Festschrift Arche Noah

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    07-Mar-2016
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Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des Kindergartens Arche Noah in Schnaitsee

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    Kindergarten

    Arche Noah

    Festschrift zum 50-jhrigen Bestehen des Schnaitseer Kindergartens

  • Inhalt

    Impressum

    Arche Noah Festschrift zum 50-jhrigen Bestehen des Schnaitseer Kindergartens

    Herausgeber: Kinderhaus Arche Noah, Leiterin Sabine Wimmer (v.i.S.d.P.); 83530 Schnaitsee, Pfarrer-Bauer-Str. 7, Tel. 0 80 74 / 10 56Redaktion: Marion Schramm, Julia Taschke, Andrea Lepschy, Iris Gerstel, Anni Obermaier, Sabine Wimmer, Martina Pichler, Pfarrer Georg Schinagl, Brgermeister Vitus PichlerQuellen: Heimatbuch, Richard Hellmaier, Ar-chiv Gemeinde und Pfarrei, Kindergartenchro-nik, ehemalige Kindergartenkinder und ElternAnzeigen: Andrea LepschyLayout, Satz & Titel: Pressebro FalkingerDruck: F&W Mediencenter GmbH, Kienberg

    Gruwort Pfarrer SchinaglGruwort Brgermeister Pichler

    ChronikDie Entstehungsgeschichte

    Die ersten zehn Jahre

    Kindergarten im Umbruch

    Umzug ins neue Gebude

    Kindergarten platzt aus allen Nhten

    Ein neuer Name fr den Kindergarten

    Vision wird Realitt: Kinderhaus Arche Noah

    Pdagogik frherInterview mit Tante Rosa

    Pdagogik heuteErinnerungen

    Eckdaten aus 50 Jahren Kindergarten2012: Ein Tag im Kindergarten

    PersonalUntersttzer der 50-Jahr-Feier

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    56789

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    Fhre Dein Kind immer eine Stufe nach oben. Dann gib ihm Zeit, zurckzuschauen und sich zu freuen. Lass es spren, dass auch Du Dich freust, und es wird mit Freu-de die nchste Stufe nehmen. Franz Fischereder

  • Der Kindergarten Schnaitsee feiert heuer seinen 50. Geburtstag. In groer Dankbarkeit feiern wir zusammen Gro und Klein diesen runden Geburtstag. Der damalige Pfarrer Kaspar Wolff hat im Jahre 1957 dazu den Grundstein gelegt.

    Mit groem persnlichem Einsatz und Engagement von Pfr.Wolff wurde im Jahre 1957 in Schnaitsee ein Jugend- und Pfarrhaus er-richtet. Schon wenige Zeit spter, im Jahr 1962, gestaltete man das Jugendhaus in einen Kindergarten um. Ein Kindergarten auf dem Land war zur damaligen Zeit etwas Besonderes, eine Raritt. 40 Kin-der konnten in der Anfangszeit des Kindergartens auf Anhieb betreut werden. Die starke Nachfrage nach Kindergartenpltzen machte 1985 einen Kindergartenneubau notwendig. Das neue Kindergartengebu-de umfasste nun ca. 3.000 Quadratmeter. Die knstlich angelegten Hgellandschaften im Gartenbereich fgen sich seitdem gut in das gesamte Ortsbild von Schnaitsee ein.

    Mit dem Einzug ins neue Heim konnten nunmehr 70 Kinder be-treut werden. Aber bereits kurze Zeit spter zeigte sich, dass auch der Neubau fr die rund 100 erforderliche Kindergartenpltze nicht mehr ausreichte.

    Und so kam es dann zum Erweiterungsbau, der ber einen Ver-bindungseingang vom Altbau her erreichbar ist. Ob und wie lange der jetzige Kindergartenkomplex den Nachfragen und Wnschen entspricht, wird die Zukunft zeigen. Froh und dankbar sollten wir sein, dass wir insgesamt einen so wunderbaren, bestens ausgestatteten und von der Lage her einmaligen Kindergarten haben. Hier knnen die Kinder spielerisch und auf vielerlei Art und Weise die verschie-densten Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben. Die katholischen Kindergrten wollen die Familien bei ihrer Erziehungsverantwortung untersttzen und begleiten. Ganz wichtig ist uns, dass die Kinder durch unsere Angebote im Kindergarten in das kirchliche, religise Leben hineinwachsen. Durch unser Tun sollten sie unseren Gott im-mer besser verstehen und kennenlernen. An uns Erwachsenen sollen die Kinder spren, dass uns selber der Glaube etwas Kostbares und Wertvolles ist, der uns im Leben trgt und hlt. Zur ganzheitlichen, elementaren Persnlichkeitsbildung im Kindergarten gehrt also fr uns selbstverstndlich auch die religise (Weiter-)Erziehung dazu.

    Ich hoffe und wnsche mir, dass sich die Kinder im Kindergarten weiterhin stets wohlfhlen und gerne hierher kommen. Auerdem wnsche ich mir im Interesse und zum Wohle unserer Kinder eine allzeit gute Zusammenarbeit mit dem Kindergartenpersonal, dem El-ternbeirat und den Eltern.

    Pfarrer Georg Schinagl

    Geburtstagsgrevom Herrn Pfarrer

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    ffnungszeiten: Di. - Mi.: 9.00 - 18.00 Do. - Fr.: 9.00 - 19.00 Sa.: 9.00 - 14.00Tel. 08074 / 917146 - Marktplatz 6 - 83530 Schnaitsee

    ffentlichkeitsarbeit print & web

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  • 50 Jahre Kindergarten Schnaitsee das ist ein Grund zum Feiern, aber auch um Rckschau zu halten.

    In dieser Zeit hat sich ein groer gesellschaftlicher Wandel vollzogen, und der Kindergarten wurde Pflichtaufgabe fr die Gemeinden und ein fester Bestandteil der Kindererziehung.

    In der Gemeinde Schnaitsee blieb die Trgerschaft des Kindergartens bei der katholischen Kirche, und die Gemeinde beteiligte sich mit ent-sprechenden Baukostenzuschssen und trgt auch das Betriebskosten-defizit.

    Die bewhrte Trgerschaft wurde erweitert. Der Kindergarten ber-nahm die Kinderkrippe und die Mittags- und Hausaufgabenbetreuung in der Grund- und Mittelschule Schnaitsee. Damit hat der Kindergarten eine lckenlose Verbindung zur Schule, die bestens funktioniert.

    Ich mchte mich an dieser Stelle fr die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei Herrn Pfarrer Georg Schinagl, der Kindergarten-leitung, den Verantwortlichen der Pfarrei und der Schulleitung bedan-ken. Wir werden diese gute Arbeit sicher weiterfhren zum Wohle un-serer Kinder mit den Familien.

    Ich gratuliere dem Kindergarten zum 50. Geburtstag und wnsche eine gute Zukunft.

    Vitus Pichler1. Brgermeister

    Geburtstagsgrevom Herrn Brgermeister

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  • Den ersten Kindergarten in Schnaitsee gab es bereits whrend des Zweiten Weltkrieges. Dieser wurde von der NSDAP organisiert und war im jetzigen Schuhgeschft Pimpl untergebracht. Aloisia Schff-ler, Tochter des damaligen Hauptlehrers und Chorleiters, betreute das ganze Jahr ber die Kinder. Nach Kriegsende gab es diesen Kinder-garten nicht mehr.

