FEUER. METALL. ROTATION. - Thomas Mann, Der Zauberberg. Der Roboter Ein Roboter, der schon selbst...

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    08-Oct-2020
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    FEUER. FEUER.

    METALL. METALL.

    ROTATION.ROTATION.

  • Die Idee Wir möchten die Kunst des „Feuertanzes“ in einem spannenden und ästhetischen Kurzfilm festhalten. Dass neben den eindrucksvollen Impressionen der Flammendarbietung zudem eine Geschichte erzählt wird, ist bisher einmalig.

    Das Grundgerüst dieser Geschichte ist eine Verwandlung. Unser Ziel ist es in allen künstlerischen Bereichen von geraden Linien und starren Formen uns hin zu dynamischen Bewegungen zu bewegen. Dies ist eine anspruchsvolle Aufgabe für alle beteiligten Talente und verschmilzt somit die Arbeiten verschiedener Künstler.

    Dieser Film soll für jeden Betrachter Unterhaltung bieten und durch die besondere Thematik zum Denken anregen. Besonders ansprechen wird der Film alle Tanzbegeisterte, Tonkünstler, Theaterliebhaber, Filmemacher, Feuerfaszinierte, und Feuerspieler.

  • Die Handlung

    Unser Dreh soll in einer metallenen Welt stattfinden. In diese setzen wir einen weiblichen Roboter, welcher von einem Pendel rhythmisch angetrieben wird. Das Pendel gehört zu einem außergewöhnlichen Uhrwerk. Die Aufgabe des Roboters ist simpel. Er nimmt einen Karton von einem Stapel rechts von ihm, scannt ihn ab und stellt ihn auf das Fließband links zum Abtransport. Gerade als der Kartonstapel kleiner zu werden scheint, erscheint ein noch höherer Kartonstapel. Trotz erster Regungen des Unwillens dieser Mechanik gegenüber stapelt der Roboter unentwegt weiter, in einem sich steigernden Tempo.

    Es ist eine Sisyphusaufgabe.

    Mit der Weile wird der Roboter sichtlich unzufrieden. Will er wegen des Tempos keinen Schaden riskieren, muss er einen Weg finden, das Uhrwerk zu stoppen. Schließlich schnellen die Roboterarme in das Uhrwerk und packen das Pendel im Versuch die Zeit anzuhalten. Dieses erzittert und fängt Feuer. Daraufhin reißt der Roboter das brennende Pendel aus dem Uhrwerk und stockt fasziniert. Zum ersten Mal hält er etwas anderes als ein Karton in der Hand.

  • Mit dem vorsichtigen Schwingen und erstem Rotieren des Pendels überkommt den Roboter eine Welle der Euphorie. Seine Neugier ist gepackt. Er bricht ein weiteres Pendel aus dem Uhrwerk und schwingt beide mit zunehmender Begeisterung. Die zu vorige Monotonie hat die Maschine beinahe eingerostet. Durch die nun ungewohnten Bewegungen springen dem Roboter stetig Bauteile ab. Nach und nach sind ihm so immer menschlichere Züge anzusehen.

    Die Maschine spielt und tanzt mit dem Feuer wobei sich anfangs geografische Figuren in tänzerische Feuerspiralen entwickeln. Dabei nimmt das Feuer zunehmend die komplette Szenerie ein und hüllt die Fabrik in ein Meer aus Flammen und Funken. Letztendlich bröckeln auch die letzten robotischen Elemente der Hauptfigur und der Cyborg befreit sich durch die neugewonnene Lebendigkeit auf wundersame Weise zum Menschen.

    Ein Lächeln.

    Mit entschlossenen aber sanften Schritten verlässt die Tänzerin die brennenden Trümmer des damaligen Arbeitsplatzes. Die Graustufen der Monotonie dort sind nun Geschichte.

  • Monotonie: große Zeiträume schrumpfen bei ununterbrochener Gleichförmigkeit auf eine das Herz zu Tode erschreckende Weise zusammen;

    wenn ein Tag wie alle ist, so sind sie alle wie einer.

    Thomas Mann, Der Zauberberg

  • Der Roboter Ein Roboter, der schon selbst fast aussieht wie ein Uhrwerk, als hätte die Zeit selbst Gestalt angenommen. Von der ständigen Monotonie sind die Gelenke eingerostet und zu rotierenden Zahnrädern geworden. Die Ohren sind Sensoren, die Haut eine glänzende Schale aus Metall und das eine Auge eine Art Fotolinse. Wir werden das Roboterkostüm selbst bauen. Die größte Herausforderung wird hierbei die Flexibilität des Kostüms sein, da mehrere Teile abnehmbar sein müssen um die Verwandlung zu ermöglichen. Hierzu werden zunächst Schläuche, Zahnräder und Elektroschrott an einzelnen Kleidungsstücken befestigt. Neben Maske und montierbaren Einzelteilen wird uns zudem eine Bodypaintingkünstlerin zur Verfügung stehen. Die Art des Kostüms ist mit Stilrichtung „Steampunk“ vergleichbar.

  • Die Maske

  • Die Szenerie Unser Film spielt in einer Fabrikhalle. Diese ist gefüllt von zahlreichen Kartons, säuberlich zu Türmen gestapelt. Inmitten zweier Kartonstapel steht der Roboter vor dem eigenartigen Uhrwerk. Mit einer komplexen Anordnung von Zahnrädern und Digitalanzeige misst es mehr als nur die Zeit. An ihm hängt das Pendel, welches mit monotonem Ticken und Schwingen die Arbeitsschritte unseres Roboters begleitet.

