Fitnat ul Wahhabiyya

of 14

  • date post

    14-Jul-2015
  • Category

    Documents

  • view

    303
  • download

    8

Embed Size (px)

description

Das Unheil der Wahhabiten

Transcript of Fitnat ul Wahhabiyya

1 Q www.muslimische-gemeinde.de Q Fitnatul WahhabiyyaP1 Schaikh ul IslamAhmad Zayni Dahlan al-Makki ash-Schafi (1816-1886), Der Obermufti von Mekka al-Mukarramah P1PDas Unheil der Wahhabiten 2 Q www.muslimische-gemeinde.de Q bersetzt von Muhammed Ibn aban berprft durch: Mehmet nalFatima Zahra Jenny Hurth 1431 n.H 2010 n.Chr. Osnabrck 3 Q www.muslimische-gemeinde.de Q Einfhrung Whrend der Herrschaft des Sultan Selim III (1204-1222 n.H) gab es viel Unheil in der islamischen Welt. Und eines davon ist das Unheil der Wahhabiten, das in einem Gebiet von Al-Hidschas1 begonnen hat wo sie Al-Haramayn2 eroberten und die Muslime die aus Ash-Scham3 und gypten kamen daran hinderten die Pilgerfahrt (Hadsch) nach Mekka durchzufhren. Das andere Unheil ist das Unheil der Franzosen, welche von 1213 n.H. bis 1216 n.H. gypten kontrollierten. Lasst uns hier kurz ber die beiden Widrigkeiten sprechen, weil jedes Detail in den Geschichtsbchern in getrennten Abhandlungen erwhnt wird.Der Hintergrund der Rebellion der Wahhabiten4 Der Kampf begann zwischen den Wahhabiten und dem Prinzen von Mekka,Mawlana Scharif Ghalib Ibn Bu Sa'id, der von dem geehrten Sultan der Muslime als fhrender Vertreter ber die Gebiete von al-Hidschas ernannt worden war. Dies geschah im Jahre 1205 n.H. whrend der Zeit von Sultan Selim III, der Sohn von Sultan Mustafa III, der Sohn von Ahmad. Vor dem Ausbruch des Kampfes, fingen die Wahhabiten an, Macht und Gefolgsleute in ihren Gebieten zu gewinnen. Als sich ihr Territorium ausbreitete, vermehrte sich auch ihr bel und das Schdliche. Sie tteten unzhlige Muslime, legitimierten die Beschlagnahmung ihres Geldes undBesitzes, und nahmen ihre Frauen gefangen. Der Grnder dieser widerwertigen Lehre war Muhammad Ibn 'Abdul-Wahhab, der von stlichen Arabien kam, vom den Stamm Banu Tamim. Er lebte ein langes Leben und wurde ungefhr ein-hundert Jahre alt. Er wurde 1111 n.H. geboren und starb 1200 n.H.Seine Geschichte wird wie folgt erzhlt: 1 Al-Hidschas bezieht sich auf den westlichen Teil von Arabien, der Mekka einschliet, und al-Medina. 2 Al-Haramayn bezieht sich auf Mekka und Medina 3 Ash-Sham bezieht sich auf das Gebiet der beinhaltet Syrien, Libanon, Jordanien und Palstina 4 In dieser Broschre wird nur die erste Abhandlungprsentiert werden.4 Q www.muslimische-gemeinde.de Q Ibn 'Abdul-Wahhab begann als Student des Wissens in der Stadt des Propheten , Medina al-Munawwarah. Ibn Abdul-Wahhab's Vater war ein guter, frommer Mann unter den Leuten des Wissens, wie auch sein Bruder Schaikh Suleyman. Sein Vater, sein Bruder und seine Schuyukh1Einige der Glaubenslehrenvon Ibn 'Abd al-Wahhab hatten die Voraussicht Muhammad Ibn 'Abdul-Wahhab wrde sehr viel Ablenkung und Irrefhrung innovieren. Dies erkannten sie durch die Betrachtung seiner Aussagen, Handlungen und Neigungen zu vielen Fragen. Sie pflegten ihn zu tadeln und Leute vor ihm zu warnen. Durch den Willen Allahs, ,. wurde das, was Ibn Abdul-Wahhab's Vater, Bruder und Schuyukh ber ihn spekulierten wahr. Ibn 'Abdul-Wahhab innovierte abweichende und irrefhrende Wege und Glaubenslehren und schaffte es, einige ignorante Leute zu sich zu locken, die ihm Gefolgschaft leisteten. Seine abweichenden und irrefhrenden Wege und seine Glaubenslehre stimmten nicht mit den Aussagen der islamischen Gelehrten berein. Seine abweichende Glaubenslehre fhrte ihn dazu, die Glubigen als Muschrik 2 zu etikettieren! Er behauptete dass das Besuchen des Grabes des Propheten , und das praktizieren von Tawassul 3 durch ihn Schirk4 wre. Darber hinaus hat er auch flschlicherweise behauptet dass der Besuch von Grbern der Propheten und Awliya5 und das praktizieren von Tawassuldurch diese ebenso Schirk wre. Er fgte diesem hinzu: Den Prophet anzurufen whrend der Praktizierung von Tawassul, ist Schirk.. Er gab dasselbe Urteil von Schirkber diejenigen die andere Propheten und Awliya whrend der Praktizierung von Tawassul mit ihnen, anrufen. 1Islamische Lehrer 2