    Als Pfarrer Kasper Wolff (* 5. April 1897, 19.Oktober 1989) im Jahr 1953 von Schonstett nach Schnaitsee versetzt wurde, war es eines seiner vordringlichsten Anliegen, der katholischen Jugend ein Heim zu geben. Zunchst wurde in einer freien Wohnung im Benefiztum fr junge Menschen ein Raum gewonnen, der aber bald wieder aufge-geben werden mute, wie spter ebenso die Zimmer im Mesnerhaus. Das Wohnungsamt hatte in beiden Fllen ber die Rume verfgt.

    Um diesem Misstand ein Ende zu setzen, entschloss sich Pfarrer Wolff zum Bau eines Heimes fr die Jugend. Mit einem Kostenauf-wand von nicht weniger als 70.000 DM entstand 1957/58 ein Jugend-haus. Im Obergeschoss befand sich ein schner, groer Saal, der sich hervorragend fr Theaterauffhrungen und Veranstaltungen eignete; sowie ein Gruppenraum fr die Jugend. Im Untergeschoss war der Kindergarten untergebracht, der am 15.Mai 1962 seine Arbeit mit 35 Kindern begann. So entstand der erste Kindergarten imUmkreis.

    Die Entstehungsgeschichtedes Schnaitseer Kindergartens

    Im so genannten Erntekindergarten betreute Aloisia Schffler, Tochter des damaligen Hauptlehrers und Chorleiters, die Kinder.

    Im Untergeschoss des von Pfarrer Wolff initiierten Jugendhauses war einer der ersten Kindergrten der Region untergebracht.

    Chronik

    Die kleine Katharinaerklrt das Leben:

    Erst geht man in den Kinder-garten und dann in die Schule, danach wird man Mama, dann Oma. Und dann geht einem die

    Luft aus.

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  • Aufgenommen wurden Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Der Kindergarten ffnete seine Pforten durchgehend von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Einige wenige Kinder waren zwar nur halbtags da, da-fr zhlte man 1962 18 Kinder, die auch wh-rend der Mittagszeit von ihren Eltern nicht abgeholt werden konnten. Da dies der einzige Kindergarten im Umkreis war, besuchten ihn auch Kinder aus Emertsham, Peterskirchen, Frabertsham, Albertaich und Waldhausen.

    Als erste Kindergrtnerin wurde Frulein Weingrtner aus Waldhausen angestellt. Dies war die erste Anstellung der erst 21-jhrigen Kindergrtnerin. Anfangs hatte sie nur zeitwei-se Untersttzung durch Praktikanten. Rosa Weingrtner

    Die ersten zehn Jahredes Schnaitseer KindergartensChronik

    In den ersten Jahren war Frulein Rosa alleine fr alle Kinder verantwortlich. Das Mittagessen musste sie im benachbarten Pfarr-hof holen. In dieser Zeit waren die Kinder alleine. Erst einige Jahre spter erhielt sie Untersttzung durch eine eigene Kchin. Frau Kst-ner, eine Flchtlingsfrau, kochte im Kindergarten fr nur 30 Pfennig ein komplettes Mittagsessen: Suppe, Hauptmahlzeit und Nachspeise. Nach dem Mittagessen war Mittagsruhe. Fr die Kinder wurden dn-ne Matratzen mit einer leichten Zudecke auf dem Boden ausgebreitet und auf diesen mussten sie ruhen.

    Whrend der Mittagsruhe von 12 bis 14 Uhr hatte Frau Weingrt-ner frei whrenddessen betreute und beaufsichtigte Frau Kstner die Kinder. Nach Frau Kstner haben die jeweiligen Pfarrhaushlte-rinnen das Mittagessen fr den Kindergarten gekocht.

    Beheizt wurde der Kindergarten mit Holz und Koks. Herr Pfarrer Wolff hatte in der Frh das Feuer im Keller entfacht und Frau Wein-grtner musste anschlieend selbst weiterheizen.

    Es gab einen Gruppenraum und zwei Toiletten. Das Kindergar-tengelnde bestand anfangs nur aus einer Wiese. Herr Pfarrer Wolff zunte das Grundstck dann eigenhndig ein. Der ortsansssige Schmied Lw spendierte ein selbstgebautes Klettergerst das erste Spielgert im Garten.

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  • Chronik1972 wurde der Ganztagskindergarten abgeschafft. Nun wurden die

    Kinder halbtags betreut.Erst 1975 bekam Frulein Rosa Untersttzung durch die Kinder-

    pflegerin Sieglinde Schattenhofer, die bis 1980 mitarbeitete. Beate J-germller bernahm die Stelle, als Frau Schattenhofer heiratete. In den darauffolgenden Jahren nahm die Anzahl der Kinder stetig zu, so dass der Kindergarten bald zu klein wurde. Nachdem das neue Pfarr-heim in Schnaitsee 1981 bezugsfertig war, wurden die Jugendrume im ersten Stock frei und konnten vom Kindergarten mitgenutzt wer-den. Nun stand dem damals eingruppigen Kindergarten das ganze ehemalige Jugendheim zur Verfgung.

    Dieses Gebude entsprach jedoch nicht den gesetzlich geforderten Voraussetzungen, so dass das Landratsamt Traunstein 1982/83 dem katholischen Kindergarten nur noch eine vorlufige Anerkennung erteilte.

    Ein neuer Kindergarten musste gebaut werden. Das bestehende Ju-gendheim wurde abgerissen und auf dieser Stelle entstand unser jet-ziger Kindergarten. Whrend der gesamten Bauzeit bis 1986 zogen die mittlerweile zwei Gruppen in das Kellergeschoss des Pfarrhauses.

    Der Kindergartenim Umbruch

    Standort alterKindergarten

    Standort neuerKindergarten

    Lea rennt nach der Brotzeit mit weit aufgerissenem Mund zur Erzieherin. Auf die Frage, was

    denn los sei, meint Lea:Do is a Zahn,

    der war do no nia do!

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  • Chronik

    Am 22. September 1986 war es nun endlich so weit, der neue Kin-dergarten war bezugsfertig. Die Trgerschaft bernahm wieder die Katholische Kirche, die auch das ehemalige Grundstck wieder zur Verfgung gestellt hatte. Als neuer Hausherr fungierte nun Pfarrer Georg Pitzl. Bei der Einweihung des neuen Kindergartens war der ehemalige Bau- und Hausherr des Jugendhauses, Herr Pfarrer Wolff, selbstverstndlich anwesend. Die Gemeinde Schnaitsee mit Brger-meister Bernhard Thaler investierte 220.000 DM in den Neubau.

    Die allseits beliebte Tante Rosa, Rosa Weingrtner, bernahm stolz die Leitung es Kindergartens. Zum zweiten Mal bezog sie mit ihren Kindern ein neues Kindergartengebude. Dieses entsprach voll und ganz den gesetzlichen Anforderungen. 47 Kinder besuchten den Kin-dergarten am Vormittag und ca. 30 Kinder am Nachmittag. Unter-sttzt wurde Frau Weingrtner bei der Betreuung der Kinder von der Erzieherin Waltraut Seisreiner, der Kinderpflegerin Beate Jgermller und von einer Vorpraktikantin.

