daran mitzuarbeiten.Sie laden diese Person zu einem klrenden Gesprch. Wie reden wir mit der Lehrkraft?Bereiten Sie bitte als Gruppe ein Gesprch mit obiger Lehrkraft vor, die Sie als 1.) Socializer2.) Director3.) Relator4.) Thinkerdiagnostiziert haben!Ablauf des RollenspielsEinteilung: je 2Rollen: Problemlehrer (Z) und ESL-Mitglied Vorbereitung des Gesprchs Problemlehrer ESL-MitgliedDurchfhrung des Gesprchs vor dem Plenum (je 5 Min)Diskussion