Gtzenanbeter, Beigeseller , Gotteslsterer. 3Tawassul heit, Allah durch einen Vermittler um etwas zu bitten wie in der Hadith ber den blinden Mann. 4 Gtzenanbetung, Beigesellung, Gotteslsterung. 5 Awliya plural von Wali bedeutet Verbndeter, Freund, Helfer, Beschtzer, Heiliger; linguistisch: die direkte Aufeinanderfolge, das Gegenteil von Feind, derjenige, der einem Volk bzw. einer Gruppe (im Frieden und Krieg) in ihrer Angelegenheit (nach-)folgt, der Untersttzer mit innerer Zugeneigtheit. 5 Q www.muslimische-gemeinde.de Q In seiner Bemhung den Innovationen Glaubwrdigkeit zu schenken, schmckte Ibn 'Abdul-Wahhab seine Aussagen durch Zitate, die er von islamischen Quellen auswhlte, bzw. Zitate, die als Beweise fr viele Fragen gelten, jedoch nicht fr die Fragen, die Ibn 'Abdul-Wahhab zu vertreten versuchte. Er brachte falsche Aussagen und versuchte, sie fr die Laien zu verschnern, bis sie ihm folgten. Er schrieb Abhandlungen fr sie, bis sie glaubten dass die meisten Muwahid1 Muschrikin wren. Bndnis mit der Saud-Familie Daraufhin hatte Ibn 'Abdul-Wahhab die Prinzen vom stlichem Arabien und die Leute von ad-Dar'iyyah aufgerufen ihn zu untersttzen. Sie akzeptierten seine Lehre und machten seine Bemhungen zu einem Mittel, ihr Knigreich zu strken und es zu verbreiten. Sie arbeiteten zusammen, um die Beduinen der Wste zu unterdrcken, bis sie sie berwltigten. Alsdann sind die Beduinen ihnen gefolgt und wurden fr sie zu Fusoldaten, ohne Bezahlung. Nach einiger Zeit begannen diese Massen zu glauben, dass wer auch immer nicht an das glaubt, was Ibn 'Abdul-Wahhab sagte, ein Muschrik sei und das deren Blut und Besitz halal 2Die Sache mit Ibn 'Abdul-Wahhab wurde selbst in 1143 n.H. dokumentiert und fing an sich ab 1150 n.H auszubreiten. Anschlieend schrieben die Gelehrten sogar sein Bruder, Schaikh Suleyman und der Rest seiner Schuyukh, viele Abhandlungen, in denen sie ihn widerlegten. Aber trotz Allem untersttzten ihn Muhammad Ibn Su'du und der Prinz von ad-Dar'iyyah aus dem stlichen Arabien und arbeiteten zusammen, um seine Ideologie zu verbreiten. Ibn Su'ud stammte von Banu Hanifah, den Leuten von Musaylimah al-Kadhdhab wre. 3 ab. Als Muhammad Ibn Su'ud starb, bernahm sein Sohn 'Abdul 'Aziz Ibn Muhammad Ibn Su'ud die Verantwortung, diese abscheuliche Aufgabe zu erfllen, den Wahhabitische lehre auszubreiten. 1 Leute des Tewhid (Glauben an den einzigen Gott)2Halal, islamisch Rechtmig, Erlaubt. 3 Musaylimah der Lgner, ein Sektenfhrer der behauptete ein Prophet zu sein. 6 Q www.muslimische-gemeinde.de Q Viele der Sheikhs von Ibn 'Abdul-Wahhab in Medina erzhlten, "Er wird irregehen, und er wird jene, fr die Allah den Irrweg bestimmte, irrleiten!" Voraussagungen gingen aus den Spekulationen der Gelehrten in Erfllung. Ibn 'Abdul-Wahhab behauptete seine Absicht wre neben dem selbst gegrndeten Madhab1Die Methodik von Ibn 'Abdul-Wahhab Den Tewhid zu reinigenund den Schirk zurckzuweisen. Er behauptete auch, dass die Leute sechs-hundert Jahre lang in Schirk gelebt haben und dass er fr sie ihre Religion erneuerte!! Ibn 'Abdul-Wahhab nahm die Ayaht2Allah, , sagt in Surat al-Ahqaf, Ayah Nummer 5: , die fr die Muschrikeen offenbart wurden, und wandte sie auf die Muslime an. Die folgenden Beispiele aus dem Qur'an veranschaulichen diesen Punkt. Ungefhre Bedeutung: [Und keiner ist irrender als derjenige, der anstelle von ALLAH adduaP3P richtet an das [Das angebetete], was ihn bis zum Tag der Auferstehung nicht erhrt.] Allah , sagt in Surat Yunus, Ayah Nummer 106: Ungefhre Bedeutung: [Und richte nicht an das [Das angebetete]addua anstelle von ALLAH, was dir weder nutzt noch schadet.]