  • Die Musik Die Verwandlung soll sich auch in der Musik widerspiegeln. Durch metallene Töne und Laute entsteht zunächst ein mechanisch klingender Rhythmus, welcher die Bewegungen des Roboters und das Ticken des Uhrwerks perfekt nachahmt. Mit Auflösung der starren Konturen wird ebenfalls die Musik flüssiger und melodischer.

    Unser Tondesigner ist mit vielen Musikern vernetzt und nutzt gerne ausgefallene Instrumente. In enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin entwirft das Team in den folgenden Monaten eine tanzbare Musik, welche durch die rhythmische Untermalung im Einklang mit der Roboterszenerie und dem Wandel stehen kann.

  • Die Veröffentlichung Bei unserer Filmpremiere voraussichtlich Ende diesen Jahres (2016) werden wir unseren Film erstmals präsentieren. Es wird neben der Vorführung des Kurzfilmes und den Danksagungen einen Liveauftritt der Feuerkünstlerin geben. Zusätzlich wird „Feuer. Metall. Rotation.“ durch mögliche Kurzfilmwettbewerbe und öffentliche Vorführungen weiterhin an Publizität gewinnen. Der Kurzfilm wird anschließend auf der Onlineplatform Vimeo hochgeladen und somit auch für die Öffentlichkeit zugänglich werden.

  • https://vimeo.com/116995075 Erste Eindrücke: Unser Promovideo zum Film

  • Die Künstlerin (Miigaa) baut mit ausgewählter musikalischer Untermalung einen runden Spannungsbogen auf und zieht ihr Publikum in den Bann des Feuertanzes. Zu ihren Referenzen gehören Feuershows in erstklassigen Hotelanlagen auf verschiedenen Inseln Thailands und zahlreiche Auftritte in Deutschland. Zu Miigaas Programm zählen bis zu sagenhafte zwölf verschiedene Feuerinstrumente und Effekte.

    REFERENZEN

    DARSTELLENDE KÜNSTLERIN

    BIOGRAFIE

    Christiane Meyers künstlerische Vita zieht sich von klein auf durch alle Bereiche. Bereits im Alter von vier begann Sie Ihre Tanzausbildung im Ballett Atelier Boos in Marbach und lernte ihr erstes Instrument. Schon während der Schulzeit stand sie mit zahlreichen Theater-, Musical-, Tanz-, und Orchesterauftritten regelmäßig auf großen Bühnen. Seit 2008 übernahm sie zudem Aufgaben in Regie und Bühnenbild und wirkte vermehrt in Kostümschneiderei und Maskenbau mit. Seit Ihrer eigenständigen Weltreise 2011/12 widmete sie sich mit höchster Begeisterung der Feuerakrobatik. Diese besondere Art des Tanzens faszinierte sie so sehr, das sie innerhalb kürzester Zeit eine umfangreiche Show kreieren konnte, ein Gewerbe gründete und für Veranstaltungen gebucht wird.

    Christiane Meyer

  • Marc Eyrich SOUNDDESIGN & MUSIK

    BIOGRAFY

    Seit dem Jahre 2010 ist das Experimentieren mit Tönen am Synthesizer nicht mehr aus Marc Eyrichs Leben herauszudenken. Mit seinem Studium in Sound Design an der SAE Stuttgart lernte er, sich bis in die Materie hineinzuarbeiten. Als auditiver Mensch hat es ihm die Verschmelzung akustischer und visueller Reize angetan. Leidenschaftlich erzeugt er durch sein Sounddesign Emotionen und Stimmungen die über den Bildkontext hinausgehen und den Zuschauer fesseln. Sei es als Filmtonmeister, Mischtonmeister oder Sounddesigner, durch vielfältige Projekte weiß er um die Essenz von gutem Ton und sieht in jedem neuen Projekt eine Herausforderung die es mit höchsten Ansprüchen zu meistern gilt.

    2014 EIN LANGER TAG | short | DFFB DIE GESCHICHTE EINER LEGENDE | short | 26 Frames ICH ZÜND DIR N MERCEDES AN | short | Filmakademie Baden-Württemberg BUSTOIL A.D | short | SAE Stuttgart

    2015 INTO MY DREAMLAND | Dokumentarfilm | Filmakademie Ba-Wü

    FILMOGRAFIE

  • Weitere Teammitglieder Animation: Eliza Płocieniak-Alvarez http://www.polskaswiatloczula.pl/eliza-plocieniak-alvarez

    Maske: Edoardo Marcon sowie Bodypaintkünstlerin Miriam Hertfelder oder Kollege/Kollegin

    Fotografie: Michael Vogel http://foto-mietstudio-vogel.de/

    Requisiten- und Kostümbau: Eine Gruppe von Steampunkkünstlern

    https://www.facebook.com/SteampunkDesign/?pnref=lhc

    Sicherheit: Brandschutzbeauftragter der Firma Vennhoff Feuerschutz

    Zugesagt hat uns außerdem ein Kameramann über die Produktionsfirma Peach & Cherry. Finanziell werden wir von Vennhoff Feuerschutz unterstützt. Für Getränke am Set sorgt die Firma Dietz Fruchtsäfte.

    http://foto-mietstudio-vogel.de/ https://www.facebook.com/SteampunkDesign/?pnref=lhc

  • Die Feuerinstrumente

    Diese Pendel mit den brennenden Feuerbällen eignen sich perfekt um die brennenden Uhrenpendel unseres Kurzfilmes darzustellen. Ihre Rotationen lassen kleine bis große Kreise entstehen.

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  • Die Feuerinstrumente

    Um spannende Effekte entstehen zu lassen und eine Steigerung der Flammengröße zu ermöglichen werden wir im Laufe der Verwandlung weitere Feuerinstrumente einsetzen. Hierzu zählen die Feuerfächer, der Feuerhoop und Feuersc