    Umzug insneue Kindergartengebude

    Das neue Gebude wurde am 4. Oktober 1987 eingeweiht.

    Der Kindergarten war jetzt von 8 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr geffnet. Eine Mittagsbetreuung gab es nicht mehr.

    1987 wurde die Auenanlage fertiggestellt. Damit stand den Kindern nun auch ein sehr grozgiger Garten zur Verfgung.

    Nach 28 Jahren ging Rosa Weingrtner 1990 in den wohlverdienten Ruhestand. Als erste Kindegrtnerin in Schnaitsee wird sie vielen als Tante Rosa in Erinnerung bleiben.

    Als Kindergarten-Leiterin folgte nun Judith Weber. Am 1. Mai 1990 nahm Erzieherin Iris Gerstel ihre Arbeit in Schnaitsee auf.

    Das neue Gebude war bald wieder zu klein der Kindergarten sollte erneut erweitert werden. Waldhausens und Harpfings Brger machten sich dafr stark, in ihren Orten Kindergrten zu erffnen, und grndeten einen Kindergartenfrderverein, der noch heute als Kinder- und Jugendfrderverein besteht.

    1991 musste eine Gruppe aus Platznten ausgelagert werden. Wie-der werden die Rume im Pfarrhauskeller als Notgruppe genutzt. In diesem Jahr gab bereits vier Vormittags- und zwei Nachmittags-gruppen. Der Kindergarten zhlte zu den grten Landkindergrten im ganzen Landkreis Traunstein.

    Neue Kindergartenpltze zu schaffen ist 1992 eine der dringend-sten Aufgaben in Schnaitsee. Im Dezember wurde im Gemeinderat mit knapper Mehrheit beschlossen, erst in Waldhausen einen Kinder-garten zu errichten und anschlieend den Bestehenden in Schnaitsee zu erweitern.

    Rosa Weingrtner

    Anna-Lena sorgt sichums Wohlergehenihrer Erzieherin:

    Wenn du des trinkst, dann werst fei verkrankt!

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  • ChronikNachdem das Erzbischfliche Ordinariat die Bereitschaft ange-

    deutet hatte, eine dritte Gruppe in Schnaitsee durch einen Anbau in kirchlicher Trgerschaft zu genehmigen, war eine neue Sachlage entstanden und damit hatte sich der Gemeinderat unter Vorsitz von Brgermeister Vitus Pichler auseinanderzusetzen.

    Es gab bereits eine Kostenermittlung mit 750.000 Mark ohne Er-schlieung fr Waldhausen und 690.000 Mark fr Schnaitsee. Hier knnen die Auenanlagen des jetzigen Kindergartens mitbenutzt werden. In Schnaitsee war eine Realisierung rascher mglich; auer-dem stand hier eine zweck- und ortsgebundene 100.000-Mark-Spen-de von Horst Klein zur Verfgung.

    Beate Altenweger bernahm 1993 die Kindergartenleitung. Als Trger fungierte in diesem Jahr Pfarrer Otto Stangl, der die Nachfolge von Pfarrer Pitzl angetreten hatte. Mittlerweile stand fest, dass an das Gebude in Schnaitsee fr eine Gruppe angebaut werden sollte. Zu der Zeit befand sich eine Gruppe im Pfarrhaus und eine weitere im Turnraum des Kindergartens. Das bedeutete, das Haus wrde selbst nach dem Anbau noch nicht genug Platz bieten, um vier Vormittags-gruppen unterbringen zu knnen. Die Notgruppe im Pfarrhaus sollte laut Vertrag auch nach Fertigstellung des Anbaus noch ein wei-teres Jahr in dieser Form bestehen. Die Gemeinde musste jedoch dazu Stellung beziehen und fr die Schaffung weiterer Kindergartenpltze sorgen. Dabei blieb offen, ob in Waldhausen ein Neubau entstehen oder das alte Schulhaus umfunktioniert werden sollte. Fr das neue Kindergartenjahr wurden in Schnaitsee 95 Kinder angemeldet.

    Kindergarten platzt schonwieder aus allen Nhten

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    Wir gratulierendem Kindergarten Arche Noahzum 50-jhrigen Bestehen

    und wnschen fr die nchsten 50 Jahreviel Glck!

    9

    Eckdaten aus 50 Jahren Kindergarten

    In den letzten 50 Jahren wurden 2.000 kg Kleber verklebt 1.800 Kinder vom Kinder-

    garten in die Schule entlassen 3.700 Geburtstagskuchen

    verzehrt 15.000 Pflaster verbraucht 11.250 Mal die Haustr auf-

    gesperrt 11.750 Geschichten vorge-

    lesen 12.000 Beulen gekhlt 50.000 Mal laufende Nasen

    geputzt 1.762.500 Malbltter bemalt 42.187.500 Mal die Hand

    gegeben und Gria di ge-sagt

    und Iris hat in den letzten 22 Jahren fast fnf Mal die Erde umrundet, um in die Arche Noah zu fahren.

  • ChronikIm Juni 1994 war es endlich soweit! Die Bauarbeiten zum langer-

    sehnten Anbau in Schnaitsee konnten beginnen. Wegen den Umbau-arbeiten zog die Wlkchengruppe fr zwei Monate ins Pfarrhaus. Somit waren dort fr kurze Zeit sogar zwei Gruppen untergebracht.

    Am 25. Mrz 1995 war der groe Moment gekommen: Der Pavil-lion war endlich fertig und konnte bezogen werden. Die Einweihung bernahm bereits unser jetziger Pfarrer Georg Schinagl, der seit Sep-tember 1994 fr den Kindergarten verantwortlich ist.

    Kinder und Erzieher genossen nach langer Zeit auf beengtem Raum den Neubau und das neue Platzangebot. Der Turnraum steht jetzt wieder allen Gruppen zur Verfgung.

    Birgit Reiff bernahm 1996 die Kindergartenleitung. In diesem Jahr feierte das Haus ein Namensfest. Aus dem Kindergarten Mari Him-melfahrt wurde der Kindergarten Arche Noah.

    1997 bernahm Evelyn Ober fr zwei Jahre die Leitung der Arche. Martina Bernauer war bereits als Erzieherin angestellt. Sie wurde 2000 Leiterin der Arche Noah und blieb nach Rosa Weingrtner bis jetzt am lngsten im Amt. 2001 wurde Beate Jgermller fr 20 Jahre im Kindergarten Schnaitsee geehrt so lange hatte noch niemand der Arche Noah die Treue gehalten.

    Die Bauarbeiten gingen weiter: 2002 wurde auf der Westseite des Hauses ein Notausgang gebaut. Ansonsten htte der Musikraum im Keller nicht mehr genutzt werden drfen. In den folgenden Jahren gingen die Kinderzahlen kontinuierlich leicht zurck, so dass eine Nachmittagsgruppe geschlossen werden musste. Ab 2005/06 gab es nur noch drei Vormittagsgruppen und eine Nachmittagsgruppe.

