Facebook Recruiting-Studie

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    11-Nov-2014
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    Business

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Wie weit ist das Facebook-Recruiting im deutschsprachigen Raum 2012? Dieser Frage wollten wir nachgehen und haben uns 281 Facebook-Karrierepages aus Deutschland, Österreich und der Schweiz genauer angesehen. Wir untersuchten deren Aufbau, Angebot und die Kommunikation mit interessierten Nutzern. All diese Ergebnisse haben wir ausgewertet und – versehen mit grundlegenden Handlungsempfehlungen – in der der Facebook Recruiting-Studie 2012 veröffentlicht.

Transcript of Facebook Recruiting-Studie

  • 1. Eine empirische Analyse von 281 Facebook-Karrierepages in der DACH-Region
  • 2. Rechtliches / Nutzungsbedingungen Einige Rechte vorbehalten - 2012 Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Bildmaterial fr Blogger und Journalisten sowie Rohdaten fr Datenvisualisierer gerne auf Anfrage: info@wollmilchsau.de
  • 3. Inhaltsverzeichnis 4. Vorwort 5. Executive Summary 6. Methodik 7. geografische Verteilung der untersuchten Karrierepages 8.Fragen & Handlungsempfehlungen 28. Fazit 29. Autoren 31. Kontakt
  • 4. Vorwort Der Einsatz von Facebookpages fr Arbeitgebermarkenbildung (Employer Branding) und Personalmarketing entwickelt sich in der DACH-Region seit 2009/ 2010 zu einem festen Trend im HR-Marketing. Whrend das Thema in Branchen-Blogs, auf Fachkonferenzen und in der HR-Presse einen anhaltenden Spitzenplatz besetzt, sind viele Unternehmen in der Praxis noch immer zaghaft bei der Umsetzung. Aus der Beratungs- und Agenturpraxis wissen wir, dass es fr diese Zgerlichkeit, die in Anbetracht des Fachkrftemangels und der demografischen Entwicklung schwer nachvollziehbar erscheint, eine Reihe von Ursachen gibt, die sich gegenseitig verstrken. Einige dieser Ursachen sind: fehlende Initiative bzw. Untersttzung seitens des Managements geringe Marketing- und Social Media-Affinitt in den Personalabteilungen fehlende Vertrautheit mit den KommunikationsGepflogenheiten im Social Web schwierige bertragbarkeit von Best-Practice Beispielen auf das eigene Unternehmen schwierige bertragbarkeit von Best-Practice Beispielen auf das eigene Unternehmen Furcht vor dem Hoheitsverlust ber das eigene Arbeitgeberimage verzgerte Anpassung der Personalmarketing-Budgets an aktuelle Entwicklungen ein Mangel an Zahlenmaterial und empirisch fundierten Handlungsempfehlungen. Zweck der Facebook Recruiting-Studie 2012 ist daher eine reprsentative Bestandsaufnahme, mit dem Ziel, interessierten HR-Verantwortlichen Entscheidungshilfen und Handlungsempfehlungen fr die Einfhrung und den erfolgreichen Betrieb von Facebook-Karrierepages an die Hand zu geben. Denn angesichts von mehr als 30 Mio. Facebooknutzern im DACH-Raum scheint es uns mehr als drngend, dass sich die Personalmarketingpraxis der Unternehmen an die Kommunikationsgewohnheiten der Bevlkerung anpasst.