P1 PMadhab,P PIslamische Rechtschule P2 PAyaht, plural von Ayah , Vers/Verse aus dem Quran P3 Paddua , Bittgebet7 Q www.muslimische-gemeinde.de Q Solche Ayaht sind zahlreich im Quran. Muhammad ibnAbdul-Wahhab fehlinterpretierte ernsthaft die oben erwhnten Ayaht und sagte: Der Muslim der Hilfe vom Propheten erbittet oder von anderen Propheten oder von den Salihin1 oder diejenigen die von Diesen um Frsprache bitten sind gleich wie die Muschrikin die im Quran erwhn werden Nach diesen falschen Behauptung von IbnAbdul-Wahhab, sind die Muslime die solche Dinge tun Muschrik. Er behauptete auch dass das Besuchen vom Grab des Propheten und die Grber andere Propheten und Salihin um den Segen willen auch Schirk wre. Allah , offenbarte die Ayah 3 von Surat az-Zumar in Bezug auf die Muschrikin: Ungefhre Bedeutung: [ Ja! Nur ALLAH gehrt der reine DinP2P. Und diejenigen, die anstelle von Ihm sich Walinehmen: Wir dienen ihnen nicht, auer damit sie uns zu ALLAH eine nhere Stellung verschaffen. Gewiss, ALLAH wird zwischen ihnen richten in dem, worber sie uneins waren. Gewiss, ALLAH leitet nicht denjenigen recht, der ein uerster Lgner und ein uerster Kaf irP3P ist.] Ibn Abdul-Wahhab hat flschlicherweise gesagt: Diejenigen die Tawassul praktizieren hneln denjenigen die in Surat az-Zumar, Ayah 3 erwhnt werden, die behaupten dass sie die Gtzen nicht anbeten auer sich damit bei Allah , eine nhere Stellung zu verschaffen.Er sagte:Die Muschrikin gaben zu dass die Gtzen/Idolen nichts erschaffen haben und das Allah , der Erschaffer von Allem ist. Er erluterte seine Version von Beweisen aus dem Quran durch Erwhnung von Surat Luqman, Ayah 25 und Surat az-Zumar, Ayah 38 in dem Allah , sagt: P1P Salihin , rechtschaffene Muslime P2PDin, Religion 8 Q www.muslimische-gemeinde.de Q Ungefhre Bedeutung: [Und wrdest du sie fragen: Wer erschuf die Himmel und die Erde? Gewiss, wrden sie sagen: ALLAH!] In Surat az-Zukhruf, Ayah 87 sagt Allah , : Ungefhre Bedeutung: [Und wrdest du sie fragen, wer sie erschuf, gewiss wrden sie sagen: ALLAH!] Ibn Abdul-Wahhab verkndete flschlicherweise aus all diesen Ayaht, dass die Muslime die Tawassulpraktizieren, den Muschrikin hnlich sind. In dem Schreiben der Gelehrten indem sie IbnAbdul-WahhabsBehauptungen wiederlegen wollten, wird gesagt, dass sie falsch seien, denn die Glubigen betrachteten die Propheten oder die Awliya nicht