    Allerdings merkte man auch in Schnaitsee, dass sich die Ansprche an die Kinderbetreuung nderten. Immer lauter wird der Ruf nach Betreuung von Schulkindern und Kindern unter drei Jahren.

    Bereits 2007 legte Martina Rockel in einer Gemeinderatssitzung ihre Vision von einem Kinderhaus dar. Kinder vom Krippenalter bis zur Mittagsbetreuung sollten in einem groem Haus betreut wer-den. Allerdings blieb das noch Zukunftsmusik.

    2008 ging Martina Rockel in die Babypause. Neue Leiterin wurde Sabine Wimmer. Kinderpflegerin Anni Obermaier wurde fr 20 Jahre im Kindergarten Schnaitsee geehrt.

    Nachdem die Nachfrage nach Hausaufgaben- und Nachmittags-betreuung fr Schulkinder weiter stieg, erffnete die Arbeiterwohl-fahrt AWO in der Schule eine Nachmittagsbetreuung fr Kinder ab der vierten Klasse. Die Klassen 1 bis 3 wurden weiterhin im Kinder-garten betreut. In diesem Jahr besuchten uns am Nachmittag vier Schulkinder. Nach nur einem Jahr zog sich die AWO aber zurck. Die Schlerbetreuung lief ab sofort unter der Trgerschaft der Kirche, die Leitung bernahm der Kindergarten. Alexandra Freund und Daniela Obermayer wurden als pdagogische Fachkrfte angestellt. Der Hort entstand und unsere Arche Noah erweiterte sich auf die Schule.

    Die Arche war in die Jahre gekommen, vieles war mittlerweile sa-nierungsbedrftig. Das Klettergerst im Garten musste entfernt wer-den. Dank der Spendenbereitschaft einiger Schnaitseer Firmen und der tatkrftigen Untersttzung des Burschenvereins beim Aufbau wurde es durch ein Neues ersetzt. Das war nur der Anfang einer gan-zen Reihe von Sanierungen. Begnstigt durchs Konjunkturprogramm zur energetischen Sanierung wurde der gesamte Altbau des Kinder-gartens den neuesten energetischen Standards angepasst. Whrend der Bauphase zog die Brengruppe in den Turnraum im Keller und die Musegruppe fand Quartier im Caf Epsilon im Pfarrheim. Iris Gerstel wurde 2010 fr 20 Jahre Kindergartenzugehrigkeit geehrt.

    Kindergarten bekommtneuen Namen: Arche Noah

    Stuhlkreis nach den Weihnachts-ferien. Die Erzieherin liest ein

    Rtsel ber die vier Jahreszeiten vor. Die Frage: Wie heien die vier Brder? Darauf Hannes, der interessiert zugehrt hat:

    Des san de vier Heiligen drei Knige!

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  • ChronikEingehend diskutiert wurde im Mrz 2010 in der Gemeinderatssit-

    zung die Schaffung einer Kinderkrippe in Schnaitsee. Nach dem Bay-erischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz muss die Gemeinde ein ausreichendes Kinderbetreuungsangebot sicherstellen. Der Bedarf fr Kinder unter drei Jahren konnte bisher vom Kindergartenperso-nal bewltigt werden: Vormittags wurden vier, nachmittags fnf Kin-der unter drei Jahren betreut. Eine Umfrage der Gemeinde ergab aber fr 2010/2011 bereits einen Bedarf fr 15 Kinder. Diesen konnte der Kindergarten nicht mehr abdecken, zumal die Kindergartenanmel-dungen anstiegen. Kindergarten und Pfarrkirchenstiftung erklrten sich bereit, die Trgerschaft fr eine Kinderkrippe zu bernehmen. Brgermeister Vitus Pichler regte an, auch in Hinblick auf den Erhalt der Gebude Rume in der Schule zu nutzen.

    Nach einer halbjhrigen Umbauphase wurde im April 2011 die neue Kinderkrippe Kleine Igel in der Schule eingeweiht. Andrea Geier, Christa Stettner und Rita Kirmaier-Glier starteten mit neun Kindern ins erste Krippenjahr. Bereits nach einigen Monaten waren alle zwlf Pltze belegt; im Herbst 2011 mussten wir sogar auf 14 Pltze erh-hen. Als vierte Zusatzkraft am Vormittag wurde Daniela Obermayer gewonnen, die am Nachmittag in der Hortbetreuung arbeitet.

    Nach kurzen Diskussionen mit dem Landratsamt ber die Geneh-migungen entstand in der Schule das Kinderhaus Arche Noah. Die Leitung bernahm der Kindergarten, so dass wir nun gemeinsam, Kindergarten, Krippe und Hort ein groes Haus fr Kinder gewor-den sind. Mittlerweile betreuen wir in der gesamten Einrichtung 123 Kinder im Alter von einem bis 15 Jahren. 15 pdagogische Krfte kmmern sich liebevoll um Betreuung und Bildung der Kinder. Die Zukunftsvision, das Haus fr Kinder ist wahr geworden.

    Juni 2012: Unser Kindergarten feiert sein 50-jhriges Bestehen. Die Kinderbetreuung hat in den Jahren seit Beginn dieser Einrichtung einen groen Wandel durchlaufen. Deutlich zu erkennen ist, dass Schnaitsee seit jeher eine Gemeinde ist, der die Kinderbetreuung sehr am Herzen liegt. Die katholische Kirche hat als Trger eine groe Ver-antwortung fr alle Alterstufen bernommen. Von null bis 16 Jahren werden Kinder in einem groen Haus betreut. Dieses Haus ist nicht lnger eine Zukunftsvision, sondern Wirklichkeit geworden.

    Wir alle Trger, Brgermeister, Mitarbeiter/innen und Elternbei-rte , die in den letzten 50 Jahren zu dieser Entwicklung beigetragen haben, knnen auf das Gesamtwerk Kindergarten und Kinderhaus Arche Noah wirklich stolz sein und hoffen, dass noch viele Kinder eine glckliche Zeit in dieser Einrichtung verbringen drfen.

    Vision wird Realitt:Das Kinderhaus Arche Noah

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    Wir wnschen der

    Arche Noah alles Gute!

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  • Pdagogikfrher

    Vor 50 Jahren sah sich der Kindergarten als eine familie-nergnzende Einrichtung. In erster Linie besuchten Kinder einen Kindergarten, deren Mtter arbeiten mussten. Nicht selten wurden deswegen auch Kinder aufgenommen, die noch keine drei Jahre alt waren.

    Streng, autoritrund wenig Spielsachen

    Schnaitseer Kindergartengruppe von 1963.

    baut, gesteckt oder gelegt hatten, durften sie es nach vorne bringen; bisweilen wurde das in einer Vitrineausgestellt. Aufrumen war vor 50 Jahren nicht problematisch. Jeder hatte ja nur ein Schlchen mit Spielmaterial da ging das Wegrumen sehr schnell. Alle Kinder machten miteinander

    Den Eltern war es vor allem wichtig, dass die Kinder gut betreut wurden. Die Zielsetzungen, die den Kindergarten heute kennzeichnen, spielten damals eine vllig untergeordnete Rolle. Die Er-ziehung der Kinder fand in der Familie statt.