  • 5. Executive Summary Knapp 45 Prozent der untersuchten Unternehmen binden ihre Stellenanzeigen mithilfe einer Jobbrsen-App in ihre Karrierepage ein. 78 Prozent der Karrierepages Duzen die Mitglieder ihrer Community, 13 Prozent Siezen ihre Fans und rund 10 Prozent kommunizieren ohne direkte Anrede (!). Rund 43 Prozent der Karrierepages stellen ihrer Community mittels einer Image-App im Rahmen der Page das eigene Unternehmen und seine Karriereperspektiven vor. Durchschnittlich postet eine Karrierepage 12 Beitrge im Monat, insgesamt reicht die Spanne von 0 bis 86 Beitrgen. Lediglich jedes siebte Unternehmen stellt auf der Karrierepage das Facebook-Team bzw. seine Ansprechpartner fr Karrierefragen vor. Nahezu die Hlfte aller Karrierepages nutzen Videos zur Darstellung des Unternehmens oder der Vermittlung von Karriereperspektiven. Durchschnittlich ist jeder zwanzigste Post ein Video. 43 Prozent der Postings enthalten Bilder, bei denen es sich vielfach aber lediglich um automatisch importierte Vorschaubilder handelt. Knapp die Hlfte der untersuchten Karrierepages reagieren nicht auf Aktivitten ihrer Community(!). Vier Prozent der Karrierepages haben im Untersuchungszeitraum ein Gewinnspiel veranstaltet
  • 6. Methodik Definition "Karrierepage": Eine Karrierepage im Sinne dieser Studie ist jede Facebookpage, die aufgrund ihrer Ausrichtung bzw. ihres strukturellen Aufbaus (JobIntegration, Karriereapps...) zu Employer Branding, Personalmarketing und Recruitingzwecken genutzt wird. Erfassungszeitraum: Mai 2012 Datenbasis: April 2012 (Gesamtmonat) Untersuchungsmenge: N = 281 Karrierepages davon: 224 Allgemeine Karrierepages 57 Azubi-Karrierepages
  • 7. Karte Geografische Verteilung der Unternehmen deren Karrierepages untersucht wurden: Wie die Karte zeigt, gibt es hinsichtlich der geografischen Verteilung der Unternehmen, die Karrierepages betreiben ein Nord-Sd-Geflle zugunsten des Sdens. Cluster bilden sich (erwartungsgem) in Hamburg und Berlin, an Ruhr, Rhein und Main sowie in Mnchen. Karte aufrufen: http://goo.gl/maps/w5MWR
  • 8. Integration von Stellenanzeigen Wie hoch ist der Anteil der Karrierepages die ber eine Jobbrsen-App ihre Stellenanzeigen in die Fanpage einbinden? Analyse: In der Gesamtbetrachtung weisen nur knapp die Hlfte der untersuchten Karrierepages ihre Besucher mithilfe der Einbindung einer Jobbrsen-App auf die Tatsache hin, das ihr Unternehmen Arbeitspltze anbietet, bei den Azubipages sogar nur ein knappes Viertel. Aus Employer Branding Sicht wird hier viel Potenzial verschenkt, da fr Besucher, insbesondere die, die mit dem Unternehmen erstmalig in Kontakt kommen, nicht erkennbar ist, das das Unternehmen Arbeitspltze anbietet. Handlungsempfehlung aus der Praxis: Nutzen eine Jobbrsen-App (gesamt) Die Einbindung einer Job-Applikation bietet Ihrem Unternehmen die Mglichkeit, bereits beim ersten Kontakt klar als Arbeitgeber erkennbar zu sein. ber integrierte Empfehlungsmechanismen motivieren Job-Apps auerdem die Besucher von Karrierepages zum Weiterempfehlen offener Stellen innerhalb ihrer persnlichen Netzwerke und erlauben die Ausweitung von Mitarbeiterempfehlungsprogrammen in das soziale Netzwerk.
  • 9. Integration von Stellenanzeigen Jobbrsen-App (Allgemeine Karrierepages) Im alltglichen Betrieb erleichtern Job-Apps es denCommunity Managern auf offene Stellen hinzuweisen, ohne das sie aus Facebook heraus auf die Karriere-Website verlinken und somit einen Medienbruch herbeifhren mssen. Die Integration von Stellenangeboten in Karrierepages kann auf zwei Arten erfolgen: Durch Einbindung einer interaktiven Jobbrsen-App, welche offene Stellen vollautomatisch von der Karrierewebsite einpflegt und Besuchern die Jobsuche ber Filterkriterien wie Ort und Fachbereich ermglicht. Jobbrsen-App (Azubi-Karrierepages) Durch Einbindung einer statischen Jobliste. Diese Variante bietet sich i.d.R. nur an, wenn Unternehmen lediglich wenige Stellen (