    Fr die Kinder gab es im Kindergarten einen einzigen groen Raum. Eine Trennung von Buben und Mdchen war durchaus blich. Wenn es nur eine einzige Gruppe gab, waren hier Buben und Mdchen gemischt. Auch eine Altersmischung war gegeben.

    Die Kinder waren in der Regel in Ganztagsgrup-pen, gingen aber ber Mittag nach Hause und kamen dann am Nachmittag wieder in den Kin-dergarten. Zeitweise gab es im Kindergarten eine Speisung.

    Die Freispielzeit muss man sich ganz anders vorstellen als heute: Vor 50 Jahren saen alle Kinder am Tisch, meistens auf der Bank, in den luxuriseren Ein-richtungen auf Sthlchen. Man konnte sich sein Spielzeug nicht selbst aussuchen, sondern bekam ein Schsselchen mit Spielmaterial Bausteine, Steckbausteine oder Lege-material von der Kindergrtnerin zugeteilt.

    Kein Kind durfte whrend der Freispielzeit herumlau-fen. Es wurde darauf geachtet, dass die Kinder nur lei-se miteinander sprachen. Der Erziehungsstil war sehr autoritr, was von den Eltern durchaus gewnscht war. Wurde es in der Gruppe zu laut, lutete die Kindergrt-nerin mit einer Glocke und ermahnte die Kinder. Sie sa an ihrem Tisch. Wenn die Kinder etwas Schnes ge-

    Brotzeit. Die Erzieherin legte groen Wert auf Tischmanie-ren. Die Teller wurden ausgeteilt und nach dem Frhstck in einer Schssel abgesplt. Nach dem Essen gingen alle Kinder gemeinsam auf die Toilette. Whrend des Vormitta-ges durfte man nur im Notfall austreten.

    Anschlieend wurden die Kinder beschftigt. Oft muss-ten sie dabei am Tisch sitzen bleiben. Manchmal wurde eine Gruppe zusammengeholt, denn Beschftigungen wur-den in erster Linie mit den Vorschulkindern gemacht. Sie sollten das war ein wichtiges Ziel in der Kindergarten-pdagogik schulfhig gemacht werden, wobei Schulreife ber Disziplin, Merkfhigkeit und Handfertigkeit definiert wurde.

    Gebastelt wurde nicht sehr viel. Es gab nicht gengend Material, und das was es gab, war sehr teuer und berschritt in der Regel die finanziellen Mglichkeiten. So wurden die Kinder mit Mrchen, Geschichten, Gedichten, Finger- und Kreisspielen beschftigt, wobei vor allem letztere sehr be-liebt waren.

    Geburtstage wurden nicht gefeiert. Dennoch waren Fes-te im Laufe des Jahres wichtig; Weihnachten wurde gro gefeiert, mit Vorfhrungen fr die Eltern. Die mussten natrlich perfekt sein. So passierte es, dass die Kinder bei schnstem Herbstwetter Winterlieder sangen.

    Am Nachmittag gingen die Kinder oft spazieren. Im Gnsemarsch gings zum Spielplatz. Gern hielten sich die Kinder im Sandkasten auf. War das Wetter schlecht, verlief der Nachmittag wie der Vormittag, mit Spielen am Tisch und vielleicht ein paar Kreisspielen.

    (Quelle: Internet, Verfasser unbekannt)12

  • Am Anfang warsnicht leicht, aber es wareine schne Aufgabe

    Interview mitTante Rosa

    terin, ich knnte auch noch die Fenster nebenbei putzen! Aber das war mir dann doch zu viel. Einmal in der Woche wurde geputzt. Im ganzen Kindergarten hatten wir kein warmes Wasser.

    Wie war es mit den Spielsachen?Rosa: Wir hatten nicht viel Spielzeug. Ich musste ja alles

    vom Spielgeld kaufen. Es war kein Zaun um den Garten und in Eigeninitiative legten wir einen kleinen Sandkasten an. Wir machten aber fters Wanderungen zum Wald oder zum See.

    Wann bekamst Du denn Untersttzung?Rosa: Ab und zu hatte ich Praktikanten oder Praktikan-

    tinnen. 1976 bekam ich die erste Kinderpflegerin, Sieglinde Schattenhofer. Als die dann 1980 heiratete, kam Beate J-germller.

    Wie hast Du Deine Kindergartenzeit in Erinnerung behal-ten?

    Rosa: Am Anfang war es keine leichte Zeit, und doch war es eine schne Aufgabe, die ich gerne gemacht habe. Ich denke gerne zurck. Wenn irgendetwas ber den Kin-dergarten in der Zeitung steht, interessiert es mich auch jetzt immer noch!

    Rosa Weingrtner war die erste Erzieherin und Kin-dergartenleiterin in Schnaitsee. Sie war von 1962 bis 1990 ttig. Frulein Rosa schildert Anni Obermaier in einem Interview die Anfnge unseres Kindergartens.

    Rosa, kannst Du Dich noch erinnern, wie das war, als Du 1962 im Kindergarten angefangen hast?

    Rosa: Ja, sehr gut. Es war der 16. Mai 1962, da hat mich Pfarrer Wolff als Kindergrtnerin eingestellt. Ich hatte gera-de die Schule in Landshut abgeschlossen, kaum praktische Erfahrung und dann gleich eine Gruppe von ber 20 Kin-dern. Das Einzugsgebiet war sehr gro: Von Peterskirchen, Emertsham, Kienberg, Frabertsham, Waldhausen und von rund herum wurden Kinder in Schnaitsee aufgenommen.

    Damals waren ja fast alle Kinder den ganzen Tag da. Wie war das mit dem Essen?

    Rosa: Ein paar Mal musste ich das Mittagessen im Pfar-rhof holen. Das kann man sich gar nicht mehr vorstellen. Die Kinder blieben allein, bis ich mit dem Essen kam. Sp-ter bekamen wir dann eine Kchin, die Frau Kstner.

    Wie waren Deine Arbeitszeiten?Rosa: Sieben Jahre habe ich von frh bis abends durch-

    gearbeitet, ohne Mittagspause. Da meinte die Pfarrhaushl

    Wir lieben Holz!

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    Wir wnschen dem Kindergarten Schnaitsee

    zum 50. Jubilum alles Gute!

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  • Pdagogikheute

    In den letzten 50 Jahren hat sich in der vorschulischen Bildungsarbeit in Deutschland stark verndert. Der Kin-dergarten geniet inzwischen einen ganz neuen Stellen-wert. Mittlerweile ist es selbstverstndlich, dass Kinder zwei oder mehrere Jahre in eine frhpdagogische Einrich-tung gehen.

    Der Kindergarten ist eine familienergnzende Bildungs-einrichtung, die dem Kind wichtige Grundlagen frs Leben vermittelt, die es in der Familie nicht in diesen Umfang er-halten kann. Dabei steht das soziale Lernen im Fokus. Die Kinder sollen lernen, sich in der Gruppe zu behaupten und sich einzufgen. Umgangsformen, Regeln in der Gruppe, Selbstbestimmung, Kompromissfhigkeit und Teamfhig-keit werden hier bereits im Kindesalter vermittelt.

    Frher wurden die Kinder eher autoritr erzogen. Mitt-lerweile versucht man einen partnerschaftlichen Erzie-hungsstil zu finden, der es den Kindern ermglicht selbst-bestimmt zu lernen.

    Der Kindergartentag gliedert sich auf in Freispielzeit, ge-zielte Angebote, Kreis und Garten. Whrend der Freispiel-

    Das soziale Lernensteht im Fokus

    zeit hat das Kind die Mglichkeit, sich Spielort, Spielzeug und Spielpartner frei zu whlen. Die Erzieherin ist dafr verantwortlich, dass der Raum nach den Bedrfnissen der Kinder vorbereitet ist. Whrend des Freispiels ist die Erzie-herin beobachtend ttig. Gegebenenfalls leistet sie Hilfe bei Spielregeln, Konflikten oder Anliegen der Kinder.

    Das gezielte Angebot findet oft parallel zur Freispielzeit in Kleingruppen statt. Die zweite Erzieherin oder Kinder-pflegerin nimmt, je nach Angebot, einen Teil der Gruppe mit. Angebote sind zum Beispiel Turnen, Basteln, Malen, Musik, Kochen, Vorschulbltter und Sprachfrderung.

    Im Kreis trifft sich einmal tglich die gesamte Gruppe. Hier werden Geschichten oder Mrchen erzhlt, Kreis-spiele gespielt, Gedichte oder Fingerspiele gelernt. Tglich ist ein anderes Kind zustndig fr die Kreisrituale wie die Kinder zu zhlen, das Begrungslied auszuwhlen, den Kalender und die Wetteruhr einzustellen.

    Wenn es das Wetter zulsst, wird tglich in den Garten gegangen. Es bleibt den Kindern berlassen, wo sie spie-len mchten. Es stehen Sandksten, Klettermglichkeiten,

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    dem Kindergarten Arche Noahalles Gute!

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  • soziale und emotionale Bildung und Erziehung sprachliche Bildung und Erziehung Umweltbildung und Erziehung ethische und religise Bildung und Erziehung mathematische Bildung und Erziehung naturwissenschaftliche und technische Bildung und

    Erziehung musikalische Bildung und Erziehung Bewegungserziehung Gesundheitserziehung Medienbildung und Erziehung vorschulische Bildung und Erziehung

    Verstecke, Sinnesecken Schaukeln und vieles mehr zur Verfgung.

    Im Sommer dient der Garten als erweiterter Gruppenraum und wird den ganzen Tag ber mit-genutzt. Die Kinder genie-en hier die groe Freiheit, mit der sie ganz natrlich umzugehen lernen.

    In der Freispielzeit und in den gezielten Angebo-ten ist es uns sehr wichtig, die Bedrfnisse der Kinder aufzugreifen und sie am jeweiligen Entwicklungs-stand abzuholen. Nur so ist es mglich, die Kinder optimal und kindgem in folgenden Bereichen zu frdern:

    Diese Bildungsziele sind seit 2005 im Bayerischen Bil-dungs- und Erziehungsplan (BEP) verankert einer Art Lehrplan fr Kindertagessttten. Im Rahmen dessen geben wir den Kindern immer wieder bei Kinderkonferenzen die Mglichkeit, selbst den Kindergartenalltag mitzubestim-men. Das Kind soll selbstbestimmt sein Lernumfeld gestal-ten knnen, um sich optimal zu entwickeln.

    Trotz allem ist es uns sehr wichtig, die Kinder mglichst spielerisch in allen Bereichen zu frdern und ihnen eine gute Basis fr das Leben mitzugeben.

    Die Kinder sollen immer noch die Mglichkeit haben, Kind zu sein.

    Im Morgenkreis wird gezhlt, gesungen, gelernt.

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  • ErinnerungenIch ging in den Kindergarten bereits whrend der Kriegsjahre um 1938. Ich besuchte ihn allerdings das ganze Jahr, nicht nur whrend der Erntezeit. Der Kindergarten wurde damals von der Partei organisiert, aber irgendwel-che Nazi-Ideologien hat man uns nicht nahegebracht. Nach Kriegsende gab es dann auch diesen Kindergarten nicht mehr. Wir wurden von Aloisia Schffler, der Tochter des damaligen Hauptlehrers und Chorleiters betreut. Wir waren im jetzigen Schuhladen Pimpl untergebracht. Ich kann mich an viele Spaziergnge erinnern, Spielzeug hat-ten wir kaum. Auf diesem alten Bild erkenne ich den sp-teren Pfarrer Josef Hamberger und seinen Bruder Martin, meinen bereits verstorbenen Bruder Franz und die Hauer-Zwillinge. Josef Lw, Schmied (ca. 1938)

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    Wer nicht brav war, musste in einer dunklen Kammer schlafen. Auf dem Bild erkenne ich Christa Hopf und Frie-da Pimpl. Luise Aloisia Schffler hat spter in der Ge-meinde gearbeitet. Thesa Niedermeier (ca. 1938)

    Im Garten hatten wir ein grnes Gartenhaus, dort haben wir viel gespielt und Reigen getanzt. Luise spiel-te uns auch Kasperltheater vor, den Mauerdurchbruch dazu gibt es heute noch. Wir mussten die Hnde auf den Tisch legen und ganz still sitzen. Wenn wir das schafften, gab es etwas Reis mit Himbeeren. Das war etwas ganz Ungewhnliches und Kstliches zu dama-liger Zeit. Ich kann mich auch daran erinnern, dass wir gebastelt haben, z. B. kleine Schachteln gefaltet haben. Frieda Pimpl (38-40)

    Man war den ganzen Tag im KiGa, mittags schlief man auf aufklappbaren, geflochtenen Liegen mit karierten Bett-decken. Diese wurden im Gruppenraum aufgestellt. Frau Kstner war eine ganz liebe. Die Mutter von Tante Rosa hat auch manchmal mitgeholfen, auch mal geputzt. Pfar-rer Wolff war oft da, es wurde gemeinsam gebetet. Einmal durften wir auch Pfr. Wolffs Bienenstock besichtigen. Der Pfarrgarten war damals ein reiner Gemsegarten. Was die Kindergrtnerinnen sagten, war fr uns Gesetz. Ein Disku-tieren gab es nicht. Gabriele Sax (1962-64)

    Ich habe Frau Kstner immer fr eine Klosterschwester gehalten. Elfriede Brandl, geb. Dotzauer (1962-63)

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    Mittags wurde geschlafen: Man musste sich hinle-gen und ruhig sein, ob man nun schlief oder nicht. Und erstaunlicherweise funktionierte das auch. Wenn jemand meinte, er msse Sparifankerl machen, wurde er kurz zurechtgewiesen, und schon war wieder Ruhe. Nach der Abschlussfeier von uns Vorschulkindern haben wir im Garten vor lauter bermut einen Freund hochgehoben. Dabei habe ich mir einen Bruch zugezogen, und so endete diese Feier fr mich im Krankenhaus. Thomas Schmidinger (1971-73)

    Dem Kindergarten noch viel Glck fr die nchsten 50 Jahre!Das unterhaltsamste Spielzeug eines Kindes ist ein anderes Kind.

    (George Bernard Shaw)

  • Ich kann mich an Pfr. Wolff in seiner Funktion als Haus-meister erinnern, mit langer Schrze ber seinem Priester-gewand am Reparieren, Schrauben und Bohren. So war der Pfarrer im Kindergarten immer prsent und wir haben sicher den einen oder anderen Segen abgekriegt. Ganz oft schauten wir auch im Pfarrhof vorbei, auch das Mittages-sen wurde dort von uns selbst abgeholt. Betreuungszeiten musste man damals noch nicht buchen, es reichte, wenn man kurz vorher Bescheid sagte, ob man ber Mittag blei-ben wollte oder doch lieber nach Hause ging. Selbst als ich schon Schulkind war, ging ich nachmittags oft in den Kin-dergarten zum Spielen. Dann war man halt auch dabei, gar kein Problem. Wer mal nicht so spurte, musste halt mal in der Ecke stehen. Zu ganz besonderen Anlssen wurde im Garten eine hlzerne Rutsche aufgebaut. Durch einen Turm musste man hochklettern, man brauchte ein paar Erwachsene, um dieses Riesending berhaupt aufbauen zu knnen. Christine Schmidinger (1963-65)

    Ich kann mich am besten an mein letztes Sommerfest als Vorschulkind erinnern. Wir haben damals die Vogelhochzeit aufgefhrt. Ich durfte den Pfarrer spielen, Regina Bhm war die Braut, Rupert Utz war der Brutigam. Claudia Broich und Regina Khldorfner spielten auf der Melodika dazu. Unsere Kostme waren aus Krepppapier. Peter Lepschy (1975-77)

    Ich wurde wohl tglich von Tante Rosa geschimpft, weil ich die Reifen nicht teilen wollte. Natrlich fhlte ich mich immer vllig zu unrecht vor Frulein Rosa zitiert und an den Ohren gezogen. Alle anderen Kinder hatten wohl kein Verstndnis dafr, dass ich allein alle 3 vorhandenen Auto- oder Bulldog-Reifen fr mich beanspruchte. Die hab ich dann krftezehrend auf den Hochstand gebracht und ver-teidigt (war doch so was wie ein Jagerstand/Baumhaus, oder?). Dafr musste ich eben laufend zum Rapport. Dann erinnere ich mich noch an die blaue Garten-Hutsche. Auf der ich immer schaukelte, bis ich abgeholt wurde. Anschei-nend wurde ich fter vergessen (hat aber kein bleibendes psychisches Trauma hinterlassen). Somit bin ich mit mei-ner Kindergarten-Freundin Roswitha immer zusammen zu Frulein Rosa gegangen. Dann war da noch eine wei-tere junge Erzieherin, ich glaube, sie hie Sieglinde. Die war brav und hat nicht an den Ohren gezogen. Allerdings haben wir Jungs dann natrlich auch nicht auf sie gehrt.

    Martin Khldorfner (1977-79)

    Ehrlich gesagt wei ich gar nicht mehr so viel von der Kiga-Zeit, und wenn ich es vergleiche mit meiner Ausbil-dung, hat sich sehr viel verndert, es wird mehr von den Kids verlangt, die Vorschule ist anders. Wir hatten damals hauptschlich Schwung-bungen, jetzt lernen sie schon die Zahlen und Buchstaben im Kiga.

    Rita Kirmaier-Glier (1990-91)

    Ich kann mich an meinen ersten Kindergartentag erin-nern, eine Kindergrtnerin sa am Tisch und hat mit den Kindern Tischspiele gespielt. Das fand ich so toll, dass ich meine Mutter gleich wieder heim schickte. Erwartungs-voll habe ich mich auch am zweiten Tag an diesen Tisch gesetzt, aber leider kam dieses Mal niemand, um mich zu unterhalten. So musste ich halt, schchtern wie ich war, mir selbst etwas zu spielen suchen. Manchmal sind wir am Freitag Mittag mit dem groen Bus nach Waldhausen heim gefahren worden. Und ich kann mich an groe Auf-regung erinnern, als wir eine neue Rutsche aus Blech in den Garten bekamen. Eine Kindergrtnerin (nicht Tante Rosa) hat sie ausprobiert. Das Blech hat sich prompt ver-bogen, so dass der Schmied gleich wieder zum Ausbeulen anrcken musste. Andrea Lepschy (1978-79)

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    Raiffeisenstr. 283530 SchnaitseeTel. 08074-9177-0

    Herzog-Otto-Str. 11 83308 Trostberg

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    Sudetenstr. 183342 TachertingTel. 08621-646742

    Augustinerstr. 1-383536 Gars am InnTel. 08073-91694-0

    Trostbergerstr. 584549 Engelsberg

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    Marienstr. 1583530 Waldhausen

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    Viel Glck und viel Segen auf all Euren Wegen!Das wnschen den Kindern, den Eltern und dem Personal

    Familie Scherer & das ganze Frische-Team

  • 2012: Ein Tagim Kindergarten

    Ein 4- und ein 6-jhriges Mdchen zu interviewen ist wohl die Knigsklasse des Journalismus. So kam dann auch prompt auf die Frage: Was habt ihr denn heute gemacht im Kindergarten? die Antwort: Gspuit!. Aus groen Augen kann man den Vorwurf lesen: Blde Frage, wars das? Gut, Mama lsst nicht locker und nach langem Aus-der-Nase-ziehen hatte ich dann doch die folgende Schilderung von einem Kindergartentag:

    Als wir heute frh in den Kindergarten gekommen sind, sa Iris schon am Tisch und hat mit einigen Kindern ein Vatertagsgeschenk gebastelt. Wir sind dann aber erst einmal in den Keller ins Bllebad. Vorher mussten wir na-trlich unser Magnetfoto umkleben, damit die Kindergrt-nerinnen wissen, wo wir sind. Dann sind wir Vorschulkin-der ins Zahlenland gegangen.

    Spter haben wir dann unseren Kreis gemacht. Da wird ein Kind ausgewhlt, das muss dann verschiedene Auf-gaben machen: Es muss schauen, wie das Wetter ist und den Wetterkalender einstellen. Dann muss es am Tageska-lender nachschauen, welchen Wochentag wir haben, und dann sieht man auch, ob wir heute Vorschule haben oder Turnen oder in die Bcherei gehen.

    Auerdem muss das ausgewhlte Kind zhlen, wie viele Kinder da sind. Wir sind normalerweise 25 Kinder, also wir knnen schon ganz schn weit zhlen. Wenn es weni-ger Kinder als 25 sind, zhlen wir weiter und dann knnen wir ausrechnen, wie viele Kinder heute fehlen.

    Wenn man noch etwas schchtern ist, ist es schon ganz schn schwierig, die Aufgaben vor allen Kindern zu ma-chen. Dann spielten wir das Spiel Bello, dein Knochen ist

    weg. Und gesungen haben wir natrlich auch. Iris hat uns dann noch erklrt, dass bald Vatertag ist. Dann haben wir noch ein Vatertagsgedicht gebt. Nach dem Kreis haben einige Kinder Brotzeit gemacht. Zurzeit kann man sich aussuchen, wann man essen will. Sonst essen wir immer gemeinsam.

    Am Donnerstag haben wir nachmittags Projektgruppe. Das ist nur fr die Vorschulkinder, und da machen wir dann ganz tolle Sachen. Meistens basteln wir was.

    Wenn Birgit auf den Gong schlgt, wissen wir, dass es nun Mittagessen gibt. Dann gehen wir ins Musezimmer. Heute gab es Sptzle, Soe und Fleisch. Als Nachspeise gab es heute ,Boote, die sind aus pfeln geschnitten. Manch-mal gibt es auch Sigkeiten, aber wir haben ausgemacht, dass auch die Nachspeise gesund sein soll. Dann rumen wir unser Geschirr auf den Essenswagen zurck. Heute hat die Sonne gescheint, darum sind wir wieder rausgegangen. Drauen war eine Werkbank aufgestellt. Dann durften wir mit Laubsgen arbeiten, wir haben richtiges Holz gesgt, geschliffen und geleimt. Das werden nmlich Stiftekcher, die wir als Schulkinder dann brauchen.

    Heute sind viele schon ganz bald abgeholt worden, weil sie nmlich in den Schwimmkurs mussten. Sonst machen wir in der Projektgruppe manchmal Experimente, darum wei ich auch schon, warum Schiffe schwimmen knnen, obwohl sie doch aus Eisen sind. Wir haben aber auch schon viel ber Farben gelernt und eine Murmelbahn gebastelt. Auch einen Kreis machen wir nachmittags wieder, wir sin-gen dabei was, und ein Kreisel zeigt uns an, welches Lied wir singen.

    Im Turnraum waren wir heute auch. Wir haben ,Schau nicht um, der Fuchs geht um und ,Feuer, Wasser, Blitz ge-spielt.

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  • Personal

    FotostudioKlausStelznerTrostbergFreizeitparkRuhpoldingGartenundLandschaftsbauPeterJellGrtnereiChristGewandhausGruberWasserburgGeyerHolzGpfertHaushaltswarenWasserburg

    GromarktSingerWasserburgHauerOpelHaustechnikH.SchoberHinterbergerGeschenkartikelWasserburgHKDPeterLepschyHolzinselSpeilwarenWasserburgInnkaufhausWasserburgInn-SalzachKlinikumJako-oKaffeekanneObingKaffeerstereiKlausRechenauerWasserburgKhldorfnerHolzbauKrausLaPasteria

    LandmaschinenGruberPeterskirchenLohnunternehmenStockerMahasLagerhausSchnaitseeMrchenErlebnisparkMarquartsteinMarienApothekeWasserburgMcDonaldRosenheimMrtlFahrzeughaus

    MyToysOberreithFreizeitparkPizzeriaSchnaitseePizzeriaGiovanniObingPlaymobilPraxisfrMassageundSportphysiotherapieNadineWeidingerPressebroFalkingerRadl-StubnBiberger

    RolandLieglWohntrumeRueppJuwelierS.A.G.EGerstbauGmbHSalzbergwerkBerchtesgadenSanMarcoWasserburgSchaumannFuttermittelSchererstglicheFrischeSchlossbrauereiStein

    NaruemonSchpkeSchreinereiPhilippObermaierSchreinereiPlankSchreinereiToniPoschnerSelectaSeebadSchnaitseeSiegsdorferPetrusquelleSonnenApothekeSchnaitseeSparkasseSpielwarenFuchs

    SportWagner-UdoVerbegaTavernaItalianaTS-Ballonfahrten-TeamUniPhotoWasserburgVicinoVomFassWasserburgWasserburgerBcherstubeWasserburgerGeschenkestberl

    WekoMbelhausRosenheimKarinWestnerWindbeutelgrfinRuhpoldingWirtzSchnaitseeund natrlich der Elternbeirat des Kindergartens Arche Noah

    Vielen, vielen Dank!

    ErzieherinnenRosa Weingrtner (1962-1990; Leitung)

    Waltraud Heinrichs (1987-1991)Heike Eichelmann-Schneider (1989-1992)

    Iris Gerstel (seit 1990)Judith Weber (1990-1992; Leitung)

    Evelyn Ober (1991-1999; Leitung ab 1997)Brigitte Bernath (1992-1993)

    Beate Altenweger (1992-1995; Leitung)Kthe Seehars (1993-1997)

    Eva Maria Eisenhut (1995-1996)Birgit Reif (1995-1997; Leitung)

    Gertraud Betz (1996-1997)Martina Pichler (seit 1997)

    Martina Rockel (seit 1997; Leitung ab 1999; in EZ)Helga Strber (1997-2004)

    Christine Obermeier (2004-2005)Barbara Tikovsky (2004-2006)

    Sandra Moll (2006-2008)Sabine Wimmer (seit 2008; Leitung)

    Karin Westner (seit 2008; in EZ)Tanja Linau (seit 2012)

    Untersttzer der 50-Jahr-Feier

    AdelholzenerAlpenquelleAtmosphair-RitasHaarstudioAu-tohausReisingerBadriaBayWaGarsBetreuungszentrumAttl Billi-BolliKindermbelOttenhofenBhm/TraunthalerBromaschinenPhmererBusunternehmenHansGmeindlClaasLandmaschinenTgingDieBrilleOptikerWasserburgElektroRandlingerElektroTechnikErdlenElektroanlagenLepschyEPWasserburgErdingerThermeF&WMediencenterFabulaBuchhandlungWasserburgFossilWasserburg

    KinderpflegerinnenBeate Jgermller (1981-2006)

    Anni Obermaier (seit 1989)Evi Linner (1990-1994)

    Anna Eckert (1992-1994)Mechthild Liegl (seit 1995; in EZ)

    Karin Westner (1995-1996)Anita Zacher (1996-2000)

    Christine Ortner (2001-2003)Anneliese Bhm (2003-2005)

    Birgit Hell (seit 2004)Anne Schmitt (2006-2007)

    Sabine Harrecker (2007-2012)

    AzubisRegina Mittermaier (1996-1997)

    Martina Pichler (1996-1997)Klaus Huber (1999-2000)

    Sylvia Kastner (2000-2001)Andrea Hugnagl (2001-2002)

    Angelika Schadhauser (2003-2004)Sandra Moll (2004-2005)Lena Niggl (2005-2006)

    Lisa Maria Spatzl (2006-2007)Denise Pecher (2007-2008)Christine Irl (2008-2009)

    Andrea Geier (2009-2010)Martina Stettner (2010-2011)Angelika Ederer (2011-2012)

    Verena Mdl (2011-2012)

    TrgerPfarrer Kasper Wolf (1962-1986)Pfarrer Georg Pitzl (1986-1993)Pfarrer Otto Stangl (1993-1995)

    Pfarrer Georg Schinagl (seit 1995)

    SchulkinderbetreuungAlexandra Freund (seit 2010; Erzieherin)

    Dani Obermayr (seit 2010; Kinderpflegerin)

    KrippeAndrea Geier (seit 2010; Erzieherin)

    Christa Stettner (seit 2011; Kinderpflegerin)Rita Kirmaier (seit 2011; Kinderpflegerin)

    Dani Obermayr (seit 2011; Kinderpflegerin)

    Kinderhaus unter der Leitung des Kindergartens

    Kindergarten Arche Noah

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